Forum: Wissenschaft
Test mit Mäusen: Heidelberger Forscher sollen illegale Tierversuche gemacht haben
imago

Hat es am Deutschen Krebsforschungszentrum Tierversuche ohne Genehmigung gegeben? Tierschützer sind empört, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Seite 2 von 4
rastlos2 28.01.2019, 14:34
10.

Zitat von ebieberich
Tierversuche sind sindvoll weil es keinen Ersatz fuer die Wechselwirkung von verschiedenen Geweben auf eine bestimmtes Medikament gibt.
Es gibt sehr wohl eine Alternative. Testversuche am Menschen. Nur das wird dem einen oder anderen nicht recht sein. Aber ich habe eine Idee, wie wir mehr Tierversuche "durchbekommen". Einfach immer wieder darauf hinweisen, dass unter den Nazis das erste Tierschutzgesetz verabschiedet wurde. Dann muss man diametraler Meinung sein! Alles andere wäre politisch inkorrekt.

Beitrag melden
ebieberich 28.01.2019, 14:55
11. Absurd

Zitat von erzengel1987
Verbrechen gegen das Leben. Vor allem sind Tierversuche nur bedingt Aussagekräftig. Da ist es bei weitem sinnvoller wenn sich Menschen freiwillig als Testobjekt registrieren und die Forschung am jeweiligen Organismus sinnvoll beobachtet werden kann. Das Leid von sovielen Tieren rechtfertigt keinerlei "Wissenschaftlichen" Erfolg
Da haben Sie den Sinn der Forschung aber gruendlich missverstanden. Tierversuch werden gemacht um Leben zu retten und nicht als Verbrechen gegen das Leben. Menschenversuche, von Ihnen offensichtlich nicht als Verbrechen anzusehen, sind eine Perversion und ausdruecklich verboten. Da brauchen Sie oder jemand anders sich auch nicht hinter dem Wort "freiwillig" zu verstecken. Mit einem haben Sie sicherlich recht, Tierversuche sind nur begrenzt aussagefaehig. Allerdings weitaus aussagekraeftiger als reine Zell- oder Gewebekulturversuche.

Beitrag melden
citizen01 28.01.2019, 15:05
12. Eine länger zurückliegende Umfrage unter Bekannten hat ergeben, daß

ausnahmslos jeder im Falle einer schweren Erkrankung für Aussicht auf Heilung selbst den Familiendackel für Tierversuche zur Verfügung stellen würde. Allerdings kommt in solchen Fällen die Einsicht meist etwas spät, dauert nämlich 10 - 20 Jahre bis zum möglichen Erfolg.

Beitrag melden
herm16 28.01.2019, 16:19
13. dann

nehmt die Aktivistin zum testen!

Beitrag melden
exHotelmanager 28.01.2019, 16:52
14. Wenn Mäuse wichtiger als Kinder sind

entwickelt sich die Moral in eine bedenkliche Richtung.

Beitrag melden
cindy2009 28.01.2019, 17:05
15. Aber nicht doch!

"----Der Fall frustriert die Forscher.----" Der Fall kann nur dann frustrierend sein, wenn alles richtig gemacht wurde. Wurde offenbar nicht. Aber er könnte zeigen, dass in der Sache richtig gehandelt wurde und kein Straftat bestand vorliegt, sondern nur ein nicht korrekt eingehaltener "Verwaltungsakt" . Man soll das klären und im besten Fall wird die Forschung sogar gestärkt. Im dümmsten Fall war das unnötige Tierquälerei. Wobei ich auch gerne das "unnötige" endlich mal gestrichen hätte und stattdessen den Tatsachen der Bevölkerung ins Auge sehen lassen möchte.

Beitrag melden
ptb29 28.01.2019, 17:10
16. Es geht um die Bekämpfung von Krebs

Wer in seinem Umfeld mit dieser Krankheit und den Qualen der betroffenen Patienten zu tun hatte, sieht das Thema Mäuseschutz ganz anders.

Beitrag melden
rudi_grolig 28.01.2019, 18:33
17. Hätte man beizeiten die Ursachen

für Krebs ebenso heftig verfolgt, wie man heute Forscher wegen Tierversuche verfolgt, so wären heute die vielen Medikamente - und damit die vielen Tierversuche - nicht nötig. Aber wie in Deutschland üblich: Immer durch schlechte Erfahrung gelernt. Oder gar nichts gelernt.

Beitrag melden
Knossos 28.01.2019, 18:51
18. Abzüglich leidvoller Verrohung

Aus den Plädoyers pro Tierversuche spricht ganz weitgehend Leichtfertigkeit und abgestumpfter Habitus.

Unberücksichtigt bleibt dabei mehr oder weniger vorsätzlich Alternative wie etwa "Miniorgane" aus Stammzellen und «in silico»-Methode. Außerdem Innovation zweier deutscher Wissenschaftler deren Methode noch durch langwierige Zulassungsverfahren aufgehalten wird, und mir bezüglich Prozedur aus dem Stehgreif nicht in Erinnerung ist.

Nicht zuletzt reichhaltiger Fundus der Ärzte gegen Tierversuche, die seitens nonchalanter bis verrohter Befürworter der Tierquälerei wenig gewissenhafte Berücksichtigung zu erwarten haben dürften.

Für jenen Anteil an Advokaten, der indessen tatsächlich bereit ist, seine Argumente überprüfen zu wollen: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/humanmedizin/102-wissenschaftliche-argumente-gegen-tierversuche

Es braucht nicht erst Realität künftiger Anwendungen, um heute schon zur Kenntnis zu nehmen, daß immer noch ganz überwiegend Tiere Qualen ausgesetzt und zu Opfern werden, die unnötig sind.

Beitrag melden
matteo51 28.01.2019, 18:55
19.

Zitat von erzengel1987
Verbrechen gegen das Leben. Vor allem sind Tierversuche nur bedingt Aussagekräftig. Da ist es bei weitem sinnvoller wenn sich Menschen freiwillig als Testobjekt registrieren und die Forschung am jeweiligen Organismus sinnvoll beobachtet werden kann. Das Leid von sovielen Tieren rechtfertigt keinerlei "Wissenschaftlichen" Erfolg
100 % Zustimmung. Und ja: ich könnte auch rational intellektuell nachvollziehbar erklären und verargumentieren, warum das alles überzogener Quatsch ist mit dem Aufschrei der Tierschützer (von wegen wieviel % der Mäuse Versuchsmäuse sind, wieviel Mäuse täglich gefressen werden und sterben und ja, genau, dass es unentbehrlich wichtig ist für die Wissenschaft).
Quatsch! Wer hilflose Lebewesen quält und misshandelt, der hat Unrecht. Egal, um was es geht. Egal, ob Professor, Wissenschaftler oder Student oder Pharmamanager. Oder auch gekaufte Experten der Autoindustrie. Es gibt andere Möglichkeiten. Warum kriegt die gierige "Krone" der Schöpfung das nicht auf die Reihe?

Beitrag melden
Seite 2 von 4
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!