Forum: Wissenschaft
Testflüge bei Boeing: Erste 737 Max fliegen mit neuer Software
STEPHEN BRASHEAR/ AFP

Boeing kämpft um die Wiederzulassung der 737 Max. Nun liegen die Ergebnisse der ersten Testflüge vor.

Seite 1 von 9
schnubbeldu 12.04.2019, 11:25
1. Die Überarbeitung von Boing ...

... kann selbst ein gut programmiertes Arduino-Board übernehmen. Selbst mit zwei weiteren Boards könnte man zwei Boards von einem dritten überwachen lassen und dann im Not-/Störungsfall deaktivieren und den Piloten im Cockpit anzeigen lassen.

Klingt alles sehr plausibel und schnell umsetzbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Peer Pfeffer 12.04.2019, 11:58
2. Wenn

Wenn Boing es wirklich geschafft hat, MCAS sicher(er) zu machen, beide Sensoren genutzt werden, die Piloten besser eingreifen können etc. etc., und die FAA das dann auch noch glaubhaft seriös prüft und zertifiziert, dann würde ich wieder in eine Max einsteigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hileute 12.04.2019, 12:12
3. dass boeings Testergebnisse

hervorragend ausfallen ist klar. Ebenso aber auch das das Modell nunmal keine Zukunft hat, weil der Ruf hinüber ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sikasuu 12.04.2019, 12:24
4. Vielleicht?!:-) Aber du wirst das Arduino-Board als Hardware....

Zitat von schnubbeldu
Die Überarbeitung von Boing kann selbst ein gut programmiertes Arduino-Board übernehmen. Selbst mit zwei weiteren Boards könnte man zwei Boards von einem dritten überwachen lassen und dann im Not-/Störungsfall deaktivieren und den Piloten im Cockpit anzeigen lassen.
...wohl erst mal durch die Zulassung bringen müssen:-) Ich glaube nicht, dass das die Zulassungskriterien auch nur im Ansatz erreichen kann!
.
In einer Branche in der JEDE Schraube "zertifiziert" sein muss, ist dein Vorschlag wohl nicht so einfach umzusetzen!
.
Das o.a. ist ja genau das, was an dieser Maschine so wunderlich ist.
Eine existenzielle Software, die so MASSIV in die Stabilität eines Fliegers eingreift, ist von der FAA zugelassen worden?
.
Das warum ist da mMn. sehr sehr interessant!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schnubbeldu 12.04.2019, 12:25
5. spätestens wenn Sie ...

Zitat von hileute
hervorragend ausfallen ist klar. Ebenso aber auch das das Modell nunmal keine Zukunft hat, weil der Ruf hinüber ist.
... das nächste Mal im Reisebüro oder im Internetportal für Flugreisen schauen, werden Sie Ihre Worte wieder vergessen haben.

Warum? Weil Sie selber KEINEN Einfluss beim Buchen der Reise haben, welches Flugzeug die Reise-/Fluggesellschaft einsetzen wird. Selbst wenn eine Boing 737 MAX Maschine als Ersatzmaschine ans Terminal andockt, werden Sie in den Flieger einsteigen.

Warum? Weil Sie für die Reise gebucht und bezahlt haben! Keine AGBs der Reise-/Fluggesellschaften schließt diese Möglichkeit aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chiefseattle 12.04.2019, 12:39
6. das heißt

Künftig muss der Pilot beim Start den Anstellwinkel immer manuell mit der Fluggeschwindigkeit korrelieren - also erheblich mehr Arbeit im Cockpit. Bin gespannt, wie dass bei Sturm, Seitenwind, Vereisung und noch schwierigeren Situationen klappt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hoegeje 12.04.2019, 12:41
7. Unsicher bleibt unsicher

Zugebenen, bin kein Experte in Sachen Flugzeugbau, aber wenn ich den Artikel richtig verstehe, dann sagt er, dass 'MCAS soll die Piloten eigentlich unterstützen: Weil die aktuellste Version des Boeing-Evergreens 737 wegen ihrer neuen Triebwerke in manchen Flugsituationen dazu neigt, die Nase zu stark zu heben, senkt die Software sie ohne das Zutun des Piloten wieder'. Wenn also die Situation auftritt, dass das MCAS abgeschaltet ist, dann durch die 'neue' Konstruktion das Flugzeug zu stark steigt und zu einem Abriß des Luftstroms führt, wer hilft den Passagieren dann? Gott? Sollte es nicht selbstverständlich sein, dass Flugzeuge so konstruiert sind, dass bestimmte kritische Situationen nicht erst auftreten können?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spiegulant 12.04.2019, 12:41
8. Mich bekommt niemand

in diese Todesmaschine Boeing 737. Das Problem ist nicht die Software an sich, sondern das Flugzeug.
Es neigt zu Strömungsabrissen. Das soll die Software verhindern, indem sie die Nase rechtzeitig vorher nach unten neigt. Kastriert man nun bei Boeing diese Schutzsoftware, so schützt sie ja auch nicht mehr vor plötzlichen Strömungsabrissen. Mein Fazit: Dieses ganze Flugzeug ist schon in der Wurzel vermurkst und verdorben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
WhamO 12.04.2019, 12:42
9. Also doch nicht nur Software-Update

Macht ja durchaus Sinn, das Disagree Light in die Grundausstattung aufzunehmen (bzw. es hätte von Anfang an so sein sollen). Nur muss das dann ja an jeder Maschine nachgerüstet werden, ist also deutlich aufwendiger als nur ein SW-Update. Also wieder einer aus der Kategorie: Ohne Hardware-Nachrüstung wird's nix :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9