Forum: Wissenschaft
Thementag Fleisch: Kein Fleisch ist auch keine Lösung
Getty Images

Haben Sie schon den Festtagsbraten bestellt? Keine Angst, den will Ihnen niemand madig machen. Aber wir müssen uns der Frage stellen: Wie können wir Fleisch nachhaltiger produzieren? Der Themenschwerpunkt auf SPIEGEL ONLINE.

Seite 12 von 33
KarloFilipovic 17.12.2018, 10:35
110. haha

"Haben Sie schon den Festtagsbraten bestellt? Keine Angst, den will Ihnen niemand madig machen. "
Da hat der Autor aber die Rechnung ohne die Foristen gemacht. Bei den Vegetariern und Veganern handelt es sich um eine Ersatzreligion und genau so verbohrt und eifrig verhalten sich diese. Wenn man nicht für ist, ist man gegen sie. Wir haben den anderen religiösen Unfug überlebt, wir werden auch das überleben. Frohe Feiertage und einen guten Rutsch.

Beitrag melden
ohjeee 17.12.2018, 10:35
111. 1

Zitat von Southwest69
Das meiste Fleisch was es in Supermärkten zu kaufen gibt, ist mit Wasser aufgespritzt, um es schwerer zu machen, ca. 10%. Wenn man dieses Fleisch dann in der Pfanne regelrecht kochen statt braten sieht, kann einem nur schlecht werden. Das ist der Grund warum ich kaum noch Fleisch esse, der Mist ist kaum noch essbar. Problem auf andere Weise gelöst. Der Metzger ist eine Person die ich nur vom vorbeigehen kenne, viel zu teuer und keine für den Kunden überprüfbare Qualität.
Das mit dem Wasser wird immer wieder behauptet, wurde aber mal wiederlegt. Mag sein, dass das einzelne Hersteller so machen, standard ist das aber nicht.
Einfach das Fleisch 30-60min. vor dem Braten aus dem Kühlschrank holen und nicht (eis)kalt in die Pfanne werfen. Dann geht das schon deutlich besser. Ich konnte auch keinen nennenswerten Unterschied vom Metzger (verschiedene, darunter kleiner und große und auch klassischer Dorfmetzger mit Hausschlachtung) zum Discounter feststellen.

Beitrag melden
KarlKastor 17.12.2018, 10:36
112. Artikel sehr unglaubwürdig

"Zu den weiteren Nebenwirkungen des Fleischbooms zählen: Überdüngung, Pestizid-Verschmutzung, Wasserknappheit, die Verbreitung von Seuchen, Tierquälerei. Und Übergewicht bei vielen menschlichen Konsumenten, mit allen erdenklichen Krankheiten, die daraus resultieren können."

Genau, das Übergewicht des Menschen kommt natürlich vom Fleischkosum....
Man muss doch nicht künstlich Argumente gegen Fleisch erfinden, es gibt schon genug. Dadurch macht man sich einfach nur unglaubwürdig.

Wir werden fett durch industrielles Essen mit Unmengen künstlich zugefügtem Zucker und Fett in all seinen Formen (Fructose- und Glucosesiruop, Palmfett, ...).
Dazu dann noch die ganzen Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker.
Das macht uns fett. Zusätzlich natürlich noch unser Bewegungsmangel und der generell zu hohe Konsum von Lebensmitteln.

Beitrag melden
realist1964 17.12.2018, 10:41
113. Ich bin ja bei ihnen

Zitat von Mikrohirn
des Planeten habe ich nicht beigetragen. Wegen der Unvernunft anderer, ändere ich mein Verhalten nicht, wenn die Menscheitsvermehrer es nicht auch tun. Ich esse so viel Fleisch wie ich will - allerdings möglichst "bio" wegen des Tierschutzes. Und als Jäger weiß ich auch, was es bedeutet, Tiere zu töten (ist nicht schön, ist aber Natur und die hat mit heile Welt nichts zu tun).
zum größten Teil. Auch ich genieße Bio-Fleisch. Und mir ist völlig egal, was irgendwelche grüne Ideologen sagen. Allerdings hat es für mich nichts mit Natur zu tun, mit Präzisionsgewehre durch den Wald zu trampeln und Tiere abzuknallen. Mit der Begründung der Bestandskontrolle. Da keine natürlichen Feinde da wären. Aber den Wolf am liebsten auch abknallen. Nee, diese "Jagd" hat in meinen Augen was pathologisches.

Beitrag melden
misterknowitall2 17.12.2018, 10:41
114. Ich will aber gar nicht...

Zitat von welt_frieden
Es ist erstaunlich, wie konditioniert wir sind, dass es einem unmöglich erscheint, für die eigene Gesundheit, für die Erhaltung der Ökologie etc. darauf zu verzichten, Fleisch zu konsumieren. Was die Geschichte unserer Entwicklung angeht, so gibt es durchaus Hinweise darauf, dass sie nicht so stimmig ist: https://www.inverse.com/article/31625-human-evolution-meat-eating-vegan-africa-grassland-hunting?refresh=95 (darin ist die Studie verlinkt, auf die sich der Artikel bezieht). Aber selbst wenn wir tierisches Protein zur Entwicklung benötigt hätten - wir haben uns doch halbwegs entwickelt, oder? Und nun können wir unsere großartigen Gehirne dazu einsetzen, etwas besser zu machen. Im Labor gezüchtetes Gewebe scheint eine gute Alternative für diejenigen zu sein, die sich beim besten Willen nicht vorstellen können, keine tierischen Teile zu konsumieren. Wobei hier immer noch der gesundheitliche Aspekt verbleibt... Aber der Ökologie und den Lebewesen wäre durchaus geholfen.
auf Fleisch verzichten, weil es mir schmeckt. Ich esse gerne Fleisch. Für mich stellt sich die Frage nach Ethik und Moral in der Hinsicht auch gar nicht. Selbst der Aspekt der Gesundheit ist für mich keiner. Ich finde den Ansatz auch schon lächerlich. Ich denke, man kann mit Fleischkonsum genau so gesund/ungesund leben, wie ein Vegetarier. Ich werde auch nicht auf Fleisch verzichten, damit die Welt vielleicht in Zukunft noch eine Milliarde Menschen mehr ernähren kann, denn das kann und darf ja auch nicht unser Ziel sein.

Jeder sollte selbst entscheiden, ob er Fleisch bevorzugt oder lieber kein Fleisch möchte. Problematisch sind einzig Menschen, die dem Anderen das eigene Weltbild aufzwingen möchten.

Beitrag melden
keine Zensur nötig 17.12.2018, 10:42
115. Fleisch -

ja, gehört dazu. nur - wovor soll ich denn noch alles Angst haben? Klima, Nox, Co2 und Co. sind doch schon schlimm genug.

Wir Deutsche lösen die Probleme nicht. Auch nicht einem geradezu zwanghaftem Masochismus.

Die Lösung ist einfach - die ungehemmte Vermehrung in mancjem Ländern muss ein Ende haben. Die Chinesen haben gezeigt, dass man das Problem in Griff bekommen kann.

Es hilft auch nicht Überbevölkerung zu uns zu importieren. Und der Fleischkonsum der Deutschen beim Schwein sinkt, während halales Fleisch steigt.

Das Märchen des gesunden Wildfleisches endet spätestens beim Preis. Vollkommen daneben.

Wir Naseweise sollten einfach mal die Ernährung des Mittelalters anschauen - und feststellen, wohin rein pflanzliche Ernährung führte. Meist schnell ins Grab.

Beitrag melden
Rao 17.12.2018, 10:42
116. Die

umweltfreundlichste Landwirtschaft ist immer noch der klassische Pflanze-Tier-Nährstoffkreislauf der traditionellen Bauern (ohne fabrikmäßige Mästerei!), wo das Gras und Heu als Hauptfutter für die Rinder von den eigenen Wiesen kommt und die Schweine von selbstgepflanzten Schwachkartoffeln und Kümmergetreide ernährt werden (zugekauftes Soja überflüssig, sinnlose Geldausgabe!), also das was kein Händler oder Müller kaufen wird, denn die "gute" Ernte geht in die menschliche Ernährung. Und umgekehrt landet der Inhalt von Misthaufen und Güllegrube wieder als Naturdünger auf den Feldern, was die Notwendigkeit von (teurem) Kunstdünger beschränkt.

Mais ist generell ziemlich bodenschädlich, hat aber als Tierfutter (Silage) eine erheblich bessere Ökobilanz als der für die menschliche Ernährung verwendete Süßmais, weil im Tierfutter fast die ganze Pflanze (bis auf den Wurzelstrunk) verwendet wird, während beim Süßmais nur die Körner interessant sind und der (zur Erntezeit bereits vertrocknete) Rest der Pflanze, also der größte Teil, nur verbrannt oder untergepflügt werden kann.
Daß bei Öko-Vergleichen Fleisch/Veganernährung fleißig getrickst wird ist nichts neues, dazu gehört ganz besonders die regelmäßige Anrechnung des ganzen Pflanzenmaterials für "vegane" Ernährung, als ob Menschen fähig wären, das Kraut von Kartoffelpflanzen, das Stroh von Getreide und Mais oder das Gras auf der Wiese zu verdauen!

In einer rein veganen Welt gäbe es keine Wiesen mehr, da sie nur für Weidetiere zu gebrauchen sind, direkt (Gras) oder indirekt (Heu). Auch keine Almen in Gebirgen. Weite Teile des Himalaya, viele Kältesteppen ebenso wie wüstenartige Gebiete wären für Menschen unbewohnbar ohne Nutzung von Yak und Bergrind (liefert nicht nur Fleisch, Milch, Leder und Haar, sondern auch Brennstoff - getrockneter Dung - in Höhen wo kein Baum mehr wächst, und dient als Transportmittel wo längst kein Auto mehr fahren kann), Ziege, Kamel, Ren, Pferd, Schaf - und als vor einiger Zeit die muslimischen Ägypter den christlichen Kopten im Land die Schweinehaltung zu verbieten versuchten, erstickten sie als Ergebnis fast im täglich anfallenden organischen Abfall, der nicht mehr entsorgt wurde - weil er vorher als Schweinefutter gedient hatte.

Beitrag melden
arr68 17.12.2018, 10:46
117. Pff

Die Bedeutung des Tiers sieht man doch schon bei dem Begriff "Fleischproduktion". Damit kann man auch das Übergewicht glorifizeren, der Typ hat nur eine optimierte Fettplagerung für schlechte Zeiten. Was aber für den Planeten schlimmer ist, ist die Neuproduktion von Konsumenten. Innerhalb weniger Jahrzehnte ist die Bevöllkerung auf 8 Mrd gestiegen, das kann die Erde auch nicht mehr ab. Verzicht auf Fleisch löst das Problem nicht, sondern verzögert nur den Kollaps. Und dafür möchte niemand eine Lösung.

Beitrag melden
outsider-realist 17.12.2018, 10:48
118.

Zitat von KarloFilipovic
"Haben Sie schon den Festtagsbraten bestellt? Keine Angst, den will Ihnen niemand madig machen. " Da hat der Autor aber die Rechnung ohne die Foristen gemacht. Bei den Vegetariern und Veganern handelt es sich um eine Ersatzreligion und genau so verbohrt und eifrig verhalten sich diese. Wenn man nicht für ist, ist man gegen sie. Wir haben den anderen religiösen Unfug überlebt, wir werden auch das überleben. Frohe Feiertage und einen guten Rutsch.
Und auf welchen Beitrag beziehen sie sich genau auf den das gesagte zutrifft? Ich konnte bisher keinen finden, es sei denn, das Ihnen die Tatsache ausreicht, das jemand im Zusammenhang erwähnt, das er sich vegetarisch ernähre. Das erzeugt ja bei dem Einen oder Anderen bereits den Standardreflex.

Beitrag melden
misterknowitall2 17.12.2018, 10:49
119. Aha?

Zitat von h.j.unsoeld
Inzwischen ist bekannt, dass Tiere in ihren Erbanlagen und auch in ihren Gefühlen den Menschen viel ähnlicher sind, als man geglaubt hatte. Ja, Aufklärung ist besser als Glauben, auch hier. Aber weder von der Kanzel noch vom SPIEGEL wird diese wirklich betrieben. Von der Kirche kann man das auch kaum erwarten, ABER vom . . . .!
Glauben ist so eine Sache. Man kann vieles glauben. Ich persönlich glaube, dass es vielen Menschen, die jetzt einen auf Veganer machen, viel zu gut geht. Dass man Tieren menschlichen Gefühle andichtet, weil einem das mehr Argumente an die Hand gibt seine eigene seltsame Ansicht zum Fleischkonsum zu legitimieren. Tiere sind keine Menschen und haben keine menschliche Gefühle. Wenn sie mir das Gegenteil beweisen können, bin ich gerne bereit meine Meinung zu überdenken.

Beitrag melden
Seite 12 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!