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Tiefen des Weltalls: Forscher bestimmen Ursprung von rätselhaftem Radioblitz
Dr. Andrew Howells/ CSIRO/ DPA

Sie sind extrem kurz und setzen trotzdem gewaltige Energie frei. Schnelle Radioblitze geben Forschern viele Rätsel auf. Nun haben sie erstmals die Herkunft eines Exemplars entschlüsselt.

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bernie_witzbold 28.06.2019, 12:46
10. ;-)

Zitat von klmo
Mal ehrlich, wen interessieren solche Zahlenspielereien, deren Größenordnungen im Mikro- sowie Makrobereich kein Mensch nur im Ansatz weder begreifen noch erfassen kann. Als hätten wir nicht genug Probleme auf unseren eigenen Planeten, was den Menschen und deren Umwelt betrifft.
Geben Sie's zu, das ist ein Scherz, um die Diskussion anzuheizen. Natürlich musste die Meinung, man solle Forschungsgelder lieber in Kindergärten investieren, früher oder später kommen. Aber doch nicht von Ihnen, oder?

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permissiveactionlink 28.06.2019, 13:10
11. Auflösungsvermögen !

Bei den australischen Radioteleskopen handelt es sich natürlich um Parabolspiegel, deren Empfänder interferometrisch gekoppelt sind und dadurch ein extrem hohes Auflösungsvermögen besitzen. Ich bezweifle doch stark, dass die Höhe des Objektes über dem Horizont irgendeinen Einfluss auf die Messung hat : Es gibt zwar vermutlich eine zum Horizont hin zunehmende Refraktion durch die Atmosphäre, aber die beeinflusst die Signale, die von allen Spiegeln empfangen werden gleichstark, da die Welllen in erster, zweiter und dritter Näherung parallel einfallen. Dieser Fehler hängt wahrscheinlich auch von Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit ab, und kann leicht korrigiert werden. Mit hochgenauen Uhren synchronisiert, könnten auch mehrere GPS-Empfänger auf der Erde aus den Signallaufzeit-Differenzen die exakte Position eines GPS-Satelliten Mikrobogensekundengenau feststellen, nicht nur seinen Abstand, sondern auch seine Rektaszension und Deklination.

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extra330sc 28.06.2019, 13:42
12.

Zitat von klmo
Mal ehrlich, wen interessieren solche Zahlenspielereien, deren Größenordnungen im Mikro- sowie Makrobereich kein Mensch nur im Ansatz weder begreifen noch erfassen kann. Als hätten wir nicht genug Probleme auf unseren eigenen Planeten, was den Menschen und deren Umwelt betrifft.
Gähn....das Argument liest man quasi unter jedem Artikel über Wissenschaft. Mit der Einstellung würden wir heute noch in Höhlen leben und jagen und sammeln.
Und wir haben mehrere eigene Planeten? Sehen sie, das wußte ich bislang nicht...

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mimas101 28.06.2019, 13:59
13. Hmm Tja

Ich halte es eher pragmatisch: Ich habe die Galaxis mal auf Wiedervorlage gelegt und gugge dann und wann mal nach ob sie überhaupt noch existiert.
Bis dahin gehe ich mal davon aus das entweder ein Schwarzes Loch eine größeren Happen verspeist hatte, eine Über-Hyper-Nova kollabierte oder zwei überschwere Sterne zusammengerumpelt sind. Nicht ausgeschlossen ist natürlich das Perry Rhodan, der gerade mal wieder mittels Nullzeit-Deformator in der Vergangenheit weilt weil er ES retten muß, mit der Funkanlage seiner Orion VIII einen stark gerafften verschlüsselten Funkspruch via TRAV an SID abgesetzt hat damit ihm Bully ein Bund Karotten zuschickt.

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schmidti43 28.06.2019, 14:09
14. Mich interressieren die Zahlenspielereien,

"Mal ehrlich, wen interessieren solche Zahlenspielereien, deren Größenordnungen im Mikro- sowie Makrobereich kein Mensch nur im Ansatz weder begreifen noch erfassen kann. Als hätten wir nicht genug Probleme auf unseren eigenen Planeten, was den Menschen und deren Umwelt betrifft."

Ja sie haben Recht, die Astronomen können es mit ihren Analogien auch übertreiben. (Münze auf dem Mond usw.) Das krasseste, was ich bisher gehört habe ist der im Rahmen der Gravitationswellenforschung so genannte Pulsar Time Array, mit dem aus Laufzeitunterschieden von extrem genauen Pulsaren 100 m auf ein Lichtjahr detektiert werden kann. Das ist ein Faktor von 10 hoch minus 14.

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schmidti43 28.06.2019, 14:34
15. #11 Mikrobogensekundengenau?

das ist nur ein Faktor von 10 hoch 6. Was glauben Sie denn, was heutzutage gemessen werden kann? Beim so genannten Pulsar Time Array im Rahmen der Gravitationswellenforschung kann 100 m auf ein Lichtjahr detektiert werden. Das sind 10 hoch 14. Leider hat man da noch nichts gefunden, nicht genau genug.

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klaus.mueller 28.06.2019, 15:17
16. also das sind eindeutig Zeichen von

sehr sehr starken Antrieben die für intergalaktische Reisen benötigt werden. Wenn man mal davon ausgeht das es in den Galaxien von intelligenten Wesen nur wimmelt müssen die auch viel unterwegs sein. Was uns der Flugverkehr hat dann anderswo ne andere Dimension.
Wenn ne Ameise den Überschnallknall eines Jets hört denkt sie wahrscheinlich auch erstmal nicht daran das da jemand sein Fortbewegungsmittel beschleunigt hat :-)

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varlex 28.06.2019, 15:45
17.

Zitat von bushmills
.. welches der annähernde Sonderfall ist, und damit auch nicht "zur Vereinfachung" taugt. Der Rest Ihres zwar wohlgemeinten, allerdings erfolglosen Versuchs einer Berechnung ist damit sinnlos. Ich halte mal einen anderen Sonderfall dagegen: Statt exakt oder beinahe exakt senkrecht trifft das Signal aus knapp über dem Horizonts ein. Damit wäre Signallaufzeitdifferenz etwa identisch mit Laufzeit des Signals zwischen zwei hintereinanderliegenden Antennen, relativ zur Signalrichtung. Alle anderen registrierbaren und wahrscheinlicheren Fälle liegen damit also irgendwo dazwischen.
Ja stimmt, das habe ich so gar nicht beachtet.

Dabei stellt dieser Sonderfall sogar den größt möglichen Winkel zwischen den 2 Strahlen bei Abstand der Teleskope von 100m dar. Zusätzlich wäre es der kleinstmögliche Gangunterschied.

Ganz allgemein müsste man den Cosinussatz verwenden.

Strahl 2 = Strahl 1 + Abstand - 2*Strahl1*Abstand*cos (Winkel zwischen Strahl 1 und Teleskop).

Falls der Strahl Strahl knapp über dem Horizont eintrifft, hätten wir den 2. Sonderfall, sodass der Abstand dann am größten ist (fast 100m im angenommenen Fall).

Man könnte nun in etwa den Winkel schätzen, wenn man "Bruchteile einer milliardstel Sekunde" einsetzt. ;)

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permissiveactionlink 28.06.2019, 15:47
18. #15, schmidti43

Natürlich, das ist mir auch nur so rausgerutscht, da ich mit einem Beispiel an GPS-Satelliten zeigen wollte, wie die Lokalisierung über Laufzeitunterschiede funktioniert. Bei der Beobachtung diverser Pulsare ist dann allerdings der genaue Ort der Quelle am Himmel natürlich bekannt. Was dann theoretisch gemessen werden kann ist die Streckung und Stauchung des Raumes zwischen Pulsar und Empfänger. Zeigen mehrere Pulsare in verschiedenen Raumrichtungen Veränderungen ihrer Taktfrequenz, dann lässt sich daraus sogar die Quelle der Gravitationswellen am Himmel bestimmen. Das klappt auch schon mit Gravitationswellendetektoren auf der Erde, allerdings weniger genau. Das nächste größere Gravitationswellen-Observatorium wird dann mit Laserlaufzeit- bzw. Abstandsmessung im Weltraum realisiert (LISA). Bei der Berechnung des Laufzeitunterschiedes in dem Fall, dass die beiden Teleskope 100m versetzt zueinander platziert sind, komme ich nicht weiter, weil die Winkel zu klein sind, um die trigonometrischen Funktionen berechnen zu können. Ich glaube, man muss da irgendeinen numerischen Trick anwenden. Bei mir kommt ein delta t von 1,5*10^-34 sec heraus, was natürlich nicht stimmen kann.

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weltscherz 28.06.2019, 19:55
19. nützlich

die beschäftigung mit äusserem sein kann uns bei der selbstreflektion helfen. so können wir uns selbst ein imaginäres feedback geben, welches wir, aufgrund unserer wehleidigkei, abhängigkeit u konfliktfurcht, uns gegenseitig weniger geneigt sind zu geben.

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