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Tiernahrung: Ist veganes Hundefutter gesund?
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In der Fernsehshow "Die Höhle der Löwen" warben Unternehmer für ein veganes Hundefutter. Aber ist das überhaupt artgerecht? Die Forschung dazu überrascht.

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widower+2 07.11.2018, 18:01
40. Unnötig

Zitat von martin_friese
Der Hund könnte es dadurch mitteilen, dass er das vegane Tierfuter nicht isst. Außerdem: Wer fragt den Hund, ob er Teil der Familie sein will?
Dass er Teil der Familie sein will, wird Ihnen der Hund auch ohne Nachfrage sehr eindeutig und verständlich mitteilen, da seine Art seit Jahrtausenden genau darauf geprägt und dafür gezüchtet wurde.

Dass ein Hund nicht Teil einer bestimmten Familie sein möchte, kommt natürlich vor, wenn man seine Bedürfnisse nicht achtet. Das dürfte beim Menschen aber noch häufiger vorkommen. Der Hund hat sogar den Vorteil, dass er sich etwas häufiger als der Mensch seine Familie selbst aussuchen kann. Hund müsste man sein.:)

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touri 07.11.2018, 18:01
41.

Zitat von widower+2
Hunde sind keine reinen Carnivoren und können pflanzliche Nahrung teilweise verdauen. In der Regel aber nur in zubereiteter (gekochter) Form. Was Hunde in Deutschland in freier Natur an Pflanzen zu sich nehmen, beschränkt sich auf ganz bestimmte Grassorten, die sie eben NICHT verdauen, sondern fast unverdaut wieder ausscheiden. Und diese fressen sie nicht zur Ernährung, sondern quasi als "Arzneimittel", wenn sie Magen- oder Verdauungsbeschwerden haben. Kein Hund gräbt zum Beispiel jemals Kartoffeln oder Karotten aus oder pflückt sich einen Maiskolben. Was vorkommen kann ist, dass er nach der Ernte herumliegende Karottenreste frisst, die er aber auch nur mangelhaft verdaut.
Also ich habe einen Schäferhund von einem Kumpel tatsächlich schon Zuckerrüben ausgraben und fressen sehen. Keine Ahnung ob er das verdauen konnte.

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touri 07.11.2018, 18:03
42.

Zitat von mundusvultdecipi
..mein Hund frisst Gras und verdaut es komplett und zwar täglich.Das hat also nichts mit der landläufigen Meinung zu tun"der hat Bauchweh".Gras enthällt Zucker und Vitamin K.Mein Hund(rumänischer Strassenhund)weiss halt was gut ist!
Also unser Hund früher (Westhighlandterrier) hat Gras gefressen, wenn er Magenprobleme hatte um einen Brechreiz auszulösen. Wenn man ihn hat Gras fressen sehen dann konnte man nur hoffen, dass er kotzt bevor man wieder daheim war...

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widower+2 07.11.2018, 18:05
43. Innereien nur teilweise

Zitat von martine-primus
also ich habe mal gelesen - und das klingt für mich absolut logisch -, dass anhand des Futters andere Hunde u.a. auch den Rang ablesen können. Frisst ein Hund Herz, so ist das das Edelstück - wenn man mal vom erjagten Wild ausgeht, das der Wolf gerissen hat. Das ranghöchste Tier wird sich auf die Innereien und das Herz stürzen.
Nieren und Darm bleiben regelmäßig liegen, sofern Hund oder Wolf nicht gerade am Verhungern sind. Herz und Leber werden immer gerne genommen.

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stupamundi 07.11.2018, 18:08
44. vegan, warum nicht

Seit einigen tausenden Jahren sind Hunde und Menschen Gemeinschaftstiere. Und da der Mensch das Futter zuteilt, ist es nicht verwunderlich, dass sich bei Hund und Mensch identische Darmflora findet. In der Vergangenheit fiel der halbabgenagte Knochen vom Tisch in die Schnauze, jetzt ist es eben die Tofuwurst.

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kraus_adam 07.11.2018, 18:13
45.

Zitat von touri
Also ich habe einen Schäferhund von einem Kumpel tatsächlich schon Zuckerrüben ausgraben und fressen sehen. Keine Ahnung ob er das verdauen konnte.
Unser Hund (schwarz, kurzhaarig, mittelgroß; mehr kann zur Rasse nicht gesagt werden) liebt Karrotten über alles. Sellerie, Kohlrabi und rote Bete auch.

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zzipfel 07.11.2018, 18:22
46. Eine gute und brauchbare Lösung könnte es auch sein ...

die Köter, die öffentliche Spielplätze, Grünanlagen und Gehwege mit Kot verunreinigen, zu gesundem und umweltfreundlichen Hundefutter zu verarbeiten(?). Da kann man auch Kartoffeln und Gemüse zusetzen und hat so eine gute Mischkost.

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schmidti43 07.11.2018, 18:31
47. Hähä, ich will kein Hund sein,

Zitat von widower+2
Dass er Teil der Familie sein will, wird Ihnen der Hund auch ohne Nachfrage sehr eindeutig und verständlich mitteilen, da seine Art seit Jahrtausenden genau darauf geprägt und dafür gezüchtet wurde. Dass ein Hund nicht Teil einer bestimmten Familie sein möchte, kommt natürlich vor, wenn man seine Bedürfnisse nicht achtet. Das dürfte beim Menschen aber noch häufiger vorkommen. Der Hund hat sogar den Vorteil, dass er sich etwas häufiger als der Mensch seine Familie selbst aussuchen kann. Hund müsste man sein.:)
auf die Frage, welches Tier man denn gerne sein würde käme Hund ganz weit hinten. Nur Verbote: zum Pinkeln muste warten bis einer Zeit hat, widerliches Futter was die Menschen für dich ausgesucht haben fressen, da, da und da darfst du nicht hin, kriegst ein Maulkorb und ne Leine, musst zum Tierarzt. Da kriegste dann so ein Ding das man sich nicht mal am Ohr kratzen kann oder gar ein Halsband mit Elektroschocker. Und wenns den Menschen gefällt, schneiden sie die sogar noch die Eier ab.

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Melanie Murkel 07.11.2018, 18:33
48. Unser Hund ist Vegetarier

zumindest solange ihm keiner Fleisch gibt - wenn das passiert, darf er natürlich fressen, wass er will, aber wir kaufen sowas nicht. Nur ein paar getrocknete kleine Fische als Dekoration für den abendlichen Napf.
Er hat den Napf noch nie verschmäht. Im Gegenteil, normalerweise ist der in weniger als einer Minute leergeräumt.
Unser Hund frisst für sein Leben gern Croissants. Er ist seit sechs Jahren bei uns und ihm geht es bestens, er ist nie krank und stinkt nicht, im Gegenteil, er riecht wie ein Plüschtier. Wir ernähren ihn fast rein vegetarisch (von den getrockneten Fischen und ab und zu ein Trockenfutter mit Fisch mal abgesehen), ansonsten nur Gemüse, Obst, Joghurt, Reis, Nudeln und veganes Trockenfutter. Dazu ein Löffel Taurin ins Futter gemischt - das einzige, was nur im Fleisch enthalten ist.
Wenn er wählen könnte, würde er Junkfood essen glaube ich und sicher kein rohes Fleisch (Pommes, Pizza, Burger, Würstchen - egal ob aus Soja oder Fleisch, gerne auch Brot mit Käse, Kuchen etc.). Kann er aber nicht. Als ihm jemand im Restaurant rohes Fleisch zum Fressen gegeben hat, hat er es ausgespuckt - und so was passiert wirklich selten, dass er etwas nicht frisst. Er war früher mal auf sich alleine gestellt, bevor er vom Tierfänger ins Tierheim befördert worden ist, vielleicht hat er schlechte Erfahrungen mit rohem Fleisch gemacht.
Unterwegs mampft er genau wie wir Blaubeeren oder Himbeeren vom Strauch. Ausserdem Gras zur Verdauung. Er wird oft für sein gutes Aussehen und sein schönes Fell gelobt...

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Bruno Bug 07.11.2018, 18:48
49. Oxymoron

Zitat von stupamundi
Seit einigen tausenden Jahren sind Hunde und Menschen Gemeinschaftstiere. Und da der Mensch das Futter zuteilt, ist es nicht verwunderlich, dass sich bei Hund und Mensch identische Darmflora findet. In der Vergangenheit fiel der halbabgenagte Knochen vom Tisch in die Schnauze, jetzt ist es eben die Tofuwurst.
Wer konsequent vegan ist, sollte keinen Streichelsklaven besitzen. Wer kein Fleisch ist, weil er ein Tier nicht leiden lassen will das nur zum Zwecke der Nahrungsbeschaffung existiert, kann kein Haustier, das niemals artgerecht und nur zum Zwecke der Gefühlstriebabfuhr gehalten wird, zu Hause leiden lassen. Das gibt es gar nicht: Vegan gehaltenes Haustier.

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