Forum: Wissenschaft
Treibhausgas-Budget: Wie viel CO2 darf die Menschheit noch ausstoßen?
AP Photo / Martin Meissner

Forscher haben berechnet, wie viel weiteres Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangen darf, um die Klimaziele einhalten zu können. Sie zeigen: Der verbleibende Spielraum könnte kleiner sein als gedacht.

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frankcrx 18.07.2019, 07:40
120.

Zitat von neutron76
Viele sind sich nicht im klaren worum es geht. Es geht langfristig nicht um ein paar heiße Sommer, mehr Stürme, sondern darum ob der Kipppunkt in Richtung Treibhauseffekt überschritten wird, wo es zurück mehr gibt. Die Venus ist nur wenig näher an der Sonne und hat eine Oberflächentemperatur von über 400 Grad. ... Wir entscheiden heute darüber ob wir noch ein paar tausend Jahre oder noch viele Millionen Jahre auf der Erde werden leben können.
Wo liegt der Unterschied? Tausend Jahre, eine Million Jahre? Völlig egal, da jeder heute schon weiß das es irgendwann knallt und die Sonne zum roten Riesen wird. Vielleicht können wir das aufhalten wenn weniger Unsinn geschrieben wird. Wer weiß!

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frankcrx 18.07.2019, 07:56
121.

Zitat von Gegen Zensur bei Spon
Eigentlich traurig 98% der derWissenschaft: Klimawandel menschengemacht Zudem ist Konsens: Wenn an eine Begrenzung der Erwärmung erreichen kann, mindert das die Folgen ab Dann gibt es Foristen. Selten Klimaexperten, meistens Hausfrauen, Hausmänner und Co Die glauben ...
Nee, wir geben kein Trinkgeld. Das, was die Politik machen will nannte man früher Ablasshandel. Nein Danke!

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Gegen Zensur bei Spon 18.07.2019, 08:12
122.

Zitat von redwed11
Alle Wissenschaftler haben vor 25 Jahren behauptet, alle Wälder werden absterben. Das große Waldsterben steht unmittelbar bevor. Alles wissenschaftlich unumstößlich untermauert. Aber was Wunder, alle Wälder sind noch da. Haben sich all die Wissenschaftler mit ihren unumstößlichen Vorhersagen etwa doch geirrt???
Selbstredend haben nicht alle Wissenschaftler gesagt dass alle Wälder absterben
Das ist ein aus Überschriften zusammengeratenes Argumentationsgerüst, mehr nicht

Und
Es wurden gewaltige Anstrengungen unternommen, den Wald zu gesunden
Ergebnis: So lala
Aber: man hat etwas gemacht

Obwohl auch damals die Uropas und alten weissen Männer geqäkt haben, man wäre doch so klein, so unbedeutend, und die anderen könnten doch...und wenn die nix machen, dann wäre eh alles umsonst

Der Unterschied besteht vor allem darin:
Die Klimawandelfolgen sind so allumfassend, dass es eigentlich eine Straftat ist, nicht jede machbare Anstrenung zu unternehmen das zu unterbinden

Man muss sich einmal micht nüchternem Verstand überlegen, warum es jedem Bürger klar ist, dass man Milliarden ausgeben sollte um den Irankrieg zu unterbinden, Hussein vertrieben zu haben, Russland wegen der Krim zu sanktionieren etc etc etc

Beim Klimawandel hingegen weigern sich viele Menschen einen Bruchteil der Summe aufzuwenden um die 10.000 Fache Opferzahl zu verhindern oder zumindest die Chance zu haben, einen Teil davon zu verhindern

Was passiert anstelle dessen: Da dozieren Forenwissenschaftler die Unabänderbarkeit des Klimawandels, die andere Seite doziert die Klimawandellüge
Alle eint eines: Man will nichts machen

Kein einziger dieser Quäker wiegt auf

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Gruebel123 18.07.2019, 08:22
123. Lassen wir einmal die albernen Allquantoren beiseite,

Zitat von redwed11
Alle Wissenschaftler haben vor 25 Jahren behauptet, alle Wälder werden absterben. Das große Waldsterben steht unmittelbar bevor. Alles wissenschaftlich unumstößlich untermauert. Aber was Wunder, alle Wälder sind noch da. Haben sich all die Wissenschaftler mit ihren unumstößlichen Vorhersagen etwa doch geirrt???
mit der Sie Ihre Behauptung in Kindergartensprache kleiden. Vermutlich spielen Sie auf den sauren Regen an, der u. a. weite Waldgebiete geschädigt hat.
Ein schönes Beispiel, wie nach der wissenschaftlichen Erkenntnis die Politik die Konsequenzen gezogen und die Sache zum Besseren verändert hat, indem z. B. Treibstoffe und Rauchgase durch regulative Massnahmen der Gesetzgeber entschwefelt wurden.

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Gegen Zensur bei Spon 18.07.2019, 08:22
124.

Zitat von Einfach meine Meinung
wenn diese tägliche Dauerberieselung mit diesem schwachsinnigen Alarmismus aufhören würde. Und die alberne Journaille sich wieder ernsthafteren Themen kritisch zuwendet, statt mein Geld in diese nimmermüde Bullshitmaschine zu schaufeln. Gern mit seriöser Recherche une fundierten Belegen. Journalismus war mal richtige Arbeit und nicht ungefährlich. Die größe Gefahr heute besteht für den gestandenen Schreiberling darin, DPA Meldungen falsch abzutippen oder den Kopf nicht schnell genug aus dem Rektum eines abgesägten Politikers zu bekommen. Jede, wirklich jede Weltuntergangshorrorschow besteht nur aus Konjunktiven und verliert sich in ungefähren um dann mit exakten Datum und Uhrzeit die Apokalypse zu terminieren. Findet sich mal einer, der sagt, hey, pflanzt Bäume und alles ist in Butter!, brauchts keinen halben Tag, bis ein anderer sagt, das ist ne Milchmädchenrechnung. Mit der Begründung, für jede Tonne CO2, die ich in Bäume stecke, kommt eine halbe Tonne aus den natürlichen Senken heraus, weil das Gleichgewicht dahin ist?! Icz rede von den Senken aus dem natürlichen Kreislauf, dessen jährliche Emmissionen Zehnmal so hoch sind, wie die Menschlichen, die umgekehrt natürlich selbigen Kreis sprengen. Hallo Freunde, das ganze Kasperletheater ist ein Religionsersatz, um die Menschen in Angst zu halten und von echten Problemen abzulenken.
Ehrlich gesagt: Nichts gegen Reizüberflutung und Ablehnung derselben

Allerdings sollte man von einem erwachsenen Menschen mit Wahlrecht schon erwarten, dass er eine begründbare Meinung zu einem Thema hat, über das er einen Kommentar abgibt

In dem Fall behaupten Sie, es gehe darum, Ihr Geld zu verballern

Mit keinem Wort gehen Sie auf die Kosten ein die entstehen, wenn nichts geschieht

Alleine die Kosten für Grenzschutz, Lebensmittelmindererträge dank Klimawandel, Flüchtlinge alimentieren und Co wird in 30 Jahren so hohe Kosten verursachen, dass wir alle uns wünschen würden, heute einige Hundert mehr im Jahr gezahlt zu haben

Glaubt denn irgendeiner der Skeptiker, dass die Kosten der Erwärmungsfolgen handelbar sind?

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blueshift774 18.07.2019, 08:26
125. Die Sonne strahlt ...

Zitat von KaWeGoe
... Energie zur Erde, als die gesamte Menschheit benötigt. Man muss also ganze 0,007 % dieser kosten- und gefahrenfreien Energie nutzen, um alle Energieprobleme der Menschheit zu lösen. Lustig, dass ausgerechnet die Menschen, die es für über-ambitioniert halten, 0,007 % der gratis und gefahrlos von der Sonne bereitgestellten Energie zu nutzen, für die Spaltung von Atomkernen sind. Dass sie neben der aktuellen Sicherheitsproblematik auch die Zukunft der Menschen auf 1.000.000 Jahre gefährden, halten sie für das geringere Problem. So ganz intelligent scheinen mir diese Individuen unserer Spezies nicht zu sein !
...auf die der Sonne zugewandten Seite der Erde etwa 3.6 Mio Tonnen Energie in Form von Strahlung ab - pro Sekunde!

Würde man - statt Waffensysteme - geostationäre Sonnenkraftwerke im Orbit stationieren, könnte man die Strahlungsenergie dort direkt wandeln und per Radiowellen gefahrlos auf die Erde senden. In verschiedenen US-Instituten hat man bereits eine fertige Lösung im Labor.

Und da plant jetzt auch noch die EU, mehr Waffen in den Weltraum zu bringen oder die NASA den erdnahen Weltraum zu kommerzialisieren...

Wenn wir nicht endlich beginnen, unsere Traditionen radikal aufzubrechen, wird die Menschheit wohl kaum die Kurve hinbekommen...

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Gegen Zensur bei Spon 18.07.2019, 08:28
126.

Genau das ist der Grund, wieso hier so langsam Altersheim angesagt ist
Skeptiker, Bedenkenträger und Hobbyexperten bezweifeln eigentlich nahezu alles, was irgendwie den gewohnten Alltag ändert
Die interessieren nicht mal die eigenen Kinder
Natürlich wird das oft verschwurbelt mit irgendwelchen pseudowissenschaftlichen Behauptungen, selbstredend ohne ausreichende Beweisführung

China gibt aktuell die Marschroute vor.
Die haben das Problem, dass regional der Umweltschmutz so gravierend ist, dass dringend Umwelttechnik forciert werden muss
China lässt ab 2030 keine reinen Verbrenner mehr zu
Europa hat Verbrennergrenzwerte bis 2040 beschlossen
China investiert viel mehr in alternative Energieerzeugung als Europa, und unsere Greise lamentieren und bremsen immer noch

Dummerweise muss China aber auch für 500 Millionen in Armut lebenden Menschen Energie neu zubauen, und deswegen bauen die auch Kohle

Und D, das durch Umwelttechnik richtig prpfitieren könnte wird durch die Bedenkenträger gelähmt
Next stop Altersheim

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Gruebel123 18.07.2019, 08:32
127. CO2 einfangen

Zitat von georg.diehr
Es ist nicht richtig, dass man auf jeden Fall den Ausstoß reduzieren muss und verschiedene Dinge wegen CO2 Ausstoß verbieten oder sonderbepreisen muss. Das einzige, was zählt ist die Bilanz! Fängt man das CO2 an anderer Stelle wieder ein, dann darf man in erster Näherung so viel ausstoßen, wie man will. Das ist CO2-Neutralität und um genau die muss es gehen. Es gibt mittlerweile viele Verfahren mit denen man Luft-CO2 in Kohlenwasserstoffe (also im Prinzip Energieträger wie Erdöl oder Erdgas) umwandeln kann und die man natürlich mit erneuerbarer Energie betreiben kann. Da man Luft-CO2 demnach auch als flüssigen Energieträger einfangen kann, den man dann wieder verbrennen kann, kann man Verbrenner und das gesamte bestehende Netz von Transport und Tankstellen weiternutzen. Ob man nun das CO2-Einfangen mit Fotovoltaikanlagen in den Wüsten oder auf mit Windkraft auf schwimmenden Inseln im Meer durchführt, ist egal: die Lösung ist bereits da und sie funktioniert. Man müsste eigentlich nur im großen Stil dort hineininvestieren anstatt nur Lithium-Raubbau für Batterien zu betreiben und zu fördern. Es ist mir unbegreiflich, warum man es nicht einfach tut?
Im Labormassstab lässt sich CO2 sicherlich aus der Atmosphäre abscheiden. Leider trifft hier ein Argument zu, welches gerne von den Leugnern des menschengemachten Klimawandels gegen die Klimawirksamkeit vorgebracht wird: das CO2 ist in sehr geringer Konzentration in der Atmosphäre verteilt, so dass es technisch sehr aufwändig ist, es aus der Atmosphäre abzuscheiden (etwas anders liegt die Sache z. B. beim Abgas von fossilen Kraftwerken, aber es geht ja darum, den vorhandenn Gehalt zu reduzieren). D.h., man müsste, wenn es technisch gelöst werden soll, ausgedehnte Anlagen errichten und mit enormen Energiemengen speisen.

Als nächstes ist CO2 kein verwendungsbereiter Energieträger, sondern sozusagen ein Verbrauchter. Man müsste ihn erstmal wieder aufladen, d. h., unter Energiezufuhr reduzieren.

Am Ende würde man derart mühsam extrahierten Kohlenstoff wahrscheinlich nicht wieder in einen Brennstoffkreislauf einspeisen wollen, außer man wollte Sysiphos nacheifern.

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Gegen Zensur bei Spon 18.07.2019, 08:33
128.

Zitat von frankcrx
Nee, wir geben kein Trinkgeld. Das, was die Politik machen will nannte man früher Ablasshandel. Nein Danke!
Wenn ich dick und fett hinter dem Tresen am Bierstammtisch sitzen würde, dann würde ich eine Erhöhung der Biersteuer auch ablehnen

Kostet mich ja auch HEUTE Geld
Und klar, würde ich den Erhöhern vorwerfen, die würden damit nur Unfug anstellen

Ob deswegen vielleicht irgendwann Bier ganz abgeschafft werden muss wäre mir egal, ich will ja jetzt trinken
Was schert mich das morgen, hauptsache jetzt ist das Glas voll

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Gruebel123 18.07.2019, 08:35
129. Schädlichkeit CO2

Zitat von breitenbacherede
Komisch das CO2 so schädlich sein soll. Es soll Eiszeiten gegeben haben bei denen der Co2 Anteil in der Luft höher war als heute. Ganz offen gesagt. Ich glaub dem "CO2 -ist-Schädlich-Kram nicht mehr. Bäume brauche Co2! Pflanzt Bäume und das CO2 Problem ist gelöst. Siehe auch #Luft Wikipedia.
Ja, CO2 ist Pflanzennahrung. So ähnlich, wie unser Körper ohne Insulin zur Steuerung unseres Zuckerstoffwechsels nicht überleben könnte.
Eine Überdosis ist tödlich.

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