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Treibhausgas: CO2 macht großen Sprung
REUTERS/ Nova Wahyudi/ Antara Foto

Das Treibhausgas CO2 gilt als Treiber der Klimaerwärmung. Nun melden Forscher die schnellste Zunahme des Gases seit Beginn der Messungen.

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horst_queck 10.03.2016, 17:23
10. CO2 überbewertet

Für alle, die an Physik interessiert sind und es genauer wissen wollen:
http://www.schulphysik.de/klima/artefact.htm
Die Klimakatastrophe - ein spektroskopisches Artefakt?
von Dr. rer. nat. Heinz Hug
Quantitative Untersuchungen der IR-Absorption von Kohlendioxid mittels eines FT-IR-Spektrometers im Labor legen nahe, den zusätzlichen Treibhauseffekt bei CO2-Verdoppelung weit geringer einzuschätzen, als er von den Klimatologen bisher angenommen wurde. Es kann von einer Reduktion um den Faktor 80 ausgegangen werden.

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zeichenkette 10.03.2016, 17:47
11. Viele Kommentare hier

beweisen sehr gut, warum wir das nicht in den Griff kriegen: Die Tatsachen werden verleugnet, solange es geht. Manche Leute scheinen zu denken, dass Dinge nicht so sind, wie sie sind, wenn man sie nur abstreitet. Einfach nur nüchtern hinsehen scheint unglaublich schwer zu sein.

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reuanmuc 10.03.2016, 17:52
12.

Zitat von l-39guru
Und was machen wir nun mit den tausenden Co2 Quellen die rings um Sizilien auf dem Meeresboden vor sich hin blubbern, völlig ungefragt. Zustöpseln ?
Es ist bemerkenswert, mit welcher Kaltschnäuzigkeit manche Schreiber ihre Dummheit publizieren. Die unterseeischen CO2-Quellen blubbern seit Jahrmillionen. Das ist das natürliche Gleichgewicht des CO2-Anteils, das seit vielen Jahrtausenden Bestand hatte, bis der industrialisierte, verblödete Mensch auftauchte.

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gedoens 10.03.2016, 17:53
13.

Zitat von pace335
2 Vulkane stoßen mehr CO2 in die Atmosphäre als die gesamte Menschheit. Außerdem gab es noch kein Zeitalter in dem wir eine so geringen CO2 Anteil in der Atmosphäre hatten. Schauen wir doch mal Zeitalter O r d o v i z i u m: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 4200 ppm (11-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 16 °C (2 °C über heutigem Niveau), Zeitalter S i l u r: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 4500 ppm (12-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 17 °C (3 °C über heutigem Niveau), Zeitalter D e v o n: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 2200 ppm (5,5-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 20 °C (6 °C über heutigem Niveau), Zeitalter K a r b o n:Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 800 ppm (2-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 14 °C (0 °C über heutigem Niveau), Zeitalter P e r m: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 900 ppm (2,25-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 16 °C (2 °C über heutigem Niveau), Zeitalter J u r a: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 1950 ppm (5-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 16 °C (2 °C über heutigem Niveau) Die Erde holt sich Ihren CO2 schon selbst wieder die wir versuchen "einzusparen".
Schöne Fleißarbeit, aber leider völlig irrelevant. Ich freue mich auch, wenn ich in Süddeutschland einen mediterranen Garten anlegen kann, wenn da nicht etwas stören würde. Es geht beim Klimawandel vornehmlich um die Geschindigkeit, mit der er stattfindet. Bisherige Klimaschwankungen liefen in der Regel so langsam ab, dass sich die betroffenen Ökosysteme und ihre dazugehörigen Pflanzen und Tierarten anpassen konnten. Nun ist es leider so, dass der Mensch an sich schon viele Ökosysteme auf diesem Planeten derart geschwächt hat, dass ihre Stabilität abnimmt. Der Klimawandel, in dem wir uns befinden kann durch seine Geschwindigkeit auf geschächte Ökosysteme dramatische Auswirkungen haben. Es ist ein immer noch weit verbreiteter Irrglaube, der Mensch wäre eine solitär existenzfähige Art und das ganze Gerede über Umwelt und Ökosysteme könne man sich schenken. Falsch! Die Folgen, die wir zu erwarten haben sind Artensterben, Ausbreitung von Wüsten, Meeresspiegelanstieg, Wasser- und Nahrungsknappheit. Was passiert denn, wenn eine zu große Population um knappe Ressourcen konkurriert? Beim Menschen nennt man das Krieg.

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Hermes75 10.03.2016, 18:09
14.

Zitat von pace335
2 Vulkane stoßen mehr CO2 in die Atmosphäre als die gesamte Menschheit. Außerdem gab es noch kein Zeitalter in dem wir eine so geringen CO2 Anteil in der Atmosphäre hatten. Schauen wir doch mal Zeitalter O r d o v i z i u m: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 4200 ppm (11-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 16 °C (2 °C über heutigem Niveau), Zeitalter S i l u r: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 4500 ppm (12-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 17 °C (3 °C über heutigem Niveau), Zeitalter D e v o n: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 2200 ppm (5,5-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 20 °C (6 °C über heutigem Niveau), Zeitalter K a r b o n:Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 800 ppm (2-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 14 °C (0 °C über heutigem Niveau), Zeitalter P e r m: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 900 ppm (2,25-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 16 °C (2 °C über heutigem Niveau), Zeitalter J u r a: Atmosphärischer CO2-Anteil ca. 1950 ppm (5-faches heutiges Niveau), Bodentemperatur (Durchschnitt über Periodendauer), ca. 16 °C (2 °C über heutigem Niveau) Die Erde holt sich Ihren CO2 schon selbst wieder die wir versuchen "einzusparen".
Nur, dass die Erhöhung des CO2-Gehalts der Atmosphäre eben nicht durch Vulkane bedingt ist, sondern durch menschliche Aktivitäten. Das ist unzweifelhaft und läßt sich leicht nachprüfen. Die Menge an fossilen Energieträgern die jährlich auf der Welt gefördert und verbrannt werden ist hinreichend genau bekannt und ebenso die daraus resultierende Menge an ZUSÄTZLICHEM CO2. Ich weiß echt nicht was es da noch zu diskutieren gibt.

Ach ja, Sie haben bei Ihrer Auflistung vergessen die Anzahl der Menschen die während der jeweiligen Erdzeitalter lebten anzugeben. Aber keine Sorge, der Wert ist leicht zu ermitteln :-)

Wenn Sie das getan haben, dann sollten Sie auch wissen wie relevant ihre Daten für das heutige Klima sind - nämlich GAR NICHT.

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ash26e 10.03.2016, 18:12
15. Ach wie nett und

wie groß ist der menschliche Anteil am gesamten CO2 Kreislauf??? So zwischen 3 und 5 %!
Immer mehr Menschen lassen sich von den Klimakathastrophenkasper nicht länger für dumm verkaufen.

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ash26e 10.03.2016, 18:19
16. Was soll das denn sein:

Zitat von Mundil
und Verschwörungstheoretike sind immer noch unbelehrbar. Der menschengemachte Treibhauseffekt ist da. Wer versucht das abzustreiten- wird es ja erleben ;-)
Menschengemachter Treibhauseffekt. Meinen Sie damit die Hirnfürze der Klimakathastrophiker?
Haben Sie sich mit Ihrer kruden These vom menschengemachtem Treibhauseffekt schon mal mit den Theorien/Erfahrungen der Begriffe Entelechie und Entropie auseinandergesetzt?

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schwerpunkt 10.03.2016, 18:22
17.

Zitat von puby
in jedem Fall gesichert ist, ist dass der Mensch äußerst effektiv verhindert, dass CO2 wieder aus der Atmosphäre gebunden wird, dazu müsste er aufhören Wälder abzuholzen. Schlimmer noch, mit dem Verbrennen von Braunkohle und Erdöl setzt er bereits gebundenes Co2 wieder frei. Ja früher war die CO2 Konzentration höher, da gab es aber auch keine Menschen.
Dazu kommt, dass das An- und Abschwellen der CO2-Konzentrationen über vergleichsweise sehr lange Zeiträume ging.
Das was wir hier gerade machen ist in geologischen Zeiträumen abrupt die CO2-Konzentration dermaßen zu erhöhen, dass sich auch Flora un Fauna der Klimazonen kaum oder nicht anpassen kann.

Sollte jemand in einigen Millionen jahren geologische Untersuchungen machen, würde er auf ein isoliertes, katstrophales Ereignis tippen, welche die Welt aus seienr Sicht schlagartig änderte. So wie wir heute das Ende der Kreidezeit (wohlbegründet) als Einschlag eines Asteroiden interpretieren.

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pace335 10.03.2016, 18:27
18.

@HeisseLuft, ich finde ganz arg seltsam das sie mir zum einen zustimmen, das es Epochen mit höherem CO2 Gehalt in der Atmosphäre gab und das Vulkane mehr CO2 ausstoßen, aber das sie dann nicht Verstehen das es in meinen Beispielen keine Menschen oder geschweige denn eine Industrialisierung oder Autos gab. Es gab dennoch eine bis zu 12-faxhe Menge an CO2 in unserer Atmosphäre.
@g0r3. Auch Sie geben mir Recht im Bezug auf Epochen mit höherem CO2 Gehalt in unserer Atmosphäre und behaupten jetzt einfach mal dass das Gas nicht innerhalb von 200 Jahren frei gesetzt wurde. Woher nehmen sie diese Behauptung? In den anderen Epochen gab es auch keine Unterschiede von 100ppm zu heute sondern 4000ppm. Das ist mal was ganz anderes. Sie werden doch jetzt nicht auch noch behaupten dass wir in den nächsten 100 Jahren einen Zuwachs von 4000ppm bekommen werden? Ja mit der Bildung würde ich mich mal schön an der eigenen Nase fassen und nicht jeden Blödsinn ungeprüft glauben was Ihnen in Boulevardblättchen verkauft wird.
@Ökofred, Ihr Nick sagt mir schon alles . Das man manche Dinge schlecht nachweisen kann ist das eine, das andere ist aber das man in meinen Beispielen ganz klar erkennt das die Temperatur nichts mit dem CO2 Gehalt in der Atmosphäre zu tun hat. Aber das eigentliche Problem ist doch das immer zu behauptet wird dass das CO2 in der Atmosphäre Menschengemacht, nur komischerweise gab es in den von mir aufgelisteten Perioden überhaupt keine Menschen.
@All, fakt ist doch das wir schon mehr als das 12-fache an CO2 in unserer Atmosphäre hatte. Fakt ist auch das die Temperatur nicht im direkt en Zusammenhang zur CO2 Gehalt. Fakt ist auch das es in diesen Epochen keine Menschen gab und fakt ist das es wieder eine Epoche geben wird in der wir 4500ppm CO2 in unserer Atmosphäre haben werden, mit oder ohne Menschen.

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litholas 10.03.2016, 18:28
19.

Zitat von Pfaffenwinkel
bei den Klimagipfeln haben wenig Sinn, denn wichtig ist doch nur eines: Wirtschaftswachstum, egal wie.
Interessanterweise sind EE inzwischen ziemlich genauso billig wie die klimaschädlichen Energiegewinnungstechnologien (die der Hauptverursacher des menschengemachten Treibhauseffekts sind), und mit ihnen gäbe es sogar ein stärkeres Wirtschaftswachstum. Nur ist das nicht in die Köpfe der Menschen hineinzubekommen. Wenn man mit umweltfreundlichen Technologien etwas erreichen kann - dann muss man ja noch viel mehr erreichen können wenn man so richtig rumsaut.

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