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Treibhausgas: Forscher wandeln Kohlendioxid wieder in Kohle um
imago/Rainer Weisflog

Wenn Kohle verbrennt, entsteht Kohlendioxid. Nun ist es Forschern erstmals gelungen, den Vorgang bei Raumtemperatur wieder rückgängig zu machen. Ihre Technik könnte beim Klimaschutz helfen.

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adieu2000 27.02.2019, 20:19
70. Das geht viel preiswerter und einfacher

und dazu noch umweltverträglicher, mit Regenwäldern und schnell wachsenden Pflanzen.

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redebrecht 27.02.2019, 20:20
71. Genau so

Zitat von Patrik74
Jeden Tag fällt auf die Erde 10.000 Mal mehr Sonnenenergie als die Menschheit insgesamt braucht. Problem gelöst. Man baut so eine Anlage in der Sahara auf und sie kann rödeln bis der Arzt kommt. Und genug kostenloser Lagerplatz für das Endprodukt ist auch vorhanden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, mittels Plasma CO2 zu trennen, das ist noch direkter und braucht keine exotischen Metalle. Weil einfach einfach einfach ist.
Das Experiment sollte eine bessere Ausbeute bieten als Pflanzen, die ja das CO2 aus der Luft auch binden können. Wer macht sich denn bei Pflanzen sorgen und sagt, das geht nicht weil das viel zu viel Energie verbraucht? Es geht. Jetzt kommt es nur darauf an, wie effektiv das verfahren ist. Mir persönlich würde eine Verdoppelung der Photosynthesleistung nicht reichen, wie vielen Wissenschaftlern. Braucht imho immer noch zu viel Platz und Rohstoffe, die aber immerhin nicht verbraucht werden würden. Aber wenn man solche Anlagen in den Alpen und den Wüsten aufstellen würde, könnte man dort Gletscher kühlen und da die Wüste. Ich denke in der Umgebung solche einer Anlage wird es sehr kalt werden.

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kalim.karemi 27.02.2019, 20:33
72. Das kann nicht funktionieren

Es sei denn, das Perpetuum mobile sei erfunden worden und der erste Hauptsatz der Thermodynamik gilt nicht mehr. Bei der Verbrennung der Kohle wurde gespeicherte Energie in Arbeit und Wärme umgewandelt, zurück blieb co2, um aus diesem wieder Kohle zu machen, muss nach diesem ersten Hauptsatz diese genutzte oder verloren gegangene Energie dem Prozess wieder zugeführt werden, das funktioniert nur, per CO2 freier Energiegewinnung aus Kernspaltung, -Fusion, welche noch nicht funktioniert oder Windrädern wo immer sich dafür ein Platz bietet. Ergo schöne Geschichte, nichts dahinter aber Greta wird sich freuen.

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Corona17 27.02.2019, 20:50
73. Point of no return

Selbst wenn es bis zum Ende der Woche gelänge, den CO2-Gehalt in unserer Atmosphäre auf das Niveau von 1750 zu bringen, stellt sich die Frage, ob das dem Klima in seiner jetzigen Verfassung helfen würde. Zwar wäre der Treibhauseffekt um ein gutes Stück reduziert. Die bereits aufgeheizten Ozeane speichern aber noch genug Wärme um die Erwärmung weiter voran zu treiben. Monokausale Ansätze bringen wenig. Was auf keinen Fall bedeutet, dass das beschriebene Projekt keine Relevanz besäße.

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nebenbei_bemerkt 27.02.2019, 20:54
74. Perpetuum mobile

Hat sich der Autor vielleicht mal die Energiebilanz des Vorganges angesehen?
Vermutlich hat er noch nicht mal davon gehört.
Fakt ist, das bei der Verbrennung von Kohlenstoff (Öl, Gas) Energie /Wärme frei wird. (Deshalb macht man es ja, damit die Hütte warm wird.)
Natürlich kann man einen reversiblen Prozess auch rückgängig laufen lassen. Nur muss man dann halt die gleiche Energiemenge aufwenden, die vorher freigesetzt wurde (plus Wirkungsgradverluste).
Mit anderen Worten, völliger Blödsinn ausser für Ökofundamentalisten ohne jegliche
naturwissenschaftliche Grundkenntnisse.

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blödbacke 27.02.2019, 21:15
75. okay, now what?

Ich vermute mal, für 1 Tonne Graphit benötigt man 10 Tonnen Kohle zur Energiegewinnung. Wir brauchen also ordentlich Windräder oder Solarkollektoren. Oder investieren massiv in die Kernfusionsforschung - wir könnten 10 Prototypen bauen statt nur einen.

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diefans 27.02.2019, 21:15
76.

Zitat von doke969
Tja, schön geschrieben aber am Thema vorbei. CO2 wird nicht zu Kohle gewandelt, sondern es muss prinzipbedingt mit großen Energieaufwand in C und molekularen Sauerstoff O2 gespalten werden. Das machen die Pflanzen. Die benötigte Energie ist natürlich etwa so groß wie die, die man vorher beim Verbrennen von C zu CO2 gewonnen hat. Ok, natürlich kann man das Klimaproblem so abmildern, aber die benötigte Energie ist eben enorm.
Warum man dann nicht gleich Pflanzen anbaut, um das CO2 zu binden ist mir ein Rätsel...!? ...Ach so da verdient keiner daran....

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Lauternjunge 27.02.2019, 21:17
77. Gähn

Langweilig. Nicht viel neues.
Dass Cer CO2 zu Ruß reduzieren kann ist lange bekannt. Neu ist hier lediglich, dass das beschrieben System dies bei Raumtemperatur kann.
Das Problem hier ist, Wie bei allen anderen CO2 harvesring System, dass CO2 in der aktuellen Konzentration zwar die Erderwärmung beschleunigt, da es IR aktiv ist, diese Konzentration aber trotzdem viel zu niedrig ist, um es im großen Stil aus der Luft zu holen. Dafür müssten endlos viele Kubikmeter Luft durchgesetzt werden.
Die Bessere und billigere Alternative wäre rigorose Aufforstung. Das hieße aber kein Rindfleisch mehr jeden Tag.

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herwescher 27.02.2019, 21:19
78. Wie lustig ...

Schon vor Jahrzehnten habe ich im Unterricht CO2 mit dem Metall Magnesium zu Kohlenstoff reduziert. Ist einfach:

Erlenmayerkolben mit CO2 füllen. Magnesiumband anzünden. In Kolben mit CO2 halten:

Magnesiumband brennt weiter, Kohlenstoff entsteht, sieht man an schwarzen Flocken:

2Mg + CO2 --> 2MgO + C

Man sollte sicherheitshalber der Leserschaft klarmachen, dass jede Reduktion des CO2 mit einem höheren Energiebedarf behaftet ist, als einstmals bei der Verbrennung des Kohlenstoffs entstanden war.

Das können auch die betr. Forscher nicht ändern, da steht der Energieerhaltungssatz davor ...

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tblome 27.02.2019, 21:23
79. Oha

In Australien erfunden. Und wenn sie es dann in Betrieb nehmen merken sie bestimmt irgendwann, dass sie die Kohle da hinten ausgraben, und hier vorne eingraben... Vielleicht kann man dann einfach eine Förderbandstrecke einrichten von der CO2-Verkohlungsanlage direkt zum Kohlebagger. So bleiben auch die Arbeitsplätze in der Kohleförderung erhalten!

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