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Treibhausgas: Forscher wandeln Kohlendioxid wieder in Kohle um
imago/Rainer Weisflog

Wenn Kohle verbrennt, entsteht Kohlendioxid. Nun ist es Forschern erstmals gelungen, den Vorgang bei Raumtemperatur wieder rückgängig zu machen. Ihre Technik könnte beim Klimaschutz helfen.

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pethof 27.02.2019, 21:27
80. Synthetische Kohle als Energienotfallspeicher

Endlich hat man eine vernünftige Lösung gefunden, um die in Spitzenzeiten möglicherweise entstehende überschüssige alternative Elektroenergie nutzbringend zu verwenden. Mit ihrer Hilfe würde die Atmosphäre von Treibhausgas CO2 gesäubert und gleichzeitig würde ein Energiepuffer in der Form von neuen Kohlevorräten angelegt, die man ja logistisch günstig neben den gerade außer Betrieb genommenen Kohlekraftwerken deponieren könnte, damit man sie im Bedarfsfall ruck zuck wieder in Betrieb nehmen könnte.
Man hätte gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
Der vermutlich treibhausverursachende CO2-Spiegel wäre abgesenkt. Damit wären die Jünger der Treibhausreligion befriedigt.
Würde sich nach einigen Jahrzehnten herausstellen, dass man einem wissenschaftlichen Fake aufgesessen war, könnte man ohne Gewissensbisse wieder mit der Kohleverfeuerung beginnen, um den von Hause aus instabilen alternativen Energiemarkt wieder zu stabilisieren.

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aliof 27.02.2019, 21:30
81.

Zitat von doke969
Tja, schön geschrieben aber am Thema vorbei. CO2 wird nicht zu Kohle gewandelt, sondern es muss prinzipbedingt mit großen Energieaufwand in C und molekularen Sauerstoff O2 gespalten werden. Das machen die Pflanzen. Die benötigte Energie ist natürlich etwa so groß wie die, die man vorher beim Verbrennen von C zu CO2 gewonnen hat. Ok, natürlich kann man das Klimaproblem so abmildern, aber die benötigte Energie ist eben enorm.
.. sach- und sprachlich nur schwer verdaulich für Leser mit naturwissenschaftlicher Grundbildung.
Aber, na ja, solcherart Meldungen müssen auch dem Publikum schmackhaft gemacht werden, von deren Arbeit und Steueraufkommen das Ganze finanziert werden wird. – Und das scheint mir gelungen, worüber ich mich ehrlich freue.

Denn das Beschriebene scheint mir ein ganz brauchbarer technologischen Ansatz zu sein , das Zuviel an CO2 wieder aus der Athmoshäre zu entfernen. Und dank stets besserer und weltumspannender Möglichkeiten der Energiebereitstellung, sowohl photoelektrisch direkt aus Sonnenlicht , bzw. via Windkraft läßt sich die notwendige Energie vermutlich leicht bereitstellen.
Nötigenfalls baut man einfach noch einige Monsterplantagen in irgendwelchen menschenleeren sonnigen Wüstenarealen dazu.

… nur , die zeitliche Dimension des Vorhabens würde ich realistischerweise eher auf 300 denn 30 Jahre veranschlagen. So lange in etwa, wie wir in industriellem Maßstab Kohle und Öl verheizen ..

Was gleichermaßen bedeutet, daß sich die bereits im Kommen befindliche Klimakatastrophe so(wieso) nicht mehr wird stoppen lassen.

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apopluto 27.02.2019, 21:35
82.

Dass machen die, welche mit CO2-Zertifikaten handeln schon lange.

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oh4fr 27.02.2019, 21:47
83. CO2 Woher ?

Wo kriegen die denn das CO2 in den benötigten großen Mengen her???
In der Luft ist es nur mit einigen hundert ppm vorhanden.

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C. Goldbeck 27.02.2019, 21:48
84. Kreislaufwirtschaft

Grundsätzlich ein richtiger Ansatz, denn er funktioniert im Prinzip in der Natur seit Milliarden Jahren sehr erfolgreich.

Energie, z. B. Sonnenenergie, es kann aber auch Windkraft, Wasserkraft, Gezeitenkraft etc. zur Stromgewinnung genutzt werden, mit der Kohlenstoffdioxyd reduziert wird (zu Kohle, Alkane, Kohlenhydratre etc.). Fertig ist der Energiespeicher, der bei Oxydation zu CO2 wieder Energie abgeben kann. Und dann geht der Kreislauf wieder von vorne los...

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Wooster 27.02.2019, 21:49
85. Endlich: das Pertetuum Mobile

Sie geben Strom auf die Flüssigkeit.

Alles klar. Auf der einen Seite verbrennen sie Kohle zum Heizen oder Stromerzeugen, auf der anderen Seite stecken sie dann Strom rein, um das wieder rückgängig zu machen. Wegen der Energierhaltung mindestens so viel, wie sie am anderen Ende rausbekommen haben.

Woher sie den Strom nehmen?

Naja, ist doch Australien. Die machen den mit Kohlekraftwerken.

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WiesoNicht17 27.02.2019, 21:51
86. Warten auf industrielle Anwendung

Nichts gegen die Forschungsleistung, aber bis man damit den CO2 Gehalt der Luft maßgeblich verändern kann muss der Prozess erst einmal vom Laborexperiment zur industriellen Anwendung gebracht werden. Daran scheitern leider sehr viele gute Ansätze. Und wenn es möglich sein sollte, dann stellt sich die Frage wie gut ist das Verfahren im Vergleich zu Pflanzen...
Wir so oft bei solchen Meldungen ist die Realisierungswahrscheinlichkeit sehr gering (aber ja man darf und sollte hoffen).

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weed 27.02.2019, 21:51
87. Google translate?

Vom "wissenschaftlichen" Wert dieser Abhandlung mal abgesehen - ist es möglich, dass der Autor des Spiegelartikels alkoholisiert war, als er den Artikel verfasst hat? Oder wurde er mittels Google translate erst ins Chinesische übersetzt und dann zurück in Deutsche? Wortwahl und Semantik sind teilweise unterirdisch! Bitte weniger Artikel dieser Art!

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Miere 27.02.2019, 22:02
88. Und wieviel Energie frisst das pro Tonne?

Doch sicher mehr, als in der erzeugten Kohle gebunden ist, wegen Abwärme und Transport und sowas? Und woher kommt diese Energie? Aus - Kohleverbrennung, bzw Gas und sowas? Derzeit noch, oder? Sehr witzig. Es gibt eine bewährte, ganz einfache Methode, um CO2 aus der Luft zu ziehen und zu speichern. Es nennt sich "Baum". Sieht auch hübsch aus. Bei Nichtgefallen gibt's sogar noch eine Alternative dazu. Die nennt sich "Torf" und bleibt auch gleich von selbst im Boden, wenn man sie lässt.

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Msc 27.02.2019, 22:05
89.

Zitat von oh4fr
Wo kriegen die denn das CO2 in den benötigten großen Mengen her??? In der Luft ist es nur mit einigen hundert ppm vorhanden.
Sollte sich das Verfahren als ökonomisch erweisen (was schwierig wird ohne massive erneuerbare Energie), könnte man eine solche Anlage direkt hinter einen Schornstein klemmen (vorher Schwefelgase abtrennen). Wobei es natürlich ziemlich seltsam wäre, Kohlenstoff herzustellen mit der Energie anstatt die Energie zu benutzen und keinen Kohlenstoff zu verbrennen. Aber zum Beispiel in der Metallindustrie braucht man Kohlenstoff als Reduktionsmittel, da fällt immer CO2 an.
Bei der Luftverflüssigung zur Herstellung von flüssigem Stickstoff und Sauerstoff fällt außerdem eh ständig CO2 an. Da wird man wirklich keine Knappheit zu befürchten haben.

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