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Tschernobyl: Die Todeszone lebt
REUTERS

Eine ausgestorbene Landschaft? Von wegen: 30 Jahre nach der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl zeigen Fotos das Leben in der Sperrzone.

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seikor 24.04.2016, 11:38
1. ich werde den Gedanken nicht los,

dass man hier zwischen den Zeilen lesen soll: Seht her, dass war doch alles nicht so schlimm...
Ob die Forscher auch die eingegangenen Tiere mit den Krebsgeschwulsten berücksichtigt hatten?

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dstr 24.04.2016, 11:57
2. Was ist verstrahlt?

Der Begriff "Verstrahlung" ist totaler Blödsinn. Was ist dann eine Verstrahlung? Es gibt höchstens eine Strahlenbelastung wenn man sich in der Nähe einer Strahlenquelle aufhält. Ich nehme an, was Sie meinen ist, dass das Gebiet mehr oder minder mit radioaktiven Spaltprodukten kontaminiert ist. Die Strahlenbelastung, die von diesen Spaltprodukten ausgeht ist sicherlich unbedeutend. Gefährlich ist die Inkorporation von Pflanzen und deren Produkten, die auf diesem belasteten Gebiet wachsen und somit von den Tieren aufgenommen werden und ev. kontaminiertes Grundwasser. Nochmals: Strahlung ist sicherlich ein Problem, wenn man sich dem Reaktorcore nähert. Also nicht immer Strahlung mit Kontamination verwechseln!

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tommit 24.04.2016, 12:03
3. Die Todeszine lebt

welch ein Titel.. mann im Universum hibts ganz andere Happenings und die Erde lebt.. Tschernobyl ist doch Kindergeburtstag.. darf ja jeder der will gerne hinziehen

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bran_winterfell 24.04.2016, 12:06
4. Komische Erwartungshaltung...

Wieso sollte das Gebiet denn eine ausgestorbe Landschaft sein? Der Mensch verringert die tierpopulation bestimmt weitaus effektiver als das bisschen Strahlung... und natürlich können dort auch Menschen leben wenn sie müssten. Es käme zwar dann zu vermehrten Fälle von Krebs, Missbildungen usw, aber prinzipiell würde sich dort auch die Art der Mensch wieder vermehren, flapsig formuliert.

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zeichenkette 24.04.2016, 12:14
5. Arten sind halt keine Individuen

Wenn Tiere mit Missbildungen zur Welt kommen, sterben sie halt. Die Tierart wird das nicht umbringen, die meisten Nachkommen sterben so oder so. Bei Menschen ist das anders, da ist die Überlebensrate beim Nachwuchs sehr hoch. Wie auch das erreichte Lebensalter. Dass für Tiere der Mensch eine Pest ist, ist keine neue Erkenntnis.

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Attila2009 24.04.2016, 12:14
6.

Tiere haben grundsätzlich nicht die Lebenserwartung dass sie im Alter an Krebs sterben.
Daran erkrankte und geschwächte Tiere sind die ersten die von Beutegreifern gefressen werden, folglich kann man sie nicht mehr finden.

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ichbinich2011 24.04.2016, 12:38
7. Ich hab vor kurzem einen Bericht

über Forscher in Tschernobyl gesehen. Alle spinnen haben schwere Erbgutschäden. Die insektenpopulation liegt bei etwa 30% gegenüber normal. Nur Wölfe und Rotwild scheinen relativ immun gegenüber der Radioaktivität zu sein.

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epigone 24.04.2016, 12:49
8. Für die Natur kein Problem, für den menschlichen Unterwerfungsdrang ärgerlich!

Wir sollten das Offenkundige auch mal aussprechen und uns alle ehrlich machen: Die Natur profitiert in jedem Fall, wenn der Mensch sich selbst die Beine wegtritt.

Ist nicht hübsch und auch gar nicht charmant, aber zumeist wahr. Was von vielen larmoyant beklagt wird ist, dass mit solchen Unfällen Teile des Planetens unserem Zugriff lange entzogen werden (ooooooh wie schade).

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Oberleerer 24.04.2016, 12:56
9.

Bei der Untersuchung über die Tierwelt war zumindest ein Muster zu erkennen. Kleine lokale Tiere wie Mäuse haben sich recht schnell angepaßt, mit ihrer Reparaturfähigkeit.

Zugvögel, Schwalben, die nur kurz vor Ort sind hatten keine oder fehlgebildete Nachkommen.

Birken, mit lockerem, schwer zu treffenden Erbgut waren unempfindlicher gegen die Strahlung.

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