Forum: Wissenschaft
Umfrage: Warum Menschen sich den Marathon antun

Ein Marathonlauf ist eine 42 Kilometer lange Tortur für den Körper. Dennoch absolvieren selbst Freizeitsportler die Strecke mit Begeisterung. Eine Umfrage hat jetzt einige Gründe geklärt - und völlig unterschiedliche Motivationen bei Frauen und Männern enthüllt.

Seite 3 von 5
rainer_hohn 20.04.2010, 14:57
20. wo bekommt der Spiegel immer diese Statistiken her?

Wieviel Prozent aller Marathonläufer sollen vor dem Start schmerzmittel nehmen? Der erste April ist schon lange vorbei, jedenfalls wäre die Wirkung auch vorüber, bevor der Marathon zuende ist. Geübte Läufer haben bei entsprechender Vorbereitung keine Probleme und noch nicht mal einen Muskelkater am nächsten Tag. Allerdings: eine Qual wird ein Marathon für nicht ausreichend trainierte, vor allem wenn dann der Ehrgeiz diametral zur Fitness ist.

Beitrag melden
CaptainSubtext 20.04.2010, 16:21
21. !

Zitat von rainer_hohn
Wieviel Prozent aller Marathonläufer sollen vor dem Start schmerzmittel nehmen? Der erste April ist schon lange vorbei, jedenfalls wäre die Wirkung auch vorüber, bevor der Marathon zuende ist. Geübte Läufer haben bei entsprechender Vorbereitung keine Probleme und noch nicht mal einen Muskelkater am nächsten Tag. Allerdings: eine Qual wird ein Marathon für nicht ausreichend trainierte, vor allem wenn dann der Ehrgeiz diametral zur Fitness ist.
Wenn Sie davon ausgehen, dass am nächsten Tag kein Muskelkater da ist, muss ich mal annehmen, dass Sie von der <3:30h-Fraktion reden. Das waren beim Berlin-Marathon 5.500 von 35.000 Finishern (=15% "geübte Läufer"). Blieben Ihrer Logik zu Folge 85% potentielle Schmerzmittel-Benutzer!

Beitrag melden
utopia777 20.04.2010, 18:16
22. Geradezu lächerlich ...

wird es, wenn chronisch-untätige, degenerierte Couch-Potatoes über 40, zum Sterben in den Keller gehen (müssen), weil sie aufgrund fehlender Fitness nicht mal mehr die eigene Treppe hinauf schaffen.
Aber da geistige Fitness bei Ausdauersportlern mit körperlicher einhergeht, wird jemand wie du dies nie verstehen.
Ps. Hund schreibt man nicht! mit dt

Zitat von Noodles
Zumindestens dann, wenn man es übertreibt. Es ist wie alles im Leben eine Sache des vernünftigen Maßhaltens. Jeden Abend ein Glas Rotwein mag gesund sein, jeden Abend eine Flasche Wiskey ist früher oder später tödlich. Ein ständiger Angriff auf die letzten physischen Reserven des Körpers kann nicht gesund sein. Ganz im Gegenteil. Geradezu lächerlich wird es, wenn die Herren die die 40 hinter sich gelassen haben, mit Marathon, Triathlon oder irgendeiner Extremsportart, die Natur zu überlisten suchen. Sie verkraften es nicht, älter zu werden, und lassen keine Gelegenheit aus der Welt beweisen was für ein verdammt harter Hundt man doch ist. Wie albern !!!

Beitrag melden
hdwinkel 20.04.2010, 18:30
23. Preis

Zitat von kyon
Ein Marathon-Läufer ist wie eine Magersüchtige: Er hat Probleme mit seinem Ego, und der eigene Körper muß den Preis dafür zahlen!
Man zahlt für alles einen Preis, für das Tun und das Unterlassen von Dingen. Ich laufe schon hin und wieder einen Marathon als Training. Und ich finde die Lebenszeit gut 'angelegt'. Es ist absolut entspannend. Das Problem ist wie beim Musizieren, Spaß macht es erst, wenn man es kann bzw. wenn man die nötige Ausdauer mitbringt.
Ob das eine Frage des Ego ist? Und wenn?
Besser als ein gekauftes:
Zitat von kyon
Für solche Strecken nehme ich lieber den Wagen!

Beitrag melden
blambi43 20.04.2010, 19:09
24. Auf den Hund gekommen

Zitat von utopia777
Ps. Hund schreibt man nicht! mit dt
Doch, doch, den schon - das war eine Anspielung ;-)

Jaujau!

Beitrag melden
Noodles 20.04.2010, 20:43
25. Sie bitte, soviel Zeit muss sein

wildfremde Menschen ohne Nachfrage zu duzen, mag man auch
als Zeichen fehlender geistiger Fitnes ansehen. Selbige ist anzunehmen bei Leuten die die anderer Foristen Beiträge richtig zu lesen und zu verstehen in der Lage sind. Ihr wiederholtes Statement lässt die Vermutung zu, daß Sie es mit dem Sport wohl etwas übertrieben haben. Und gerade daß ist es was ich meine. Also nochmals nachlesen, Sport ist Mord, wenn man es übertreibt. Bin selbst sportlich aktiv, achte allerdings darauf daß ich nach der physischen Verausgabung auch zur Ruhe komme. Den permanenten Leistungswahwitz älterer Knaben finde ich lächerlich.
Ein angemessenes Training um sich selbst gesund zu erhalten
nicht. Das ist es was ich ich geschrieben habe,Sie können also jetzt wieder runterkommen.


Zitat von utopia777
wird es, wenn chronisch-untätige, degenerierte Couch-Potatoes über 40, zum Sterben in den Keller gehen (müssen), weil sie aufgrund fehlender Fitness nicht mal mehr die eigene Treppe hinauf schaffen. Aber da geistige Fitness bei Ausdauersportlern mit körperlicher einhergeht, wird jemand wie du dies nie verstehen. Ps. Hund schreibt man nicht! mit dt

Beitrag melden
Noodles 20.04.2010, 20:46
26. Sie bitte, soviel Zeit muss sein

wildfremde Menschen ohne Nachfrage zu duzen, mag man auch
als Zeichen fehlender geistiger Fitnes ansehen. Selbige ist anzunehmen bei Leuten die die anderer Foristen Beiträge richtig zu lesen und zu verstehen in der Lage sind. Ihr wiederholtes Statement lässt die Vermutung zu, daß Sie es mit dem Sport wohl etwas übertrieben haben. Und gerade daß ist es was ich meine. Also nochmals nachlesen, Sport ist Mord, wenn man es übertreibt. Bin selbst sportlich aktiv, achte allerdings darauf daß ich nach der physischen Verausgabung auch zur Ruhe komme. Den permanenten Leistungswahwitz älterer Knaben finde ich lächerlich.
Ein angemessenes Training um sich selbst gesund zu erhalten
nicht. Das ist es was ich ich geschrieben habe,Sie können also jetzt wieder runterkommen.


Zitat von utopia777
wird es, wenn chronisch-untätige, degenerierte Couch-Potatoes über 40, zum Sterben in den Keller gehen (müssen), weil sie aufgrund fehlender Fitness nicht mal mehr die eigene Treppe hinauf schaffen. Aber da geistige Fitness bei Ausdauersportlern mit körperlicher einhergeht, wird jemand wie du dies nie verstehen. Ps. Hund schreibt man nicht! mit dt

Beitrag melden
Umbriel 20.04.2010, 21:04
27. Marathon ist nichts wirklich Wildes

Es kommt darauf an wo man herkommt und welche Konstitution man hat, insbesondere gehts um diverse Gelenkprobleme.

Gibts keine besonderen, ist es kein Problem, einen Marathon zu machen, d.h. halt für mehrere Monate konsequenter als sonst zu üben.

Joggingtempo ist für die Mehrzahl ca. 9 km/h. Ca. 4-5 Std ist daher eine anzupeilende Zeit.

Wenn man ein paarmal 20+ KM gelaufen ist, dann ist es auch kein Problem, 40 zu absolvieren, danach allerdings fühlt man sich etws steif.

Das Marathonereignis selber ist anspornend und die Vorbereitung zwingt einen eben, sich körperlich fit zu halten.

Beitrag melden
Celegorm 20.04.2010, 21:39
28. ...

Zitat von bubabo
Wer einmal bei einem Marathon "lächelnd" in`s Ziel kam - ist infiziert - die Plautzen-Philosphen werden es nie verstehen..
Es ist doch ein wenig irritierend, dass in der Diskussion hier die Menschheit auf hedonistische Fettsäcke und erleuchtete Laufsportler zusammenzuschrumpfen scheint. Da scheint mir doch etwas zu fehlen, und zwar die grosse Mehrheit.

Und nicht zuletzt auch die übrigen durchaus gesunden, fitten Menschen, die trotzdem nichts mit Marathon anfangen können. Müsste ich mich nämlich dazu bekennen, obwohl (oder gerade weil) sportlich durchaus sehr aktiv graust es mir persönlich bei der Vorstellung, mehr als eine halbe Stunde monoton vor mich her trotten zu müssen. Da gibt es doch so einiges interessanteres (und mit einem effizienteren Fitness/Zeit-Verhältnis), insbesondere auch Sportarten, bei denen der Kopf für mehr als Endorphinausschüttungen gebraucht wird. Und auch wenn es natürlich arg subjektiv ist, aber der Kommentar hinsichtlich der Optik weiter vorne war natürlich schon nicht so ganz verkehrt, was den Sexappeal angeht gehört der durchschnittliche Marathonläufer sicherlich eher zu den Athleten von trauriger Gestalt.

Aber natürlich jeder nach seinem Geschmack. Müssen logischerweise alle selber entscheiden, was ihnen Spass macht, weshalb sie etwas machen und welche Ziele sie verfolgen wollen. Insofern nichts für ungut, wollte hier eigentlich nur kurz eine Stange für die nicht-marathonlaufenden Sportler brechen..;)

Beitrag melden
rainer_hohn 21.04.2010, 08:17
29. nach dem Marathon ist vor dem Marathon

Zitat von CaptainSubtext
Wenn Sie davon ausgehen, dass am nächsten Tag kein Muskelkater da ist, muss ich mal annehmen, dass Sie von der <3:30h-Fraktion reden. Das waren beim Berlin-Marathon 5.500 von 35.000 Finishern (=15% "geübte Läufer"). Blieben Ihrer Logik zu Folge 85% potentielle Schmerzmittel-Benutzer!
ja, vielleicht NACH dem Marathon ;-) aber der Spiegel hat geschrieben das angeblich fast zwei Drittel der Teilnehmer des Bonn Marathons VOR dem Start Schmerzmittel genommen haben. Und das möchte ich doch stark bezweiflen, das dies die Regel sein soll. Übrigens ist ein muskelkaterfreier Marathon für alle Finisherzeiten möglich, vorausgesetzt, man hält sich an die im training geübte Geschwindigkeit. Wer beim Marathon erheblich schneller als im Training unterwegs ist holt sich natürlich den Muskelkater seines Lebens und kann erst nach Tagen wieder Treppensteigen ;-).

Beitrag melden
Seite 3 von 5
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!