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Umfragen vor der Bundestagswahl: Verlässlich unzuverlässig
AP

Demoskopen lagen in letzter Zeit öfter daneben, etwa bei der US-Präsidentenwahl oder beim Brexit. Wie ernst sind die Umfrageergebnisse in Deutschland zu nehmen?

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muellerthomas 19.09.2017, 14:03
1.

"Demoskopen lagen in letzter Zeit öfter daneben, etwa bei der US-Präsidentenwahl oder beim Brexit. "

Dass dieser Mythos nun auf von SpOn gepflegt wird. Die Umfragen zum Brexit sahen praktisch durch die Bank ein Kopf an Kopf Rennen voraus und die Brexit-Befürworter lagen in diversen Umfragen kurz vor der Wahl vorne.

Und bei der US-Wahl wurde durchaus korrekt, auch in der Höhe,prognostiziert, dass Clinton die Mehrzahl der Wählerstimmen auf sich vereinigen kann.

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Kapustka 19.09.2017, 14:06
2. Trotz allem

Sind die Umfragen zu Bundestagswahlken sehr präzise.

http://www.wahlrecht./umfragen/archiv/2013.htm

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runningstar 19.09.2017, 14:06
3. Es ist die Frage, wie man die Ergebnisse nimmt

Ich finde nicht, dass die Ergebnisse der Umfragen schlecht sind.
Nur muss man halt sehen, wenn Sieg und NIederlage nahe beieinander sind und die Zahlen genau danach nimmt, sind riesige Irrtümer möglich. Beim Brexit z.B. oder bei Trumps Wahl. Lässt man einfach die Zahlen stehen und auch die Bandbreite, die diese Zahlen haben, passt es dann wieder. Man darf sich nur nicht hinreißen lassen, zu behaupten, da die Umfragewerte so und so ausgefallen sind, wird Partei x, Antwort y gewinnen. Die tatsächlichen Ergebnisse lagen noch in der Bandbreite. Also alles gut.

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flux71 19.09.2017, 14:07
4.

Wieso wieder Angst verbreiten?
Die letzte Umfrage vor der Wahl in Schleswig-Holstein hat sehr genau das Ergebnis getroffen. Andere Meinungsforscher vertreten die Auffassung, dass man inzwischen auch das Ergebnis der AgD sehr gut voraussagen kann.

Also wozu jetzt noch einmal wieder dieses Schüren von Unsicherheit?
Das spielt nur den Lemmingen in die Hände, die auch hier gleich wieder ankommen und von "20%+" oder "Ihr werdet noch euer blaues Wunder erleben" reden.

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rainerwäscher 19.09.2017, 14:10
5.

Ich habe nun bei meiner Briefwahl doch etwas ganz anderes gewählt als ich hier bei der Umfrage angegeben hatte.

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Prellbock 19.09.2017, 14:11
6.

Eine Statistik ist wie ein BH. Sie zeigt interessantes, verhuellt aber wesentliches!

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Freidenker10 19.09.2017, 14:13
7.

Bei den "Telefonumfragen" leg ich mittlerweile sehr unhöflich auf, da am Ende immer irgendetwas zum Verkauf angeboten wird, also die "Umfrage" nur Tarnung war. Das wird vielen wohl ähnlich gehen. keine Ahnung wieviele "echte" Umfragen ich deshalb verpasst habe? Ich gebe aber sowieso nicht viel auf Umfragen, die Wahl wird die Wahrheit bringen, hoffe ich zumindest...

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fisschfreund 19.09.2017, 14:14
8.

ich wage mal eine prognose. die beteiligung liegt bei 60 % und die afd bekommt irgendwas bei 15+ prozent. weil die nazis wieder salonfähig gemacht wurden.

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burgundy 19.09.2017, 14:14
9. Das ist schon verräterisch:

"Mancher AfD-Wähler könnte am Telefon eine andere Partei nennen - aus Angst diffamiert zu werden. Soziale Erwünschtheit nennt man dieses Phänomen." Spricht nicht gerade für die demokratischen, freiheitlichen Werte, die man vor der AfD retten will.

Was die Umfragen angeht: schwer hier etwas zu glauben. Persönlich sehe ich die AfD unter 10%, sogar deutlich darunter. Wenn man sie nicht noch weiter durch Bashing künstlich für den Wähler der letzten Minute interessant macht. Für die SPD ist das Rennen gelaufen. Spannend kann es noch für die Mitglieder der künftigen Koalition mit der CDU werden, also GRÜNE und FDP. Hier geht es darum, wer in der Jamaika - Koalition das Sagen haben wird. Wahrscheinlich die FDP, hier ist den Wahlprognosen von 12 % durchaus zu trauen.

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