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Umfragen vor der Bundestagswahl: Verlässlich unzuverlässig
AP

Demoskopen lagen in letzter Zeit öfter daneben, etwa bei der US-Präsidentenwahl oder beim Brexit. Wie ernst sind die Umfrageergebnisse in Deutschland zu nehmen?

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bayernistdasmallerding 19.09.2017, 14:16
10. Hier

die Ergebnisse von Sonntag:
CDU/CSU: 35%
SPD: 20%
AfD: 11%
FDP: 8%
Linke: 7%
Grüne: 7%

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pauloguaibim 19.09.2017, 14:18
11. Demoskopen

Es ist ja gut,dass die Vorhersagen ungenau sind,denn wenn man das Ergebnis exakt vorhersagen koennte,dann muessten Wir gar nicht mehr waehlen gehen.Und wozu braucht es Vorhersagen.

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rad666 19.09.2017, 14:18
12. Wie schon einmal geschrieben

Zusätzliche Unsicherheit erhält man durch die Beschimpfung und Bedrohung der potentiellen Wähler.
Wer weiß ob der Anruf wirklich anonym ist, und wer will sich der Gefahr aussetzen dass bei bestimmten Präferenzen die "Anti"Fa vor der Türe steht?
Die Dunkelziffer werden wir am Sonntag ab 18:00 Uhr mit offenen Mündern bestaunen dürfen.

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fred-vom-saturn 19.09.2017, 14:18
13. Kann man nicht mehr ernst nehmen

Da fehlen einem glatt die Worte. Erst ja jagt Spiegel Online eine Sau nach der anderen mit SPON Wahltrend durchs Dorf, Spekuliert macht tausend Geschichten drum herum, alle in höchster Erregung das bloß keiner auf den Gedanken kommt, dass das vielleicht auch alles nur Kaffeesatzleserei sein könnte und jetzt, erzählt Spiegel Online, dass das eventuell alles gar nicht stimmt, da die Demoskopen bereits bei Trump und Brexit falsch lagen. Gibt es dafür eigentlich einen Namen außer andere für dumm zu verkaufen.

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nici_d 19.09.2017, 14:20
14. Umfragen über Umfragen

Durch die ständigen Umfragen und Schlussfolgerungen, wer mit wem könnte und welches Kreuz wem nutzen könnte findet eigentlich schon eine Beeinflussung der Wahl statt. Man wird doch so ein paar Wochen/Tage warten können? Es fällt richtig auf, wie die Parteien sich nach jeder Umfrage wieder ein wenig neu positionieren, das macht sie unglaubwürdig.

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haresu 19.09.2017, 14:22
15. Das Wetter

Das Wetter ist doch wohl einer der wichtigsten Faktoren für die tatsächliche Mobilisierung der Wähler.

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Mittelalter 19.09.2017, 14:25
16. Der kluge Mann baut vor.

Ist das Ergebnis dann anders als prognostiziert, kann man solche Betrachtungen heranziehen

Was in der Betrachtung jedoch vollkommen fehlt, ist die Wertung der Nähe bestimmter Institute zu bestimmten Parteien.
So war das Allensbacher Instituts unter Elisabeth Noelle-Neumann sehr lange als CDU-nah eingeschätzt. FORSA gilt heute als SPD-nah.

Und grundsätzlich muss dann die ganze "empirische Wissenschaft" unter den im Artikel benannten Fehlerkorridor betrachtet werden. Massenhaft "Studien" beruhen auf nix als Befragungen. Selbst die EU-NOX-Grenzwerte beruhen auf statistischen Erhebungen und nicht auf wissenschaftlichen Tatsachen. Das wäre so gut wie das Ende von z.B. der Bertelsmann-Stiftung.

Das alles erklärt dann aber noch immer nicht, warum z.B. die 18:00-Uhr-Prognose der Berlin-Wahl so weit neben dem Endergebnis lag.

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jensen12345 19.09.2017, 14:26
17. Fakt ist,

Zitat von muellerthomas
"Demoskopen lagen in letzter Zeit öfter daneben, etwa bei der US-Präsidentenwahl oder beim Brexit. " Dass dieser Mythos ......
dass immer sämtliche Umfragen vor der letzten US-Wahl Hillary Clinton beim Electoral Vote ganz klar vorne sahen. Und ganz allein ausschließlich auf das Electoral Vote kommt es an. Das Popular Vote dagegen ist völlig irrelevant für die US-Wahl. Nahezu sämtliche Umfrage-Institute lagen bei der US-Präsidentenwahl total daneben, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Und beim Brexit haben sogar noch um Mitternacht nach der Wahl die Umfrageinstitute die Remainer (sogar relativ klar) vorne gesehen. Am frühen Morgen kam dann für die Welt das Erwachen - genauso wie dann später im November am Morgen nach der US-Wahl.

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static2206 19.09.2017, 14:27
18. Eines der größten Probleme ist aber weiterhin

das Motto "ich rechne mir die Welt wie sie mir gefällt". Man sah es bei der US-Wahl kein Umfrageinstitut wollte Trump als Präsidenten. Gewonnen hat er dennoch. Das gleiche mit dem Brexit. Aber das beste Beispiel ist die AfD man will sie nicht und trotzdem haben sie bei jeder Landtagswahl mindestens 2% mehr Stimmen erreicht als die Umfragewerte. Natürlich könnte auch eine Falschaussage des Befragten die Verfälschung verursachen (aber warum sollte man bei einer anonymen Befragung lügen?). Ich halte es auch nicht für sonderlich wahrscheinlich, dass die Stichproben ständig zu einseitig sind. Vor allem in den östlichen Bundesländern sind sehr viele konservativ und selbst dort waren die Umfragewerte deutlich anders als das Ergebnis. Da wird sicherlich die Subjektivität einiges schönrechnen. Momentan liegt die AfD bei ca 12% mein Tip für die BTW17 AfD drittstärkste Kraft mit 15%

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U. Haleksy 19.09.2017, 14:27
19.

Ich finde es lustig, dass auf dem Foto ein Auto aus den Siebzigern vorbeifährt.

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