Forum: Wissenschaft
Umstrittene Aufforstung in Uganda: Bäume pflanzen, Bauern verdrängen
Susanne Götze

Ein deutscher Politiker lässt in Uganda unzählige Bäume pflanzen - offiziell zum Klimaschutz. Aber die Plantagen bedrohen das Überleben von Kleinbauern.

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danreinhardt 09.12.2015, 12:10
1. Ist doch super..

Dann pflanzt VW ein paar Bäume in Afrika und schon ist der Abgasskandal beseitigt. Ein hoch auf unsere simple Welt! -.-

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westerwäller 09.12.2015, 12:14
2. Tuste Böses ...

... isses nicht recht.

Tuste Gutes ...
isses nicht recht.

Tuste gar nix ...
isses auch nicht recht.

Wat tuste nu?

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Crossi71 09.12.2015, 12:15
3. Nichts gelernt

Das kann kein deutscher Förster sein, der für dieses Unternehmen arbeitet. Monokulturen sind out! Keine heimischen Pflanzen anbauen ist out! Ergo kann es diesem Unternehmen nur darum gehen, doppelt zu kassieren. Über die CO2-Zertifikate und über Holzverkauf. Man sollte auch das System überarbeiten, damit Holzentnahmen wieder die Anzahl an Zertifikaten reduziert.

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Irene56 09.12.2015, 12:16
4. Es ist wie es ist.

WIR müssen uns überall einmischen und der Menschheit zeigen, wo es lang geht. Wenn andere dabei auf der Strecke bleiben? Pech gehabt, alles geht eben nicht, entweder wir betreiben dilettantischen Klimaschutz oder wir retten Menschen.

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kraus.roland 09.12.2015, 12:29
5. Hier wird deutlich,..

..welcher Irrsinn hinter dem CER-Handel steckt. Das haben sich die übelsten Umweltsünder ausgedacht, um weiterzumachen wie bisher. Auch ist abzusehen, dass das ganze Projekt schiefgeht, weil eine solche Monoplantage nur Schaden anrichtet.

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Marut 09.12.2015, 12:32
6. Augenwischerei

Zu meinen, ein paar Monokulturen in Afrika würde die CO2-Bilanz nachhaltig verbessern, ist Augenwischerei.
Statt auf den Land von alteingesessenen Viehhirten unsinnige Kiefern zu pflanzen und damit auch noch die Existenz der Alteingesessenen zu zerstören, wäre es viel sinnvoller, bestehenden Regenwald nicht abzuholzen.
Der profitable Kahlschlag, ob in Südamerika oder Indonesien, bleibt völlig ungestört - da wird ja richtig Profit gemacht, das bleibt unangetastet.

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taglöhner 09.12.2015, 12:34
7. Rancher gegen Farmer

Der vermutlich älteste Zielkonflikt der Menschheit und weltweite Quelle des Unfriedens.

Die Farmer sind definitionsgemäß nicht die Viehirten, Frau Götze!

Die Verquickung dieses naturgemäßen Antagonismus mit der Frage, ob es alternativ zu Kieferplantagen keine ökologisch wertvollere Waldwirtschaft gibt, ist irreführend.

Welche Bewirtschaftungsform nachhaltiger ist und/oder mehr Menschen ernährt, sollte mit etwas ökologischem Verständnis klar sein.

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kuac 09.12.2015, 12:37
8.

Zitat von westerwäller
... isses nicht recht. Tuste Gutes ... isses nicht recht. Tuste gar nix ... isses auch nicht recht. Wat tuste nu?
Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, dann wussten Sie, dass hier nichts Gutes getan wird. Das ist Neokolonialismus. Was hatlen Sie davon, wenn eine US Firma in DE Bauern und andere Menschen entwurzeln würde, um Baüme zu pflanzen? Alles ohne entspechende Entschädigiung und vorab Absprache? Mit den Afrikanern kann man ja sowas machen!

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kuac 09.12.2015, 12:39
9.

Zitat von danreinhardt
Dann pflanzt VW ein paar Bäume in Afrika und schon ist der Abgasskandal beseitigt. Ein hoch auf unsere simple Welt! -.-
VW kann ja gerne in Afrika Bäume pflanzen, aber nicht so, auf Kosten von Menschen und Tieren. Eigentlich sollte man dieser FDP-Man Firma das Handwerk legen.

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