Forum: Wissenschaft
Umstrittenes Herbizid: Umweltministerium lehnt Neuzulassung von Glyphosat ab
Rainer Jensen/dpa

In einer Woche will die EU entscheiden, ob der umstrittene Unkrautvernichter Glyphosat weiter zugelassen wird. Die Bundesregierung kann sich in der Frage nicht einigen und wird sich voraussichtlich enthalten.

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Byrne 12.05.2016, 15:40
30. Bitte nicht so wirr

Zitat von rst2010
versteh ich nicht. glyphosat heißt abhängigkeit von monsanto, sowohl was pflanzenschutz als auch saatgut betrifft.
Monsanto hat mal Glyphosat entwickerlt. Die Patentrechte sind aber längst abgelaufen und selbst wenn Monsanto die Produktion einstellen würde, gäbe es noch viele weitere Hersteller. Mit Saatgut hat das in Europa auch nichts zu tun, weil gentechnisch veränderte Pflanzen mit Glyphosatresistenz in der EU nicht zugelassen sind.

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Byrne 12.05.2016, 15:50
31. Hochinteressant

Zitat von hasipapa
In den USA sind nachweislich bereits 10% der Glyphosatböden tod, weil die Microbiologie gekillt wurde.
Bitte nennen Sie doch mal die entsprechenden Studien, die Ihnen hierzu vorliegen. Würde mich sehr interessieren!

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juergenwolfgang 12.05.2016, 16:03
32. einfach mal lesen

Zitat von Byrne
Bitte nennen Sie doch mal die entsprechenden Studien, die Ihnen hierzu vorliegen. Würde mich sehr interessieren!
Einfach mal lesen
https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat

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adep 12.05.2016, 16:04
33. Erfolg der Ökolobbyisten

Also da haben die Ökolobbyisten ja doch einen gewissen Erfolg gehabt, nachdem es ihnen gelungen ist bei der WHO durch Lobbyisten, wie Christopher Portier, Glyphosat als möglicherweise krebserregend einzustufen. Da gewann Ideologie gegen Wissenschaft. Da wurden dann Studien als Beleg angeführt, bei denen Beleg angeführt, bei denen die Autoren sagen, dass man daraus gerade nicht entnehmen kann, dass Glyphosat krebserregend sein kann (abgesehen von Studien aus der Öko-Hokuspokusecke). Dann wird immer Monsanto betont, obwohl die Patente schon seit über 10 Jahren abgelaufen sind. Und im Ökolandbau werden weit giftigere Sachen eingesetzt. Aber Glyphosat sichert die Spendeneinnahmen der Ökolobby.

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leumas 12.05.2016, 16:09
34.

Ist ja leider nichts neues, dass sich unsere "tolle" Regierung in solchen wichtigen Fragen enthält.

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otto_iii 12.05.2016, 16:10
35. 748

Eine Zulassungsverweigerung unter Verweis auf das Vorsorgeprinzip und ungeklärte Risiken hätte vielleicht Sinn ergeben, als Glyphosat neu, unerprobt, patentiert und teuer war. Nach Jahrzehnten der Anwendung ohne signifikante Belege mit der Behauptung zu kommen, es sei "möglicherweise krebserregend", ist nicht nachvollziehbar.

Da könnte ich genau so gut behaupten, Zwiebeln seien möglicherweise krebserregend, weil viele Menschen Zwiebeln essen und etliche davon an Krebs erkranken, so dass möglicherweise ein Zusammenhang besteht...

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JosefSpritzendorfer 12.05.2016, 16:13
36. SPD lernfähig- CSU weiterhin industriehörig und verbraucherfeindlich?

Offensichtlich hat der "Eiertanz" der SPD zu Glyphosat nunmehr ein versönhliches Ende gefunden- anders als bei der CSU, bei der eindeutig die Vertretung der Industrieinteressen vor jeglicher Verantwortlichkeit für die Gesundheit der Bevölkerung stehen.

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Skifahrer 12.05.2016, 16:13
37. Ehrlich und konsequent?

Sollte sich wirklich die Grünen-Lobby durchsetzen und ein Verbot des Pflanzenschutzmittels durchsetzen, dann wird das wahrscheinlich lediglich wieder zu Lasten der deutschen oder europäischen Bauern gehen, obwohl hierzulande viel geringere Mengen dieses Wirkstoffes eingesetzt werden.
Genauso ist dies bereits bei vielen inzwischen verbotenen Wirkstoffen geschehen.
Während für unsere Bauern durch immer mehr Verbote und Auflagen das Produzieren immer teurer wird, dürfen gleichzeitig Nahrungs- und Futtermittel aus Ländern importiert werden, in denen viel niedrigere Auflagen gelten und bei denen - bei uns längst verbotene Pflanzenschutzmittel - in oft großen Mengen eingesetzt werden.
Wenn also Glyphosat oder auch Gentechnik bei uns verboten wird (oder bereits ist), dann müsste genauso konsequent der Import aus solchen Ländern verboten sein, bei denen diese Verbote nicht gelten.
Alles andere ist Heuchelei und in höchstem Maße inkonsequent!
Aber mit was sollten diese Länder dann die Importe von deutschen Maschinen oder Autos bezahlen?
Dann müssten wir wohl zurück zum reinen Agrarstaat...

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otto_iii 12.05.2016, 16:16
38. 859

Zitat von Tobsen666
der Patentschutz von Glyphosat ist längst ausgelaufen. Hauptsächlic chinesische firmen beliefern den Markt. Monsanto wäre froh es würde die Zulassung verlieren, da das nächste, sauteure, da patentgeschützte, Präparat bereits in der Pipeline steckt.
Genau so sieht´s aus. Unter einem Verbot würde nicht Monsanto leiden, sondern allein die Landwirtschaft. Leider merken die grünen Alarmisten in ihrem moralischen Furor nicht, wie sie von den Lobbyisten für ihre Zwecke instrumentalisiert werden.

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Byrne 12.05.2016, 16:19
39. Nichts einfacher als das

Zitat von juergenwolfgang
Einfach mal lesen https://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat
Da steht aber gar nichts davon, dass in den USA 10% der Glyphosatböden tot seien, weil die Mikrobiologie gekillt wurde. Lesen Sie denn gar nicht, was Sie da verlinken?

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