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Umwelt-Debatte: Die Grünen dürfen die Chancen der Gentechnik nicht länger ignorieren
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Neue Gentechnik-Verfahren stellen alte Gewissheiten der Grünen in Frage: Welche Lösungen erfordert der Kampf für eine nachhaltigere Lebensweise? Ein Plädoyer für einen reflektierten Einsatz der Gentechnologie.

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Kuala Lumpur 64 26.06.2018, 00:16
50.

Zitat von permissiveactionlink
Spüre ich da bei Ihnen eine gesteigerte Streitlust mit einem studierten Molekular- und Mikrobiologen, oder ist das bei Ihnen normal ? Es geht bei Crispr nicht darum, mal eben 250 oder 500 Basenpaare in einer bestimmten Sequenz einzubauen, die man vorab schon festgelegt hat. (...) Darüberhinaus sind bei vielen Kulturpflanzen bereits zahlreiche verschiedene sequenzierte Allele im Genpool bekannt, aus denen sich das vielversprechendste Allel aussuchen, und für die rapide Züchtung mit Crispr verwenden lassen. Mit Star Trek hat das gar nichts zu tun, eher mit dem Stand molekularbiologischer Techniken !
Was heißt hier "Streitlust"? Die Agrar-Gentechnikindustrie ist auf Probleme gestoßen, die im Grunde auch die Borlaug-Initiative (Grüne Revolution/ Intensivlandwirtschaft) und sogar die gesamte künstliche Wahlzucht seit der "Neolithischen Revolution" gleichermaßen betreffen. Nur dass diese Probleme nun nochmals höher steigen bzw. schneller drehen.

Je stärker die „generative“ Manipulation der Merkmale anderer Lebewesen intensiviert wird, umso schwächer werden diese gegenüber dem Umweltdruck und desto höher wird der Aufwand sie zu erhalten. Die scheinbaren Erfolge können unmöglich nachhaltig sein. Was tatsächlich passiert sind z.B. Verstärkungen der Monokultisierung, der "genetischen Erosion", der Provokation von Resistenzen bei Parasiten, der Beschleunigung der Bodendegratationen usw.

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123Valentino 26.06.2018, 03:42
51. Was soll...

denn der Spruch: „ als grüne Politikerin wünsche ich mir eine unberührte Natur“ ?
Wenn der Mensch die Natur berührt , berührt Natur die Natur , es sei denn Frau Ministerin , sie halten sich nicht für ein Teil der Natur . Dann stellt sich die Frage , für was halten sie sich?

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hartwig2 27.06.2018, 17:15
52.

Zitat von 7eggert
Von wem kam noch mal #Neuland? Wer hat Upload-Filter beschlossen? Wer hat noch mal bei den Autobauern auf Abschalteinrichtung statt auf Fortschritt gesetzt? Wer hat WLTP in Europa verschieben lassen? Wer hat noch mal sich beim Flaschenpfand nicht erpressen lassen? Wer hat für erneuerbare Energien gekämpft, die WENIGER CO2 freisetzen? Wer kritisiert Styropoor-Dämmplatten und favorisiert ökologisch abbaubare, schlecht brennbare stattdessen?
Genau das was sie beschreiben, was ja so tolle grüne Ideen sein sollen, sind in der Realität reiner Mumpitz. Da hat Foristen „ kuschl“ vollkommen recht.
Da wird die Glasflasche verbannt, weil die ja so schwer ist, und immer und ewig recycled werden könnte, Nun haben wir Plastikflaschen , deren Schreddergut in den Weltmeeren landet. Hat man klug gemacht.
Um ein wenig Heizenergie zu sparen, wird der energetische Einsatz und Rescourcenverbrauch im Bauwesen vervielfacht, ein Schildbürgerstreich erster Güte, und man nur hoffen kann das dieser Irrsinn sich nur im unserem Lande so manifestiert. Nicht auszudenken , wenn London oder Paris auf die Idee kommen ihre Städte energetisch zu sanieren. Und dann noch die ganz Ahnungslosen die glauben, man könnte ökologische Dämmstoffe in irgendeiner Weise gebrauchen.

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joachim.stiller 30.06.2018, 19:57
53. Der unerträgliche Bruch mit alten Grundsätzen

Wenn die Grünen jetzt der Genlobby nachgeben, brechen sie mit alten Grundstäzen, und dann werde "ich" mit den Grünen brechen... Wer die Genloby ist? Na Monsanto natürlich, die für Genmais, Gensoja und Glyphosat verantwortlich sind... Sind die Gründen da bestochen worden? Die Chancen der Gentechnik, wenn die Böden einmal total vergiftet, verseucht und verslazen sind, ja da könnte man ja resistente Pflanzen züchten.... Gentechnik macht es möglich... Interessant auch, woran Monsante gegenwärtig arbeitet: Man züchtet alluminiumresitente Pflanzen... Sagt mir doch mal bescheid, warum Monsante jetzt auf die tolle Idee kommt alluminiumresitente Pflanzen zu züchten... In welcher alluminiumverscheuchten Welt sollen die denn eingesetzt werden... Oder haben sie dazu von der amerinakischen Regierung den offiziellen Auftrag, weil die mit ihren Chemtrails tonnweise Alluminium in die Atmosphäre blasen... Leute, unser Regen ist tozal alkalisch... Wir messen hier 13.000 Mikrogramm Alluminium pro Liter Regenwasser... Das ist sehr sehr viel... Ich meine nur, dass man da nicht resistente Pflanzen züchten, sondern den Dreck aus dem Flugbenzin holen sollte... Die Grünen zäumen das Pferd nur von hinten auf...

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hartwig2 30.06.2018, 23:50
54.

Zitat von joachim.stiller
Wenn die Grünen jetzt der Genlobby nachgeben, brechen sie mit alten Grundstäzen, und dann werde "ich" mit den Grünen brechen... Wer die Genloby ist? Na Monsanto natürlich, die für Genmais, Gensoja und Glyphosat verantwortlich sind... Sind die Gründen da bestochen worden? Die Chancen der Gentechnik, wenn die Böden einmal total vergiftet, verseucht und verslazen sind, ja da könnte man ja resistente Pflanzen züchten.... Gentechnik macht es möglich... Interessant auch, woran Monsante gegenwärtig arbeitet: Man züchtet alluminiumresitente Pflanzen... Sagt mir doch mal bescheid, warum Monsante jetzt auf die tolle Idee kommt alluminiumresitente Pflanzen zu züchten... In welcher alluminiumverscheuchten Welt sollen die denn eingesetzt werden... Oder haben sie dazu von der amerinakischen Regierung den offiziellen Auftrag, weil die mit ihren Chemtrails tonnweise Alluminium in die Atmosphäre blasen... Leute, unser Regen ist tozal alkalisch... Wir messen hier 13.000 Mikrogramm Alluminium pro Liter Regenwasser... Das ist sehr sehr viel... Ich meine nur, dass man da nicht resistente Pflanzen züchten, sondern den Dreck aus dem Flugbenzin holen sollte... Die Grünen zäumen das Pferd nur von hinten auf...
Vielleicht haben Sie sich selbst schon die Antwort gegeben.
Da immernoch einige Länder nicht begriffen haben, das man sich nicht nur vermehren kann ohne das Ernährungsproblem zu lösen, und wir es noch erleben werden, das 10 Mrd Menschen auf der Erde sind, die momentan meist aus den Industrieländern gefüttert werden, werden wir froh sein, das sich da doch jemand mit Gentechnik beschäftigt hat.
Glyfosat wollt ihr nicht, aber zum Unkrautjäten meldet ihr euch auch nicht.
Das soviel Landfläche für Futtermittel gebraucht wird, ist übrigens eine glatte Lüge. Der Rinderbestand auf der Welt ist seit 30 Jahren nur um 5 % gestiegen, die Menschheit aber in der Zeit um 200%,
Man kann auf Gentechnik herumhacken , Bedenken anmelden, aber bitte auch die Frage beantworten, wie können wir in 30 Jahren, nochmals 3 Mrd Menschen mehr ernähren? Mit noch mehr Pestiziden? Reis braucht unendlich Wasser, Anbauflächen verdoppeln, oder Züchtungen mit mehr Ertrag auf selber Fläche?

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