Forum: Wissenschaft
Umwelt-Erklärung der AfD: Grünes Blatt, brauner Boden
Winfried Rothermel/ imago images

Mit ihrer Dresdner Erklärung zur Umweltpolitik versucht die AfD sich ein Ökoimage zuzulegen - allerdings ein streng nationales. Das weckt Erinnerungen an die Ursprünge rechter Naturschutzideologien.

Seite 12 von 23
enni3 28.07.2019, 19:08
110. Man könnte

Zitat von ekkehoffmann
Es wäre eine dem Spiegel wirklich gut anstehende Entwicklung, wenn er wie früher zu Augsteins Zeiten, wieder zur Argumentation und Sachdiskussion zurückfinden würde. Diffamierungen und Beschimpfungen durch konstruierte Verbindungen zur NS- Ideologie sind letztlich Zeichen von intellektueller Hilflosigkeit.
Man könnte darüber diskutieren, inwiefern Appeasement sinnvoll wäre. Das setzt aber voraus, das man einen Gegner hat, der nach den gleichen Regeln spielt.

Die AfD steht aber in allem, was sie sagt und tut, gerade nicht für einen ehrlichen Diskurs. Bei der AfD gilt das Motto: Ich sage etwas, was hinterher zwar so nicht gemeint gewesen sein soll, aber für meine Wähler genau so verstanden werden soll.

Genau deswegen muss alles was von der AfD kommt, genau so auseinandergenommen werden. Denn dummerweise meinen sie es genau so, auch wenn sie hinterher immer behaupten werden, dass es nicht so wäre.

Und wenn Sie daran zweifeln. Es gibt "rechte Experten", die genau diese Strategie der "Verschiebung des Sag- und Denkbaren" entworfen haben und diese Strategie ist Grundlage der neuen Rechten. Diese Strategiepapiere sind übrigens inzwischen kein Geheimnis mehr. Können Sie sich selbst ergoogeln.

Beitrag melden
o.wels 28.07.2019, 19:11
111. Was soll das?

Zitat von nickleby
Hier wird mit Behauptungen und Unterstellungen versucht, die AfD mit aller Macht in eine braune Ecke zu drücken, in die sie nicht gehört, weil sie einfach nur wertkonservativ ist. Mit Vermutungen, in der Partei eine Nähe zur NSDAP zu finden, kann man den Klimawandel nicht eindämmen. Auch mit rabulistisch hergestellten Bezügen zur NS-Zeit gibt es keinen ernstzuehmenden Ansatz zur Lösung des Klimaproblems...Warum kann man im Spiegel nicht einfach - sine ira et studio - versuchen, unideologisch und weniger missionarisch zu schreiben und zu argumentieren. Das wäre ein Gewinn für einen demokratischen Diskurs
Sie sind also der Meinung, daß die AfD nicht in die "braune Ecke" gehört. Entweder haben Sie sich nie mit Äußerungen diverser AfD-Mitgliedern (Höcke, Gauland, Weiland, Kalbitz usw.) auseinandergesetzt, oder Sie gehören diesem Verein an und versuchen hier zu relativieren.

Selbst der AfD-Politiker Dubravko Mandic, der Mitglied des Schiedsgerichts der AfD Baden-Württemberg war, sagte: "Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte."

Beitrag melden
motoko_kusanagi 28.07.2019, 19:11
112. Oje

Man komm hier gar nicht hinterher, wie sich die posting überschlagen.
Selten ist so massiv von den "Konservativen" bis zur offenen "Neu-Rechten" dreiste Fakes und blanke Wut geschmiert worden. Ist ja auch kein Wunder, denn hier geht es ja um das Thema des erklärten" linksgrün versüfften" Hauptfeindes und dem was man schon "immer" (also seit den 80er Jahren) gehasst hat.
Lustig finde ich, dass man an deren Sprache jene erkennt, selbst wenn sie bemüht sich einen sachlich-seriösen Anstrich zu geben.

Beitrag melden
claus7447 28.07.2019, 19:12
113. Sie irren ....

Zitat von wuxu
SPON wollte die AfD doch immer "stellen". .... Das wir als kleines Ländle gegen den ungebremsten CO-Anstieg aus China, USA, Indien und Afrika irgendetwas bewirken sollen, klingt doch wie ein Schildbürgerstreich. Wenn man die anfallenden Kosten sieht, dann erst recht. ....
Als erstens möchte ich sie an die Worte des Großen Gaulands (das ist die Hundekrawatte) erinnern "WIR WERDEN SIE JAGEN!" - davon ist eigentlich nichts zu spüren. Also fangt doch mal an - ich habe in einem früheren Beitrag mal die Anfragen der AfD eingestellt - es ist nur hanebüchen mit welcher unglaublichen intellektuellen Leistung in den Parlamenten gearbeitet wird

- meistgenannte Vornamen von Messerträter (war glaube ich Michael)

- Nationalität der in BW anstellten Künstler - sehr tiefschürfend

- Vergewaltigung im Maxim-Gorki-Park Sachsen - leider gibt es den Park gar nicht.

nett auch:
- Wie bewertet die Landesregierung die militante Szene der Veganer in NRW

ich erspare mir den Rest. Diese Anfragen stehen in direkter Relation zur den Lux werten der Kerzen die dort am Baum hängen.

Beitrag melden
ExNeukoellner 28.07.2019, 19:14
114. Nichts ist einfach, wenn man hinschaut...

Zitat von claus7447
Sie machen es auch einfacht. mit ihrem Satz Ich empfehle für ein tieferes Verständnis der historischen Dimensionen muss ich aber nicht bei vermutlich schrägen Autoren (man lese Wiki Finis Germania) nachsehen. Es reicht ein einfacher Blick in die Geschichtsbücher 1933 - 1945!
Als Sieferle das Buch "Fortschrittsfeinde" schrieb, war er als Ex-SDS-ler wohl noch Linksintellektueller und Sozialist - diskrediert ihn das auch als "schräg" und ideologisch verblendet? Selber lesen, selber urteilen!

Beitrag melden
apfelmännchen 28.07.2019, 19:15
115.

Zitat von bobflag
Deutschland hat jetzt 3 Jahre in Folge ein Stromtauschsaldo von 50 Terrawattstunden. d.h. Deutschland exportiert mehr Strom als je zuvor. Zum letzten mal wurde 2002 mehr Strom importiert als exportiert.
Leider ist dieser Export -Überschuss alles andere als eine Erfolgsmeldung.

1. Nützt ein Überschuss bei eitel Sonnenschein und dem richtigen Wind überhaupt nichts gegen die Einbrüche bei Dunkelflaute

2. Ist dieser Export von hochsubentionierten EE-Strom ein gewaltiges Verlustgeschäft auf Kosten der kleinen Stormverbraucher in DE.

Heist: auch wenn wir noch mehr PV und WKA aufstellen, werden wir von Importen bei Flaute abhängig sein und das Verlustgeschäft beim Export wird weiter steigen.

Beitrag melden
vetris_molaud 28.07.2019, 19:17
116.

Auch SPON verwendet in den Artikeln ohne jedes Unrechtsbewusstsein das Propagandaschlagwort „Klima-Leugner“.
Leugnen ist, wenn man wider besseren Wissens die Unwahrheit vertritt.
Die Behauptung, dass der Klimawandel anthropologisch verursacht sei, ist eine ... Theorie. Es gibt diverse Klimamodelle, die mit Werten gefüttert werden, die von zweifelhafter Beschaffenheit und Herkunft sind, die höchstens 150 Jahre zurückreichen. Hinzu kommen kommerziell orientierte Wissenschaftler, die an den Berechnungsmodellen solange herumschrauben, bis die Ergebnisse diejenige sind, die die jeweiligen Auftraggeber bestellt haben.

Die FFF-Kanonenfutterkinder beten das herunter, was man Ihnen indoktriniert hat: CO2 ist, böse, ist der Satan. Wenn im Biologieunterricht nur noch Protestschilder gebastelt werden, haben die Lehrer einfach keine Zeit, die Photosynthese durchzunehmen. Pflanzen „atmen“ CO2 ein, das verteufelte Treibgas ist Grundlage des Lebens, ohne gäbe es weder Pflanzen noch Algen. Und jetzt kommt das Schockierende: je höher der CO2-Wert, desto üppiger wachsen die Pflanzen: es gibt keinen besseren Dünger als CO2. Es wäre die Kernaufgabe der Lehrer, den Schülern logisches, ideologiefreies Denken und die Recherche bei neutralen Informationsquellen beizubringen, um nicht die hysterischen Hohepriester der Klima-Weltuntergangsreligion mit seriösen Informationsquellen zu verwechseln.

Beitrag melden
charlybird 28.07.2019, 19:22
117. Unglücklicherweise

Zitat von Vanagas
Ich befinde mich gerade im Urlaub in einer ehemaligen Sowjetrepublik. Obwohl sich die Sowjets in den 50 Jahren der Okkupationund jetzt in den letzten 30 Jahren Unabhängigkeit die Einheimischen einen Dreck um den Umweltschutz gekümmert haben ist die Natur hier so was von intakt. Im Sommer ein grünes Paradies. Tausende von Störchen auf den Wiesen und Feldern. Den Menschen hier und mir sollen die Grünen mit ihrem Umweltschutz- Geschwafel fern bleiben!
braucht man genau wegen solch lebensbejahenden Zeitgenossen, wie Sie ja wirklich einer sind, eine grüne und radikale Umweltpolitik, ansonsten könnte es sein, dass Ihre Kinder einen Storch nur noch im Schulbuch abgebildet sehen.
Denn genau so wenig wie Strom aus der Steckdose kommt, bleibt und ist Natur auf grünen Wiesen und Feldern heutzutage selbstverständlich.

Beitrag melden
Herbert Bonanza 28.07.2019, 19:23
118.

Zitat von postorgel
was würden all die linksverpolten bloß ohne die Afd machen? ich frage mich, woher dieser linke Hass kommt. kaum ein Linker Beitrag ohne Hetze und Hass. slebst wenn ein afd - ler guten Morgen sagt, wird daraus noch ein Nationalsozialistischer Beitrag gestrickt.
Das ist in vielen Fällen schon ein Fall für den Psychologen. Von der NYT initiiert und von der ZEIT regelmäßig zitiert gibt es eine statistische Erfassung aller "Lügen" von Donald Trump. Inzwischen ist man da bei deutlich über 10.000 Lügen angelangt. Damit müsste Trump also während seiner Präsidentschaft täglich ungefähr 15-mal gelogen haben.
Zu gern würde ich diese Liste sehen. Für die Leser muss aber wohl allein das Endergebnis ausreichen. Dem/den Verfasser(n) dieser Liste würde ich dringend das Aufsuchen eines Psychologen empfehlen. Tatsächlich verzettelt sich die Linke im blinden Hass - der aber nicht fruchten wird. Derzeit scheint die 2te Amtszeit für Trump gesichert. Kein Wunder bei seiner Bilanz.

Beitrag melden
geri&freki 28.07.2019, 19:24
119. Äpfel, Birnen und Maßeinheiten

Zitat von Vanagas
Ich befinde mich gerade im Urlaub in einer ehemaligen Sowjetrepublik. Obwohl sich die Sowjets in den 50 Jahren der Okkupationund jetzt in den letzten 30 Jahren Unabhängigkeit die Einheimischen einen Dreck um den Umweltschutz gekümmert haben ist die Natur hier so was von intakt. Im Sommer ein grünes Paradies. Tausende von Störchen auf den Wiesen und Feldern. Den Menschen hier und mir sollen die Grünen mit ihrem Umweltschutz- Geschwafel fern bleiben!
Wo immer Sie sich gerade genau im Urlaub befinden...
Bei einer Bevölkerungsdichte von 8 Einwohnern/km² (z.B. Russland) kann man sich logischerweise sogar schwere Umweltsünden leisten. Und es bleibt immer noch hinreichend Fläche für die Natur übrig.
Ganz anders dagegen in einem dicht besiedelten Land wie etwa in den Niederlanden (413 Einwohner/m²), wo selbst kleine Eingriffe in die (Rest-)Natur gravierende Folgen haben können.
Insofern vergleichen Sie Äpfel mit Birnen und Telefonzellen mit Fußballplätzen!

Nach Ihrer Logik kann man selbst offenen Hausmülldeponien etwas Positives abgewinnen. Denn hier finden Greifvögel und Weißstörche mittlerweile mehr und leichter Nahrung in Gestalt von Kleinsäugern als auf unseren intensiv bewirtschafteten Ackerflächen. Wollen wir deshalb zurück zu den wilden Müllkippen und den Müllhalden der frühen 60er Jahre? Vielleicht auch bei Ihnen direkt vor der Haustür?
Übrigens ist das Umland um Tschernobyl mittlerweile ein regelrechtes Paradies für Wildtiere: Elche, Rotwild, Bären uvm. Verbringen Sie möglicherweise dort gerade Ihren Urlaub?

Beitrag melden
Seite 12 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!