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Umweltdebatte : Sie schaffen das, aber nicht allein
Phil Clarke Hill/ In Pictures/ Getty Images

Was man alles lassen soll, dem Klima zuliebe! Autofahren, fliegen, Fleisch essen - sogar Kinder zeugen ist angeblich eine Klimasünde. Dabei ist der wichtigste Beitrag, den jeder Erwachsene leisten kann, ein ganz anderer.

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cto74 20.05.2019, 09:13
50. Fetisch Kind?

Zitat von Celegorm
Ist das etwa in Europa angekommen? In Ländern wie China gibt es immerhin eine strikte Regulierung während hier immer noch hemmungslos dem Dogma des Bevölkerungswachstums gepredigt und der Fetisch Kind maximal subventioniert wird. Staatliche Regulierung zum langfristigen Klima- und Umweltschutz müsste darum auch in Deutschland beinhalten, dass u.a. Förderungen wie Kindergeld abgeschaft und stattdessen mit einer progressiven Besteuerung bei zunehmender Anzahl Kinder entgegen gewirkt wird.
Der "Fetisch Kind"? Leute, könnt Ihr mal etwas auf Eure Wortwahl achten? Mir graust's, wenn ich das lese. Es dauert nicht mehr lange, dann schlägt einer vor, was man mit Ungeborenen und Neugeborenen wohl am besten anstellen möge, vielleicht auch mit den Schwangeren.

Für wen, wenn nicht für nachkommende Generationen, handeln wir denn überhaupt in Sachen Klimawandel und Co.?

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eurusiii 20.05.2019, 09:14
51. Ganz ehrlich ?

Solange China, Indien und die USA sich nicht um die Umwelt mit weitreichenden Maßnahmen kümmern, wird sich so gut wie nichts ändern. Denn diese drei Länder machen rund 85% allen Übels aus.
Ist ja nett, wenn einige in Deutschland Ökostrom beziehen, aber das ist nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Oder wenn Dieselfahrer auf zwei oder drei für sie gesperrte Straßen stoßen. Auch das ist leider vergebliche Liebesmüh.

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Lazonka 20.05.2019, 09:28
52. Verantwortung

Vielleicht sollten wir uns alle endlich bewusst machen, dass der Fingerzeig nach Fernost so lange heuchlerisch und verlogen ist, wie wir selbigen als unsere Werkbank und Müllhalde missbrauchen. Wir, der hochmoralische Westen, verlagert die Arbeiten dorthin, die Wasser und Umwelt verseuchen, Menschen krank machen, die Umwelt ausbeuten und energieintensiv sind. Jeder für sich kann die Entscheidung treffen, welche Kleidung er kauft, wie oft er das neueste elektronische Gerät braucht und wie viel Plastik er oder oder sie verwendet. Und die Entscheidung eines jeden Einzelnen zählt, da nur wir als Verbraucher Druck auf die Industrie ausüben und deutlich machen können, dass wir das nicht mehr wollen. Veränderung fängt immer bei mir selbst an!

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Lazonka 20.05.2019, 09:36
53. Verantwortung

Vielleicht sollten wir uns alle endlich bewusst machen, dass der Fingerzeig nach Fernost so lange heuchlerisch und verlogen ist, wie wir selbigen als unsere Werkbank und Müllhalde missbrauchen. Wir, der hochmoralische Westen, verlagert die Arbeiten dorthin, die Wasser und Umwelt verseuchen, Menschen krank machen, die Umwelt ausbeuten und energieintensiv sind. Jeder für sich kann die Entscheidung treffen, welche Kleidung er kauft, wie oft er das neueste elektronische Gerät braucht und wie viel Plastik er oder oder sie verwendet. Und die Entscheidung eines jeden Einzelnen zählt, da nur wir als Verbraucher Druck auf die Industrie ausüben und deutlich machen können, dass wir das nicht mehr wollen. Veränderung fängt immer bei mir selbst an!

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quark2@mailinator.com 20.05.2019, 10:08
54.

Bis auf den letzten Absatz fand ich den Artikel eigentlich ganz brauchbar. Auch ich schreibe hier schon länger, daß wir das international lösen müssen und das also die Bundesregierung aktiv nach einem Weg suchen sollte, gerade Indien, China und die USA mitzunehmen. Tja und dann kommt der letzte Absatz, wo der Autor ganz klar Wahlwerbung für seine Lieblingspartei macht. Ich finde das unangemessen, aber vor allem auch in der Sache fragwürdig, denn die bewußte Partei verprellt durch ihre teilweise extremen und vor allem emotional, unsachlichen Sprüche und Forderungen viele potentielle Partner. Sie wirkt spalterisch und nicht integrativ. Der deutsche Wald wurde unter der CDU gerettet, die Flüsse ebenso. Wenn man also einsieht, daß man sich international verbünden muß, um das Problem zu lösen, dann sollte man nicht danach suchen, wer hierzulande noch um die letzte Schabe ein FFH ziehen möchte, sondern nach jemandem, der mit Augenmaß in die richtige Richtung gehen und Partner dabei mitnehmen möchte.

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JürgenZ 20.05.2019, 10:12
55. Wahr aber unvollständig

"Endlich!" möchte man sagen, ein Anstoß zur Debatte in die richtige Richtung.
Jetzt noch das eigentlich heiße Eisen angefasst und wir könnten voran kommen. Dieses heißt "Wachstum und Produktivität".
Das ist die Grunddoktrin unserer Politik. Ohne Wachstum ist alles nichts. Aber kann man so groß überhaupt denken?

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aurora77 20.05.2019, 10:13
56.

Es wäre absolut wünschenswert, dass die Politik mehr gegen den Klimawandel unternimmt, am besten auf internationaler Ebene. Und jeder, der das wichtig findet, sollte das mit einer Stimme bei der Wahl zum Ausdruck bringen. Leider machen Politiker sinnvolle Dinge nur, wenn sie glauben, dass ihnen das Wählerstimmen bringt. Oder wenn Ausnahmsweise mal alle großen Parteien mal einer Meinung sind. Es sollte sich daher niemand zurücklehnen und auf Vorgaben der Politik warten, sondern selbst Verantwortung übernehmen und so wenig klimaschädlich wie möglich leben.

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Antidarwinist 20.05.2019, 10:24
57. global betrachtet

Es ist global betrachtet nahezu vollkommen gleichgültig, ob Sie persönlich jetzt zur Wahl gehen und Klimapolitik wählen oder nicht.

Frei nach Christian Stöcker.

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Lazonka 20.05.2019, 10:29
58. Die Politik soll?

Bitte nicht vergessen: In Berlin sitzen die Repräsentanten des Volkes, nicht die Vorbilder

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oldsiamsir 20.05.2019, 10:31
59. Ich kann es nicht fassen

Etwas befremdlich finde ich immer, dass Personen, die ein großes Interessen an Umwelt- und Klimaschutz haben, den Individuen einen Freibrief für Umweltfrevel erteilen mit dem Argument, auf das Handeln des einzelnen käme es nicht an. Das ist so falsch, dass ich fassungslos bin. Die Belastungen für die Umwelt gehen aus Verhaltensweisen eben dieser Individuen hervor, es müssen also tatsächlich alle für sich selber zu einer Verhaltensänderung kommen. Und natürlich kann und sollte das jetzt und sofort passieren. Stattdessen schreibt Herr Stöcker, jeder könne machen was er will, solange die Politik keine gesetzlichen Grenzen setzt. Damit unterstützt er nicht zuletzt die Klimaleugner in ihrer Auffassung, weiterhin auf Kosten anderer und nachfolgender Generationen prassen zu können. Jeder muss daher sofort anfangen, sein Handeln zu mehr Umweltschutz zu ändern. Das entbindet nicht die Politik von der Verpflichtung, nationale und internationale Lösungen zu finden, die so bald wie möglich globale Verbesserungen bewirken. Eine Steuer kann hierbei nur eine Übergangslösung sein, weil sie nicht nachhaltig die beste Lösung finden kann, aber für eine Übergangszeit, bis ein weltweiter Zertifikatehandel möglich ist, ist sie vertretbar. Und die Einnahmen werden idealerweise gleichmäßig auf alle verteilt.

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