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Umweltpsychologie: Warum wir den Klimawandel fürchten, aber nichts dagegen unternehme
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Den Klimawandel finden die meisten Deutschen schlimm - im Alltag verändern nur wenige etwas. Das lässt sich psychologisch erklären. Aber reicht umweltbewusstes Verhalten allein wirklich aus?

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J.Simon 24.07.2018, 19:29
130.

Zitat von günter1934
...dass diese Wissenschaftler ihre Experimente nicht im Trias auf dem Kontinent Pangäa durchgeführt haben, sondern jetzt und heute? Und jetzt und heute lag das Optimum für die Pflanzen bei 1.200 ppm CO2...
..ohoh - Sie scheinen noch nicht einmal zu bemerken, wie sehr Sie sich jetzt blamiert haben. Ich erklär's Ihnen: In der Zeit des Trias war nicht nur die atmosphärische Zusammensetzung eines ganz andere, als heute, sondern auch die Flora, von der Fauna ganz zu schweigen:

Für ihr Experiment ließen sie sechs Nachfahren damaliger Dino-Futterpflanzen unter CO2-Konzentrationen von 400 bis 2.000 parts per million (ppm) wachsen. Unter den Pflanzen waren Unterholzarten wie Schachtelhalm und ein Polypodium-Farn, sowie der Scharfe Hahnenfuß als früher Vertreter der bedecktsamigen Blütenpflanzen.

Diese Pflanzen wären heute - aufgrund ihrer Kleinwüchsigkeit und der Tatsache, daß die großen Arten ausgestorben sind - als Futterquelle untauglich. Die großen Arten konnten nur und nur dort gedeihen, unter diesen klimatisch-geologischen Bedingungen, die nicht mehr reproduzierbar sind.

Zitat von
Und jetzt und heute lag das Optimum für die Pflanzen bei 1.200 ppm CO2.
Für die damaligen Pflanzenarten - für die heutigen nicht. Pflanze ist nicht gleich Pflanze - so etwas nennt man Evolution.

Wieder einmal ein typisches Beispiel, wie von den Klimawandelleugnern knallharte Tatsachen einfach durch Ignoranz und ziemlich billige Wortverdreherei weggepuscht werden. Natürlich wurde das Experiment/wurden die Untersuchungen heute durchgeführt und nicht im Trias. Damals gab's ja auch noch kein Internet und keine Zeitschriften. Wissen Sie das nicht?

Zitat von
Und die Energiewende ist ein Experiment am Wirtschaftsstandort Deutschland mit noch ungewisserem Ausgang. Da glaube ich allerdings, dass das voll in die Hose geht!
Wie sie selbst schreiben: Glauben gehört in die Kirche.

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J.Simon 24.07.2018, 19:45
131.

Zitat von günter1934
...dass diese Wissenschaftler ihre Experimente nicht im Trias auf dem Kontinent Pangäa durchgeführt haben, sondern jetzt und heute? Und jetzt und heute lag das Optimum für die Pflanzen bei 1.200 ppm CO2..
...Pflanzen benötigen noch andere Spurengase/Nährstoffe außer CO² - und CO² ist nicht das einzige, klimawirksame Spurengas, wie ich Ihnen zu erläutern versucht habe.

Wieder einmal ein typisches Beispiel, wie von den Klimawandlleugnern knallharte Tatsachen einfach durch Ignoranz und eingeengte Argumentation/Sichtweisen ausgeblendet werden.

Zitat von
Übrigens, - was den Glauben angeht. Da sprach ich weder von Ihnen noch von mir, sondern von Gelehrten, bei denen, was die Wissenschaft angeht, Glauben nichts zu suchen hat.
Nun: Sie scheinen weder den Unterschied zwischen einem Experiment unter Laborbedingungen noch den Unterschied zwischen journalistischer und wissenschaflticher Sprache/Schrift zu kennen:

Der Journalist schreibt gerne floskelhaft: "Wissenschaftler glauben, daß...." - weil andere Ausführungen - vor allem in einem solch' kleinen Artikel wie dem von Ihnen eingestellten - zu lang sind.

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hartwig2 24.07.2018, 19:48
132.

Zitat von günter1934
Und die Energiewende ist ein Experiment am Wirtschaftsstandort Deutschland mit noch ungewisserem Ausgang. Da glaube ich allerdings, dass das voll in die Hose geht!
Es hat keinen Sinn.
Alles was Klimawandel positiv ist . Ist bewiesen längst bekannt wissntschaftlich bewiesen bla bla.. Dabei ist noch nicht einmal das Urexperiment durchgeführt worden.
Alles was zum Nachdenken bringt ist „ Leugner“ , unbeweiesen, sehr klein , oder übertrieben, oder Wunschtraum .
Inzwischen haben wir 30.000 Windräder und 10 Mio Solartafeln,Millionen Qubikmeter Dämmung 100.000de Fenster ausgetauscht , bald wird die ganze Autoflotte ausgetauscht, sammeln jedes Jahr nur ca 500 Mrd Dollar für den Emmisionshandel das selbstverständlich mit vieeeel CO2 extra erwirtschaftet werden muss, das wird die Temperatur schon runterbringen auf unserem Planeten und schont ungemein die Umwelt und Rescourcen.
Wenn diese Schildbürger endlich aufwachen wird es eh zu spät sein.
Aber die Nummer ist gut , so erhält man einen stetig CO2 Anstieg und kann jedem erzählen , wir müssen noch mehr Schildbürgerstreiche machen, weil man ja in 50 Jahren an Wetterkatastrophen stirbt.

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hartwig2 24.07.2018, 19:59
133.

Zitat von knuty
Das nennt man Anpassung an die Klimaerwärmung.
Der Wdvs Verband gibt jedes Jahr seine „Erfolgszahlen bekannt“ .
Wenn man also diese Zahl 40Mio Qm nimmt, sind das 2mX3m x 1000km , bei vorschriftsmäßiger 14cm Dämmdicke.
Da sind Dachdämmungen etc noch nicht einmal dabei.

Nennt sich soetwas klima und Rescourcen schonend?

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günter1934 24.07.2018, 21:43
134.

Zitat von J.Simon
..ohoh - Sie scheinen noch nicht einmal zu bemerken, wie sehr Sie sich jetzt blamiert haben. Ich erklär's Ihnen: In der Zeit des Trias war nicht nur die atmosphärische Zusammensetzung eines ganz andere, als heute, sondern auch die Flora, von der Fauna ganz zu schweigen: Für ihr Experiment ließen sie sechs Nachfahren damaliger Dino-Futterpflanzen unter CO2-Konzentrationen von 400 bis 2.000 parts per million (ppm) wachsen. Unter den Pflanzen waren Unterholzarten wie Schachtelhalm und ein Polypodium-Farn, sowie der Scharfe Hahnenfuß als früher Vertreter der bedecktsamigen Blütenpflanzen. Diese Pflanzen wären heute - aufgrund ihrer Kleinwüchsigkeit und der Tatsache, daß die großen Arten ausgestorben sind - als Futterquelle untauglich. Die großen Arten konnten nur und nur dort gedeihen, unter diesen klimatisch-geologischen Bedingungen, die nicht mehr reproduzierbar sind. Für die damaligen Pflanzenarten - für die heutigen nicht. Pflanze ist nicht gleich Pflanze - so etwas nennt man Evolution. Wieder einmal ein typisches Beispiel, wie von den Klimawandelleugnern knallharte Tatsachen einfach durch Ignoranz und ziemlich billige Wortverdreherei weggepuscht werden. Natürlich wurde das Experiment/wurden die Untersuchungen heute durchgeführt und nicht im Trias. Damals gab's ja auch noch kein Internet und keine Zeitschriften. Wissen Sie das nicht? Wie sie selbst schreiben: Glauben gehört in die Kirche.
Die Forscher, denen die Entwicklung der Dinosaurier Grund zu ihren Untersuchungen gab, haben natürlich nicht damalige Pflanzen benutzen können, sondern Pflanzen, die es auch heute noch gibt.
Bis auf den Farn sind das alles C3-Pflanzen, genau wie Weizen, Reis, Soja und die meisten Pflanzen auf dieser Erde ausser Mais, Hirse und Zuckerrohr.
Also, - wenn man diese Versuche mit Weizen, Soja oder Kartoffeln macht, erhält man tupfengleich dasselbe Ergebnis.
Vergessen Sie doch einfach mal die Dinos und das Trias und erkennen Sie die Leistung dieser Forscher an!
Oder falsifizieren Sie sie.

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dbeck90 24.07.2018, 22:42
135. Kleinstkrafträder freigeben

Frau und ich leben schon 3 Jahre mit Pedelec. Es macht riesen Spaß, wir fahren auch damit in Urlaub. Ein Auto brauchen wir trotzdem. Jedoch nur für Umzüge, oder.... naja das wars. Und da mieten wir uns was. Einkaufen geht auch ganz leicht. Wir sehen auch viele andere Menschen, die sich „verbotenerweise“ Kleinstkrafträder wie E-Cityroller oder Monowheel holen. Einfach weil keiner verstehen will, warum man die Dinger nicht fahren darf. Ich bin auch schon mit 25 in eine Menschenmenge gekracht. Ich hatte am Ende einen Kratzer und alle Anderen böse Blicke auf mich. Aber es kann weiter einfach nichts passieren. Wir engagieren uns gerne für Umweltschutz, kaufen zu 60% schon Bio (mehr ist einfach zu teuer) aber der Staat könnte für eine Recolution sorgen und Kleinstkrafträder bis 25km/h freigeben!

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joachim.stiller 25.07.2018, 07:59
136. Ursachen ungeklärt

Man könnte sicherlich mehr gegend en Klimawandel unternehmen, wenn die Ursachen besser geklärt wärden... Der CO2 ausstoße scheitn nur zu 50% an der Klimaerwärmung beteiligt zu sein... Die anderne 50% könnten auf das konto des Treibhauseffektes durch eklanante Zunahme an Höhenwolkenbildung gehen.. Leider versucht der Amerikansiche Geheimdienst, alle Forschungen diesbezüglich systematisch zu verhindern.. Im Ernst Leute, aber so geht das wirklcih nciht mehr weiter...

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Klimagas 25.07.2018, 08:50
137. Oder

Zitat von knuty
Das nennt man Anpassung an die Klimaerwärmung.
geht es um die Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstosses?

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knuty 25.07.2018, 10:07
138.

Zitat von günter1934
Und die Energiewende ist ein Experiment am Wirtschaftsstandort Deutschland mit noch ungewisserem Ausgang. Da glaube ich allerdings, dass das voll in die Hose geht!
Die Energiewende ist kein deutsches, sondern ein EU-weites Ziel, auf das sich alle EU-Staaten geeinigt haben.

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J.Simon 25.07.2018, 10:53
139.

Zitat von günter1934
Die Forscher, denen die Entwicklung der Dinosaurier Grund zu ihren Untersuchungen gab, haben natürlich nicht damalige Pflanzen benutzen können, sondern Pflanzen, die es auch heute noch gibt. Bis auf den Farn sind das alles C3-Pflanzen, genau wie Weizen, Reis, Soja und die meisten Pflanzen auf dieser Erde ausser Mais, Hirse und Zuckerrohr...
..ich betreibe jetzt einfach mal - wie Sie und andere Klimawandelleugner - "Rosinenpickerei" und stelle den Textteil ein, auf den es Ihnen und anderen ja ankommt:


"Unsere Ergebnisse widersprechen gängigen Annahmen einer konstanten und linearen Abnahme des Nährstoffgehalts von Nahrungspflanzen bei steigenden CO2-Werten", konstatieren Gill und ihre Kollegen. Demnach war das Futter der pflanzenfressenden Sauropoden vor rund 150 Millionen Jahren im Schnitt nicht weniger gehaltvoll als es verwandten Pflanzen heute sind – trotz vermutlich doppelter CO2-Werte.


Das Ergebnis dieses Experimentes ist interessant - und trotzdem nur ein isoliertes. Isoliert deswegen, weil es alle anderen Aspekte des Klimawandels - vor allem die negativen - ausblendet. Ganz im Sinne der Klimawandelleugner, die sich an einem Spurengas förmlich "festbeißen" - und ignorieren daß es noch andere Rückkopplungseffekte gibt, ein neuer Aufreger für Klimawandelleugner:

Die Ursachen der Hitzewelle

„Die Hitzewelle ist Ergebnis von stationären Verhältnissen“, sagt der DWD Meteorologe Lars Kirchhübel und meint damit Wetterlagen, die über Wochen auf derselben Stelle verweilen. Das wäre derzeit bei einem „Hochdruckgürtel“ zum Beispiel über Nordafrika der Fall, der sich ungewöhnlich weit in den Norden ziehe und sich nicht vom Fleck bewege. Auch über den britischen Inseln und über der Ostküste Nordamerikas befanden sich solche stationären Hochdruck-Glocken. Dies sorge zwar für sonniges Wetter und trockene Luft in den betroffenen Regionen. Aber die andauernde Hitze werde mit der Zeit immer extremer, sagt Kirchhübel. „Die liegende Luft erwärmt sich Tag für Tag immer mehr.“

Wie der Klimawandel weitere Hitzewellen befeuern kann

Von der globalen Klimaerwärmung seien vor allem die polaren Regionen betroffen, sagt der Meteorologe. Auch, weil das schmelzende Eis der Arktis den dunklen Ozean frei gibt, der das Licht ungleich effektiver schluckt als es schneeweißes Eis tut und damit den Prozess auch noch beschleunigt. Wenn jedoch das Temperaturgefälle zwischen Tropen und Polarregionen abnimmt, entstünden weniger Luftdruckunterschiede. Folglich fließe weniger Luft zwischen den Hochdruck- und Tiefdruckgebieten in den verschiedenen Erdregionen. Kirchhübel sagt: „Es gibt weniger Schwung in der Atmosphäre.“ Die trägere Luft sorge dann für stabile und intensive Wetterlagen.


Nun? Falsifizieren Sie.

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