Forum: Wissenschaft
Umweltschutz: Biene Maja muss nicht sterben
DPA

Seit Jahren warnen Umweltschützer vor einem Bienensterben und machen mit aufwendigen PR-Aktionen darauf aufmerksam. Doch es gibt ein Missverständnis: Honigbienen sind nicht gefährdet.

Seite 2 von 28
discprojekt 20.05.2018, 08:57
10. Also,

Die Lobbyisten von Glyphosat und Co. Melden sich zu Wort. Liest man nur den ersten Teil, ist man beruhigt. Das diese Mittel nicht Insekten schaden, "nur" die Vielfalt der Wildkrauter reduzieren, zeigt eben, das die Lebensgrundlage vieler Insekten zerstört wird. Vor nicht allzu langer Zeit wurde Getreide mit der Sense gemäht und zeitaufwendig gedroschen. Die Produktivität wurde enorm in den letzten Jahrzehnten gesteigert. Das gilt auch für andere Produkte. Es wird vieles exportiert. Fleisch, Milchprodukte etc. Die höheren Transportkosten zahlen die Verbraucher. Die Landwirte haben davon nichts, das Geld kassiert die Lebensmittelindustrie.

Beitrag melden
Magentasalex 20.05.2018, 08:58
11. Verschwörungstheorien

Genau so ist es: Bienen sind nicht bedroht, Diese ganzen Bedrohungsfantasien entspringen nur den kranken Köpfen der Verschwörungstheoretiker. Die Wissenschaftler der Welt haben bisher immer recht gehabt und alle auftauchenden Probleme schon am Horizont erkannt und beseitigt. .

Beitrag melden
frankfurtbeat 20.05.2018, 08:59
12. interessant ...

interessant ... solange es Imker gibt und die Bienen fleissig weiter züchten ... am Ende stellt sich die Frage ob die anderen Insekten nicht auch nützlich und unverzichtbar sind ...

Beitrag melden
herbert 20.05.2018, 08:59
13. Wer schützt uns vor den Panikmachern der Umweltschützern ?

Wenn man den Bericht liest hat man den Eindruck, diese Umweltverbände sind nicht in der Lage die WIRKLICHKEIT zu zeigen.
Sie verbreiten Panik und viele rennen dieser Desinformation hinterher.
Letztlich haben wir auch ein Umweltministrium, dass bei Fehlinformationen leider nicht eingreift und viele Menschen im Irrglauben lässt.

Beitrag melden
lesheinen 20.05.2018, 09:05
14.

Honigbienen sind nicht gefährdet! Wie schön, dies zu hören. Dann macht es ja nichts, dass alle möglichen Arten von Wildbienen, die außerordentlich wichtig für die Bestäubung sind, keine Lebensgrundlage mehr finden. Selbst wenig geliebtes Getier wie die Fliegen, die Mücken etc, sind nicht nutzlos, sondern Nahrungsgrundlage für Vögel, unabdingbar für die Aufzucht der Bruten. Sie werden immer weniger, gut erkennbar daran, dass die Frontpartien der Autos, die noch vor wenigen Jahren durch Myriaden von Tierchen gebrettert sind, nur noch sporadisch gesäubert werden müssen.
Chemie, Monokulturen, Luftverpestung und die aktuell heiß geliebten Gärten aus Kies, apart verziert mit einem Findling und - wenn es hoch kommt - einem aparten Arrangement einer dezenten Blume, machen die Welt für Tiere immer feindlicher. Irgendwann in naher Zukunft schlägt das auf die Menschen zurück und dann ist das Gejammer groß. "Das haben wir nicht gewusst, nicht gewollt" heißt es dann. Eine freche Lüge. Es herrscht überall Ignoranz, angefangen bei der Industrie und der Politik, aufgehört bei jedem einzelnen von uns,

Beitrag melden
oeff 20.05.2018, 09:06
15. Ich verstehe was der Autor meint..

aber natürlich leiden auch die Imkerbienen unter den den Pflanzenschutzmitteln und haben entsprechende Verluste. Bloß da schiebt der Imker halt ein "neues" Bienenvolk nach oder fütterte zu. Aber selbst das kann nicht verhindern, dass aus auch die Imkerbienenvolker aus vielen Nutzmonokulturlandschaften nicht ihr Auskommen erwirtschaften ( auf Bienenebene).
Und natürlich sind auch die anderen Bestäuber wichtig. Man darf hier auch die Hummeln nicht vergessen.
Ich fahre jetzt seit bald 30 Jahren Auto, und früher war im Sommer die Windschutzscheibe voller toter Insekten.
Heute kommt mir das viel weniger vor, obwohl ich täglich in einem ländlichen Raum 50km pendele. :-(

Beitrag melden
herrbausb 20.05.2018, 09:06
16. Bienenvolk mitten in der Innenstadt

Bienen sind genügsame und fleißige Tiere. Mitten in der Innenstadt, hatte sich bei uns ein Bienenschwarm mit 5.000 Bienen auf einem Verkehrsschild niedergelassen:
https://www.bochumschau.de/bienenschwarm-nest-imker-innenstadt-bochum-2016.htm

Beitrag melden
trulala 20.05.2018, 09:09
17. Wieviel hat Bayer bezahlt?

Auch die Honigbiene ist am
Aussterben, daran ändert sich nichts, wenn die Bienen immer wieder nach gezüchtet werden können. Hier hätte man sich besser einmal bei Imkern informiert, als auf irgendwelche irrelevanten Daten zu beziehen.

Beitrag melden
dersichgedankenmacht 20.05.2018, 09:10
18. Geht's noch?

Selten so einen dummen Kommentar gelesen. Heißt das, Frau Merlot, dass nur die Tierarten geschützt werden müssen, die uns bekannt sind? Nach Ihrer Argumentation ist es so: Wenn wir heute 75% weniger Insekten haben als noch in der 60er Jahren, dann spielt das überhaupt keine Rolle für die Umwelt. Weil: Die anderen 75% sind Ihnen ja nicht bekannt. Und was Sie nicht untersucht haben oder nicht kennen, können wir gern ausrotten. Sind nur Honigbienen schützenswert, weil es um Honig geht? Wenn ich diese Argumentationslogik zu Ende denke, dann könne Sie ja Glyphosat auf die Felder hauen, so viel sie wollen. Der Honigbiene schadet's ja nicht. Alle anderen Tierarten und biologischen Zusammenhänge spielen sich jenseits Ihres Denk-Horizonts ab und brauchen nicht berücksichtigt zu werden. Wie ungebildet muss man sein, wie wenig von den Gesamtzusammenhängen auf dieser Erde verstehen, um so zu argumentieren? Das schlägt dem Fass den Boden aus...

Beitrag melden
HolmWolln 20.05.2018, 09:14
19. Bravo Frau Merlot

Ein Kommentar so leicht wie ein guter Rotwein.
Nicht erfrischend und belebend, doch mit der nötigen Leichtigkeit geschrieben, um der Verfasserin Agenda bestmöglich dienlich zu sein.
So macht Lobbyismus für Freunde und Förderer aus der Agrar-und Chemischen Industrie Spass. So kehrt wieder Leichtigkeit in eine von harten Fakten überlagerte Kontroverse zwischen den Apologeten der Natur und den Apologeten des Profites zurück.
Talent, wie das Ihre, sollte - wie diese Prosa neoliberaler Klientelwirtschaft uns aufzeigt - nicht im Stillen und demütig in Kommentaren, sondern doch wohl eher im Grossen, in angemessenem Rahmen, präsentiert werden.
Etwas weniger Zeilen zwar, aber mein Vorschlag wäre - auch im Konsens der Interessen der o.g. Industrien - Sie texten Billboards für Monsanto, Bayer und Syngenta & Co. KG.

Beitrag melden
Seite 2 von 28
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!