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Umweltschutz: Biene Maja muss nicht sterben
DPA

Seit Jahren warnen Umweltschützer vor einem Bienensterben und machen mit aufwendigen PR-Aktionen darauf aufmerksam. Doch es gibt ein Missverständnis: Honigbienen sind nicht gefährdet.

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Freedom of Seech 20.05.2018, 13:53
200.

Jedes Gift greift in einen bestimmten Stoffwechselweg ein die sich von Pflanze zu Pflanze und Tier zu Tier unterscheiden können, wobei auch die Dosis ein wesentliche Rolle spielt. Gift ist also nicht gleich Gift. Eine intensive Landwirtschaft wird auch in Zukunft darauf nicht verzichten können, Totalverbote sind keine Lösung sondern ein schonender und verantwortlicher Umgang damit (viele hochwirksame Medikamente sind z.B. auch Gifte). Das wiederum erfordert Sachverstand und keine ideologischen Endlösungen (Ärzte statt Quacksalber). Das Schlüsselwort ist Sachverstand. Aufmerksamkeitsuchendes Verhalten durch Symbolpolitik (die Biene Maya stirbt aus!!!!!!!) hilft nicht weiter sondern bewirkt das Gegenteil d.h. dass politische Entscheidungen zunehmend durch Hysterie beeinflusst werden. Hysterie war schon immer der Hauptfeind einer aufgeklärten Gesellschaft: das was so bei den Hexenverbrennungen zu Beginn der Neuzeit, es war so im Deutschland der 30/40iger Jahre und es ist es auch wieder heute und zwar auf beiden Seiten des politischen Spektrums (Umwelthysterie auf den einen Seite, hysterische Angst vor Überfremdung auf der anderen Seite). Nach meiner Erfahrung handelt es sich dabei im Übrigen immer wieder um den selben Typ von Mensch der sich von Hysterie infizieren lässt, das Thema (des hysterischen Anfalls) ist dabei eigentlich zweitrangig.

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Freedom of Seech 20.05.2018, 13:54
201. @182: Gift ist nicht gleich Gift

Jedes Gift greift in einen bestimmten Stoffwechselweg ein die sich von Pflanze zu Pflanze und Tier zu Tier unterscheiden können, wobei auch die Dosis ein wesentliche Rolle spielt. Gift ist also nicht gleich Gift. Eine intensive Landwirtschaft wird auch in Zukunft darauf nicht verzichten können, Totalverbote sind keine Lösung sondern ein schonender und verantwortlicher Umgang damit (viele hochwirksame Medikamente sind z.B. auch Gifte). Das wiederum erfordert Sachverstand und keine ideologischen Endlösungen (Ärzte statt Quacksalber). Das Schlüsselwort ist Sachverstand. Aufmerksamkeitsuchendes Verhalten durch Symbolpolitik (die Biene Maya stirbt aus!!!!!!!) hilft nicht weiter sondern bewirkt das Gegenteil d.h. dass politische Entscheidungen zunehmend durch Hysterie beeinflusst werden. Hysterie war schon immer der Hauptfeind einer aufgeklärten Gesellschaft: das was so bei den Hexenverbrennungen zu Beginn der Neuzeit, es war so im Deutschland der 30/40iger Jahre und es ist es auch wieder heute und zwar auf beiden Seiten des politischen Spektrums (Umwelthysterie auf den einen Seite, hysterische Angst vor Überfremdung auf der anderen Seite). Nach meiner Erfahrung handelt es sich dabei im Übrigen immer wieder um den selben Typ von Mensch der sich von Hysterie infizieren lässt, das Thema (des hysterischen Anfalls) ist dabei eigentlich zweitrangig.

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shechinah 20.05.2018, 13:55
202. In der Stadt

Interessanterweise scheinen gerade Wildbienen verstärkt in die Stadt gezogen zu sein. Seit einigen Jahren hab ich jedes Frühjahr hunderte von Wildbienen auf meinem Balkon, die in die Hohlräume meiner Bambus/Schilfrohr Verkleidung ihre Eier legen. So verwandet sich mein Balkon immer für 2-3 Wochen in ein Bienen Grandhotel :-) Auch jede Menge Hummeln vergnügen sich an meinen Balkonpflanzen, die hab ich früher auch nie gesehen.

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mostly_harmless 20.05.2018, 14:06
203.

Gäääähn .... ja, alles ist gut, alles ist in Ordnmung, weiter so. Friede, Freude, Eierkuchen., etc. pp.
Gut, wir haben 70% weniger Insekten als vor 30 Jahren,. aber solange es noch welche gibt, wird es "Journalisten" wie Frau Merlot geben, die der Öfffentlichkeit irrsinnige Desinformation wie in obigen Artikel vermitteln

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ardbeg17 20.05.2018, 14:09
204. @sapere aude @184

Weise wäre gewesen, den Artikel sorgfältig zu lesen und nicht voreilig die eigenen Schubladen zu bedienen. Frau Merlot stellt es sehr differenziert dar und verschweigt - anders als hier vielfach unterstellt - weder den allgemeinen Insektenrückgang noch die Beteiligung der LWS und der Chemie daran. Sie bedient nur den primitiven Reflex, bei komplexen Vorgängen einfache Lösungen und Schuldzuweisungen zu suchen, nicht. Ihr größtes Vergehen ist aber natürlich die Einbeziehung des armen Verbrauchers, dem sie wagt, einen Vorschlag zur Hilfe zu machen. Das stört das bequeme Bild des Universalachuldigen.

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ardbeg17 20.05.2018, 14:11
205. @Jürgen Streich #196

Welche Fehler im Artikel meinen sie? Bitte nennen!!!

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karl15 20.05.2018, 14:12
206. Glyphosat

Tötet Glyphosat Bienen?

Tötet es Menschen, wenn man ihnen wochenlang die Nahrung entzieht?

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sciing 20.05.2018, 14:13
207. Selbstest machen und Hirn einschalten

Man stelle sich an einen Feldweg zwischen Brachwiese und beackerten Feld.
Wer sich dann noch über den Rückgang von Insekten wundert und dafür Studien braucht, der bekommt auch sonst nicht mehr viel auf die Reihe!
Was für Banalitäten müssen demnächst in Studien nachgewiesen werden, eh gehandelt wird?
Die Insekten haben nix zu fressen auf einem Feld mit nur einer Frucht im Jahr. Auf einer Brache blüht immer was! Je mehr Flächen in Agrarwüsten umgewandelt und die Abstände zur nächsten Brache immer größer werden um so kritischer! Pestizide die jedes störende „Unkraut“ vernichten, reduzieren das Angebot für Insekten noch stärker.
Da muss man kein Ökospinner sein um das nachzuvollziehen zu können, einfaches logisches, wissenschaftliches Denkvermögen reichen da aus!
Und wenn auf einem Bioacker noch ein paar Unkräuter stehen bleiben, die Randstreifen brach liegen, ist das für mich der Grund Bio zu fressen, nicht auf Grund einer Gentechnikphobie oder weil es angeblich gesünder ist!

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nemesis09 20.05.2018, 14:17
208.

Zitat von supergrobi123
Ich verstehe Ihr Problem nicht. Schon immer wurde bei Umweltproblemen symbolhaft ein Tier, eine Pflanze o.ä. in den Vordergrund gestellt, um die Problematik vereinfacht darzustellen. Oder glauben Sie, vom "Waldsterben" waren nur Pflanzen in Wäldern betroffen? Und der Teibhauseffekt schadet nur Eisbären?
Weil selbst in den Artikeln, Voträgen, Präsentationen, Filmen etc. nur auf die "Symbol" Figur eingegangen wird und am Ende das passiert was viele dem Artikel hier vor werfen. Nämlich Sachen zu verharmlosen.
Nicht jeder Mensch hat die Zeit oder das Wissen/Denken unzählige Studien zu vergleichen, falls Sie den vorhanden sind, oder hochkomplexe Wissenschaftliche Phänomene (z.b. Das Wetter) logisch miteinander zu verknüpfen.

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ardbeg17 20.05.2018, 14:27
209. @freedom of seech

"(...)Hysterie war schon immer der Hauptfeind einer aufgeklärten Gesellschaft: das was so bei den Hexenverbrennungen zu Beginn der Neuzeit, es war so im Deutschland der 30/40iger Jahre und es ist es auch wieder heute und zwar auf beiden Seiten des politischen Spektrums (Umwelthysterie auf den einen Seite, hysterische Angst vor Überfremdung auf der anderen Seite). Nach meiner Erfahrung handelt es sich dabei im Übrigen immer wieder um den selben Typ von Mensch der sich von Hysterie infizieren lässt, das Thema (des hysterischen Anfalls) ist dabei eigentlich zweitrangig."
Absolut richtig, auch meine Meinung (167). Das Grundmuster der kollektiven Empörung hat sich nicht geändert. Traurig ist, dass selbst der Spiegel dies in Form von unsachlichen Artikeln (besonders beim Thema Auto) bedient. Naja, nach Geld und Aufmerksamkeit zu gieren, ist immer nur bei anderen verwerflich...;-)

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