Forum: Wissenschaft
Umweltschutz: Biene Maja muss nicht sterben
DPA

Seit Jahren warnen Umweltschützer vor einem Bienensterben und machen mit aufwendigen PR-Aktionen darauf aufmerksam. Doch es gibt ein Missverständnis: Honigbienen sind nicht gefährdet.

Seite 23 von 28
wahrsager26 20.05.2018, 15:11
220. Der einfachste 'Test' ,ob es viel oder

wenige Insekten gibt ist die Frontscheibe eines jeden Autos!Auch letztes Jahr waren über die Saison gesehen weniger an der Scheibe klebende Insekten zu sehen. Danke

Beitrag melden
quidquidagis1 20.05.2018, 15:13
221. Was Sie da schildern..

Zitat von regelaltersrentner
Informieren sie sich mal über die Geschichte unseres Landes, da gab es jede Menge Hungersnöte, auch in Friedenszeiten. Das war das pestizidlose Paradies. Anders ausgedrückt, mit einem vollgefressenen Bauch lässt sich gut über den Einsatz von PSM diskutieren.
..war die Zeit ,als die Kleibauern noch mit Pferd und Pflug den Acker bestellten.Die Ernten waren entsprechend schlecht.Bewässerungsanlagen gab es ach nicht.Da reichten zwei heisse Sommer um die "Hungersnöte"auszulösen.Haben Sie Aktien von Monsanto?.

Beitrag melden
MattKirby 20.05.2018, 15:15
222. Autoverkehr?

Allen Foristen die von durch tote Insekten verschmutzte Windschutzscheiben erzählen, gebe ich zu Bedenken, ob nicht genau dieses maßgeblich für das massenhafte Insektensterben verantwortlich sein könnte. Nur mal so in den luftleeren Raum geworfen.

Beitrag melden
regelaltersrentner 20.05.2018, 15:45
223.

Zitat von Werner Koben
Daß sich Bienen - wie alle Lebenwesen - auch von irgendwas ernähren müssen, scheint Ihnen unbekannt. Und Herbizite vernichten genau die Pflanzen, an denen die Bienen Pollen finden. Man nennt diese Pflanzen gemeinhin "Unkraut". Für Bienen sind sie aber blöderweise überlebenswichtig. Ist Ihnen aber wahrscheinlich egal, bei Ihnen kommt das Essen ja aus dem Supermarkt...
Man solle nicht glauben, man verbietet Glyphosat und alles ist gut.

Unkräuter wurde früher alle mechanisch entfernt, und so würde es wieder kommen, der berühmte Klatschmon ist schon anzuschauen, davon hat die Biene nichts.

Problematisch ist für mich der frühe Grasschnitt, also die Grassilage,
aber die Milch darf ja nix kosten.

Beitrag melden
wahrsager26 20.05.2018, 15:50
224. An matt Kirby. Nr223

Nein, diese Vermutung halte ich für falsch! Alle Frontscheiben schaffen nicht das, was möglicherweise die Chemie anrichten kann.Früher waren die Frontscheiben mit Insekten verklebt und abends auf der Terrasse konnten Sie sich nicht 'retten'......Danke

Beitrag melden
regelaltersrentner 20.05.2018, 15:53
225.

Zitat von Beat Adler
Optimierte Raumplanung mit kleinteiliger Landwirtschaft ist in der EU durchaus durchfuehrbar. Beim Bau von Gebaeuden, Strassen, Eisenbahngeleisen, Flugplaetzen und anderen Eingriffen, besonders bei Fliessgewaessern, soll darauf geachtet werden, eine moeglichst grosse Vielfalt an Pflanzen zu erhalten. Je groesser die Pflanzenvielfalt, desto mehr verschiedene Insekten (und Voegel, Eidechsen, etc.) finden Nahrung und Schutz. Die Rest EU der 27 plus ihre Freunde Grossbritanien, Schweiz und Norwegen sind reich genug auch die Landwirtschaft umzubauen: Nutztiere nur noch dort halten wo Ackerbau aus klimatischen oder topographischen Gruenden unmoeglich ist. Den ganzen Ackerbau auf kleinteilige Flaechen, die durch naturbelassene Hecken und Waelder, Buschland, unterbrochen sind, umstellen. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in einer solchen Landwirtschaft ist nur noch sporadisch noetig. Die von den "neuen", besser "modernen" Bauern erzeugten Spazialitaeten geniessen Schutz durch die Standort-Etikettierung, z.B. label rouge, AOC, etc. Es ginge. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln kann Europa jederzeit durch Importe sicher stellen. Auch das ginge. mfG Beat
Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen von Mangel- und Unterernährung.
815 Millionen Menschen hungern, 2 Milliarden leiden an Mangelernährung.

Da kommt es auf ein paar Millionen mehr nicht an, oder?

Beitrag melden
regelaltersrentner 20.05.2018, 16:04
226.

Zitat von sfk15021958
Werbeprospekt der Fa. real in NRW: Auf gleicher Seite in demselben Werbekästchen findet man ein Angebot über sog. "Insektenhotels" und darunter einen Vernichter gegen Fluginsekten! Perverser geht es nicht mehr!
Die spinnen, die von Real,
die verkaufen Fluginsektenvernichter, wo es angeblich keine Insekten mehr gibt.
Will der deutsche Bürger die letzten noch umbringen?

Beitrag melden
regelaltersrentner 20.05.2018, 16:10
227.

Zitat von kuac
Ich sehe nicht, dass Sie die 3 Punkten von Syracusa widerlegt haben. Bienen zu halten lohnt sich auch heute schon nicht mehr. Die Leute betreiben es als Hobby. Davon kann ein Imker unmöglich leben. Es ist schön schwierig genug, nur die Inverstitionenskosten zurückzubekommen. Wenn man gegen die Kampagne der Milliardenindustrie und deren Lobbyisten Aufmerksamkeit erregen will, dann ist man gezwungen etwas lauter zu reden. Das ist nicht Hysterie.
Warum können Imker von den Bienen nicht mehr leben,
weil die meisten Verbraucher den Billighonig beim Discounter kaufen,
aber nein diese Weisheit möchten sie sicher nicht hören.

Beitrag melden
ardbeg17 20.05.2018, 16:13
228. @karl15, @purple

Die Nahrungsgrundlage fehlt, weil man nicht will, dass die Nahrungspflanzen dort wachsen, wo sie früher mehr als heute gewachsen sind
Dies auf Glyphosat zu reduzieren und alle anderen, weit bedeutenden Ursachen zu ignorieren, ist naiv und hilft den Insekten ganz gewiss nicht.

Beitrag melden
Freedom of Seech 20.05.2018, 16:17
229.

Zitat von Beat Adler
Optimierte Raumplanung mit kleinteiliger Landwirtschaft ist in der EU durchaus durchfuehrbar. Beim Bau von Gebaeuden, Strassen, Eisenbahngeleisen, Flugplaetzen und anderen Eingriffen, besonders bei Fliessgewaessern, soll darauf geachtet werden, eine moeglichst grosse Vielfalt an Pflanzen zu erhalten. Je groesser die Pflanzenvielfalt, desto mehr verschiedene Insekten (und Voegel, Eidechsen, etc.) finden Nahrung und Schutz. Die Rest EU der 27 plus ihre Freunde Grossbritanien, Schweiz und Norwegen sind reich genug auch die Landwirtschaft umzubauen: Nutztiere nur noch dort halten wo Ackerbau aus klimatischen oder topographischen Gruenden unmoeglich ist. Den ganzen Ackerbau auf kleinteilige Flaechen, die durch naturbelassene Hecken und Waelder, Buschland, unterbrochen sind, umstellen. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in einer solchen Landwirtschaft ist nur noch sporadisch noetig. Die von den "neuen", besser "modernen" Bauern erzeugten Spazialitaeten geniessen Schutz durch die Standort-Etikettierung, z.B. label rouge, AOC, etc. Es ginge. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln kann Europa jederzeit durch Importe sicher stellen. Auch das ginge. mfG Beat
Klingt alles gut. Auch gäbe es dadurch wieder mehr Arbeit auf dem Land (z.B. könnten ungelernte ALG-II Empfänger und Flüchtlinge als Knechte und Mägde auf den Biohöfen eingesetzt werden damit die Kosten für die Lebensmittel nicht zu hoch steigen). Ich schlage Ihnen einen Kompromiss vor: 1/3 Bio und 2/3 konventionelle Landwirtschaft (inkl. für Biosprit). Dann sind alle zufrieden - auch die Wildbienen.

Beitrag melden
Seite 23 von 28
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!