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Unbekannter Himmelskörper: Forscher hält Planet IX für Ursache von Massensterben
Caltech/R. Hurt (IPAC)

Etwa alle 27 Millionen Jahren sind Arten auf der Erde massenhaft ausgestorben. Ein Physiker macht nun einen bislang unentdeckten Planeten dafür verantwortlich, der am Rande des Sonnensystems vagabundieren könnte.

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amelkreuzung 03.04.2016, 19:42
1.

und wann ist die nächste runde Feuer und Eis auf der Erde ?

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mephisto&beelzebub 03.04.2016, 19:47
2. noch 3 Jahre Gnadenfrist

26.999.997 Jahre sind es her, als Planet Neun letztmals den Kuipergürtel passierte ...

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bran_winterfell 03.04.2016, 19:48
3. verstehe ich nicht...

"Die Periode von 27 Millionen Jahren sei mittlerweile für die letzten 500 Jahre belegt, schreibt Whitmire."

Das macht doch gar keinen Sinn, oder verstehe ich was falsch? Oder sind einfach nur 500 Millionen Jahre Stagnation den 500 gemeint?

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Subco1979 03.04.2016, 19:55
4. April, April

Der rennt also ein riesiger Planet um unser System, und schiesst alle 27 Mio Jahr Meteore und Kometen wie beim Strafstoss in Richtung Erde.

Natürlich verdunkeln die viele Objekte die Sonne. Immerhin befindet sich so viel Masse da draussen, dass unsere Sonne und wir um den Gürtel kreisen und nicht umgekehrt.

Am schönsten ist es natürlich, dass die Theorie mit den 27 Mio Jahren immerhin schon mal für die letzten 500 Jahre bestätigt worden ist: Wir sind ja nicht ausgestorben. XD

Was noch fehlt ist ein Hinweis, dass dieser Planet von den Sumerern als Tempel erbaut wurde. Da ist nämlich der von Däniken mit der Zeitmaschine in die Vergangenheit und hat die Sumerer dazu angestiftet. Nur damit die präshistorische Raumfahrte erfinden und er heute Bücher darüber schreiben kann. Ganz schön clever, wa?

... und bissl spät für den 1. April.

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_thilo_ 03.04.2016, 20:02
5. Wie oft denn nun ?

Die Theorie, dass periodische Artensterben durch entsprechend langperiodische kosmische Vorgänge verursacht werden könnten, ist ja altbekannt und trivial.
Aber irgendwie passt es nicht: Es gibt gut belegt die "grossen" Artensterben in einem Raster von 62 Mio. Jahren. Alle 64 Mio Jahre gerät unser Sonnensystem auf seiner Bahn um das galaktische Zentrum in Bereiche oberhalb oder unterhalb der Scheibe. Unser System wurd auch schon als Doppelsternsystem verdächtigt, mit einem kleinen dunklen Begleiter auf einer 31 Mio.(?) Jahre Umlaufbahn i.e. immerhin in einer 1:2 Periode zu den grossen Massensterben und jetzt also ein grosser Gasplanet (oder failed Star) alle 27 Mio. Jahr. 27 und 62 passen aber nicht so gut zusammen ...
Dann gibt es noch eine Arbeit, die einen grossen Aussenplaneten aus Häufungen von Kometenbahnen, die auf entsprechende Störungen im Kuiper Gürtel hindeuten, erschlossen hat.
Ich denke das Rätsel löst sich von selbst, wenn wir einfach 27 oder 31 oder 62 oder 64 Mio. Jahre abwarten ...

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creme 03.04.2016, 20:03
6. und wann ist es nun das nächste Mal soweit?

Wenn ich das richtig verstanden habe, alle 27x in den letzten 100.000.000 Jahren. Also wäre es in 800.000 Jahren wieder so weit?

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zeichenkette 03.04.2016, 20:07
7.

Zitat von bran_winterfell
"Die Periode von 27 Millionen Jahren sei mittlerweile für die letzten 500 Jahre belegt, schreibt Whitmire." Das macht doch gar keinen Sinn, oder verstehe ich was falsch? Oder sind einfach nur 500 Millionen Jahre Stagnation den 500 gemeint?
Ich gehe mal davon aus, dass das ein Tippfehler ist und heißen soll "für die letzten 500 Millionen Jahre belegt"...

Das mit dem Verdunkeln der Sonne ist auch eher Unsinn, wenn überhaupt dann verdunkelt da der Staub aus den Einschlägen die Sonne, denn die abgelenkten Körper selbst sind dafür viel zu klein und zu dünn verteilt.

Insgesamt ein eher schlampiger Artikel. Ausreichend, beim nächsten Mal bitte mehr Mühe geben!

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whocaresbutyou 03.04.2016, 20:25
8. theoretisch gibt es auch intelligentes Leben auf der Erde...

Zitat von
Ein Physiker macht nun einen bislang unentdeckten Planeten am Rande des Sonnensystems dafür verantwortlich.
müsste es nicht eigentlich heißen "ein bisher unentdeckter Physiker macht jetzt einen Planeten dafür verantwortlich"?

Der Kuipergürtel liegt laut Couchrecherche im Netz zwischen 30 und 50 astronomische Einheiten entfernt (das sind im Mittel so ca. 6 Billionen (also 6.000.000.000 ) Kilometer).

Wie wahrscheinlich mag es wohl sein, dass ganze Schwärme von was auch immer, die dort die Beinahekollision mit einem Planeten überleben in regelmäßigen Abständen HIER einschlagen?

Vermutlich könnte man genau so gut auch die Evolution eines zweibeinigen Primaten dafür verantwortlichen machen, der alle 27 Millionen Jahre den Planten durch seine Anwesenheit zugrunderichtet...

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marthaimschnee 03.04.2016, 20:36
9.

Warum solch sperrige Erklärungsversuche? Warum nicht ein größeres Objekt von außerhalb? Oder vielleicht ist uns auch ein anderer Stern so nahe gekommen, daß er die Gravitation in den Asteroidengürteln durcheinander gebracht hat. Da ist enorm viel vorstellbar, solange man sich vor Augen hält, daß nichts da draußen über Millionen Jahre stabil ist.

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