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Unheimliche Veränderung: So schnell wandert der Magnetpol der Erde
NOAA

Zeigt die Kompassnadel bald nach Süden? Daten zeigen: Der Magnetpol wandert rapide - eine bedrohliche Umkehr des Magnetfelds der Erde scheint möglich.

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mwroer 05.02.2018, 10:32
130.

Zitat von joachim.stiller
Die Erde steht historisch unmittelbar vor einem Polsprung... Ich selbst schätze, dass es in dne 40er Jahren so weit sein könnte... Das es dann zig Millionen Tote geben wrid, dürfte klar sein... Und das ist wohl auch der Grund, warum ........
Da haben NSA und CIA aber enorm viel vergessen was Sie per Google finden können. Ich finde bei dem Thema auf Anhieb über eine Million Suchergebnisse - und das ist nur Englisch. Mit Deutsch und Niederländisch komme ich 1,4 Millionen.
Die lassen echt nach die 3 Buchstabenvereine.

Vielleicht sollten Sie 'wertneutral' googlen? Alsur das Wort 'Polsprung' benutzen und nicht 'Ende der Menschheit durch Polsprung' oder 'Wo die Elite geheime Städte baut Polsprung'

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Neandiausdemtal 05.02.2018, 10:33
131. Tropfen, Fass?

Zitat von Hajojunge
Mir ist nicht bekannt, daß sich irgendjemand ernsthaft über die "Fußbodenheizung" unter uns Gedanken gemacht hat. Wir leben auf einer vergleichsweise eierschalendünnen Erdkruste. Bereits in wenigen Kilometern Tiefe wabert flüssige Magma. Überall auf der Erde .....
Das mit dem Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, das haben Sie aber schon verstanden?

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The Independent 05.02.2018, 10:40
132.

Zitat von Velociped
Früher wäre Schiffahrt auf den Meeren ohne stabiles Magnetfeld nicht möglich gewesen. Heute haben wir GPS und das Magnetfeld interessiert nur noch Nostalgiker und einige Tiere, die sich daran orientieren.
Das ist Unsinn.
Die Wikinger haben es lange vor Kolumbus geschafft bis nach Nordamerika zu segeln (zumindest bis nach Neufundland), und das ohne Schnickschnack wie Kompass oder Sextant.

Erst die chinesischen Dschunken-Vorläufer der "Schatzschiffe" nutzten vermutlich ab dem 11. Jahrhundert den so genannten nassen Kompass, der nur nach Süden zeigte. Dieser kam in den hochseetauglichen Vorläufern (bis rund 1270 genutzt) zum Einsatz, und ermöglichte den Chinesen bis nach Ostafrika zu reisen. Die chinesischen Nachfolger dieser hochseetauglichen Schiffe, die Schatzschiffe, haben es wiederum zwischen 1405 und 1433 bis nach Afrika und zu Küstenregionen des Indischen Ozeans geschafft. Erst der trockene Kompass, dem später dann die Windrose hinzugefügt wurde, fand schließlich weitere Verbreitung, zunächst - genau wie beim von den Chinesen übernommenen nassen Kompass - unter Seefahrern des östlichen Mittelmeers, und dann in ganz Europa. Leonardo da Vinci optimierte diesen dann in einer Konstruktionszeichning, die Idee wurde aber erst ab 1534 - 15 Jahre nach seinem Tod - umgesetzt.

Wikinger und arabische Seeleute haben jedoch Dank ihrer guten astronomischen Kenntnisse mindestens bis zum 13. Jahrhundert mithilfe der Sterne und dem Stand der Sonne navigiert, und polynesische Seefahrer haben diese Art der Navigation sogar noch im 20. Jahrhundert praktiziert.

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garno 05.02.2018, 10:40
133.

Zitat von kalsu
... siehe Erdmagnetfeld bei Wikipedia.
Was wikipedia nicht behandelt: Könnte es sein, dass das dann vermehrte Einstrahlen kosmischer Energie zu vermehrter Schädigung/Änderung an Erbinformationen im organischen Material der Erde führt? Und dass das in der Vergangenheit zu biologischen Entwicklungssprüngen geführt haben könnte?

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mwroer 05.02.2018, 10:42
134.

Zitat von Velociped
Früher wäre Schiffahrt auf den Meeren ohne stabiles Magnetfeld nicht möglich gewesen. Heute haben wir GPS und das Magnetfeld interessiert nur noch Nostalgiker und einige Tiere, die sich daran orientieren.
Ich will Ihnen den Spaß nicht verderben GPS läuft nur wenn die Satelliten funktionieren - und gerade GPS und Kommunikationssatelliten gehören zu den am höchsten 'fliegenden' - wären also bei diesem Szenario dem höchsten Risiko ausgesetzt.

GPS fällt nicht so einfach vom Himmel, Strom kommt auch nicht so einfach aus der Steckdose.
Bevor Sie auf Ihrem Smartphone irgendwelche Koordinaten ablesen können ist jede Menge Elektronik involviert.
Da werden sich Lösungen finden, keine Frage. Vielleicht wird einfach alles etwas entschleunigt. Schadet sicher auch nicht.

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der.tommy 05.02.2018, 10:44
135. @oberleerer

Da haben sie alle Grundlagen des Treibhauseffektes falsch verstanden! Glückwunsch! Ich würde Ihnen empfehlen, sich erstmal mit dessen Grundlagen zu befassen, anstelle hier aus ihrer Sicht „logische“ Behauptungen über den strahlungshaushalt der Erde aufzustellen, die sich leider als völlig falsch herausstellen. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt so als ganz grundlegender Einstieg. Besonders das Kapitel „physikalische Grundlage“ möchte ich Ihnen ans Herz legen.

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der.tommy 05.02.2018, 10:49
136. @betonklotz

Myonen und kurzlebige hadronen sind kaum geeignet, keime für die Wolkenbildung darzustellen, da sie viel zu schnell (Geschwindigkeiten Nähe der Lichtgeschwindigkeit) sind. Allerdings haben sie versehentlich nicht unrecht, da ungehindert eintreffende kosmische Strahlung chemische Reaktionen in der Atmosphäre anregen kann, die beispielsweise Bildung und Zerfall von Ozon verändert. Da so chemische radikale in der Atmosphäre erzeugt werden, können bei den sich anschließenden Reaktionen prinzipiell auch für den treibhauseffekt relevante Stoffe entstehen. Das müsste aber in einem Umfang von Millionen bis Milliarden Tonnen geschehen, um merklich etwas am Klima zu ändern. Aufgrund des geringen wechselwirkungsquerschnitts der kosmischen Strahlung mit der Atmosphäre ist das aber eher unwahrscheinlich.

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Alexander Del Large 05.02.2018, 10:55
137. Alpha.Centauri.-.169.-.Was.passiert.wenn.das.Erdmagnetfeld.verschwinde

....eben nichts würde passieren den durch den Induktionsfeldeffekt der Erdatmosphäre würde die Erdoberfläche weiterhin geschützt bleiben...ein doppelter Schutz also

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Olaf 05.02.2018, 11:02
138.

Zitat von BeatDaddy
echte Kompassnadel zeigt immer nach nach Norden und Süden. Und wohlweislich stehen in der Regel auch keine Bezeichnungen auf den Nadeln, so daß es vollkommen egal ist, ob sich nun die Pole gegeneinander ausgetauscht haben oder nicht.
Das ist ja wirklich nicht zum aushalten hier.

Um das mal klar zu machen, ein magnetischer Kompass richtet sich nach den Feldlinien des Magnetfeldes am Standort aus. Den Unterschied zwischen der Nordrichtung den der Kompass anzeigt und der echten Nordrichtung nennt man die Mißweisung oder Deklination. Hier ein schöner Artikel dazu, den man vielleicht lesen sollte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Deklination_(Geographie)

Die ist z.B. auf allen Seekarten mit aufgedruckt, plus der Information wie sich diese Mißweisung jährlich ändert.

Und jetzt kommt es: Diese Feldlinien nach denen sich der Kompass ausrichtet, zeigen nicht zwingend auf den magnetischen Nordpol. Durch unterirdische Eisenerzlagerstätten z.B. kann es massive Abweichungen geben.

Fährt man also von Süd nach Nord auf der Erde und folgt dabei nur dem magnetischem Kompass, bewegt man sich nicht auf einer geraden Linie, sondern macht ein paar "Kurven".

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schwerpunkt 05.02.2018, 11:03
139.

Zitat von frenchie3
auch wenn der im Süden liegt.... Ja, fast richtig. Ist ja schließlich alles nur Definition. Aber tatsächlich zeigt der Kompass (augenblicklich) nach Norden weil die Nadel in diese Richtung gezogen wird. Nur durch die Verlängerung über den Drehpunkt deutet sie auch nach Süden. Hätte jemand die Nadel nicht verlängert sondern geknickt würde ein Ende nach Osten oder Westen zeigen. Wenn aber eines Tages der magnetische Nordpol im Süden liegt bleibt Norden trotzdem "oben" denn es wird sich keiner die Mühe machen alle Karten umzudrehen. Wie gesagt, nur alles Definition
tatsächlich liegt derzeit der magnetische Südpol in der Nähe des geografischen Nordpols. Deswegen zeigt auch die magnetische "Nordseite" der Kompassnadel nach Norden (geografisch).

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