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Uno warnt vor Folgen: Die Welt verbraucht zu viel Sand
arifoto UG/ DPA

Der weltweite Bauboom hat eine Sandknappheit ausgelöst. Die Folgen für die Umwelt sind laut einem neuen Uno-Bericht drastisch.

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fritzberg1 07.05.2019, 22:31
110.

Zitat von Gluehweintrinker
....... Mit einer nachhaltigen Wirtschaft und Agrikultur könnte man noch weit mehr Menschen auf diesem Planeten auskömmlich versorgen. .................. Galoppierender Klimawandel, Verlust von intakten Ökosystemen in einem Ausmaß, den man als globalen Ökozid bezeichnen könnte, und am Ende der Verlust der Lebensgrundlagen für Menschen. .............
Und genau weil es immer noch zu viele Menschen gibt die das glauben werden diese und andere Probleme immer größer werden.
Mit "auskömmlich versorgen" ist es nicht getan.
Was glauben Sie wohl was den Verlust von intakten Ökosystemen verursacht?
Es gibt für die wachsende Zahl einen immer größeren Flächenbedarf.
Da man diese Vielzahl von Menschen nicht alle purer Landwirtschaft beschäftigen kann braucht man auch irgendwelche andere Arbeitsplätze. Die wiederum brauchen Energie. Viel Energie.
Selbst wenn wir uns in den wohlhabenden Ländern bis zur Selbstkasteiung einschränken, die wachsende Zahl wird diese Bemühungen locker wieder aufzehren.
Der Rückgang der Arten welche kürzlich wieder Mal thematisiert wurde, woher glauben Sie kommt das wohl. Einer der Gründe ist schlicht und einfach Platzmangel der heute schon deutlich sichtbar ist aber eben leider von vielen nicht gesehen werden will.

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Gluehweintrinker 08.05.2019, 01:31
111. Platzmangel? Weniger Fleisch essen.

Es ist nicht der Platzbedarf der Menschen selbst, der das Problem ist. Die gesamte Weltbevölkerung könnten Sie dicht gepackt in Meckpomm unterbringen. Es ist der Lebensstil. Ich betone es nun zum wiederholten Male. Bezirke von London oder Paris weisen eine Bewohnerdichte von an die 10.000 pro Quadratkilometer auf, in Deutschland liegt der Wert bei kaum 3.000. Und in die Höhe können sie immer bauen, wie man von Bankentürmen bereits weiß. Nur dass man nicht nur Geld sondern auch Einwohner stapeln kann, wenn man es intelligent anstellt.

Wer täglich Fleisch verzehrt, der produziert ein Platzproblem, weil nämlich aus 10 pflanzlichen Kalorien nur 1 Kalorie beim Rindfleisch wird und aberwitzige Flächen der reinen Futtermittelproduktion dienen. Die Mehrheit aller Landsäugetiere sind der Biomasse nach Nutztiere des Menschen. Dazu opfern wir irrsinnige Flächen für Individualverkehr, weil sich in den Köpfen eingedressen hat, dass es ein Grundrecht sei, zu jeder Tages- und Nachtzeit mit einem schmutzigen Transportmonstrum irgendwo hin fahren zu können. Noch einmal, mit einer nachhaltigen Wirtschaft und einem genügsamen Lebensstil, in welchem das Benutzen, nicht aber der Besitz im Vordergrund steht, lassen sich auch 12 Milliarden problemlos versorgen und wie man z.B. an Norwegen sieht, bedeutet extreme Steuerlast in Verbindung mit geringerem Konsum, dafür aber sozialer Sicherheit, nicht das pure Leid. Im Gegenteil. Bei Glück und Lebensqualität bedeutet es den Spitzenplatz.

Wenn es so schwer zu begreifen ist, dann schauen Sie sich mal eine Traueranzeige an, oder hören einer Beisetzung zu. Heißt es dort "Er verdiente 190.000 EUR im Jahr und fuhr zwei Porsches und einen Maybach."? Oder sagt jemand: "Er war ein fürsorglicher Vater und liebender Ehemann und geliebter Opa"? All das zusammengeraffte Zeug... am Ende zählt es null.

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emil7685 08.05.2019, 07:58
112.

Zitat von r0b0testa
Sand ist doch eigentlich nur zerkleinertes Gestein, also warum kann man nicht einfach Steine schreddern?
Kann man selbstredend machen. Kostet halt. Deshalb müsste es eigentlich heißen: "Billiger Sand wird in Asien knapp".
Anderswo gibt es KEINERLEI Probleme mit Sand.
In Deutschland kostet ein Kipper voll Sand incl. Anfahrt um die 300 Euro.

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fritzberg1 08.05.2019, 08:55
113. Seufz......

Zitat von Gluehweintrinker
Es ist nicht der Platzbedarf der Menschen selbst, der das Problem ist. Die gesamte Weltbevölkerung könnten Sie dicht gepackt in Meckpomm unterbringen. Es ist der Lebensstil. Ich betone es nun zum wiederholten Male. Bezirke von London oder Paris weisen eine Bewohnerdichte von an die 10.000 pro Quadratkilometer auf, in Deutschland liegt der Wert bei kaum 3.000. Und in die Höhe können sie immer bauen, wie man von Bankentürmen bereits weiß. Nur dass man nicht nur Geld sondern auch Einwohner stapeln kann, wenn man es intelligent anstellt.............
Was glauben Sie wie lange eine Weltbevölkerung auf der Fläche von Meckpomm überleben könnte wenn sie nicht von außen versorgt werden würde.
Was glauben Sie wie lange London oder Paris überleben würde ohne dass die von außen versorgt werden.
Es ist schlichtweg unseriös die lokale Bevölkerungsdichte als Maßstab zu nehmen und dann auf die gesamte Erde zu extrapolieren.
Um zu überleben braucht der Mensch weit mehr als eine Fläche wo er nur drauf stehen kann.
Natürlich kann man in die Höhen bauen (damit wären wir wieder beim Thema!) aber es ist nach wie vor eine Fläche notwendig um die Bevölkerung in den Hochhäusern mit Nahrung und Kleidung zu versorgen. Ein Bauer kann locker 20 bis 50 Menschen ernähren. Aber diese Menschen brauchen auch irgendwie eine Beschäftigung.
Denken Sie mal darüber nach,
Außerdem: Diese landwirtschaftlich notwendigen Flächen konkurrieren mit ökologisch wertvollen Flächen die immer weniger werden.
Abgesehen von der Lebensqualität welche durch einen verschwundenen Naturlandschaft verloren geht kann niemand voraussagen was dies auch noch für Folgen für das Biologische Gleichgewicht insgesamt hat.
Man sollte auch ein kleines bisschen die Zusammenhängen sehen.
Alleine das Problem der Wohnfläche und auch das Problem der nur der Nahrungsmittelversorgung zu betrachten greift viel, viel zu kurz.

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