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Uno warnt vor Folgen: Die Welt verbraucht zu viel Sand
arifoto UG/ DPA

Der weltweite Bauboom hat eine Sandknappheit ausgelöst. Die Folgen für die Umwelt sind laut einem neuen Uno-Bericht drastisch.

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fritzberg1 07.05.2019, 15:21
30.

Zitat von spon_4666721
Wie lange dauert es noch bis man darauf kommt, dass hier, Zerstörung der Natur, der Grund für den Klimawandel liegt und nicht beim CO2?
Können Sie sich vorstellen, dass dies beides der Fall sein kann und dass diejenigen welche sich ernsthaft mit diesen Problemen befassen schon lange gemerkt haben?

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feuerfloh 07.05.2019, 15:21
31. Da kommt mir der olle Witz wieder in den Sinn.

F: Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus siegt?
A: 20 Jahre lang nichts. Dann wird der Sand knapp.
Auch wenn die Meldung einen ernsten Hintergrund haben mag, skuril klingt sie schon...

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ulli142 07.05.2019, 15:24
32.

Das ist ja nun schon läner bekannt.
Aber im Grunde nur ein weiteres Kapitel des Buches: Die Menschheit verbraucht immer weiter zuviel Ressourcen.

Was ja auch kaum verwundern kann, bei einer immer steigenden Weltbevölkerung. Wo stehen wir momentan? 8 Milliarden? Hab den Überblick verloren. Als ich zur Welt kam waren es noch 4 Milliarden.

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e.schuermann 07.05.2019, 15:26
33. Die schlechten Nachrichten häufen sich

Schlechte Nachricht für den Ameisenlöwen. Was macht er, wenn es keinen Sand mehr gibt. Es ist zum Verzweifeln. Was sagt Hofreiter dazu?

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schüttelkugel 07.05.2019, 15:30
34.

Zitat von draco2007
Ist der Sand aus Wüsten nicht kompatibel oder wieso wird hier nur von Küstensand gesprochen?
Sie haben es erfasst. So paradox es klingt, was könnte es mehr geben, als Sand in der Wüste, aber Wüstensand ist aufgrund seiner Kornstärke und Zusammensetzung für den Haus- und Straßenbau leider (oder zum Glück) nicht brauchbar. Alternativen sieht man in auf Sandkorngröße zerschreddertem Altglas. Das ist aber ein viel zu geringer Anteil.

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schüttelkugel 07.05.2019, 15:32
35. Das Probelm liegt auch vor deigenen Haustüre

Die Natur wird auf zweierlei Art verschandelt: Zum einen werden immer mehr Flächen versiegelt, statt in die Höhe zu bauen, und auf der anderen Seite wird Sand auf Flächen ausgebuddelt, auf denen im Nachgang Baggerseen entstehen. Diese Wasserflächen führen langfristig zu mikroklimatischen Veränderungen, in erster Linie aber zu Veränderungen der Flora und Fauna. Denn nur scheinbar spiegeln diese neu entstandenen Seen Natur wider, auf denen sich neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen auf gesunde Weise entwickeln könnte. Die Kausalkette ist aber eine andere: Landwirte, die keine Lust mehr haben, ihre Agrarflächen zu bewirtschaften, wittern das große Geld durch den Verkauf ihrer Felder an gierige Abraumunternehmen. Sand wird immer begehrter, die Preise ziehen ordentlich an. Ein gutes Geschäft. Die Bagger rollen an, Felder und umliegendes Grünland werden plattgemacht, für viele Jahre Sand aus der Erde gehoben und ebenfalls teuer verkauft. Die Nachfrage steigt. Die nachfolgend durch Grundwassereintrag entstandenen vielen Seen werden für nen Apfel und ein Ei an Anglervereine verpachtet, die ja ach so naturverbunden ihrem fragwürdigen Hobby nachgehen. Hier in der Gegend ist es mindestens jeder zweite See, der von dieser Brut bevölkert wird. Da fahren sie mit ihren Schlitten direkt ans Ufer, hassen es wie die Pest, wenn sich auch mal ein erholungssuchender Naturliebhaber in der Nähe ans Ufer setzt oder mit der Luftmatratze rausfährt und hassen es noch mehr, wenn ihnen Wasservögel, allen voran der Kormoran, die Beute streitig machen. Durch die entstandenen Wasserflächen haben sich in der Zwischenzeit viele – auch artfremde – Wasservögel, wie z. B. die Kanadagans oder auch die Nilgans, munter angesiedelt und reizen das Ökosystem. Doch dann kommt neben den Anglern wieder der Bauer ins Spiel. Der kriegt jetzt auch seine Rechnung. Die eingeschleppten Gänse breiten sich auf seinen verbliebenen Äckern und Feldern aus und fressen Saaten und junges Grünzeug weg, dass es für den Bauern keine Freude mehr ist. Tja, so schließt sich der Kreis der Gier. Angler und Landwirte – und das ist der Gipfel – fordern dann noch frech, man solle sich seitens der Regierung endlich um eine Bejagung der rabiaten Wasservögel einsetzen. Diejenigen Landwirte also, die den Hals nicht vollkriegen und diejenigen Anglervereine, die fast für lau Wasserflächen zur Verfügung gestellt bekommen. Na, vielen Dank auch!

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merk! 07.05.2019, 15:33
36. Wie können wir es besser machen

Am besten mal die Schlausten der Schlauen zu den Ureinwohnern schicken und von denen lernen wie mit Mutter Erde umzugehen ist.
Die westlichen Wissenschaften scheinen ziemlich am Ende zu sein.

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MichaelundNilma 07.05.2019, 15:34
37. In Deutschland

wurden zwei Verfahren entwickelt, wonach man erstens den Beton von Abrißgebäuden durch mahlen und sortieren für die Wiederverwendung aufbereiten kann (Festbetonrecycling). Im zweiten Verfahren wurde die Stahlarmierung im Beton durch Carbon ersetzt (Carbonbeton – TU Dresden). Betoneinsparung 70 – 80 Prozent. Ziel: bis 2020 Voraussetzungen für Markteinführung schaffen. Beide Verfahren zusammen würden den Weltverbrauch für Sand erheblich reduzieren.

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niroclean 07.05.2019, 15:35
38. So kann man es sagen...

Zitat von NightToOblivion
Ich fasse kurz die Schlagzeilen der letzten Jahre zusammen. Die Menschheit verbraucht zuviel Welt.
...oder die Welt wird von zuviel Menschheit geplündert.

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Normaler Wutbürger 07.05.2019, 15:37
39. Richtig

Zitat von hardeenetwork
Das Thema ist schon seit Jahren bekannt und ausserdem verbrauchen wir grundsätzlich zu viele Ressourcen. Aber der Artikel kann das auch nicht ändern, nur wieder eines von vielen Themen die einem aufregen können.
Mich regt das auch immer auf wenn alle anderen "unsere" Ressourcen verbrauchen.
Also das was ich brauche schön und gut, dass kann die Welt ja verkraften, aber "die anderen" sollen sich mal bischen sparsamer sein ... .

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