Forum: Wissenschaft
Unwetter: Starkregen bringt ARD und ZDF in Erklärungsnot
DPA

Unwetter haben Orte verwüstet, vier Menschen starben: Nun steht das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der Kritik. Neun Regeln, wie man sich bei Überschwemmungen und Blitzschlag verhalten soll.

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svizzero 31.05.2016, 17:13
1. Was nie zur Diskussion steht

Strassen und Siedlungsgebiete wurden in den letzten Jahrzehnten stark ausgebaut. Jeder Quadratzentimeter Strasse, jeder kleine Vorplatz, jedes neue Haus verhindern, dass Wasser im Boden versickern kann. Der kluge Mensch sammelt das Wasser und leitet es über unterirdische Schächte in offene Gewässer. So landen mehr und mehr Regentropfen am gleichen Ort. Kein Wunder, dass in kürzester Zeit kleine Bäche zu reissenden Fluten werden. Aber eben, der Mensch lenkt, ob er auch denkt? Das ist fraglich.

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Referendumm 31.05.2016, 17:19
2. Ja, ja, das ZDF

Gibt es irgendwo eine Petition um diesen Propagandasender ZDF endgültig abzuschalten?

Wenn ich das schon lese:

″Der andere öffentlich-rechtliche Sender, das ZDF, schob im "heute Journal" die Regenkatstrophen im Wesentlichen auf den Klimawandel; als Kronzeugen wurden zwei Wissenschaftler interviewt.″

Die sollten mal den obersten Klimahysteriker Stefan Rahmstorf vom PIK fragen. Selbst dieser Ober-Klimawandelmahner sagte bereits mehrfach, dass regional stattfindende Unwetter überhaupt nix mit dem Klimawandel zu tun hätten.

Aber das ZDF will selbstverständlich vom eigenen Totalversagen mit irgendwelchen Märchen ablenken.

Und die diversen Wetterdienste sind auch nur noch die reinsten Witzveranstaltungen, um am anderen Tag genügend Gesprächsthema mit den Arbeitskollegen zu liefern. Denn die können ja noch nicht mal das Weter für die nächste 5 Minuten vorhersagen. Meterologie und Wissenschaft? Vergisst es!

P.S.: Erst am letzten Sonntag sagte Sabine Schmitz beim 24h-Rennen aufm Nürburgring: Wenn sie ans Steuer gehen muss, ruft sie kurz vorher ihre Mutter an, die kann das Eifelwetter 10-mal besser vorhersagen als alle Meterologen mit ihren zig Supercomputer zusammen.

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Tiananmen 31.05.2016, 17:22
3.

Nun, ich wohne auf einer Hochebene zwischen zwei Fluss-Systemen im Schwäbischen, da hat man mit Hochwässern normalerweise nichts zu tun. Die Alb ist ja eh kein Gebiet, das Wasser hält, dafür sprudelts unten in Blaubeuren dann heftiger. Mir kommt es aber schon ein bisschen so vor, dass es in hochwassergefährdeten Gebieten so ist, wie es uns allen mit Weihnachten geht: es kommt halt so unvorhergesehen.

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mimas101 31.05.2016, 17:22
4. Hmm Tja

was nicht ins vorab geplante Sendeschema reinpaßt wird auch nicht behandelt, so einfach ist das bei den selbstgefälligen Sende-Anstalten.

Zumindest das Radio sollte auf UKW Warnungen senden, passiert auch nicht weil das Abnudeln von durch die Multimediaindustrie vorproduzierten Sendungen wichtiger ist und u.U. die Werbeblöcke stören könnte.

Dafür gefällt sich dann zumindest die ARD in reißerischen NewsFlashs weil das dann vermutlich Quote bringen soll. Das jedoch fällt eher in die Rubrik Boulevardpresse.
Und nicht nur das: Wichtiger war denen wohl eine reichliche Sendeeinheit RasenpflegerInnen anstelle dem Senden von Verhaltensregeln im Hochwasserfall (was möglicherweise auch Menschenleben geschont oder gerettet hätte).

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markus.sitzmann 31.05.2016, 17:24
5. Staatlich oder Nicht-Staatlich?

Zitat: "Der Meteorologe Jörg Kachelmann erhob am Montag schwere Vorwürfe gegen die ARD: Regionalsender des staatlichen Fernsehprogramms hätten ihr Programm wegen des Unwetters umstellen, die Bevölkerung warnen müssen, meint er."

Ich dachte, wir zahlen den Rundfunkbeitrag, damit wir nicht-staatliches Fernsehprogramm bekommen - jetzt ist es doch staatlich - verwirrend.

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mit66jahren 31.05.2016, 17:29
6. Warn-App

Es braucht nicht unbedingt der lokale Radiosender sein, der vor Überschwemmungen warnt. GPS-basierte Warn-Apps auf Smartphones könnten diese Funktion auch übernehmen. Wanderer hören heutzutage kaum mehr Radio, haben ihr Handy aber meistens dabei. Also an die Arbeit, liebe Bastler.

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Jay45 31.05.2016, 17:31
7. Sms

Wie waere es mit einem System, das uns eine Textnachricht sendet. Solange das Mobilnetz laeuft, sollte man damit mehr Menschen erreichen als ueber Radio oder TV.

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conocedor 31.05.2016, 17:34
8. Wetter ist nun mal Natur

„Die ARD hatte in Wettervorhersagen zwar allgemein vor Gewittern gewarnt. Ausmaß und Orte der Unwetter lassen sich aber nur kurzfristig ankündigen, meist nur Minuten im Voraus, so dass auch diesmal Betroffene sich überrascht fühlten.“

Tja, da scheint mir das ganze Problem zu liegen, Herr „Ich hab schon immer davor gewarnt“ Kachelmann.
Leider hält sich das Wetter bis zum heutigen Tage nicht punktgenau an die Voraussagen der Meteorologen und kann auch nicht dafür verklagt werden.
Es gibt zudem noch so etwas, das sich „allgemeines Lebensrisiko“ nennt.
Und das nimmt auf mangelnden gesunden Menschenverstand und die verbreitete Vollkaskomentalität à la „Ich erwarte, das mich jemand vor dem Unwetter warnt, sonst ignoriere ich das Unwetter“ eben keine Rücksicht.

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Kamillo 31.05.2016, 17:35
9. Heißer Tipp:

Wetterwarnungs-APP vom Deutschen Wetterdienst für Android und iOS:

http://www.dwd.de/DE/service/dwd-apps/dwdapps_node.html

Funktioniert ganz gut.

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