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Unwetter: Starkregen bringt ARD und ZDF in Erklärungsnot
DPA

Unwetter haben Orte verwüstet, vier Menschen starben: Nun steht das öffentlich-rechtliche Fernsehen in der Kritik. Neun Regeln, wie man sich bei Überschwemmungen und Blitzschlag verhalten soll.

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t5c 31.05.2016, 18:11
20. Internet oder TV

Bei starkem Regen hat man mit einem Satellitenanlage keinen Empfang mehr. Somit stimmt die Aussge von Herr Kachelmann nicht. Das Internet hingegen funktioniert weiter.
Was hätte es in Braunsbach geholfen wenn man gewarnt hätte. Die Wasserflut wäre trotzdem gekommen. Gut, man hätte ein paar PKW in Sicherheit bringen können. Aber sonst?

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aufmerksamer Leser 31.05.2016, 18:23
21. wieso werden hier zwei Fernsehsender beschuldigt?

Verstehe das einfach nicht! das kurzfristige Eintreffen dieser lokalen Ereignisse kann doch nur noch über den DWD verbreitet werden und wenn es dafür keine Regularien mehr gibt ... . Niemand wird wohl den ganzen Tag vor der Glotze sitzen.
Auf der anderen Seite sehe ich die Leute ständig mit Handys rumlaufen. Das mindeste ist ein App wie Regen-Alarm-(Plus) - dort war der Verlauf und die Intensität schon einige Zeit im Voraus vorhersehbar.

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Rotauge 31.05.2016, 18:25
22. ja ja

Zitat von markus.sitzmann
Zitat: "Der Meteorologe Jörg Kachelmann erhob am Montag schwere Vorwürfe gegen die ARD: Regionalsender des staatlichen Fernsehprogramms hätten ihr Programm wegen des Unwetters umstellen, die Bevölkerung warnen müssen, meint er." Ich dachte, wir zahlen den Rundfunkbeitrag, damit wir nicht-staatliches Fernsehprogramm bekommen - jetzt ist es doch staatlich - verwirrend.
als Jörg Kachelmann noch für das Wetter bei ARD verantwortlich zeichnete,hatte man immer genaue Prognosen.Wenn ich nur an den Orkan Lothar denke,alle anderen vom DWD haben damals seelig gepennt,hatten dann fadenscheinige Ausreden zum lachen und das machen sie heute noch.

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merrailno 31.05.2016, 18:35
23. Wer sich in Gefahrensituatiionen..

Zitat von mimas101
was nicht ins vorab geplante Sendeschema reinpaßt wird auch nicht behandelt, so einfach ist das bei den selbstgefälligen Sende-Anstalten. Zumindest das Radio sollte auf UKW Warnungen senden, passiert auch nicht weil das Abnudeln von durch die Multimediaindustrie vorproduzierten Sendungen wichtiger ist und u.U. die Werbeblöcke stören könnte. Dafür gefällt sich dann zumindest die ARD in reißerischen NewsFlashs weil das dann vermutlich Quote bringen soll. Das jedoch fällt eher in die Rubrik Boulevardpresse. Und nicht nur das: Wichtiger war denen wohl eine reichliche Sendeeinheit RasenpflegerInnen anstelle dem Senden von Verhaltensregeln im Hochwasserfall (was möglicherweise auch Menschenleben geschont oder gerettet hätte).
...nicht angepasst verhält wird auch durch das Senden von Verhaltensregeln nicht geschützt.

Warum soll die Ignoranz einer gefahrträchtigen Lage von Menschen auch noch gefördert werden.

Die Folgen dieses Unwetter kammen nicht plötzlich, es fallen nicht auf einen Schlag 80l pro m² zu Boden das dauert selbst im schlimmsten Fall seine 1 1/2 bis 3 std. und fällt nur völlig desinteressierten Ignoranten nicht auf. In dieser Zeit bis zum Eintritt der Katastrophe bleibt genügend Zeit für notwendigste Sicherungsmaßnahmen.

Das ein paar autos verbeult sind ist nicht als Schaden zu bezeichen.

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sikasuu 31.05.2016, 18:37
24. Starkregen. Unwetter sind meist kleinräumig. die lassen sich nicht vorhersagen!

Außerdem, warum sind ARD&ZDF so im Blickpunkt. Alle TV&Radiosender sind da gefragt.
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Solche Ereignisse sind Katastrophen, unvorhergesehenen Wetterbedingungen. Wenn schon Informationen fehlen, sollte man die Wetterämter, Wetterfirmen dazu verpflichten, vielleicht auch mal bevollmächtigen, die per Presseticker als Eilmeldung aus zu geben.
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Und, was passiert wenn die Wetterfrösche sich mal um 20-30km vertun? Haften die dann?
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In einer Zeit in der der letzte "Pups" aus XYZ als Sonder-Eilmeldung gelb im Kopf fast jeder aktuellen Webseite steht sind auch diese Medien in der Pflicht.
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Bei vorhersehbaren Problemen (Hochwasser, Schneesturm, Orkanen....) können Medien gleich welcher Art wohl im voraus Warnhinweise geben. Bei Wetterlagen wie sie in den letzten Tagen eintrafen wohl nur bedingt!
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Ist schon verräterisch, für allgemeine Gefahren wie Glatteis, Nebel, Starkregen usw die öffentlich rechtlichen Medien mitverantwortlich zu machen.
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4 Tote! R.I.P und Mitgefühl für die Angehörigen. Aber an deren Tod haben ARD&ZDF keinen Teil. So wenig wie der Lawinenwarndienst für Unfallopfer ins einem Bereich verantwortlich zu machen ist.
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Wenn ich mir auf den Straßen/BAB die Gruppe die bei 10cm hohen Pfützen noch 120km/h fährt vor Augen führe, die "Feiglinge stehen mit Warnblinker auf dem Standstreifen", mit die Nachrichten und die Aussagen/Nachrichten bei Unfällen so ins Gedächniss rufe : Der Regen, der Nebel, das Glatteis, der Schnee ist schuld,...!
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Kann ich den Tenor des Artikels nur sehr bedingt verstehen
:-((
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ES IST WETTER! Damit müssen wir leben, auch wenn es mal etwas ruppiger runter kommt! Wir haben mMn. total das Gefühl für solche Problem-Lagen verloren.

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lavama 31.05.2016, 18:45
25.

Zitat von jojack
Bei dem Deutungsanspruch den ARD und ZDF regenmäßig über alle Belange des Lebens für sich in Anspruch nehmen, war die Häme absehbar. Bestimmt haben die knapp bemessenen Gebührenmilliarden nicht ausgereicht, um einen qualifizierten Meteorologen anzustellen. Ist alles für die Gehälter der Aktivis...ähh JOURNAlisten draufgegangen.
Aha und der superduper megahochqualifizierte Metereologe hätte dann die Bewohner von Hintertupfingen rechtszeitig warnen können, welche dann allesamt und ohne Ausnahmen in Lauerstellung auf die kommende Sinflut bereit gestanden hätten? Ja ne is klar!

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lachina 31.05.2016, 18:46
26.

Zitat von markus.sitzmann
Zitat: "Der Meteorologe Jörg Kachelmann erhob am Montag schwere Vorwürfe gegen die ARD: Regionalsender des staatlichen Fernsehprogramms hätten ihr Programm wegen des Unwetters umstellen, die Bevölkerung warnen müssen, meint er." Ich dachte, wir zahlen den Rundfunkbeitrag, damit wir nicht-staatliches Fernsehprogramm bekommen - jetzt ist es doch staatlich - verwirrend.
Da haben Sie nix begriffen. Mit der GEZ werden die staatlichen Fernseh und Rundfunkprogramme finanziert. bzw. , was das gleiche aussagt, aber besser klingt: "die öffentlich- rechtlichen". Die Privatsender sind gebührenfrei und finanzieren sich über Werbung.

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nikoniac 31.05.2016, 18:51
27. Warnsystem SMS

Warum werden die Mobilfunknetze nicht zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt (oder auch nur zusätzlich)?
Das wäre ideal, weil der ungefähre Standort der eingebuchten Mobiltelefone ja über die Basisstation bekannt ist. Also eine SMS an alle Nutzer in der Umgebung. Handies und Smartphones sind derart weit verbreitet, dass eine gute Erreichbarkeit gewährt würde. Ähnliches wäre auch über Messenger möglich, wobei dann eine internetverbindung bestehen müsse, was bei GSM/UMTS/LTE für SMS nicht notwendig ist.

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laurence-lindemann 31.05.2016, 18:54
28. Kachelmanns Verträge

Herr Kachelmann war der größte Profiteur, als sich seine Firma nach einem Sturm, den nur seine Wettermodelle richtig errechnet hatten , für Jahre den Zuschlag für die Wetterbelieferung in weiten Teilen der ARD sicheren konnte. Vielleicht hat es mit aus(ge)laufenden Verträgen zu tun, sich jetzt wieder so ins Spiel zu bringen? Hmm....

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Kamillo 31.05.2016, 18:56
29.

Zitat von jojack
Bei dem Deutungsanspruch den ARD und ZDF regenmäßig über alle Belange des Lebens für sich in Anspruch nehmen, war die Häme absehbar. Bestimmt haben die knapp bemessenen Gebührenmilliarden nicht ausgereicht, um einen qualifizierten Meteorologen anzustellen. Ist alles für die Gehälter der Aktivis...ähh JOURNAlisten draufgegangen.
Da sieht man wieder die von Einstein zitierte grenzenlose Dummheit. Hier meint doch tatsächlich jemand, dass ARD und ZDF die Wetter-Messwerte selbst auswerten und die Vorhersagen errechnen. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach/M ist für diese Person(en) offensichtlich genauso wenig existent wie Bielefeld.

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