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Urteil in den USA: Mann leitet Fluss um - und muss ins Gefängnis
AP

Ein Amerikaner schüttet Sand in einen Fluss, um ihn umzuleiten - viel Sand. Biologen sind empört: Regenbogenforelle und Silberlachs könnten Schaden nehmen. Jetzt muss der Übeltäter 30 Tage ins Gefängnis und 208.000 Dollar Strafe zahlen.

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sudelnuppe 13.10.2015, 17:41
1. Aber wenn ich einem

dunkelhäutigen Amerikaner in den Rücken schieße, dann werde ich frei gesprochen....

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helgenielsen 13.10.2015, 17:46
2. Warum?

Zu einer richtigen Reportage gehört auch die andere Meinung. W. Cayo sen. wird einen Grund genannt haben, warum er den Fluss umleiten wollte. Warum wird darauf nicht eingegangen? Und welches Gesetz war die Grundlage zur Verurteilung?

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Fait Accompli 13.10.2015, 17:48
3. Und wie immer...

... fehlt bei solch einer Meldung, *warum* der Kerl das eigentlich gemacht hat. Liebe SPON Leute: Das macht Ihr immer bei solchen Meldungen.

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Topf Gun 13.10.2015, 17:48
4. Da

Da brauchen wir nicht nach Amerika zu gehen. Nachdem wir unseren Bach renaturiert und mit Erlen, Weiden, Vogelbeeren usw. bepflanzt hatten, hat ein neu zugezogener Grunstücksanlieger den ganzen, in 20 Jahren aufgekommenen Uferbewuchs komplett entfernt, angekündigt, den Bach umzuleiten und einen Badeplatz einzurichten.
Die Arbeit von 25 Jahren futsch.........

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quark2@mailinator.com 13.10.2015, 17:56
5.

Hätten sie ihm was ausgezahlt, wenn es mehr Forellen gegeben hätte ? Scheinheilige Argumentation, auch wenn ich nicht dafür bin, daß jeder das Ufer ändern darf.

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uventrix 13.10.2015, 18:09
6. Reagieren!!!!

Zitat von Topf Gun
Da brauchen wir nicht nach Amerika zu gehen. Nachdem wir unseren Bach renaturiert und mit Erlen, Weiden, Vogelbeeren usw. bepflanzt hatten, hat ein neu zugezogener Grunstücksanlieger den ganzen, in 20 Jahren aufgekommenen Uferbewuchs komplett entfernt, angekündigt, den Bach umzuleiten und einen Badeplatz einzurichten. Die Arbeit von 25 Jahren futsch.........
Ja dann aber Zack zur Kreisverwaltung und dort zur unteren Wasserbehörde. Der Zugezogene darf am Gewässer nämlich NICHTS ohne Genehmigung.
Reagiert die untere Behörde nicht dann ab zur oberen Wasserbehörde. Das wird in Zeiten der Wasserrahmenrichtlinie sehr ernst genommen. Notfalls örtliche NABU oder BUND Gruppe anmailen. Die interessiert das auch meistens.

Und zu den anderen Kommentaren. Es ist verboten Gewässer zu verändern. Scheinbar auch in den USA. Es interessiert kein Schwein warum und wieso.

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maxzweistein 13.10.2015, 18:23
7. Der Grund...

... wird im Artikel nicht genannt. Selbst wenn der Artikel in der "BILD"-Sektion des SPON gestanden hätte (hier "Panorama" genannt), hätte man den Grund nennen sollen. Kostet ja auch nur 5m Internet-Recherche:

"He said he had already lost one home to the river and didn't intend to lose another one."

Quelle: http://www.kitsapsun.com/news/local-news/man-found-guilty-of-altering-course-of-tahuya-river_82943578

Er wollte wohl den Fluss umleiten, um sein flussnahes Eigentum vor dem Wasser zu schützen. Und der Fluss ist auch nicht so riesengroß wie auf dem "Symbolbild", sondern eher ein besserer Bach.

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doitwithsed 13.10.2015, 18:27
8.

Zitat von helgenielsen
Zu einer richtigen Reportage gehört auch die andere Meinung. W. Cayo sen. wird einen Grund genannt haben, warum er den Fluss umleiten wollte. Warum wird darauf nicht eingegangen? Und welches Gesetz war die Grundlage zur Verurteilung?
Der Grund lag laut lokalen Pressemeldungen darin, dass ein Hochwasser bereits einmal sein Haus am Ufer zerstört hat und er das zukünftig verhindern wollte.

Das Ergebnis seiner Bautätigkeit im Vergleich zu vorher kann man schön auf [url]http://www.atg.wa.gov/news/news-releases/man-convicted-attempt-redirect-tahuya-river[/ur] in einem Bericht des Office of the Attorney General sehen. Dort werden auch die Anklagepunkte gelistet

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richardheinen 13.10.2015, 18:37
9.

Das Strafmaß ist doch ein Witz. Die Strafe tut doch weh. Auch ist unklar, ob der Mann den alten Zustand wiederherstellen muss, am besten mit Schubkarre und Schaufel, damit er merkt, was er angerichet hat.

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