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US-Wissenschaftler gegen Trump: "Verteidigt die Wahrheit"
AP

Ein Klimaskeptiker als Chef der Umweltbehörde, ein Präsident, der Fakten verdreht: Auf der großen US-Wissenschaftskonferenz AAAS fragen sich amerikanische Forscher bang, wie es für sie weitergehen soll.

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bernhard.geisser 20.02.2017, 06:57
1. Schon 25 Jahre vor Trump...

... war bekannt, dass die Klimaerwärmung Fakt ist und dass der Mensch erheblich dafür verantwortlich ist. Aber was wurde in den letzten 25 Jahren getan? So gut wie nichts. Der CO2 Ausstoss ist gestiegen und die Weltbevölkerung ist in dieser Zeit um weitere 2 Milliarden gewachsen, das kommt nicht gut, Trump hin oder her.

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der_holzhäuser 20.02.2017, 07:02
2. Liebe SPON-Redaktion,

der amerikanische Präsident verdreht keine Fakten. Wir alle haben gelernt, dass es sich um alternative Fakten handelt.
Echt mal.

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Actionscript 20.02.2017, 07:08
3. Unter Republikanischen Präsidenten

sind die Forschungsgelder auch beim NIH (National Institute of Health) schon immer stark gekürzt worden. Insofern stimme ich mit dem Autor nicht überein. Denn es ist auch das NIH, das Grundlagenforschung fördert obwohl stärker auf Medizin ausgerichtet. Denn die Republikaner betrachten Forschung in Universitäten als nicht wichtig.

Die USA werden ihre führende Rolle unter DT in der medizinischen Forschung vermutlich langsam verlieren, und die Zahl der ausländischen Wissenschaftler wird abnehmen.

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Papazaca 20.02.2017, 07:09
4. Das Lügenregister der Präsidentschaft Trump

Es ist wichtig, klarzustellen das Lügen auch Lügen sind und das muß klar durch Beteiligten ausgesprochen werden. Bisher wird damit zu lax umgegangen. Wenn aber alle bisherigen Lügen Trumps auf einer Seite der New York Times aufgelistet werden, mit der Headline: "Präsident Trump ist ein Lügner" , mit den Unterschriften von Nobelpreisträgern, Schauspielern, Musikern, Wirtschaftsführern etc., dann wird sich was tun. Man darf Trump nichts durchgehen lassen und es klar benennen. Wenn Trump zutreffend als Lügner bezeichnet wird, wird er es sich sehr überlegen, so weiter zu machen.

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perkmann 20.02.2017, 07:26
5. Arme USA, so einen haben die nicht verdient.

Wenn unsereins öffentlich so viel Schwachsinn von sich gäbe, käme er in die Psychiatrische, in den USA anscheinend neuerdings als Präsident ins Weiße Haus.
Arme USA!

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Bowie 20.02.2017, 07:31
6. Irrglaube vs. Wissen

Das Zeitalter der Aufklärung forderte unter anderem, dass derjenige, der Behauptungen aufstellt, sie auch belegt - nicht andersherum.
Es sind also nicht die Verschwörungstheorien obskurer Medien, die vom Rest der Welt widerlegt werden müssen - es sind die der Verschwörungstheoretiker, die von ihnen bewiesen werden müssen.

Diesen echten Nachweis bleiben sie aber regelmäßig schuldig.
Im Gegenteil, die ganze Branche bezieht ihre Kraft daraus, dass sie Thesen und Behauptungen aufstellt, die nicht widerlegbar sind, dass es beispielsweise Dinge "hinter der Wahrheit gibt", dunkle manipulierende Mächte, die nur sie erkennen können, usw.
Das gibt den gelangweilten Menschen auf der Suche nach Sinn und Erkenntnis das gute Gefühl, exklusiv hinter Fassaden schauen, es bleibt aber eine Masche, die Anhänger beeindruckt, aber die Szene nicht davor bewahrt, ihre Thesen glasklar zu beweisen, wenn sie von Menschen aufgeklärten Geistes ernstgenommen werden wollen.

Solange das nicht geschieht, sind ihre Aussagen auf demselben Level, wie zum Beispiel die Behauptung, dass Jesus heilen konnte oder Impfstoffe schädlich sind: für überzeugte Katholiken und Impfskeptiker ein Fakt, aber letztendlich nichts weiter als Glauben und Spekulation.
Und gefährlich wird es, wenn diese Sehnsucht von rechtsaußen missbraucht wird, wie aktuell bei gewissen selbsternannten Heilsbringern deutlich zu erkennen ist.

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echoanswer 20.02.2017, 07:32
7. Dann sollen die amerikanischen

Wissenschaftler in die EU auswandern. Dort scheitern sie dann an der Bürokratie.

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K:F 20.02.2017, 07:38
8. Amerikanische Diktatur

DIe westliche Welt hat bisher zu sehr auf Amerika gschaut. Ganz besonders Deutschland. Für einen Wissenschaftler war die USA ein Paradies. Geld im Überfluß. Jetzt müssen die Wissenschaftler Gelder von den Reichen erbetteln. Und für die PR selbst sorgen. Die "unsichtbare Hand" steuert jetzt den Markt der Wissenschaften.

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ugt 20.02.2017, 07:39
9. Dieser Mensch macht mir Sorge

Aber trotz allem hat das auch etwas Gutes. Trump zeigt ungeschminkt ( ohne Korrekturen von Lektoren ) was Politiker sind.
Sie gehören in die Klasse der Hütchenspieler und Trickbetrüger. Der Leute die einem tolle Abos verkaufen oder der Oma ihr sauererspartes abschwätzen.

Problem ist nur, dass Politiker Zugriff auf Soldaten, Justiz und Polizei haben.

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