Forum: Wissenschaft
US-Wissenschaftler gegen Trump: "Verteidigt die Wahrheit"
AP

Ein Klimaskeptiker als Chef der Umweltbehörde, ein Präsident, der Fakten verdreht: Auf der großen US-Wissenschaftskonferenz AAAS fragen sich amerikanische Forscher bang, wie es für sie weitergehen soll.

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steveleader 20.02.2017, 07:43
10. Dann stoppt Ihn...

und zwar schnell. Denn ab einem bestimmten Level kann man nicht mehr aussteigen. Herr Trump kann auf eine andere Art und Weise extrem erfolgreich werden, in dem er das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der Freiheit ins Gegenteil umwandelt.

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Schlaflöwe 20.02.2017, 07:45
11. Trump wird es völllig gleichgültig sein,

ob durch die Klimakatasrophe Kontinente austrocknen, der Meeresspiegel steigt, immer mehr Millionen Menschen heimatlos werden und irgendwo nach Siedlungsraum suchen. Er muss einfach das Thema aus der Welt schaffen, damit die Kohle- und Ölkonzerne weiterhin Milliarden Dollar scheffeln und ihren Aktionären schöne Dividenden auszahlen können, auf die diese dann (wie er selbst) kaum Steuern bezahlen. Die überlassen das der Unter- und der kleiner werdenden Mittelschicht. der amerikanische Raffgierkapitalismus halt. Verantwortung kennt der nun mal nicht.

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sting111 20.02.2017, 07:46
12. Inwieweit es gut eingesetztes Geld ist

nach Gravitationswellen oder einem weiteren Planeten in unserem Sonnensystem zu suchen, sei dahingestellt. Die EPA hat heute 17.000 Mitarbeiter und eine Schrumpfung auf 5.000 ist angedacht. Die EPA ist wie die EU, ein sich selbst erweiternder Wasserkopf. Die jetzige Regierung der USA hat angekuendigt, in allen Behoerden den Rotstift anzusetzen. Fuer jede neue Verordnung sollen 2 gekippt werden. Das ist seit Jahrzehnten Plattform der Republikaner und hat wenig mit Pres. Trump zu tun.
Ich habe 3 Jahrzehnte im Deutschen Automobilbau gearbeitet, und auch hier habe ich den Maulkorb in spaeteren Positionen schriftlich bestaetigt. Wenn sich jeder in einem Unternehmen als "Sprecher" des Unternehmens begreifen wuerde, ist der Weg zum kommunikativen Superchaos vorgegeben.

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geradsteller 20.02.2017, 07:57
13. Moderne Energie schafft Jobs

Ist doch mal eine gute Botschaft, die hilft.
Solange jedoch, wie bei uns, moderner Klimaschutz oft zum Abkassieren des Bürgers genutzt wird (Strom teurer statt billiger, neue Geräte kaufen, alberne ElektroAutos fahren, neue Steuern..... womit der Bürger den Idealismus der Umweltretter finanzieren soll), werden die Trumps nicht aussterben, Aber Vorteile ohne Mehrkosten aufzeigen, ist ein Ziel.

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theodtiger 20.02.2017, 07:57
14. Geistig und moralischer Verfall

Trump hat ja gestern wieder eindrucksvoll gezeigt, dass er nicht einmal zwischen einem Bericht über Ereignisse und potentiellen neuen Ereignissen derselben Art unterscheiden kann ("schaut , was gerade gestern Nacht in Schweden passiert ist"). Wäre er Hauptschüler, müsste er sich wohl um seinen Abschluss Sorgen machen. Sein Leugnen des Klimawandels und die Berufung eines EPA Direktors, der offenbar kurzfristigen Profit wichtiger hält als die Vermeidung schwerer Krisen der gesamten Menschheit (darum geht es beim Klimaschutz), passt dazu. Dass Trump so dreist lügen kann, sollte nicht nur Wissenschaftler sondern eigentlich auch die Kirchen in den USA alamieren und zu Gegenaktionen bringen.

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chronoc 20.02.2017, 07:58
15. Der einzige Unterschied.

Es gibt, hinsichtlich der bisherigen Umweltpolitik der USA, nur einen großen Unterschied: Der neue Präsident gibt öffentlich zu, dass er die Forschung um den Klimawandel sinnlos findet. Sein Vorgänger benahm sich wie der typische Diplomat. Lächeln, winken, reden und doch nichts tun. Das Ergebnis ist also identisch. Es ist aber offenbar extrem wichtig, sich über das Trumpeltier aufzuregen.

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stefan taschkent 20.02.2017, 08:00
16. 1:1

Der Typ holt sich offenbar seine Bildung aus dem Fernsehen und hat das mit den sozialen Medien noch nicht so raus. Not so good. Was ich mich aber genauso frage: Wie kann eine SPD mit einem Kanzlerkandidaten, von dem noch nicht mal das Programm bekannt ist und der sich bisher kaum über irgendwas geäußert hat, die komplette politische Stimmung in wenigen Tagen pro SPD von fast unter 20 auf über 30 Prozent kippen? Da sind wir doch von Trumps Amerika nicht so weit weg, oder?

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lookinside13012 20.02.2017, 08:00
17. Mister President,

Anfangs war ich sehr darüber enttäuscht,dass nicht Clinton die Wahl des US Präsidenten
gewonnen hatte,sondern dieser Trump...
In der Zwischenzeit ist jedoch Trump klar die bessere Alternative !
Europa wird zusammenrücken und es wird(auch durch den Brexit) schneller vorangehen.

Auf Twitter, völlig losgelöst von Wissenschaftlichen und objektiven Fakten,“seine Welt“ darstellen...
Warum soll es schlimmer sein,Opel mit unseren französischen Freunden zu erhalten als sich andauernd gegen GM zur Wehr setzen zu müssen?

Das wird für Trump nach hinten losgehen.
Herrschen durch Aufteilung und Spaltung der „Opposition“...

Ich sage:
Vielen Dank Mister President,machen Sie so weiter...
Uns wird es voranbringen!
Ich habe mir die Europa-Fahne bestellt und werde diese als Zeichen der einzig möglichen Alternative zum dumpfen Populismus hissen!!!

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RDetzer 20.02.2017, 08:03
18. Das wird

nicht reichen. Aufbegehren, sobald Druck gemacht und der Geldhahn abgedreht wird, können wir uns sparen. Dann lieber vorher zum Arzt rennen oder weiter als Narziss durch die Gegend irren. Vielleicht treffen sie dort auf einen amerikanischen Präsidenten, der ähnlich faktenbefreit durch die Gegend palavert. Immerhin, für Medieninhalt ist gesorgt. Wie schön, daß wir das kommentieren können.

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n.strohm 20.02.2017, 08:07
19. Ich schlage vor,

dass der Spiegel einen komprimierten, wöchentlich erscheinenden Newsletter, quasi einen "Trump Faktencheck" herausbringt, denn die Einzelmeldungen über Trump sind mittlerweile eher doch nur noch nervig, auch wenn jede Weltpolitisch gesehen bedeutsam sind, da er der POTUS ist.

Lasst uns lieber auf uns selbst, auf Europa, konzentrieren und lasst die Republikaner ausbaden was sie angerichtet haben und noch werden.
Welche Art von Rede wird Trump eigentlich bei seinem ersten Staatsbesuch im Ausland halten ? wenn er die USA denn überhaupt mal verlässt.

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