Forum: Wissenschaft
Vatikan-Astronom: Aliens? Warum nicht. Zweiter Jesus? Nein.
REUTERS / NASA / Ames / JPL-Caltech / T. Pyle

Außerirdische sind aus theologischer Sicht kein Problem, sagt der Chef-Astronom des Vatikans. Dass wir ihnen eines Tages gegenüberstehen, hält José Funes aber für unwahrscheinlich.

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Yoroshii 01.08.2015, 11:12
100. de Funes?

Ist das ein Anverwandter des großartigen Interpreten allumfassender Schauspielkunst: Louis de F.? Louis hat sie alle drangekriegt, die Bösen dieser Welt. Aber er ist immer bei seinem Leisten geblieben - als Kriminalist. Dieser Funes aber verlässt seinen angestammten Kokon und wagt sich in ein Universum, wo die Dogmen der vatikanischen Erdlinge keine Gültigkeit haben! Die Erde sollen wi uns untertan machen mit all den Geschöpfen - nicht aber mehr!! Hier gilt nur die Dreifaltigkeit, nicht aber eine Milliardenfaltigkeit. Der islamische Staat wird uns wieder zurück in die Wahrheit bomben - zurück vor Christi Geburt. Falls er dann je geboren werden wird!

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fuffel 01.08.2015, 11:26
101. interessantes Hobby

Zitat von Meskiagkasher
Sehr nett. Ich schlage mich bereits seit zehn Jahren im englischen Wikipedia mit genau diesem Thema herum und ich versichere Ihnen, dass es keine Quellen gibt. Und selbst das von Ihnen herbeigezerrte deutsche Wikipedia widerspricht dem nicht. Haben Sie das was Sie vorschlagen denn nicht selbst gelesen? Die dort genannten "Quellen" sind allesamt später als Paulus. Das ist genau mein Punkt.
...und wenns ihn gab/nicht gab? Wäre damit die Wirkungsgeschichte ausradiert?

Wir wissen nur von Jesus, weil den römischen Kaisern die mono-theokratie besser zur Legitimierung passte.

Eine rein politische Entscheidung.

und doch keine Dumme!

Anders als dargestellt, waren Religionen die einzigen Treibfedern für wissenschaftliche Entwicklung.

Welche anderen Institutionen hätte über die Jahrhunderte die richtigen Fragen gestellt? Den kritischen Geistern Reibungspunkte für die die Suche nach Antworten geboten?

Es geht weniger um Richtig/Falsch - es geht um den Prozeß überhaupt.

Wissenschaft ist doch, im Idealfalle, das "weniger Falsch", die Annäherung an ein göttliches Prinzip, die Elimination von etwas Nebel im eigentlichen Nebel.

Genauso ein religiöses Unterfangen, wie es alle guten Unternehmungen sein sollten.

Wir müssen doch daran glauben, was wir zu wissen erhoffen und von da an geht es weiter...

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fuffel 01.08.2015, 12:27
102. genau

Zitat von bengel771
Wenn man Theologie nicht dogmatisch auslegt, sehe ich da auch keine Unvereinbarkeit. In Sachen Religion bin ich nur Aussenstehender (ja der Disclaimer muß sein), betrachte ich aber nur die Lektionen Jesus, sind sie nur Formeln eines besseren Zusammenlebens, auch ohne zwingende Annahme Gottes. Schwierig wird es nur bei gleichzeitiger Annahme der Gültigkeit von "Neuem und Altem Testament" ohne Abrogation. Ob wir jemals Kontakt zu Ausserirdischen aufnehmen, das sehe ich optiimistisch, sicher nicht mehr zu meinen Lebzeiten, aber ich würde keine Ablehnung des Gedankens befürworten. Die Möglichkeit einen Kontakt aus eigener Kraft abzulehnen bedeutet auch, ohne den Beweis der "nicht Machbarkeit" sich eine Grenze im Forschungs- und Wissensdrang aufzuerlegen. Für diese Annahme hat die Menschheit zu oft den Gegenbeweis angetreten, um sich hier eine Denk- und Machbarkeitsbeschränkung aufzuerlegen.
"die Lektionen Jesus" sind griechische, antike oder noch ältere Weisheiten - also, eine schöne Sammlung von bis damals bekannten moralischen, ethischen, rechtlichen Gesetzmäßigkeiten.

Gleichnisse sind doch bis heute die beste Art den Menschen den kat. Imperativ zu verklickern.

Ausser, das die Aufmerksamkeitsspanne kaum noch für 3 Sätze ausreicht.

Die goldenen Regel ist soviel älter - aber es scheitert schon in den meisten Diskussionen. Wir nennen dies heute Empathie. Was ein Witz ist, weils auf einmal auf freiwilliger Basis ablaufen sollte?

Dabei ist dies die Grundlage für unser gesamtes Rechtssystem. Wir schlagen die Leute, die andere Leute (am liebsten) totschlagen (wollen) nicht mehr tot, weil wir dem Leben einen Wert zuordnen. Den Wert unseres eigenen Lebens.

Das wird aber echt schwer, bei all den menschenverachtenden Idioten die derzeit auf den Strasse herumrennen. Nur, ich lass mir von denen niemals meine Werte ausverkaufen.

Aliens an sich finde ich gut. Also 6% für die FDP wäre okay für mich :)

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esteba9 01.08.2015, 12:57
103. Ökon0misches Denken

Zitat von vonnichtsahnung
dass es außerirdische Intelligenz gibt, ist, dass sie uns noch nie besucht haben. (Bill Watterson)
Ganz einfach, weil Sie sich fragen würden, bei dem immensen Aufwand der nötig wäre: "Where is the return"

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esteba9 01.08.2015, 13:02
104. Thermodynamik

Zitat von claus.w.grunow
Wir wissen heute, dass aus dem Nichts etwas entstehen kann, weil es ein Nichts nicht gibt. Auch die "leeren" Räume des Alls enthalten Energie, d.h. Leben. Gott als Kraft, ist darum aus dem Nichts entstanden, um Ordnung zu schaffen. So werden entstandene Strukturen nicht wieder durch das Chaos zerstört. Man könnte sich die "Schwarzen Löcher" als die Friedhöfe solcher gescheiterten Strukturen vorstellen, die Gott aufgegeben hat. Auch Gott experimentiert.
Gott können Sie getrost vergessen. Ersetzen Sie in Ihrem Beitrag Gott durch Energie und erinnern Sie sich an Die beiden Hauptsätze der Thermodynamik.

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smersh 01.08.2015, 13:10
105.

Zitat von voiceecho
Warum setzt die Wissenschaft eigentlich "irdische" Maßstäbe bei der Suche nach einer außerirdischen Lebensform? Es wird immer vorausgesetzt, dass man Wasser, Nahrung und Energie zum "Leben" braucht! Warum erwägt man nicht die Idee, dass eventuell auf anderen Planeten "Lebensformen" existieren, die diese Bedingungen nicht brauchen ?!
Ohne eine Form von Energiezufuhr ("Nahrung") wäre weder Wachstum noch Bewegung möglich. Es würde schwerfallen, solch starre Strukturen guten Gewissens als Leben zu bezeichnen. Aber es gibt durchaus Gedanken dazu, wie Leben basierend auf anderen chemischen Prozessen als hier auf der Erde stattfinden könnte, etwa ohne Wasser.

Allerdings kennen wir bislang nur unser Leben hier, und unsere technischen Mittel zur Suche nach außerirdischem Leben sind noch sehr begrenzt. Das Wissen über Exoplaneten ist sehr begrenzt, und wir können allenfalls Indizien für Leben wie wir es kennen bewerten, etwa eine erdähnliche Atmosphäre - wirklich finden und studieren werden wir es vorerst nicht. Vielleicht gondeln auf den meisten Gasriesen ammoniakbasierte Ballonwesen umher, aber dazu können wir nicht einmal Indizien bewerten, sondern allenfalls wild spekulieren. Wir wissen nicht, wonach wir suchen sollen, wenn es völlig anders ist.

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fuffel 01.08.2015, 13:13
106.

Zitat von Emil Peisker
Der Wissenschaftler, der 1927 den Urknall zuerst postulierte, war ein katholischer Priester, Georg LeMaitre. Lemaître beschäftigte sich zwangsläufig auch mit der Frage nach der Vereinbarkeit von katholischer Schöpfungslehre und wissenschaftlicher Urknalltheorie. Im Dezember 1940 wurde er aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen in die Päpstliche Akademie der Wissenschaften berufen. Ihre Kenntnis von der Stellung der Wissenschaft in der katholischen Kirche ist mehr als dürftig. Mehr googlen...
die Meinung: Kirche = wissenschaftsfeindlich entbehrt eh jeglicher Beweise.

Welche Institution hätte sonst die Wissenschaften befördern sollen?

Lustig, einfach mal 1000 Jahre zu überspringen und unsere heutigen Möglichkeiten als gegeben einzusetzen.

Außer, das sich die Förderer der Wissenschaft in unserer Zeit auch nachdrücklicher Fragen ihrer Motivation anhören dürften.

Wenns wirtschaftlichen, militärischen Zwecken dient, können wir die Nachfragen sein lassen?

Ich bin ja auch kein Fan der chr. Kirchen, jedoch, welche Auseindersetzung versprecht ihr euch von facebook, google, apple, microsoft, Lockheed Martin, basf oder wie auch immer wir den Hort unserer neuen Religion nennen mögen?

Die sind zielführend, dienlich, nützlich, an dem Projekt der Aufklärung interessiert?

Ich sehe da nicht einmal die Fragestellung

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xxjay_jordanxx 01.08.2015, 14:12
107. Wie bitte???

Also ich bin traurig...nicht viele meiner Vorredner sind ProChrist...Schade...dabei ist es doch so einfach. Ich glaube an den Dreieinigen Gott...warum...nun wenn es ihn gibt...dann bin ich auf der sicheren Seite und ich schmore nicht in der Hölle...und wenn nicht...naja ich würde nichts verlieren...nur mein Leben und das wars...Cooler Deal...überlegt euch das mal ;-)...zu banal...nein...seit wie die Kinder, denn sie werden das Himmelreich erben !!!

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smersh 01.08.2015, 14:21
108.

Zitat von global48
Ob es Gott oder Goetter gibt, ist zudem irrelevant, es kommt darauf nicht an.
Das kommt auf den Gott an. Wenn der große Cthulhu sich erhebt, um die Ungläubigen zu strafen, dann dürfte das den meisten Menschen sehr relevant erscheinen. Bei eher passiven Göttern sieht es anders aus.

Zitat von
Es kommt darauf an, dass die Menschen einen Glauben haben.
Naja, der ist auch nicht weiter wichtig. Atheisten kommen gut ohne Glauben aus. Es sei denn, man dehnt den religiösen Glaubensbegriff so allumfassend aus, dass jeder, auch der Atheist, einen Glauben hat, aber dann ist der Begriff praktisch bedeutungslos.

Zitat von
Ausführlich wird das in der neuen Publikation „Religion: wozu noch?“ dargestellt, in der 4 Weltreligionen auf 383 Seiten analysiert werden (an dieser Stelle also zu umfangreich). Wer will, kann den Titel im Internet googeln.
Hmm, der Autor scheint ein Universalgenie zu sein, wenn ich mir seine anderen Titel anschaue. Trotzdem bin ich skeptisch, ob ich für 18 Euro zu dem Thema wirklich neue Erkenntnisse bekomme.

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edorre 01.08.2015, 14:25
109. so weit

Zitat von xxjay_jordanxx
Also ich bin traurig...nicht viele meiner Vorredner sind ProChrist...Schade...dabei ist es doch so einfach. Ich glaube an den Dreieinigen Gott...warum...nun wenn es ihn gibt...dann bin ich auf der sicheren Seite und ich schmore nicht in der Hölle...und wenn nicht...naja ich würde nichts verlieren...nur mein Leben und das wars...Cooler Deal...überlegt euch das mal ;-)...zu banal...nein...seit wie die Kinder, denn sie werden das Himmelreich erben !!!
ok, für einen gelassenen Menschen. :)
Ich sehs zwar genau andersrum
aber ... bedenken Sie bitte, was der Begriff "Hölle" in Kinderseelen anrichten kann.

Gerade dieses Jahr wieder mit einer der jüngeren Enkelinnen (Grundschule) erlebt.
DAs Kind kam nach Reli-Unterricht völlig aufgelöst nach Hause, weil es tatsächlich glaubte, in die Hölle zu kommen, weil es seiner großen Schwester die Zunge rausgestreckt hatte.

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