Forum: Wissenschaft
Verbotene Verhütungsspritzen: Mehr als 600 Gynäkologen unter Verdacht
DPA

Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen mehr als 600 deutsche Frauenärzte. Diese hatten über einen Großhändler günstige Verhütungsspritzen für ihre Patientinnen besorgt. Der Haken: Die Medikamente waren hierzulande nicht zugelassen.

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tomislav77 28.11.2013, 11:42
40. Danke!

Zitat von spmc-12653168937531
Was den Berufsstand der Ärzte betrifft - übrigens die Wissenschaft, die sich am meisten korrigieren muss, wundert mich nichts mehr. Diese Vertreter eines völlig überbewerteten Berufsstandes tauchen am meisten in den Medien auf, wenn es um Kummeleien und Betrügereien geht. Ich kenne keinen anderen Berufsstand, der unser Sozialsystem so ausbeutet. .....

Da isser wieder. Kann ja nicht sein, dass so ein Artikel im Forum diskutiert wird, ohne jemand wie Sie auftritt und die Ärzteschaft pauschal verunglimpft. Jetzt muss nur noch ein Vertreter der "Mit Homöopathie wäre das meiner armen Oma nicht passiert"-Fraktion auftauchen, und wir sind wieder komplett. Ich freu mich!

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wurzelbär 28.11.2013, 11:43
41. # 23 an saaman

Zitat von saaman
Heute sind mir die Mediziner zu viel Geschäftsleute. Sie streben nach Umsatz anstatt nach ethischer Beratung bzw. Versorgung. Das gilt nicht für alle, aber für zu viele.
Ja, der Staat hat sich durch die Politik und das Volk durch die Wirtschaft, usw. sie haben sich alle dem Götzen der Kapital-Banken unterstellt.
Wenn Politiker - Politiker blieben, Ärzte - Ärzte, Lehrer - lehren, etc. etc.
dann wäre auch Deutschland nicht so, in fast allen Bereichen, heruntergewirtschaftet wie heute!
Das gilt nicht für alle und jeden, aber für zu viele !
Aber "Mutti" macht schon das richtige.

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efchen77 28.11.2013, 11:46
42. Egal

Sehe das Problem nicht, geht es darum, den Status der Apotheken zu schuetzen? Oder dafuer zu sorgen, dass Bayer & Co ihre Marktsegmentierung durchsetzen koennen? Warum Frauen ueberhaupt fuer Verhuetungsmittel bezahlen sollen, ist auch etwas, das ich nicht verstehe, schliesslich sind Kinder eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung.

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smilesuomi 28.11.2013, 11:48
43. Nicht ganz...

Zitat von qoderrat
Bei allem Respekt, aber das kann wirklich nur ein Apotheker oder Vertreter der Pharmabranche aus Eigeninteresse geschrieben haben. Der hier angewendete Trick ist......
...wie ich schon mehrfach versucht habe, zu erklären, geht es hier um MwSt-Tricks. Nur so lässt sich dieser Vertriebsweg über Zypern und England erklären. Der Preisaufschlag kommt in diesem Fall nicht über unterschiedliche Herstellerpreise, sondern über MwSt-Auszahlung und Handel über das MwSt-freie England (bei Rx).

Deswegen kann ich den Ärger über unterschiedliche Herstellerabgabepreise durchaus verstehen. Hier geht es aber um wirklich kriminelle AM-Schiebereien auf Kosten der Sicherheit der Patienten. Wenn solche Geschäft ungeahndet bleiben, dann ist es nicht mehr lange, bis es zu Fälschunen im AM-Markt kommt.

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smilesuomi 28.11.2013, 11:53
44. Sie sehen...

Zitat von tomislav77
Da isser wieder. Kann ja nicht sein, dass so ein Artikel im Forum diskutiert wird, ohne jemand wie Sie auftritt und die Ärzteschaft pauschal verunglimpft. Jetzt muss nur noch ein Vertreter der "Mit Homöopathie wäre das meiner armen Oma nicht passiert"-Fraktion auftauchen, und wir sind wieder komplett. Ich freu mich!
...aber schon, dass hier hauptsächlich auf die deutschen Apotheken eingedroschen wird, obwohl der Preisunterschied nicht durch die deutschen Apotheken entsteht, sondern durch Steuertricks...

mfg

Michael

und nochmal, wenn es nicht um die MwSt. ginge, warum hat der Spritzendealer nicht direkt die Lieferkette Österreich-Deutschland gewählt...nein über England und Zypern....super....

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Jabagrafs 28.11.2013, 12:06
45. Stammtisch..

Zitat von smilesuomi
....aber wenns halt nur zu Stammtischwissen reicht... es geht hier nicht um Sturm-laufenden Apotheker (auch wenn es die Apotheker sicher ärgert) es geht hier rein um entgangene Steuereinnahmen seitens des Staates...das fängt bei der MwSt. an (warum sonst über England (0% auf RX)) und hört bei Gewerbesteuer auf....
Ihre Wiederholungen machen Ihre Falschbehauptungen nicht richtiger.
Die Spritzen wurden ordungsgemäss ggü. den Patientinnen abgerechnet.
Der Fall geht seit Mitte 2012 durch die Medien und nirgends ist die Rede von Ihren absurden Behauptungen.

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pyrex 28.11.2013, 12:38
46. Wenn...

Zitat von sysop
Hinter Sigma steckt ein Firmengeflecht. Die Bestellungen der deutschen Ärzte landeten bei einem Unternehmen im spanischen Villajoyosa. Zuvor war die Ware über den Großhandel in Österreich eingekauft worden. Das Netz ist nicht leicht zu durchschauen, beteiligt waren auch eine Firma in Zypern und eine Dependance bei London. Die Ware jedenfalls landete schließlich im Bergischen Land: In Remscheid wartete ein Dienstleister, der die Verhütungsmittel verpackte und bundesweit verschickte.
...Schweinefleisch so gehandelt würde, wäre der nächste Lebensmittelskandal perfekt, aber hier geht es ja nur um Medikamente, deren einziger Zweck es zu sein scheint dem Endverbraucher auf die erdenklich billigste Weise zur Verfügung gestellt zu werden.

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Privatier 28.11.2013, 12:50
47. Endlich die Preistreiber-Mafia aus Apothekern und Pharmaindustrie zu zerschlagen,

Zitat von sysop
Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen mehr als 600 deutsche Frauenärzte. Diese hatten über einen Großhändler günstige Verhütungsspritzen für ihre Patientinnen besorgt. Der Haken: Die Medikamente waren hierzulande nicht zugelassen.
ist höchste Zeit. Die von deren Schutzgemeinschaft immer noch aufrecht erhaltenen Schlagbäume, die Europa willkürlich zerschneiden, um perfiden Abzockern einen Milliarden-Reibach zu garantieren gehören schnellstens "abgeholzt".
Ebenso wichtig wäre es, daß die Deutschen Medien endlich beginnen Sturm zu laufen gegen die innereuropäische Handels-Barrikaden bezüglich Arzneimitteln.
Würde die Bewegungsfreiheit Europäischer Bürger - vom Tourismus bis zum Arbeitsmarkt - auch nur ansatzweise so eingeschränkt, wie der für Medikamente, würden wir ganz gewiß längst mit großangelegten Presse-Kampagnen bombardiert.

Wie ist es zu begrüngden, daß Medikamente, die bspw. in Österreich zugelassen sind, in Deutschland aufgrund fehlender Zulassung nicht gekauft oder verwendet werden dürfen?

Muß es nicht ein unantastbares Europäisches Grundprinzip sein, die Fähigkeiten sämtlicher Mitglieder der Union anzuerkennen, Arzneimittelzulassungen mit genügend Sorgfalt, Sachverstand und Verantwortung durchzuführen?

Ist es nicht geradezu rassistisch und ausländerfeindlich, wenn nationale Behörden direkt oder indirekt den Standpunkt vertreten, diese Aufgabe besser bewältigen zu können, als die Behörden der Nachbarländer?

MfG

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smilesuomi 28.11.2013, 13:46
48. ach absurd...

Zitat von Jabagrafs
Ihre Wiederholungen machen Ihre Falschbehauptungen nicht richtiger. Die Spritzen wurden ordungsgemäss ggü. den Patientinnen abgerechnet. Der Fall geht durch die Medien und nirgends ist die Rede von Ihren absurden Behauptungen.
dann erklären Sie mir doch einfach mal, warum ein Produkt die Reise von Österreich nach London nach Zypern und dann nach Deutschland macht.

und jetzt erklären Sie mir doch bitte, wer die deutsche MwSt abgeführt hat.
fangen wir mal in österreich an. Bei Export nach England kann der Großhandel dies ohne Umsatzsteuer tun. Vorab in Österreich geleistete Umsatzsteuer kan rückvergütet werden. Dann macht der Großhandel einen für sich entschiedenen Aufschlag auf die Spritz und verkauft diese nach Zypern. dort werden nur 5% bei AM fällig. Wenn der Großhandel diese dann aus Zypern importiert und keinen Aufschlag auf dieses Produkt erhebt, wird auch keine Umsatzsteuer in Deutschland fällig.

Ob diese Kette so stimmt, weiß ich nicht. Vielleicht können Sie mir erklären, warum ein Produkt über England und Zypern nach Deutschland kommt und nicht aus Österreich direkt, wenn es nicht um Umsatzsteuer geht. Das AM-Recht betrifft es nicht. Das wurde in dem vorliegenden Fall mit Füßen getreten.

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SirTurbo 28.11.2013, 13:49
49. Für ein titelfreies SPON-Forum

Zitat von stundenzeiger
Ein guter Beweis dafür, dass Apotheken doch einen sinnvollen Beitrag zur Arzneimitteltherapiesicherheit leisten.
Ach... Ein Medikament das in Ö zugelassen ist wird hier in D unverträglich oder wirklungslos nur weil es nicht über die Abzock-Apotheken sondern direkt beim Facharzt vertrieben wird?
Interessant.

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