Forum: Wissenschaft
Vorwürfe gegen den WWF: Sturm im Pandaland

Zu große Industrienähe und sogar Sympathie für Gentechnik - der WWF muss sich nach einer TV-Dokumentation mit schweren Vorwürfen auseinandersetzen. Mühevoll versuchen die Umweltschützer, ihren Ruf zu retten. Denn die Organisation lebt von Spenden.

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Jo.S 23.06.2011, 19:31
10. Ein Imageproblem oder ein Problem mit der Korruption?

Zitat von lisahaehnle
...Mir als Biologin ist wichtig, DASS etwas erreicht wird und da ist der konstruktive Dialog, wie der wwf ihn offenbar betreibt, erfolgreicher als die Clownerien und der Action-Klamauk von Greenpeace. ...
Haben Sie sich den Beitrag überhaupt angesehen? Dank ARD Mediathek geht das sehr einfach. Falls Sie - als Biologin - das Thema ernst nehmen, nehmen Sie sich doch bitte die Zeit und schalten Sie nicht gleich ab. Das ist tatsächlich ein wenig Ekel erregend, was die ARD da berichtet. Eine Frau Bieler spielt dabei eine wichtige Rolle. Ich kann nicht beurteilen, ob die Vorwürfe zutreffen. Sollten sie zutreffen, dann hat jetzt eine weitere schweizer Organisation entweder ein Imageproblem oder ein Problem mit der Korruption. Bevor Siemens verurteilt wurde, hatte ich bei diesem Namen das Bild von einer grundsoliden und rechtschaffenden deutsche Firma vor Augen. Aber dem war nicht so. Hoffentlich ist das beim WWF nicht auch so.

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CHANGE-WECHSEL 23.06.2011, 19:40
11. alte Weisheit

Zitat von sysop
Zu große Industrienähe und sogar Sympathie für Gentechnik - der WWF muss sich nach einer TV-Dokumentation mit schweren Vorwürfen auseinandersetzen. Mühevoll versuchen die Umweltschützer, ihren Ruf zu retten. Denn die Organisation lebt von Spenden.

Es ist eine alte und bewiesene Weisheit: "Geld verdirbt den Charakter."

Jeder Spender, der nun keine Konsequenzen aus der Berichterstattung bei seinem eigenen Verhalten zieht, sollte sich somit auch mal Gedanken über seinen eigenen Charakter machen.

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KaWiDu 23.06.2011, 19:40
12. ...

Zitat von Family Man
WWF wurde von Julian Huxley, dem Bruder von Aldous Huxley (Brave New World) ins Leben gerufen. Die Familien Huxley und Darwin sind seit Generationen eng miteinander verbunden. Sie teilen auch die Vorstellung vom Sozialdarwinismus. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn WWF am selben Tisch mit den NWO-Bösewichtern von Monsanto sitzt, nach dem Motto; "Der Mensch ist schlecht und gehört zum größten Teil ausgerottet."
Weder ist mir klar, was Biologen, die Darwins Evolutionstheorie vertreten, mit dem Sozialdarwinismus zu tun haben. Noch verstehe ich so richtig, was dieser wiederum mit Misanthropie zu tun hat.

Zur Klarstellung:
a) Darwinismus bezieht sich auf die Biologie (Naturwissenschaft). Sozialdarwinismus ist eine Strömung aus der Sozialwissenschaft (Gesellschaftswissenschaft). Die Soziologen haben ein paar biologische Argumente übernommen und abgewandelt. Das hat mit Darwin selbst nur noch am Rande zu tun.
b) Der Sozialdarwinismus behauptet nicht, dass der Mensch "schlecht" sei und "ausgerottet" gehört, sondern ist quasi ein Aufruf zu Anarchie.

Und zu guter Letzt für diejenigen, die Ihre Worte vielleicht falsch verstehen (allerdings gebe ich zu, dass ich ab hier meine persönliche Meinung widergebe; ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit):

Aldous Huxleys Brave New World ist kein Aufruf zu einer wie auch immer gearteten "sozialdarwinistischen" Gesellschaft. Meist wird der Roman so gedeutet, dass [im Gegensatz zu G. Orwells "1984", wo eine kommunistische Gesellschaft dargestellt wird] eine zukünftige kapitalistische Gesellschaft beschrieben wird. Wäre A. Huxley Sozialdarwinist, hätte er wahrscheinlich eine Lobpreisung auf den Kapitalismus formuliert [immerhin wird dort der Erfolg am Markt als wichtiger (oder gar Haupt-)Zweck des Menschen postuliert; analog zum Überleben in der freien Natur]. Statt dessen beschrieb er eine auf den ersten Blick vollkommene Zukunft, die erst auf den zweiten Blick ihre Unmenschlichkeit offenbart.

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onkel hape 23.06.2011, 19:41
13. Tolle Aussagen einer Biologin!

[QUOTE=lisahaehnle;8126852] Zitat von sysop
Zu große Industrienähe und sogar Sympathie für Gentechnik - der WWF muss sich nach einer TV-Dokumentation mit schweren Vorwürfen auseinandersetzen. Mühevoll versuchen die Umweltschützer, ihren Ruf zu retten. Denn die Organisation lebt von Spenden. Mir als Biologin ist wichtig, DASS etwas erreicht wird und da ist der konstruktive Dialog, wie der wwf ihn offenbar betreibt, erfolgreicher als die Clownerien und der Action-Klamauk von Greenpeace. Greenpeace verweigert sich ergebnisoffenen Diskursen und ist damit nicht als eine Organisation anzusehen, der man in einer Demokratie Gehör schenken sollte. Da wir nun einmal nicht in der besten aller Welten leben, ist der konstruktive Dialog der einzige sinnvolle Weg. Man kann nur hoffen, dass der wwf bei seiner Linie bleibt - die ist langfristig allemal glaubwürdiger, als die verlogene Greenpeace-Propaganda.
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Wenn Sie als Biologin das offensichtlich korrupte Treiben des WWF, die Unterstützung der GEN-Manipulationen, die viel zu große Nähe zu MONSANTO u. anderen großen Agrarindustrien, die Abholzung, Vernichtung tropischer Wälder, die Vertreibung der dortigen Bewohner, die trostlosen Monokulturen mit ihren unverantwortlichen Gifteinbringungen und damit die Vernichtung lebenswichtiger Getreide-Anbauflächen für die vielen Millionen Hungernden für gerechtfertigt halten, muss man sich fragen welche ethischen/moralischen Wertvorstellungen u. welches Berufsverständnis Sie haben.

Haben Sie den die Dokumentation überhaupt gesehen?

Wenn Sie das, was Sie in Ihrem Beitrag von sich gegeben haben, Ernst meinen, sollten Sie sich für einen gut dotierten Posten bei diesem ausbeuterischen, kriminellen MONSANTO-Konzern, der schon viele arme Menschen ins Elend gestürzt hat u. sein schlimmes Treiben weltweit ausweitet, bewerben u. dann als Verbindungs-Fachfrau zu diesem fragwürdigen, von an der Jagd interessierten Oligarchen, Adeligen dominierten WWF ihr segensreiches Wirken entfalten.

PS: Als ich den korrupten, nichtsnutzigen NL-Prinzen Benrhard u. seine Schandtaten sah, wurde mir speiübel!

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allergen 23.06.2011, 19:49
14. wehweh wehwehef

Wer mit Monsanto flirtet, soll seine Spenden dort abholen. WWF hat seine Glaubwürdigkeit verloren. Schade.

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ToertjeX 23.06.2011, 19:56
15. WWF Nein Danke

Hoffentlich schauen sich die WWF-Unterstützer, auch die vielen prominenten Unterstützer die Doku an und ziehen ihre Konsequenzen. Die Doku hat mich erschüttert

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Peet89 23.06.2011, 20:03
16. .

Zitat von instant_karma
...naja, besser das treiben von monsato und konsortn der öffentlichkeit bekanntmachen -> greenpeace als mit deresgleichn am tisch sitzen -> wwf und gelder von denen kassieren.
WWF kassiert keine Gelder von Monsanto, weil der WWF gar nicht mit Monsantor kooperiert. Nachzulesen im Jahresbericht des WWF. Dort sind alle Finanzen beschrieben. Ganz nebenbei. Der WWF Deutschland ist nur ein Teil eines Netzwerkes und somit unabhängig von bspw. WWF US. Wenn WWF US sagt, sie sind für Gentechnik können sie das ruhig machen. Im Leitbild steht allerdings das der WWF gegen Gentechnik ist. Wenn allerdings in Nordamerika 90% der angebauten Pflanzen sowieso schon gentechnisch verändert sind, warum soll man dann nicht mit bestimmten Firmen reden? Reden und kooperieren ist etwas völlig anderes. Somit hat der Huismann die Unwahrheit gesagt.

Zitat von lisahaehnle
mit firmen wie monsato hat man als umweltorganisation nicht an einem tisch zu sitzen und schon gar nicht kassiert man gelder von denen und tut so als wäre das vollkommen ok.
Der WWF kassiert immer noch keine Gelder von Monsantor. Sie sitzen am "Runden Tisch" zusammen, aber mehr auch nicht. Diskutiert wird, nicht koopertiert. bitte distanzieren Sie hier, wenn Sie schon argumentieren.

Zitat von lisahaehnle
man reißt die fasade runter und zeigt der welt die wirkliche fratze die sich dahinter verbirgt und sammelt menschen um sich die aktiv solchn firmen die stirn bieten.
Niemand reißt hier irgendwas herunter. Der einzige der hier so tut als ob er Ahnung hätte sind Sie. Dabei sind Sie bzw. wir es hier, die für Regenwald rodung, Massentierhaltung und vieles mehr verantwortlich sind. Die Wirtschaft richtet sich nach uns und wir wollen - wir wollen immer mehr und alles frisch. Auf welche Kosten?

Zitat von lisahaehnle
nein zu gentechnisch verändertem saatgut, nein zu giftstoffen die zu tonnen auf unsere lebensmitteln gesprüht werden!!! das sind die parolen und nicht irgendein lächerlicher diskusrs
Nein zu Leuten die keine Ahnung haben.
Danke!

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Peet89 23.06.2011, 20:06
17. .

Zitat von tola2000
Wer mit Monsanto kooperiert, Wachstum predigt und Biokrafstoffplantagen will, hat kein Gewissen. Somit ist der WWF für mich gestorben. Neulich habe ich in einem Bioladen (normalerweise betrete ich sowas nicht) BIO-Äpfel aus ARGENTINIEN gesehen. Das ist für mich die gleiche Misere. So rettet man die Welt nicht!!! Was wir wirklich brauchen sind Visonäre, die machbare Konzepte gegen die Bevölkerungsexplosion finden. Die anderen nachgeordneten Probleme lösen sich dann alle fast von alleine.
Auch hier: Der WWF kooperiert nicht mit Monsanto. Wo haben Sie diesen Quatsch her? Monsanto sitzt mit am "Runden Tisch" und da wird diskutiert, nicht mehr nicht weniger. Kein Geld fließt oder sonst was. Aber interessiert Sie die Wahrheit überhaupt? Informieren Sie sich? Es ist wohl leichter auf die anderen zu zeigen, wenn Sie es doch sind, die mit in der größten Verantwortung stehen und nicht eine Umweltorganisation, die wenigsten ein bisschen versucht zu retten. Denn durch Ihre Nachfrage nach Fleisch, frischen Äpfeln, bananen und sonst haufenweise Produkte wird Regenwald gerodet, werden biotope zerstört. Nicht durch den WWF.

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Peet89 23.06.2011, 20:07
18. .

Zitat von Jo.S
Haben Sie sich den Beitrag überhaupt angesehen? Dank ARD Mediathek geht das sehr einfach. Falls Sie - als Biologin - das Thema ernst nehmen, nehmen Sie sich doch bitte die Zeit und schalten Sie nicht gleich ab. Das ist tatsächlich ein wenig Ekel erregend, was die ARD da berichtet. Eine Frau Bieler spielt dabei eine wichtige Rolle. Ich kann nicht beurteilen, ob die Vorwürfe zutreffen. Sollten sie zutreffen, dann hat jetzt eine weitere schweizer Organisation entweder ein Imageproblem oder ein Problem mit der Korruption. Bevor Siemens verurteilt wurde, hatte ich bei diesem Namen das Bild von einer grundsoliden und rechtschaffenden deutsche Firma vor Augen. Aber dem war nicht so. Hoffentlich ist das beim WWF nicht auch so.
Haben Sie sich auch mal informiert? wwf.de -> Faktencheck! Sie werden sehen, diese Doku steckt voller Unwahrheiten.

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Peet89 23.06.2011, 20:08
19. .

Zitat von CHANGE-WECHSEL
Es ist eine alte und bewiesene Weisheit: "Geld verdirbt den Charakter." Jeder Spender, der nun keine Konsequenzen aus der Berichterstattung bei seinem eigenen Verhalten zieht, sollte sich somit auch mal Gedanken über seinen eigenen Charakter machen.
Aha, Sie kennen den WWF scheinbar sehr gut und urteilen nach einem "kritischen" bericht. Interessant aber auch sehr naiv, oder meinen Sie nicht? Informieren bitte und dann urteilen, danke!

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