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"Voyager 1": Seltsame Signale vom Rand des Sonnensystems
AP

So weit, wie noch keine Sonde zuvor geflogen ist: "Voyager 1" erreicht nach fast 36 Jahren Regionen, in denen der Einfluss der Sonne nachlässt. Die Messungen des Flugkörpers lassen erahnen, was im Grenzbereich des Sonnensystems passiert.

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silverhair 25.08.2013, 14:23
80.

Zitat von Hermes75
Heute kaum noch vorstellbar, aber eine Schallplate läßt sich gundsätzlich auch ohne Strom abspielen. Die Daten sind auch einer Schallplatte analog abgespeichert und können mit einfachen mechanischen Mitteln abgespielt werden, z.B. einem Grammophon.
Sogar noch weniger. Sie brauchen irgendwas was dreht (Töpferscheibe zb:) und eine Resonanzfläche = Hartpapierkarton = Postkarte, und schon hören sie die Töne!

Schallplatten besitzen gegenüber CD's oder MP3 Playern eine gewaltige Langzeit-Robustheit - Und je nach thermischer Stabilität des Trägers könnte eine Schallplatte letztlich sogar Jahrtausende überstehen!

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silverhair 25.08.2013, 14:26
81.

Zitat von xtechnokratx
Fertigung muss direkt auf dem Mond erfolgen. Die Fertigung muss teilweise von der Erde zum Mond gebracht werden, dies ist der größte Aufwand. Einmal erledigt wird es sich selbst tragen, werden wir dies nicht schaffen ist jede weitere Raumfahrt jedenfalls in größerem Maßstab für die Menschheit nicht möglich.
Nicht wirklich sinnig. Der Mond ist ziemlich Rohstofflos, und bietet eigenlich keinen nennenswerten Vorteil für die Fertigung von Raumschiffen! Sinniger wäre es die Herstellung in den Asteroidengürtel zu verlegen , weil dort wissen wir das die Rohstoffe sind und wohl auch herkommen , und weil man für den Raumschiffbau so oder so am besten auf ein verzerrrendes Gravitationsfeld beim Bau verzichtet!

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albrechtstorz 25.08.2013, 14:31
82.

Zitat von zeitmax
Diese ganz erstaunliche Leistung...von 36 Jahren Flugdauer und mehr ist sicher nur durch Atomkraft an Bord möglich geworden.
Nein. Sie ist, mit oder ohne Atomkraft, nur durch hervorragende Ingenieurskunst möglich geworden

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silverhair 25.08.2013, 14:34
83.

Zitat von passagier1
Ich erkenne hier viel Wahres. Warum wurde die Raumfahrt überhaupt so vorangetrieben? Sie wurde durch ein Gefühl ausgelöst. Es war der Sputnik-Schock, der den Startschuß zum Wettrennen ins All gab. Ich denke der Mensch ist in erster Linie ein emotional getriebenes Wesen. Die Wissenschaft versucht dies zu negieren, dies gilt meiner Meinung nach aber für alle Wissenschaften. Insofern macht die Naturwissenschaft da keine Ausnahme.
Der Mensch ist aber auch Pragmatiker , und so war "Raumfahrt" zumindest mit den Augen seit Anbeginn der Menschheit dabei. Ohne "Astronomie" hätte es keinen Ackerbau gegeben, und die meisten Erkenntnisse fingen mit dem "Vermessen" und Erkennen des Weltraums, und damit auch der Erde einher! Es ist eben nur die Fortsetzung eines mit Augen begonnenen Prozesses - und wohl die uralte Erkennnis, das Menschen ziemlich begrenzt sind, und nur bei stetiger Ausweitung des Wissens über das "drumherum" sich am Leben erhalten können!

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albrechtstorz 25.08.2013, 14:40
84.

Zitat von Tiananmen
Ähm, was genau meinen Sie mit ? Ihre eigene Verschwörungstheorie oder irgendwo abgekupfert? Oder meinen Sie vielleicht, dass dem lieben Gott da draußen der Spaß verging und er die anderen Sonnensysteme und Galaxien einfach an die Decke unseres Sonnensystems gemalt hat? Dass dagegen die gemessene Entfernung mit dem Weiterflug der Sonde anwächst, diese Ihre Theorie halte ich bei genauerem Nachdenken auch für wahrscheinlich; da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. Natürlich nur (siehe Absatz 1), wenn da draußen nicht plötzlich die "Simulation" endet und eine durchsichtige Plastikwand den Weiterflug beendet. Oder es kommt ein Schild "Sackgasse"; dann wird´s eng.
Jeder, der behauptet, er wüsste, was nach der Heliopause kommt, ist ein Aufschneider. Ob einer über das Ende der Simulation des Weltalls, über eine alles vernichtende Strahlungshölle, oder sonstiges sinniert, alles gleich wissenschaftlich, solange es sich mit unseren Messergebnissen und Erfahrungen in Einklang bringen lässt.

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silverhair 25.08.2013, 14:47
85.

Zitat von Ylex
... Besonders die Astronomie und die theoretische Physik als ihr einziger Werkzeugkasten stehen bereits jetzt unter einem beträchtlichen Rechtfertigungsdruck, weil sie sinnlos zu werden drohen. Weitere verständliche Erkenntnisse sind nicht mehr zu erwarten, schon gar keine praktisch verwertbaren. Die Grenzwissenschaften werden überflüssig, ihre Ergebnisse werden irgendwann in einem Kompendium zusammengefasst, dessen man sich jederzeit bedienen kann – es steht ja auch jedem frei, sich mit den ägyptischen Hieroglyphen zu beschäftigen, dann wird er sie bald verstehen und lesen können. Doch wen interessieren schon die Hieroglyphen? Nur ein paar akademische Eierköpfe. Die Naturwissenschaften werden wahrscheinlich sogar irgendwann so in Verruf geraten, dass die Menschen sie als suggestiven Kriterienkatalog für ihre Befindlichkeit ablehnen – es scheint in entfernter Zukunft nicht einmal ausgeschlossen, dass man die Naturwissenschaften hassen wird, weil man ihren normativen Einfluss auf die eigene Gefühlswelt strikt ablehnt. Dann ist die Zeit gekommen, in dem das technologische Zeitalter endgültig eingeordnet wird: unter ferner liefen.
Ach, die Naturwissenschaften werden die Leute die glauben in Philosophischen Ergüssen sich die Welt zurecht basteln zu müssen überleben, weil die Philosophen schlicht nichts haben womit sie überleben können, aber die Naturwissenschaften bilden die Basis allen menschlichen Lebens - das fängt bei der Astronomie und dem Ackerbau genauso an wie bei der Verwendung von allen möglichen Werkzeugen!

Die ersten Menschen die ein stück Horn bogen und feststellten das es besser war als ein Stein als Werkzeug waren schon "Naturwissenschaftler" - nicht so formalisiert wie heute, aber extrem pragmatisch eben!

Und so wird jeder der "Naturwissenschaften" ablehnt, einfach nur Sterben - weil er nichts mehr hat womit er sich ernähren und kleiden kann - er wird einfach in Unwissenheit sterben und noch nicht mal wissen warum.

Dummheit rottet sich einfach selber aus - und sich auf eine Welt ohne Wissen und Naturwissenschaften zu stürzen ist nichts anderes als Dummheit - weil man nicht überlebt!

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freidenker! 09.12.2015, 03:24
86. Merkwürdigkeiten der Unendlichkeit

Jupiter und dahinter die Unendlichkeit - Unbekannte Welten, unbekannte Lebensformen ... Die Existenz eines sich in Richtung Unendlichkeit immer rascher expandierenden Universums, beinhaltet gleich mehrere Aussagen von enormer Bedeutung und fundamentaler Tragweite. Diese Aussagen werden allerdings erst dann sichtbar, wenn die sich aus dem Begriff "Unendlichkeit" ergebenden Merkwürdigkeiten und Widersprüche miteinander verknüpft, und dieses Netz in seiner Gesamtheit auf das real existierende Universum [so wie es die modernen Naturwissenschaften ermittelt haben] übertragen wird. Die sich dann daraus ergebenden Überlegungen weisen auf den Sinngehalt des Universums hin. Und diesen Sinngehalt gibt es tatsächlich, in welcher Form und mit welchem Endergebnis auch immer:

+++ Es gibt kein sinnloses Universum. +++

Im Zeitpunkt 0 gab es keinen Raum und keine Zeit. Im Gegensatz dazu existierte eine unendliche Energiedichte. Eine Singularität, 0 und unendlich treten hier als ein scheinbar merkwürdiger Gegensatz auf. Die Gegenüberstellung von 0 und unendlich, eine Teilung im einfachen Sinne, ergibt zunächst undefinierbares. Im höheren Sinne ergibt sich 1, eine natürliche begrenzte Zahl. Diese zeigt an, dass etwas existiert. Die Begrenzung als Zahl an sich weist auf die Naturgesetze [z.B. die der Quantenphysik] mit ihren vereinigten physikalischen Kräften hin, die in der unendlichen Energiedichte verborgen waren und diese raum- und zeitlos im Zusammenspiel beherrschten. Neben den bekannten Naturgesetzen, muß es aber noch weitere Naturgesetze geben, die bislang unbekannt sind. Diese traten nur im Zeitpunkt 0 aktiv in Erscheinung. Nach 0 verschwanden diese, als hätte es sie nie gegeben:

+++ Es gibt ein noch unbekanntes Naturgesetz. +++

Was sind Naturgesetze? Es sind mathematisch-physikalisch definierte Gesetze, nach denen sich alle natürlichen Vorgänge ausrichten. Naturgesetze sind im Kern eine begrenzte fixe Information:

+++ Naturgesetz [=] fixe Information +++

Die freigesetzten Naturgesetze erzeugten das Universum, so wie wir es heute kennen. Es kann Leben hervorbringen. Leben das Information begreifen und verstehen kann. Es kann Bewußtsein mit variablen Informationen erzeugen. Dieses Universum hat seinen Preis, denn es gibt gemäß den Gesetzen der Energieerhaltung und der Entropie, sowie anderer physikalischer Gesetze nichts umsonst in diesem. Das fehlende unbekannte Naturgesetz macht sich als Defizit bemerkbar, daher die Dynamik und Entwicklung des Universums. Das es fehlt bedeutet nicht, dass es nicht existiert. Es tritt nur nicht in Erscheinung.

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worlorn 09.12.2015, 15:52
87.

Zitat von freidenker!
+++ Es gibt kein sinnloses Universum. +++
Auf das, was Sie sagen, lässt sich die Kategorie "Sinn" wirklich anwenden, im Sinne von "sinnlosem Geschwafel" ;-) aber auf das Universum nicht, es ist einfach nur da. "Sinn" ist eine anthropomorphe Qualität. Es ist in unserem Denken. Wir interpretieren Sinn in die Dinge hinein, aber für die Natur hat das keine Bedeutung. Sie ging ihren Gang, auch als es noch keinen intelligenten Beobachter gab, der nach Sinn sucht, und sie wird es auch weiterhin tun.

Ihr Zeitpunkt 0 ist sinnlos, denn ohne Zeit, gibt es auch nicht die Zeit t = 0. Für mich ist sogar der Begriff des "Nichts" sinnlos, auch wenn selbst Physikkoryphäen davon reden (wie Guth, Krauss). Das sollten sie lassen!. Das "Nichts" führt zu nichtauflösbaren Paradoxien.

Auch unendliche Größen sind in der Physik sinnlos, mit einer Ausnahme: Das All als Ganzes. Nur ein unendliches All macht Sinn. Dabei muss "All" nicht unsere 4-D-Raumzeit sein, sondern es können übergeordnete Räume existieren, wie in der Inflationstheorie.

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