Forum: Wissenschaft
Weltbevölkerung im Jahr 2100: Uno erhöht Prognose auf 11 Milliarden Menschen
DPA

Die Uno rechnet im Jahr 2100 mit einer Weltbevölkerung von 11,2 Milliarden - deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren. Afrika wird seine Einwohnerzahl in den kommenden 85 Jahren fast vervierfachen.

Seite 1 von 13
mikesch0815 29.07.2015, 19:29
1. Macht nix!

Hier wird die demographische Entwicklung wie ein Weltuntergang verkauft und es werden Ängste geschürt.
Deutschland stirbt aus. Was interessiert einen den Rest der Welt? ;)

Beitrag melden
hardline 29.07.2015, 19:37
2. Die schlimmste Heimsuchung

Wenn es irgend etwas gibt, was die kurzsichtigen und mit vergleichsweise völligem Unsinn beschäftigten Politiker, Stiftungen und Organisationen angehen sollten, dann ist es dieser Wahnwitz. Wer sich heute Gedanken darüber macht, die Mehrwegquote bei Limonade zu steigern oder über ökologische Landwirtschaft nachzudenken, ohne etwas gegen die Übervölkerung zu unternehmen, verhält sich wie ein Depp, der versucht, seine Blähungen zu unterdrücken, um kein Methan auszustoßen und gleichzeitig seine Rinderherde per Flugzeug mit Gras aus Argentinien zu füttern.

Beitrag melden
freigeist1964 29.07.2015, 19:39
3. 11 Millarden Menschen?

eine schreckliche Vorstellung! Der Planet ist jetzt schon ausgeplündert, das Massensterben in der Natur hat sowieso schon eingesetzt, aber die Menschheit pflanzt sich wie die Kaninchen. Gut, dass ich dann nicht mehr unter den Lebenden verweile.

Beitrag melden
LouisWu 29.07.2015, 19:43
4. Afrika

Der befürchtete/erwartete Anstieg der Weltbevölkerung wird fast ausschließlich von Afrika verursacht werden. Die anderen Länder - auch Indien - haben sich erstaunlich gut entwickelt in dieser Beziehung.
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0001395

Beitrag melden
Jo aus Pö 29.07.2015, 19:46
5. Geht nicht!

Vor allem bei der Prognose für Afrika ist klar, dass dort 4,4 Milliarden Menschen nicht ernährt werden können ohne einen ökologischen Kollateralschaden. Hart, aber deutlich: Es wird dort zwangsläufig zu massenweisem Verhungern im ersten Lebensjahr kommen, also den gleichen biologischen Regeln wie hier bei Kaninchen, Mäusen etc., was wiederum eine Horrorvision für all jene in der schrumpfenden Erstwelt ist, für die 10 qkm abgeholzter Regenwald unbedeutender sind als ein weiterer hungriger Säugling.
Und die 9,4 Milliarden für Empfängnisverhütung werden gerade in Afrika verpuffen wie eine Seifenblase.

Beitrag melden
Maverlized 29.07.2015, 19:46
6. Die Ursache allen Übels ...

... von (Eroberungs-!)Kriegen, Resourcenmangel, Hunger, Umweltzerstörung und letztlich die Ausrottung unserer eigenen Spezies - liegt genau in diesem ungebremsten Bevölkerungswachstum!
Die gute Nachricht: Genau darin liegt auch die Lösung! So einfach, wie wirkungsvoll: Wir müssen die Weltbevölkerung der Qualtität & Quantität der natürlichen (begrenzten) Ressourcen anpassen. Es ist also alles daran zu setzen, nicht nur nicht mehr zu wachsen, sondern vielmehr im wahrsten Wortsinn "gesund zu schrumpfen".
Alle Ernährungsprogragramme greifen ins Leere!

Beitrag melden
jan.scholz.90 29.07.2015, 19:48
7. Überbevölkerung...

...ist und wird ein großes Problem, wenn sich die Menschheit ihr nicht bald stellt. Der Mangel an Nahungsmitteln, Wasser, Wohnraum etc. wird in den nächsten Jahrzenten sicherlich nicht kleiner, also sollte man mal Maßnahmen ergreifen. Sterilisierung nach dem ersten Kind in Ländern mit einer Überpopulation wäre dafür wohl geeignet, allerdings müsste dort erst einmal Medizinische Infrastruktur geschaffen werden, die ja wie die Ebola Epidemie gezeigt hat bisher mangelhaft ist.

Beitrag melden
lemmy01 29.07.2015, 19:50
8. Viele Unbekannte

Ist denn bei diesen Prognosen berücksichtigt worden, ob die entsprechenden Länder auch diese Bevölkerungszahlen ernähren können? Viele afrikanische Länder sind doch schon heute nicht in der Lage ihre Bevölkerung vernünftig zu ernähren.

Beitrag melden
meergans 29.07.2015, 19:50
9. Grenznutzen

Ab einer maximalen Bevölkerungsdichte ist es einer
Kultur nicht mehr möglich das größtmögliche Glück
der größtmöglichen Zahl zu verschaffen.
Dieser Zustand ist in Afrika und Teilen Asiens schon
erreicht. Deshalb fliehen die Menschen nach Europa,
wo sie glauben, daß dieses eiserne Gesetz nicht gilt.
Tatsächlich ist es der westlichen Zivilisation gelungen,
durch Wissenschaft und Technik, mit hoher Bevölkerungszahl auf engem Raum bisher zurecht zu
kommen. Eine steigende Bevölkerungsdichte wird
jedoch selbst die ausgefeiltesten Techniken zur
Erhaltung des (relativen) Wohlstands in Europa
zunichte machen.

Beitrag melden
Seite 1 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!