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Weltdrogenbericht: Designerdrogen überschwemmen den Markt
DPA

Erstmals übersteigt die Zahl der Designerdrogen die der herkömmlichen und international verbotenen Substanzen. Dies zeigt ein neuer Uno-Bericht. Besonders gefährlich: Das Suchtpotential der neuen Drogen ist kaum absehbar.

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orthos 26.06.2013, 12:24
30. Fluchtreaktion!

Drogen zu nehmen und sich zu berauschen ist eine Fluchtreaktion!
Man flüchtet sich vor dem eigenen Leben.
Das diese Flüchte zunehmen liegt ganz klar auf der Hand!
Die Menschen haben keine Perspektive, Angst vor der Zukunft. Sie werden überwacht, bevormundet und der kleinste Fehltritt wird fast schon drakonisch bestraft (während wirklich schlimme Straftaten zu gering/garnicht bestraft werden, siehe Prominente etc.)!

Wer nicht frei ist, der versucht zu fliehen.
Geht das nicht physisch, macht der mensch es halt psychisch!

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orthos 26.06.2013, 12:25
31. Fluchtreaktion!

Drogen zu nehmen und sich zu berauschen ist eine Fluchtreaktion!
Man flüchtet sich vor dem eigenen Leben.
Das diese Flüchte zunehmen liegt ganz klar auf der Hand!
Die Menschen haben keine Perspektive, Angst vor der Zukunft. Sie werden überwacht, bevormundet und der kleinste Fehltritt wird fast schon drakonisch bestraft (während wirklich schlimme Straftaten zu gering/garnicht bestraft werden, siehe Prominente etc.)!

Wer nicht frei ist, der versucht zu fliehen.
Geht das nicht physisch, macht der mensch es halt psychisch!

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swpi 26.06.2013, 12:29
32. Zu viele Herberts

Leider gibt es in
d zu viele dieser Herberts. Alle drogenkosumenten in den Knast und Freibier für alle anderen. Prost Mahlzeit. Da merkt man das Alkohol die gehirnzellen angreift.

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bluemetal 26.06.2013, 12:30
33. Wirr

Der Spiegel Artikel ist sehr wirr und gekürzt.
Sythetische Drogen wie Chrystal/Methamphetamin sind generell verboten. Da gibt es keine Grauzone.

Die Grauzone gibt es bei den täglich neu hinzukommenden künstlichen Cannabinoiden, die als Duftkissen und Kräutermischungen verkauft werden und wesentlich stärker sind als pflanzliches Cannabis.

Diesen ganzen Dreck kann und darf man nicht freigeben. Ein Staat hat das Recht und sogar die Pflicht die Gesundheit seiner Bürger zu schützen. Und die große Mehrheit der Deutschen steht diesbezüglich auch hinter ihm. Was die kleine Minderheit der Drogenabhängigen hier gerne hätte ist deshalb (glücklicherweise) nicht maßgeblich.
Und dieses Problem durch die Freigabe von "echtem" Cannabis oder gar Heroin bekämpfen zu wollen ist natürlich absoluter Schwachsinn und würde die Problematik in keiner Weise.
Würden andere Länder, insbesondere die "Schurkenstaaten" Holland und Tschechien endlich einmal ernsthaft oder überhaupt gegen ihre Dealer-Wirtschaft vorgehen, könnte man das Problem sehr wohl wirkungsvoll und extrem eindämmen.

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clit 26.06.2013, 12:35
34. Prohibition tötet!

An alle herberts dieser Welt: Die restriktive Drogenpolitik hat versagt, der Krieg gegen die Drogen ist gescheitert. Es müssen neue Wege beschritten werden, es darf nicht sein, dass das organisierte Verbrechen sich über den illegalen Verkauf von Rauschgiften und -mitteln finanziert. Vielmehr sollte die Bevölkerung bei freiem Zugang aufgeklärt und abgeschreckt werden - mit Warnhinweisen, Bildchen etc., wie es bereits bei Tabakprodukten der Fall ist und sein wird. Solche Kampagnen sollten auf alkoholische Produkte und alle anderen, hoffentlich irgendwann legalen Drogen ausgeweitet werden.

Nochmal: Die Folgen der Opiumkonferenzen, nämlich das Verbot nahezu aller Rauschdrogen, sind weitaus gravierender, als der Konsum jener. Die Prohibition aufrecht zu erhalten, verschlingt Milliarden an Steuergeldern und spült gleichzeitig Milliarden in die Kassen der Kartelle. Jeder, der die Prohibition unterstützt, unterstützt somit das organisierte Verbrechen. Stoppt die Prohibition, Prohibition tötet!

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graphicdog 26.06.2013, 12:35
35. Wie viele

Zitat von sysop
Erstmals übersteigt die Zahl der Designerdrogen die der herkömmlichen und international verbotenen Substanzen. Dies zeigt ein neuer Uno-Bericht. Besonders gefährlich: Das Suchtpotential der neuen Drogen ist kaum absehbar.
In solchen Artikeln wird interessanter weise nie erwähnt, wie viele Menschen Valiumabhängig sind. Auch die Zahl der Alkoholiker bleibt stets unerwähnt.
Ein Schelm, wer Lobbyismus dabei wittert.

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rob_t 26.06.2013, 12:35
36. Legalisieren ist nicht sooo einfach...

Gebt das Hanf frei und alles wird gut - leider Nein.
In Australien und den USA gibt es massivste Probleme mit dem Wirkstoff Oxycodon - obwohl rezeptpflichtig. Quasi Heroin industriell hergestellt wird für chronische Rückenleiden zum Beispiel eingesetzt. In den USA sind von dieser Pille bereits mehr Menschen abhängig als von Heroin, Kokain, Meth und Ganja zusammen. Vieles landet auf der Strasse und dann hat man wieder die gleichen Probleme wie Beschaffungskriminalität etc.

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cosmic303 26.06.2013, 12:40
37.

Zitat von mrsa
Trotz Handabhacken gab es im Mittelalter auch Diebe. Ich hoffe, die Politik hat auf Dauer mehr drauf als die alte Sanktionsschiene zu fahren (wenn auch meine Hoffnung da nicht allzu groß ist), denn diese scheint ja irgendwie nicht zu funktionieren.
Der war gut :)
Ich möchte stark bezweifeln, das Mutti Merkel ein Licht aufgeht hinsichtlich der verfehlten Drogenpolitik.
Und das Schlimme ist, die meisten Leute glauben den Unsinn mit der Einstiegsdroge Hasch immernoch... Sämtliche Versuche meinerseits in den letzten 10 Jahren, dies den Menschen zu erklären, sind absolut sinnlos gewesen. Auch Hinweise auf Zehntausende Alkoholtote werden da einfach ignoriert. Der dumme Deutsche braucht sein Feierabendbier und die BILD.

Apropos BILD. Gerade letzte Woche durfte ich lesen, das es "dramatische Einbrüche" beim Bierabsatz gab. Sagenhafte 3% Bier weniger wurden verkauft! Das geht ja mal garnet, wie soll das erst werden, wenn Gras legal ist? Dann kann sich ja jeder zuballern und morgens ohne Kater aufwachen. Das gilt es absolut zu verhindern!

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cosmic303 26.06.2013, 12:47
38.

Zitat von bluemetal
Der Spiegel Artikel ist sehr wirr und gekürzt. Sythetische Drogen wie Chrystal/Methamphetamin sind generell verboten. Da gibt es keine Grauzone. Die Grauzone gibt es bei den täglich neu ......
Dann plädieren Sie doch mal für ein Verbot von Alkohol und Nikotin. Mal sehen wie gross ihre "Mehrheit" dann noch ist.
Ich kann für meine Gesundheit prima selber sorgen, und bin es langsam leid, dauernd auf zig Studien zu verweisen, die allesamt Cannabis weniger gefährlich als Alkohol bewerten.

Zitat von bluemetal
Was die kleine Minderheit der Drogenabhängigen hier gerne hätte ist deshalb (glücklicherweise) nicht maßgeblich. Und dieses Problem durch die Freigabe von "echtem" Cannabis oder gar Heroin bekämpfen zu wollen ist natürlich absoluter Schwachsinn und würde die Problematik in keiner Weise. Würden andere Länder, insbesondere die "Schurkenstaaten" Holland und Tschechien endlich einmal ernsthaft oder überhaupt gegen ihre Dealer-Wirtschaft vorgehen, könnte man das Problem sehr wohl wirkungsvoll und extrem eindämmen.
12,9 Liter Alkohol pro Kopf in 2012... Das sagt wohl alles aus über ihre "kleine Minderheit der Drogenabhängigen".

Und selbst wenn Holland und Tschechien ihre Drogenpolitik ändern, kommt das Zeug eben wie früher aus Spanien bzw. Marokko hier rüber. Das Spiel gegen die Drogen ist verloren, seit Jahrhunderten. Nur die ewig Gestrigen wie Sie und leider Gottes auch die Bundesregierung haben das noch nicht verstanden.

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Tobsen666 26.06.2013, 13:11
39. Die gewählte Überschrift

Zitat von bluemetal
Der Spiegel Artikel ist sehr wirr und gekürzt. Sythetische Drogen wie Chrystal/Methamphetamin sind generell verboten. Da gibt es keine Grauzone. Die Grauzone gibt es bei den täglich neu hinzukommenden künstlichen Cannabinoiden, die als .....
passt perfekt zu Ihrem Beitrag!
Es gibt ausser den öffentlich bekannten Amphetamin und Methamphetamin unzählige Derivate dieser Stoffe, die nur zum Teil auf dem Index stehen. Kleinste Veränderungen der Molekülstruktur und die neue Substanz ist wieder legal.

Die sogenannten Schurkenstaaten haben sich für einen liberaleren Umgang mit Cannabis entschieden und bevormunden Ihre Bürger nicht in allen Bereichen des Lebens. Weiterhin sind die relativen Zahlen der Konsumenten dort geringer als in der BRD.
Deren "Dealer-Wirtschaft", wie Sie es despektierlich bezeichnen, sorgt für sauberes ungestrecktes Cannabis, erzeugt Steueraufkommen und holt Konsumenten aus der Kriminalitätsfalle.
Weiterhin sollten sie Konsumenten nicht pauschal als "Drogenabhängige" titulieren, denn dies trägt nicht gerade zu Ihrer Glaubwürdigkeit in dieser Diskussion bei.

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