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Weltkriegswracks vor Helgoland: Das letzte Gefecht des Torpedoboots "V-187"
Florian Huber

Am 28. August 1914 sanken in der Nordsee vier deutsche Kriegsschiffe im Gefecht gegen die britische Marine. Raubtaucher plündern die Wracks - was Unterwasserarchäologen nun verhindern wollen.

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Grummelchen321 30.08.2018, 17:29
1. Leider

muss man immer wieder lesen wie rücksichtlos Taucherkollegen vorgehen.Sie plündern Schiffe die Grabstätten sind.Mitverantwortlich Sammler die mitunter horende Preise für diese Art von Militaria zahlen.Es fehlen rechtliche Vorraussetzungen um diese Menschen mit hohen Strafen zur Verantwortung zu ziehen.Das Problem der Plünderung ist jedoch nicht auf die heimischen Gewässer beschrenkt weltweit verschwinden sogar ganze Schiffe vom Meeresgrund.Es ist offensichtlich zu lukrativ.

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Nelkenghetto 30.08.2018, 18:25
2. nur frage ich mich

was so etwas in einem Museum in Dresden zu suchen hat? Es gibt nähere Museen wie das Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven die so etwas sicher auch gut ausstellen könnten als ein tristes Militärmuseum

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JJOOLL 30.08.2018, 18:42
3. Nelkenghetto

Museen sind nicht einfach nur Sammelplätze für Artefakte, es geht um thematische Einordnung – und natürlich auch um Platz.

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Nelkenghetto 30.08.2018, 19:10
4. @ jjooll

habe ich mit dem genannten Museum nicht genug Argumente geliefert warum Schiffsteile in einem Schiffahrtsmuseum landen sollten? In Dresden, also weitab jeglicher grösseren Wasserflächen kann gerne alles andre ausgestellt werden wie Panzer, Schusswaffen usw usf was halt im ländlichen Bereich dazu gehörte. Aber soll wohl nicht so sein

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Hamberliner 30.08.2018, 19:32
5. so verbrennt man Geld

Wenn die Taucher das Material verkauft hätten, um ihre Abschreibungen und Betriebskosten zu decken und eine Rendite für das investierte Kapital zu erwirtschaften, dann könnte ich das noch nachvollziehen. Stattdessen haben sie es einfach nur zuhause gehortet. Wie kann man nur so dumm sein.

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Teile1977 30.08.2018, 20:58
6. Funde

Zitat von Hamberliner
Wenn die Taucher das Material verkauft hätten, um ihre Abschreibungen und Betriebskosten zu decken und eine Rendite für das investierte Kapital zu erwirtschaften, dann könnte ich das noch nachvollziehen. Stattdessen haben sie es einfach nur zuhause gehortet. Wie kann man nur so dumm sein.
Man hat zwar einige Fund bei den Tauchern gefunden, das heißt aber nicht das sie nicht schon eine Menge verkauft hätten.
Noch schlimmer find ich aber die Plünderer, die Kriegsgräber im Osten plündern, für 10 Dollar für eine Erkennungsmarke nimmt man einem Totem die Würde unter seinem Namen in einem Grab zu landen und seinen Angehörigen endlich die Gewissheit was aus ihrem Mann, Vater, Opa geworden ist.

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Oberleerer 30.08.2018, 22:31
7.

Ich finde, diese Wracks gehören geborgen und recycled. Auch Marinesoldat würde ich meine Gebeine lieber in der Heimat wissen wollen, als in der Einöde am Meeresgrund.

Daß bei der Bergung oft ein Biotop verloren geht, kann man vlt irgendwie ausgleichen, durch ein paar Betonplatten.

Es ist einfach purer Geiz der zuständigen Behörden.

Speziell das Boot, mit dem Quecksilber für Japan an Bord. Wenn man einige Flaschen bergen konnte, kann man auch alle Flaschen bergen. Der hoch belastete Sand kann abgesaugt werden. Zumindest auf Youtube-Videos sieht es für mich so aus, daß man Quecksilber sehr leicht abtrennen kann, weil es sich mit so ziemlich garnichts verbindet, extrem schwer ist und dazu neigt zu großen Formen zusammenzufließen.

Ich soll hier jede Heftklammer dem Altmetall zuführen und im Meer rosten Millionen von Tonnen geschiedeter Stahl vor sich hin.

Grabräuber gehören in den Knast, oder selber an die Front, damit sie sehen, welche moralische Schuld sie auf sich laden. Diese russischen, polnischen, ukrainischen Videos, wo man jedes Metallstück aus der Erde reißt und Totenschädel als Trophäe stapelt sind unerträglich. Hier kann sich Putin mal profilieren.

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Grummelchen321 31.08.2018, 00:02
8.

Zitat von Nelkenghetto
was so etwas in einem Museum in Dresden zu suchen hat? Es gibt nähere Museen wie das Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven die so etwas sicher auch gut ausstellen könnten als ein tristes Militärmuseum
Schließlich stammen die Teile von einem Kriegsschiff der Kaiserlichen Marine.Also wäre ein Militärhistorisches Museum der richtige Platz.

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Grummelchen321 31.08.2018, 00:06
9.

Zitat von Teile1977
Man hat zwar einige Fund bei den Tauchern gefunden, das heißt aber nicht das sie nicht schon eine Menge verkauft hätten. Noch schlimmer find ich aber die Plünderer, die Kriegsgräber im Osten plündern, für 10 Dollar für eine Erkennungsmarke nimmt man einem Totem die Würde unter seinem Namen in einem Grab zu landen und seinen Angehörigen endlich die Gewissheit was aus ihrem Mann, Vater, Opa geworden ist.
Raubgräber bleibt Raubgräber.Egal ob zu Lande oder zu Wasser.Sie zerstören immer einen Teil der Geschichte oder die Aufklärung menschlicher Schiksale.

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