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Weltrisikobericht: Wo der Klimawandel am gefährlichsten ist
Mohammad Saiful Islam/ NurPhoto/ Getty Images

Extreme Hitze und Dürren, aber auch schwere Regenfälle und Überflutungen: Der Weltrisikobericht hat untersucht, wo der Klimawandel die größten Folgen haben könnte. Besonders Inselstaaten stehen unter Druck.

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Gluehweintrinker 12.09.2019, 12:53
20. Fakten erklären, wenn Fakten ignoriert werden?

Das dürfte in der Tat schwierig werden. Wir stehen übrigens am Ende einer Warmzeit. Das war der erste Denkfehler. Seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch begonnen, in einem so hohen Tempo Kohlenstoff aus Bodenlagerstätten in die Atmosphäre zu entlassen, welches heute ca. 1 Million mal über den natürlichen Prozessen liegt. Inzwischen dominiert Homo Sapiens übrigens auch den Materietransport auf dem Planeten. Wie bewegen also mehr Material als es der Planet durch Plattentektonik, Sediemntierung oder Erosion selbst könnte. Auch dominieren wir mit 70% den größten Teil der eisfreien Landfläche, dazu die bei weitem größte Biomasse aller Landsäugetiere, nämlich für unsere Viehzucht. All diese Daten lassen erkennen, dass Homo Sapiens zu einem gravierenden geologischen Faktor wurde. Die Schädigung unzähliger Ökosysteme bei gleichzeitig nie da gewesenem Artenschwund in so kurzer Zeit in Kombination mit dem oben Gesagten bedeutet, dass wir dabei sind, unwiederbringlich unsere Lebensgrundlagen zu zerstören.

Wenn da einer von der Klimawandelhatesschonimmergegebenfraktion ruft, dass ein Meeresspiegelanstieg nicht "schädlich" sei, kann ich mir das nur so erklären, dass da jemand Fakten nicht wahr aben will und bereit ist, heute schon eintretende Veränderungen zu leugnen.

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HeisseLuft 12.09.2019, 12:53
21. Der Ausgangspunkt ist schon falsch

Zitat von SummseMann
Könnte mir einer mal bitte ohne Polemik erklären warum das ansteigen des Meeresspiegel als unnatürlich angesehen wird. Wird sind am Ende einer Eiszeit (beide Pole sind noch eisbedeckt), etwas was schon sehr oft in der Erdgeschichte passiert ist. Natürlich steigt der Meeresspiegel. Auch ohne den vom Menschen verursachten Schaden würden die Meere ansteigen, wie es irgendwann auch wieder nur einen Kontinent geben wird. Ich habe das Gefühl dass manche wirklich denken Klima wäre etwas statisches was immer gleich bleibt.
Die Prämisse ist schon falsch. Wir sind erstens nicht am Ende einer Eiszeit oder eines Glazials. Das Ende ist bereits im Zeitraum vor 20.000 bis 10.000 Jahren eingetreten.
Wir sind derzeit in einem Interglazial, also einer Zwischenwarmzeit, und eigentlich eher an deren Ende:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaltze...ers_cycles.png

Daher wäre im Zweifel eher eine Abkühlung zu erwarten, so wie es in den 70ern des vorigen Jahrhunderts auch noch prognostiziert wurde.

Ergo ist die weitere Erwärmung und der Anstieg des Meeresspiegels sehr wohl etwas sehr ungewöhnliches.

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tailspin 12.09.2019, 12:58
22. Von Greta inspiriert?

Ein schwedisches Team von Warmisten auf der MS Malmoe war so ueberzeugt von der Gueltigkeit ihrer Computermodelle, dass sie die Eisfreiheit der Antarktis im Hochsommer unbedingt filmisch dokumentieren wollten. Jetzt sind sie zwischen Norwegen und dem Pol im Eis stecken geblieben und mussten mit dem Hubschrauber gerettet werden. Nicht das erste Mal, dass so etwas passierte.

https://www.zerohedge.com/geopolitical/once-again-climate-warriors-rescued-their-ship-trapped-polar-ice

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amon.tuul 12.09.2019, 13:01
23. Nur europäisch

diese ganz grundlegenden Frafen längerfristiger wirtschaftspolitischer rnergiepomitischer Relevanz gehörten von Anbeginn an zu den Gründungsaufgaben der EWG vor Generationen!
Jetzt rennrn hier in Deutschland alle Klimaaktivisten der Welt, die in den USA oder GB offensichtlich nirgendswo grossartig Gehör finden, Deutschland die Bude ein, weil man hier mit Englisch durchkommt.

Dieser Hektizismus muss aufhören und die Themen gehören in die normalen Abläufe der EU Politik.

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cyborgpiratelaserninja 12.09.2019, 13:02
24.

Zitat von richey_edwards
und obwohl auch Erdbeben in den Gefärdungen auf der Karte enthalten sind sind wohl 90% lediglich mittel bis sehr gering gefärdet. Im Grunde zeigt die Karte wie ungefährlich der Klimawandel insgesamt ist.
Es wurde auch berücksichtigt wie man mit den Folgen des Klimawandels umgehen kann. Das heißt dann nicht, dass er einen nicht trifft. Im Endeffekt geht es dabei auch einfach um die Kosten bzw. den Aufwand, der damit verbunden ist. Wir können hier ein paar Dürren und Stürme in den Griff kriegen aber dennoch entstehen dabei erts mal Schäden. Außerdem ist das auch irgendwo eine Frage der Solidarität. Am Ende wird es viele treffen, denen es heute schon wesentlich schlechter geht als uns. Man darf dann auch damit rechnen, dass die sich überlegen einfach hier wohnen zu wollen, wenn es in der Heimat nicht mehr geht. Dann werden wieder Diskussionen zur Migration geführt.

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richey_edwards 12.09.2019, 13:08
25. Fakten statt Emotionen

Wie die Karte belegt sind die Gafahren begrenzt. Hysterie ist nicht angebracht. Selbstversändlich muss geholfen werden wo Not ist aber es bringt nichts Selbstmord zu begehen aus Angst vor dem Tod. Die Klima-Angst ist eine typisch deutsche Angst, völlig überzogen und irreal.

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timtimtam 12.09.2019, 13:10
26. @beat adler

Wieso ausgerechnet Frankreich grün ist und kaum bis gar keine Gefahr dort besteht, dass macht mich auch nachdenklich... Steigt da nicht auch der Meeresspiegel an im Atlantik und im Mittelmeer (das soll ja austrocknen habe ich irgendwo auf einem Ohr mal vernommen - Hörensagen, geb ich zu), aber gerade von den Alpen auch die Niederschläge, Steinrutsche etc.... Hm... Tornados von der Nordsee... Sind wir ja in Deutschland scheinbar mehr in der "Einflug schneise"... Hm. Ich weiß nicht. Holland aber knallrot.... Ok...
MfG

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aufderuhr 12.09.2019, 13:14
27. Es geht nicht um Klimarettung

Es geht um die Rettung der Menschheit!
Obwohl, wenn ich mir das Elend anschaue, dann weiss ich echt nicht,
ob das ein erstrebenswertes Ziel ist.

Zu den Heinis, die immer wieder davon faseln, dass der Mensch nix mit
dem Klimawndel zu tun hat:
Fossile Energie ist gebundene Energie aus der Sonneneinstrahlung über Jahrmillionen.
Wenn man diese fossile Energie innerhalb von wenigen Jahrzenhten verbraucht, dann
bedeutet dass, dass man innerhalb eines (wichtig!!!) extrem kurzen Zeitraumes diese
gespeicherte Energie freisetzt.
Es kann nicht ernsthaft so dumme Menschen geben, die daraus nicht erkennen, dass
hier ein massiver Eingriff in die Energiebilanz der Erde erfolgt ist.
Letzendlich wird durch den Verbrauch fossiler Energie Wärme erzeugt (direkt oder indirekt).
Die Wärme ist jetzt in der Athmosphäre und sorgt dafür, die Polarkappen schmelzen und dass
mehr Energie in der Athmosphäre ist.
Mehr Energie bedeutet mehr "Kraft", die jeder seit Jahren in Berichten von immer stärker werdenden
Stürmen oder Niederschlägen nachlesen kann.

Solch drastische Änderungen wurden bei früheren Klimawechseln nicht beobachtet.
Dazu gibt es Untersuchungen.

Wer kann, der darf versuchen obiges zu widerlegen.

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fatherted98 12.09.2019, 13:20
28. Ganz schlimm....

...ist es in Spitzbergen....dort ist das Expeditionsschiff MS Malmö mit 16 "Klimaforschern" festgefroren....diese mussten per Heli "befreit" werden.......ach nein....das passt dann doch nicht hier her.

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amon.tuul 12.09.2019, 13:23
29. Umweltschutz

der Mensch muss weite Teile der Erde zu Land und Wasser langfristig als Naturpark schützen und größere Siedlungsaktivitäten Aktivitäten dort einstellen.

Meere und Flüsse dürfen nur noch minimal belastet werden.

Die Erdoberfläche ist dazu genauer auf ökologische Beutung hin zu kategotidieren und jeder Hektar bekommt eigene Aufmerksamkeit.

Ein Hektar Felsensteppe hat andere Bedeutung als ein Hektar Nordatlantik oder Ugandischer Regenwald.

Der Schutz kann nicht unter Vorbehalt der Interessen diverser Regime oder Bankiers stehen.

Durchsetzen müssen den Schutz wir selber, auch gegen die Ideen Dritter.

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