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Weniger Strom trotz praller Sonne: Warum Solarmodule im Sommer schwächeln
Getty Images/ Westend61

Solaranlagen lieferten jüngst ein Drittel des deutschen Stroms. Trotzdem sorgte das Traumwetter nicht für einen Leistungsrekord: Den gab es ausgerechnet im Frühling, als die Sonne weniger stark schien.

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Sascha W 28.06.2017, 13:41
80. War wohl mal wieder Zeit für Solar-Bashing auf SPON.....

Zitat von mwroer
Wieso empören? Wenn Hersteller Ihre Anlagen exakt auf Laborbedingungen hinbauen um möglichst gute Ergebnisse zu erzielen und dabei der Wirkungsgrad in der Praxis sinkt, dann ist keine Vergleichbarkeit zu Herstellern gegeben die mehr auf Praxis bauen und dann ggfls. im Labor nur mittelprächtig abschneiden. Sie können schlicht nur Werte vergleichen - und die sind wie oben beschrieben durchaus manipulierbar. Vielleicht hat nicht jeder Lust sich für jeden Scheiß den er kauft erst wochenlang in die Materie einzuarbeiten wie man die Durchflussmenge der Kaffeemaschine berechnet wenn die Küche nicht genau 20.5 Grad warm ist und die Luftfeuchtigkeit nicht bei genau 54% liegt und die Maschine nicht 3.5 Minuten im StandBy Modus war?
Die Hersteller von Photovoltaikmodulen geben eben nicht nur die Leistung bei 1000W/m² und 25°C an. Auf JEDEM Moduldatenblatt finden sie auch die Temperaturkoeffizienten für Spannung, Strom und Leistung. Diese werden verwendet um den tatsächlich zu erziehlenden Ertrag zu berechnen.
Die bösen, bösen, hinterhältigen Hersteller nennen ihnen sogar die Wirkungsgrade der Module bei unterschiedlichen Einstrahlungen (Hey SPON: schreibt doch da auch gleich mal einen uninformierten Bashing-Artikel darüber!) damit man die Leistung/Erträge der Anlage berechnen kann....
Denn genau das macht Ihr fachkundiger Solarteur! Da brauchen Sie sich nicht selbst "wochenlang" in die Materie einarbeiten.
Ihr Solarteur gibt die Modulkenndaten (und im übrigen auch die vom Wechselrichter) in ein tolles Computerprogramm ein, das die Einstrahlung und, wer hätte das gedacht, sogar die Temperatur an ihrem Standort genau kennt (dank des böse, böse aufgeblähten deutschen Beamtenapparetes gibt es nähmlich auch Wetterdatenbabnken), é voila - heraus kommt eine an Magie grenzende genaue Prognose der zu erwartenden Anlagenerträge!

Jetzt könnte man Ihnen auch vorwerfen, dass es schlicht unangemessen ist, sich über eine Sache aufzuregen und diese zu verteufeln wenn man nicht willens war sich damit überhaupt zu beschäftigen... aber falls Sie es immer noch nicht verstanden haben und noch etwas Dampf ablassen wollen, dürfen Sie sich auch gerne darüber aufregen, dass die Module bei unter 25°C mehr bringen als ihre Nennleistung! Skandal!

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tatsache2011 28.06.2017, 13:43
81. Ihr Märchen

Zitat von Shelly
Mit tatsächlichen Leistungswerten wird nicht nur weniger verkauft, die Amortisationszeiten (oder Verzinsung) solcher Module steigt von 30 auf 50 Jahre.
Der Anbieter von PV-Anlagen gibt den jährlichen Ertrag an.
Der Wert ist ehrlich.
Meine Anlage liefert den angegebenen Ertrag im Jahr, meistens sogar mehr.

Die Amortisation beträgt bei mir 10 Jahre.

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MiniDragon 28.06.2017, 13:44
82. Fake News oder die Wahrheit ?

Bitte bei dieser Gelegenheit die SPON-Community um Berichtigung bzw. um Aktualisierung der nachfolgenden und wohl sicherlich falschen Nachricht :
``Die deutschen Verbraucher werden in diesem Jahr für die Förderung der erneuerbaren Energien den gigantischen Betrag von 23,6 Milliarden Euro EEG-Umlage zusätzlich über ihre Stromrechnungen aufbringen müssen. Immer mehr Geld wird über die Umlage von unten nach oben umverteilt, etwa von einkommensschwachen
Mietern im Ruhrgebiet oder Berlin hin zu wohlhabenden Hauseigentümern in Bayern, die Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern anbringen.
Die Umlage ist von 1,15 Cent/kWh im Jahr 2008 auf 6,24 Cent/kWh in diesem Jahr in die Höhe geschossen. Seitdem sind weitere 1,4 Millionen Haushalte in die Energiearmut abgerutscht.´´

Quelle : http://www.theeuropean.de/bjoern-lomborg/8253-klimapolitik-deutschlands-irrweg-energiewende

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ein-berliner 28.06.2017, 13:48
83. Na klar, sehr schlau

Zitat von SList
Wäre es da nicht schlau, die Solarmodule mit einer Flüssigkeitskühlung (im Idealfall mit Wasser) zu versehen, um diese Wärmeenergie auch noch zu nutzen und damit gleichzeitig die Effizienz der Solarpanels bei warmen Wetter zu erhöhen?
Im Hochsommer will ja auch jeder stundenlang heiß duschen um die Wärmeinergie sinnvoll zu nutzen. Zuviel Hitze abgekommen?

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ludwigraible 28.06.2017, 13:48
84. Erst denken dann schreiben

würde etliche Kommentare ersparen. Viele regen sich auf, weil die "standardisierten" Leistungsangaben nicht den "realen" entsprechen. Ja Mann, was sind denn "reale" Bedingungen? Im Januar um 15 h, im April um 12 h, am 10. Juli um 10 h oder vielleicht im November ..... ? Dämmerts?. DIE realen Bedingungen gibt es nicht. Da muss man standardisierte Bedingungen definieren.

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Stefan_G 28.06.2017, 13:48
85. zu #16

Zitat von sponcon
... oder Verbraucher irritieren? Wie war der Spruch von Lothar de Maizière sinngemäß: Einige Informationen könnten die Bevölkerung verunsichern.
Das war Thomas de Maizière.

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g_bec 28.06.2017, 13:49
86. Sondermüll

Zitat von GrinderFX
Das sagt der Hersteller und er ist nicht unbedingt schlagartig nach 8 Jahren kaputt, die Kapazität wird nur dramatisch weniger. Er wird nur bedingt recycelt und wenn doch, kostet das dramatisch viel Energie und Kosten, sprich eine Verlustrechnung. Und ja er ist Sondermüll weil Stoffe eingesetzt werden, die Sondermüll sind. Da können sie sich drehen und wenden wie sie wollen, es ist nun mal Fakt, dass es sich dabei um Sondermüll handelt!
Wenn Blei-Akkus Sondermüll wären, wieso bekomme ich dann einen ordentlichen Batzen Geld bei der Abgabe des Alt-Akkus beim Neukauf? Und wieso nicht bei der Abgabe des Sondermülls "Energiesparlampe" oder "Asbest"?
Und wieso gibt es im Internet auch "aufbereitete Akkus" zu kaufen? Oder werden gebauchte E-Stapler-Akkus aufgekauft, um daraus Stromspeicher für z.B. Häuser im australischen Outback zu machen?
So ganz kann Ihre Aussage über Alt-Akkus also nicht stimmen.

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Teile1977 28.06.2017, 13:49
87. Batterien

Zitat von lobro
Komisch, die Bleiakkus in den Autos, die ich bisher gefahren habe waren aller so nach 5 bis 6 Jahren hinüber und wenn ich mir die Lithium-Ionen-Akkus in Smartphones, Tablets oder Notebooks ansehe, dann halten die doch höchstens 5 Jahre. Auch die Akkus in den Elektroautos sind doch nach 8 Jahren hin oder warum geben die Hersteller sonst keine 20 Jahre Garantie.
1. Starterbatterien sind in keiner Weise mit Speicherbatterien vergleichbar, komplett andere Anforderungen. Meine hält übrigens seit 10 Jahren.
2. Kleinbatterien wie von ihnen beschrieben werden immer maximal be- und entladen, bei hohen Strömen. Das geht alles auf die Lebensdauer. Große Speicherbatterien haben Temperierungen, eine Überwachung jeder einzelner Zelle...
Mofamotoren halten ca 10 000 Km, LKW-Motoren 1 Million Km.
3. Autos halten länger als zwei Jahre, trotzdem geben die Hersteller keine 10 Jahre Garantie. Warum? Weil manche Mitbürger meinen alles mit Gewalt kaputtmachen zu müssen.

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Stefan_G 28.06.2017, 13:55
88. zu #8

Zitat von bronck
Lohnt das noch? Klimawandel? Wenn man den letzten Absatz liest, dann fragt man sich, ob Photovoltaik überhaupt noch lohnt im Hinblick auf die Leistungsverluste bei steigender Temperatur.
In Deutschland sind die Durchschnittstemperaturen in den letzten 40 Jahren um 1,5°C angestiegen d.h. heute wird bei klarem Himmel tagsüber mit PV ca. 0,6% weniger Strom erzeugt als es 1977 möglich gewesen wäre (wenn es damals diese PV-Module schon gegeben hätte).

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Stefan_G 28.06.2017, 14:03
89. zu #56

Zitat von lobro
Komisch, die Bleiakkus in den Autos, die ich bisher gefahren habe waren aller so nach 5 bis 6 Jahren hinüber und wenn ich mir die Lithium-Ionen-Akkus in Smartphones, Tablets oder Notebooks ansehe, dann halten die doch höchstens 5 Jahre. Auch die Akkus in den Elektroautos sind doch nach 8 Jahren hin oder warum geben die Hersteller sonst keine 20 Jahre Garantie.
Ein Automotor verschleißt auch, hält aber trotzdem oft über 15 Jahre. Warum geben die Hersteller trotzdem nur 2 Jahre Garantie und lassen sich schon die magere Verlängerung auf z.B. 5 Jahre teuer bezahlen?

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