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Wetterbilanz: Hitzesommer bleibt unter Rekord von 2003
DPA

Der Sommer 2018 wird wahrscheinlich keinen neuen Hitzerekord aufstellen - dafür ist der August zu kühl. Allerdings könnte die Periode April bis August die wärmste und trockenste seit Aufzeichnungsbeginn gewesen sein.

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norgejenta 21.08.2018, 14:42
10. Wenn man den Daten der Forscher

glaubt wird es natürlich wärmer und trockener. Kein Zweifel. Schwieriger wird es schon, das selber zu merken und zu sehen. Ich könnt ich jetzt nicht sagen, (subjekiv für mich)dass es ein besonderes Jahr war.. und ich bin viel im freien Unterwegs. Es war warm und trocken , sicher.. Aber nicht übermässig heiss, und auch die Nächte waren bei uns nicht unausstehlich. da war es 1983 und 2003 wesentlich ungemütlicher. Und was den Schnee angeht. Kommt natürlich drauf an wo man wohnt.. in Norddeutschland gab es immer schon eher weniger Schnee. Ausnahmen gab und gibt es natürlich immer.. Bei uns im Süden können sie im Mai noch auf die Berge zum Skitourengehen. Und das bei Bergen unter 2000 Meter.

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three-horses 21.08.2018, 14:53
11. Mistral.

Zitat von John McC!ane
...wäre ja auch gar nicht unbedingt ein Problem gewesen - wenn denn in diesem langen Zeitraum halbwegs ausreichend Niederschlag gefallen wäre! Die extreme Dürre ist dementsprechend nicht primär eine Folge von Zuviel Hitze (ob nun durch Klimawandel bedingt oder nicht...) sondern vor allem von zu wenig Niederschlag! Und das ist IMHO eindeutig ein menschlich verursachtes Problem - man kann nun mal nicht 80% aller Regenwälder des Planeten roden, ohne dass das globale Auswirkungen hat!
Richtig. Genau das haben die Franzosen gemacht. Das Holz brauchte
man um Schiffe zu bauen. Dann kam der Mistral.

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mchlpfeiffer 21.08.2018, 14:53
12. Ich möchte den Foristen unter....

.....4 und 5 inhaltlich recht geben. Ob es jetzt den Klimawandel gibt oder nicht und ob er vom Menschen verursacht ist oder nicht, soll dahingestellt bleiben, aber auch ich habe den Eindruck, dass die "Klimawandelbefürworter" immer kreativere Argumentationen bevorzugen, um eben jenen Klimawandel zu belegen. Als der Hype um den Klimawandel begann, ca. Mitte der 1980er Jahre, hieß es zuerst "...gab es noch nie...." Als dezent auf das Vorkommen und das Verschwinden von Eiszeiten hingewiesen wurde, wurde erstmalig zurückgerudert und zugegeben "...ja, aber zwischen den Eiszeiten war immer alles konstant...." Auch das konnte widerlegt werden, Stichworte: Mittelalte Warmzeit" bzw. "Kleine Eiszeit", und jetzt wurde das Totschlagargument gefunden "...die Wetterextreme nehmen zu..." Dagegen ist ja nun gar nichts mehr zu sagen! Ob der Monsun in Indien zu heftig ausfällt, ob es in Deutschland zu wenig geregnet hat, ob der Winter 2018 auf der Südhalbkugel zu kalt ist: Alles Extreme, die den Klimawandel belegen. Man muss sich nur vor Augen führen, dass am Klimawandel zwischenzeitlich eine milliardenschwere Industrie mit zehntausenden von Arbeitsplätzen hängt, was es alles nicht gäbe, wenn es den Klimawandel nicht wäre; ergo wird alles versucht - argumentativ und anders - den Klimawandel unter allen Umständen am Köcheln zu halten.

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Havenpirat 21.08.2018, 14:55
13.

Zitat von equigen
für die Klimawandelpäpste. Wenn man nun noch dazu sagt, dass der Sommer in weiten Teilen Nordamerikas und der Winter in weiten Teilen Südamerikas deutlich zu kalt war wird klar warum 2017 weit davon entfernt ist insgesamt weltweit eines der heißesten Jahre zu sein. Und bzgl. der wirklich schlimmen Trockenheit hier in DE muss man allerdings sagen, dass es um 1540 eine 11 Monatige Dürre gegeben hat. Ganz ohne menschgemachtes CO2 und einen unnatürlichen Klimawandel.
nur ärgerlich das 2017 das wärmste je gemessene ohne ElNino Effekt war.
> http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-2017-war-zweitwaermstes-jahr-seit-industrialisierung-a-1186468.html
2017 hat einen Rekord aufgestellt: Es war das wärmste Jahr seit Beginn der Industrialisierung ohne El-Niño-Phänomen - dieses sorgt alle paar Jahre für einen Wärmeschub aus dem Meer. Zugleich war 2017 das zweitwärmste Jahr seither überhaupt.
--
Wie waren denn die Temperaturen von 1390 - 1540 ?
wenn man vergleichen will dann richtig ;)

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equigen 21.08.2018, 15:31
14. Ich meinte natürlich 2018

@Havenpirat: sorry, ich meinte natürlich 2018 (da ist ja die Dürre von der wir sprechen) und nicht 2017. MEIN Schreibfehler.

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Tolotos 21.08.2018, 16:48
15. Dieser Sommer allein sagt nichts aus über den Klimawandel!

Zitat von sotraluz
Schade, dass es kein Jahrhundertsommer war. Also suchen wir uns halt eine willkürliche Periode, die alles Vorherige übertrifft, und schon haben wir einen neuen Beweis für die Klimaerwärmung. Chapeau!
Aber das Abschmelzen an den Polen und der Gletscher eine ganze Menge.

Der Sommer bestätigt nur eine Erwartung. Aber so genau wollen Sie das ja vermutlich gar nicht hören.

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Klimagas 21.08.2018, 18:25
16. Das übliche Gefasel

Zitat von karl-felix
Zu Anfang, so vor einem Vierteljahrhundert habe ich die Forscher und Wissenschaftler noch nicht so richtig ernst genommen die sagtn : So richtig Winter mit andauernder Schneebedeckung könnt ihr in Deutscgland vergessen und habe mir eine neue Schneeschaufel gekauft . Die liegt jetzt , fast 25 Jahre später kaum gebraucht, fast neuwertig in der Garage. Keiner kann sagen , er habe nicht gewusst was geschieht . Wir waren gewarnt .
Im Winter 2010 gab es über 80 Tage mit geschlossener Schneedecke, in den letzten 25 Jahren hätten Sie reichlich Gelegenheit gehabt, mehrere Schneeschaufeln zu verbrauchen.. Aber offenbar haben Sie das Schneeräumen anderen überlassen.

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GiovanniB 21.08.2018, 22:32
17. Wenn man lange genug sucht ...

... findet sich sicherlich irgendein Superlativ.

Übrigens, neulich in Vorarlberg ... ein Einheimischer erklärte den überraschten Besuchern, dass die heutigen Gletscher in diesem Gebiet um das Jahr 1300 völlig schneefrei waren.

Dagegen ist der Klimawandel Kleinkram. Aber stellt ruhig die Welt auf den Kopf und macht sie noch ein bisschen kaputter als sie schon ist beim Versuch, ihn aufzuhalten.

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kayakclc 22.08.2018, 10:07
18. Sommerloch Talkshow

Da fällt wohl das Sommerloch Talkshowthema Nr 1 wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Es war heiss, sehr heiss im Jahre 2018, aber weil wir uns am besten in der Gegenwart auskennen, haben wir schon vergessen was früher war.

Fazit: man muss erst einmal am Ende des Sommers die Datenlage sichten. Wetterfluktuationen machen noch kein Klima, weil es beim Klima um den Mittelwert geht. Ob es konstant 20°C hat oder 12h lang 10°C und 12h lang 30°C ist für den Durchschnitt von 20°C egal, aber Flukutationen haben eine andere Auswirkung auf die Vegetation oder auch uns Menschen.

@Nun
"ja. Klimawandel bedingt oder nicht, das ist der Klimawandel. Wir sind mitten drin . Ich habe mal die ( Durchschnittstemperatureen ) 12 heissesten Jahre in Deutschland seit Beginn der i Wetteraufzeichnungen chronologisch geordnet . "

Fakt ist, auf der Erde ist immer im Klimawandel. 4 Mrd Jahre Geschichte der Erde ist 4Mrd Jahre Klimawandel, getrieben von vielen Faktoren. Der Mensch aber neigt immer dazu zu glauben, dass er mit seinen Handlungen, die Klima- und Wettergötter massiv beeinflussen kann. Opferritualle vor 4000-6000Jahren and die Wettergötter, Hexenverbrennungen im Mittelalter als Sühne gegen Dürre ziehen sich durch die Geschichte der Menschheit, und heute?

Leider fällt es vielen Leuten schwer, ihre persönliche Erfahrung und persönliche Vor-Urteile durch die messbaren Fakten in Frage zu stellen, um zu neuen Horizonten zu kommen. Wir sind als Menschen darauf programmiert, reflexhaft alles als Bestätigung der eigenen Lebenseinstellung zu sehen, weswegen sich Erkenntnisse nur sehr schwer durchsetzen, besonders die Erkenntnis, dass es lange braucht in komplexen Systemen Kausalzusammenhänge wirklich nachzuweisen und zu verstellen.

Wir alle suchen die einfachtes Lösung, die in der Regel im Einklang mit dem Mainstream ist. Im Mittelalter wusste jeder: die Erde ist einen Scheibe. Keine hat die Frage nach der Faktenlage gestellt, sondern einfach nur nachgeplappert, was die Meinungsmachen vorgaben.

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franke08 22.08.2018, 11:02
19. Klimawandel ist ok und nichts Neues

Allerdings ist der Anteil der Menschheit daran völlig unklar.
Nur 3% des CO2 stammt von der Menschheit, von diesen 3% wiederum nur 2% aus Deutschland. Macht 0,06%, da muss man schon zweifeln wenn uns erklärt wird, wir hätten jetzt Kohlekraftwerke zu schließen. Aber schließlich muss die Bevölkerung motiviert werden, die höchsten Strompreise in Europa zu bezahlen. Das geht am besten mit Angst und Katastrophenszenarien. Dabei gibt es kaum Speichermöglichkeiten für Windkraft oder Solarkraft. Die Betreiber verdienen gut daran, egal ob der Strom gerade gebraucht wird oder die Dinger abgeschaltet sind. Die Klimaschutzindustrie ist ein riesiger Wirtschaftsfaktor, da sollte man nicht vergessen. Nötig ist nur, dass alle daran glauben.

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