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Wie weit soll ein Rauchverbot gehen?

Im Norden wird mehr geraucht als im Süden und der Griff zum Glimmstängel ist eine Frage des sozialen Status: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse des ersten deutschen Tabakatlas. Der soll der Bundesdrogenbeauftragten Bätzing im Anti-Raucher-Kampf helfen - wo die SPD-Frau mitunter weit vorprescht. Wie weit sollen künftig Rauchverbote gehen?

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Minkffm 02.07.2009, 16:41
1.

Zitat von sysop
Im Norden wird mehr geraucht als im Süden und der Griff zum Glimmstängel ist eine Frage des sozialen Status: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse des ersten deutschen Tabakatlas. Der soll der Bundesdrogenbeauftragten Bätzing im Anti-Raucher-Kampf helfen - wo die SPD-Frau mitunter weit vorprescht. Wie weit sollen künftig Rauchverbote gehen?
Rauchen sollte generell verboten werden. Also an allen Plätzen, bei denen ein Raucher potentiell einen Nicht-Raucher gefährden kann. Klingt zwar radikal, aber Rauchen schadet nunmal nicht nur dem Rauchenden, sondern auch den Mitatmenden. Auch im Freien!

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werner51 02.07.2009, 16:42
2.

Zitat von sysop
Im Norden wird mehr geraucht als im Süden und der Griff zum Glimmstängel ist eine Frage des sozialen Status: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse des ersten deutschen Tabakatlas. Der soll der Bundesdrogenbeauftragten Bätzing im Anti-Raucher-Kampf helfen - wo die SPD-Frau mitunter weit vorprescht. Wie weit sollen künftig Rauchverbote gehen?
Frau Bätzing halte ich für eine ziemliche Nervensäge. Aber bei diesem Problem muss ich ihr Recht geben. Es ist überhaupt nicht drollig, wie sich die deutsche Kleinstaaterei sich hierbei aus einem vernünftigem Modell, das schon in vielen Ländern Europas Anwendung findet, selbst ad absurdum führt.

Vorausgeschickt: Ich selbst rauche pro Tag zwischen 20 und 30 Zigaretten der Marke, die in einer roten Packung daher kommt und mit "M" anfängt. Also, ich weiss wovon ich spreche.
Trotzdem schliesse ich mich dem Plädoyer der Frau Bätzing an, nämlich Rauchverbote:
- in allen Gaststätten.
- in allen Gebäuden, also z. B. Bürobauten, in denen Raucher und Nichtraucher zusammenarbeiten.

Oder andersherum gesagt: Geraucht werden sollte nur noch zu Hause oder auf der Strasse. Punkt!

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AndersSehend 02.07.2009, 16:45
3.

Zitat von sysop
Im Norden wird mehr geraucht als im Süden und der Griff zum Glimmstängel ist eine Frage des sozialen Status: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse des ersten deutschen Tabakatlas. Der soll der Bundesdrogenbeauftragten Bätzing im Anti-Raucher-Kampf helfen - wo die SPD-Frau mitunter weit vorprescht. Wie weit sollen künftig Rauchverbote gehen?
Gaaanz weit in die Privatsphäre hinein, wenn nötig, mit gummigeschossbestückten Anlagen, die mit Rauchmeldern zu koppeln sind.

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werner51 02.07.2009, 16:50
4.

Zitat von AndersSehend
Gaaanz weit in die Privatsphäre hinein, wenn nötig, mit gummigeschossbestückten Anlagen, die mit Rauchmeldern zu koppeln sind.
Meine Privatsphäre geht niemanden etwas an. Und wer glaubt, ich diese mit Ihren Gummigeschossen schiessen zu müssen, der sollte sich auf counter fire in Form von full metal jacket vorbereiten.

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Edgar 02.07.2009, 16:55
5.

Zitat von sysop
Im Norden wird mehr geraucht als im Süden und der Griff zum Glimmstängel ist eine Frage des sozialen Status: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse des ersten deutschen Tabakatlas. Der soll der Bundesdrogenbeauftragten Bätzing im Anti-Raucher-Kampf helfen - wo die SPD-Frau mitunter weit vorprescht. Wie weit sollen künftig Rauchverbote gehen?
Genau so weit, wie die Menschen, die davon betroffen sind, im gemeinsamen Konsens beschliessen.
Es wird immer so viel von Subsidiarität geredet, doch das genaue Gegenteil forciert. Subsidiarität beginnt beim Bürger selbst, er ist die unterste Ebene.
Man kann Rauchern viel nachsagen, jedoch nicht, dass sie sich vernünftigen Einschränkungen verschliessen. Ohne Murren haben sie sehr viele Verbote hingenommen, auch wenn sie überzogen waren. Erst, als die Verbote in offene und offensichtliche Schikane und Diskriminierung ausarteten, regte sich Widerstand.
Es ist daher nicht einzusehen, warum nicht der Behördenleiter für sein Amtsgebäude, der Wirt für seine gaststätte, der Arbeitgeber und Betriebsrat für den Betrieb, der Verein für seine Zusammenkünfte mit Augenmass, Vernunft und unter Würdigung der lokalen Umstände selbst Regelungen treffen soll.
Weder ein Länderparlament, noch der Bund und schon gar nicht die EU haben da etwas zu suchen.

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werner51 02.07.2009, 17:04
6.

Zitat von Edgar
Es ist daher nicht einzusehen, warum nicht der Behördenleiter für sein Amtsgebäude, der Wirt für seine gaststätte, der Arbeitgeber und Betriebsrat für den Betrieb, der Verein für seine Zusammenkünfte mit Augenmass, Vernunft und unter Würdigung der lokalen Umstände selbst Regelungen treffen soll. Weder ein Länderparlament, noch der Bund und schon gar nicht die EU haben da etwas zu suchen.
Wenn das mit der Polio- oder der Pockenimpfung - und das ist durchaus vergleichbar - so gelaufen wäre, dann hätte Deutschland schon einige Pandemien hinter sich.
Rauchen ist gesundheitsschädlich, Passivrauchen ist gesundheitsschädlich und deshalb sollte Rauchen nur dort erlaubt sein, wo es definitiv keine unfreiwilligen Mitraucher geben kann - auf der Strasse und zu Hause.

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Edgar 02.07.2009, 17:15
7.

Zitat von werner51
.. Passivrauchen ist gesundheitsschädlich...
Quatsch!

Die 'Gesundheitsgefahr', die da beschworen wird, besteht darin, dass Frau Pötschke-Langers angebliche 'Passivrauchopfer' eine !höhere! Lebenserwartung als der Bevölkerungsdurchschnitt haben!
Dass derartige primitive Greuelpropaganda geduldet und sogar gefördert wird, ist eine weitaus grössere Gefahr für Deutschland als aller Tabakrauch zusammen!

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AndyH 02.07.2009, 17:19
8.

Zitat von sysop
Im Norden wird mehr geraucht als im Süden und der Griff zum Glimmstängel ist eine Frage des sozialen Status: Das sind die wichtigsten Erkenntnisse des ersten deutschen Tabakatlas. Der soll der Bundesdrogenbeauftragten Bätzing im Anti-Raucher-Kampf helfen - wo die SPD-Frau mitunter weit vorprescht. Wie weit sollen künftig Rauchverbote gehen?
Totale Verbot wäre als erstes angemessen.
Wieso soll man bestimmte Drogen tolerieren?

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Edgar 02.07.2009, 17:22
9.

Zitat von werner51
Wenn das mit der Polio- oder der Pockenimpfung - und das ist durchaus vergleichbar - so gelaufen wäre, dann hätte Deutschland schon einige Pandemien hinter sich.
Oh ja, vergleichen wir mal.
Wissen Sie, wer eine WIRKLICHE Gefahr in der Öffentlichkeit darstellt?
Jedermann, der trotz einer Atemwegsinfektion ohne Atemschutzmaske in die Öffentlichkeit geht. An der Grippe sterben jährlich zehntausende, und das sind ECHTE Opfer, keine statistischen Konstrukte. Da steht die Todesursache auf dem Totenschein!
Und es gab auch deshalb schon etliche echte Pandemien, ich erwähne nur mal die Spanische Grippe, die mehr Opfer forderte als der gleichzeitige Erste Weltkrieg.

Und, so was haben sie noch niiie gemacht, nicht wahr, Sie tragen IMMER eine Maske, sobald Sie ein Kratzen im Hals verspüren, oder? Das muss ich jedenfalls aus Ihren hohen Ansprüchen schliessen, die Sie an Raucher und die Gesundheitsvorsorge im allgemeinen stellen.

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