Forum: Wissenschaft
Windenergie: Was Europa bei Nordsee-Flauten tun kann
DPA

Irgendwo in Europa weht immer Wind - doch die Windparks ballen sich an der Nordsee. Daher schwankt die Stromproduktion stark. Eine intelligente Verteilung der Windräder könnte das Problem lösen.

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hanfiey 19.07.2017, 08:48
40.

Zitat von nordsued
Ich würde jedem Befürworter dringenst diese Studie zur Windkraft empfehlen. Daraus ist klar erkennbar das dieses angedachte vorhaben nicht fiunktionieren kann.Die Studie bezeiht sich auf einen Zeitraum von 2010 bis 2016 in Deutschland. https://www.vgb.org/studie_windenergie_deutschland_europa_teil1.html?d fid=84459 Dasselbe als Vortrag (kurze Variante) unter: https://www.vgb.org/studie_windenergie_deutschland_europa_teil1.html?d fid=84458 In Deutschland liegt die Versorgungssicherheit durch Windkraft bei 0,3 % von 45 Gigawatt installierte Leistung.
Die VGB, die diese "Studie" erstellt hat ist eine Vereinigung der Atomlobby und hat kein Interesse an Windkraft. Die vertreten nur Kesselbetreiber von Kohle und Atom.

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Ronnie68 19.07.2017, 08:49
41. Warum Wind an der Nordsee?

Ich frage mich immer, ob es an der Nordsee nicht viel sinnvoller wäre, Energie aus dem Tidenhub zu gewinnen und nicht immer nur die Lösung zu realisieren, die am höchsten subventioniert wird.
Ebbe und Flut sind minutiös berechenbar.

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mrotz 19.07.2017, 08:49
42.

Zitat von jj2005
Fast alle Wissenschaftler der Welt, egal ob von Greenpeace oder von Frau Merkel bezahlt, halten den Klimawandel eben NICHT für eine von der Natur gegebene Tatsache, sondern führen ihn auf Verschwendung fossiler Energie z.B. durch den exzessiven Verzehr von Schweineschnitzeln etc zurück. Wobei letzterer auf dem Umweg über Sojaproduktion usw auch noch zur Abholzung der Regenwälder beiträgt. Und weder der deutsche Staat noch "kleine grüne Männchen" stecken hinter dieser Verschwörung gegen die Natur.
Dumm nur: Wer CO2 einsparen will, sollte dann aber keine Kernkraftwerke abschalten ...

mfg

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Manni Gerstenschloss 19.07.2017, 08:49
43. Sonnenergie zum Ausgleich der Windschwankungen?

Ich weiss nicht, ob den "Wissenschaftlern" schon aufgefallen ist, dass auch Nachts manchmal Flaute ist. Die Kapazität der Sonnenernergie sei zu verzehnfachen und dann wird's bei Flaute dunkel - Herr, lass Hirn regnen. Die EEG Lobby kann sich drehen und winden wie sie will - ohne industrieelle bezahlbare Speicher braucht die Energiewende einen konventionellen Kraftwerkspark als backup. Und diese Speicher gibt es nicht. Auch der Satz: "Irgendwo weht der Wind immer" stimmt so nicht: https://www.vgb.org/studie_windenergie_deutschland_europa_teil1.html

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mrotz 19.07.2017, 08:53
44.

Zitat von socketuning
Ganz einfach, da gibt es weniger Anwohner die gegen den Bau von Windrädern Einspruch erheben! Wer will schon den ständigen Lärm der Windturbinen, die Schatten der Propeller, die Zerstörung des Landschaftsbildes und die fatalen Auswirkungen auf die Zugvögel vor seinem eigenen Wohnzimmerfenster haben?
Dafür haben jetzt halt die Wale/Fische den Lärm...
So geht Naturschutz.

mfg

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Zimbabwe 1999 19.07.2017, 08:54
45. Könnten die Wissenschaftler bitte mal die Kosten nennen !

Es ärgert mich, dass nach fast 20 Jahren gigantischer Förderung, wo gerade mal ein Drittel des Weges geschafft ist, immer noch Phantasiewelten in die Diskussion geworfen werden. Erstens habe ich von anderen Wissenschaftlern durchaus gehört, dass es europäische wenig Windwetterlagen gibt, die 2 Wochen andauern können, womit die Grundlage der Ausbauträume wegfällt. Zweitens wäre es extrem teuer und die Übertragungswege wären politisch nicht durchsetzbar.
Für mich wieder ein Beitrag, der alles verspricht ohne eine Überlegung wie man es realistisch liefern könnte. Ein bißchen wie BREXIT. Aber so läuft die Diskussion, alles versprechen und dann überrascht sein von Kosten und anderen politischen Zwängen.

Schön zu sehen das die Kommentare da eine klare Richtung zeigen.

Lieber SPON eine ziemlich ärmliche Rescherche, die auch nicht dadurch gerechtfertigt wird das es von Wissenschaftlern kommt. In diesem Thema ist niemand unparteiisch.

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christian-h 19.07.2017, 08:59
46. Angabe

Zitat von heinergeiss
Oh jeh, Physikunterricht geschwänzt. Die Leistung bleibt (GW) die gleiche, nur die Stromerzeugung (geleistete Arbeit) sinkt ( https://de.wikipedia.org/wiki/Leistung_(Physik) )
Nunja, der Beitrag ist richtig. Es wurde ja nicht davon geschrieben das die installierte Leistung sinkt, sondern die Leistung der Windenergie und das ist richtig.

D.h. bei einer installierten Windkraftleistung von 100GW kann bei gutem Wind 70GW an Windleistung erzeugt werden, bei schlechtem Wind nur 10GW. D.h. die erzeugte Windleistung sinkt.
Arbeit ist Leistung mal Zeit (kWh).

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nic 19.07.2017, 09:11
47.

Zitat von stefan.hemmer
Selbst wenn es so wäre: Dann müsste es wohl auch in jeder Region von Europa genug Windräder geben, um im Bedarfsfall den jeweiligen Rest Europas mit Strom zu versorgen. Also z. B. Spanien muss das übrige Europa versorgen können, ebenso Dänemark etc. Oder zumindest der Süden den Norden, der Osten den Westen und umgekehrt. Hört sich das nur für mich nach gewaltigen Überkapazitäten an?
Nicht nur, es hört sich vor allem nach gewaltig viel Geld in wenigen Taschen an und darum geht es letztendlich.

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SisterofMercy 19.07.2017, 09:13
48. Sinnbefreites EEG

Und weil das so wie im Artikel beschrieben, stehen in Deutschland mehr PV-Anlagen als in ganz Südeuropa zusammen!

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Ge-spiegelt 19.07.2017, 09:13
49. Der CO2 Einsparwahn

Der CO2 Einsparwahn verteuert die Energiekosten und die Mieten durch den Dämmwahn. Egal wenn die Produktion zur Unterstützung des CO2 Einsparwahnes CO2 kostet, seltene Erden benötigt und im Falle des Dämmstoffes aus Styropor die Brandgefahr erhöht oder in 30 Jahren wegen der Brandhemmer Sondermüll erzeugt. Natürlich ist CO2 klimaaktiv, aber es hat die Erde auch grüner gemacht. Und kein Wissenschaftler konnte die Erwärmung durch CO2 ausrechnen, viel zu komplex. Ein Super Vulkan Ausbruch und wir wünschen uns einen Klimawandel.

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