Forum: Wissenschaft
Windkraft-Gegner: Ihr klagt unsere Zukunft kaputt
Uwe Anspach/ DPA

Deutschland könnte im Zukunftsmarkt Windkraft ein Superstar werden. Leider scheitert das an Bürokratie, Naturschützern - und an Leuten, die erwarten, von den Zumutungen der Moderne verschont zu werden.

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Greenkeeper2021 17.11.2019, 21:20
210.

.Leider gibt es einen klitzekleinen Gedankenfehler in Ihrer Argumentation (egal ob diese stimmt oder nicht)

Wenn wir wie die Altherren aus dem Vorzeitalter des Internets glauben, dass der Markt alles regelt, dann hilt: aufwachen und umsehen

Kurz und knapp Entweder wir subventionieren (noch) oder wir verscheudern die Galgenfrist die uns noch bleibt, allzuschlimme Veränderung aufzuhalten

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knuty 17.11.2019, 21:21
211.

Zitat von felix.haendel
1. Zu Windrädern gibt es hervorragende Alternativen wie z.B. den schnellen Brüter. Allein der bestehende Atommüll bietet CO2 freie Energiereserven für die nächsten 250 Jahre.
Kein Reaktor kann gespaltene Atome nochmals spalten.

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kruto 17.11.2019, 21:23
212. Wirkliche erschreckend

... ist vor allem die Anzahl derjenigen hier im Forum, die weiterhin völlig beratungsresistent ihre Windkraft-Paranoia pflegen und die sich vor allem für eins auf dieser Welt interessieren: für sich selbst! Und genau für diesen Grund sind sie auch bereit, diese Welt skrupellos zu opfern!

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Greenkeeper2021 17.11.2019, 21:23
213.

Zitat von kein Lemming
Ich bin weiterhin dafür, Windräder auch in Städte und Großstädte auf zustellen. Was dem "Platten Land" zu zumuten ist, haben bitte vorallem windkraftüberzeugte Großstädter auch mit guten Beispiel voran direkt vor der eigenen Haustür hin zunehmen.
St Florian an jeder Ecke

Wenn ein Windrad auf dem Land umfällt passiert was?
Richtig, nichts
Und in der Stadt?

Wie wäre es mal, wenn die Landbewohner den Stadtvbewohnern Dankbarkeit zollen für die Erlaubnis, auf dem Lande pro Kopf viel mehr ökologische Fußspuren zu erzeugen wie in der Stadt
Selbiges gilt für den Schluck aus der Infrastrukturpulle

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andree_nalin 17.11.2019, 21:24
214. Wer neben Windkrafttürmen wohnt,

gehört nicht zu den Besserverdienenden. Die leben in sicherem Abstand, schon wegen des Grunstückswertes. Und: Es geht zwar um den Klimaschutz, aber auch um Profit für jene Unternehmen, die alle an der Windkraft beteiligt sind. Ob die sich zu allererst um die berechtigten Belange der unmittelbar betroffenen kümmern, bleibt doch zweifelhaft. Die Klimaschutz-Industrie ist getrieben von Profitgier - es ist ein Milliardengeschäft - und versucht alles, dem Normalbürger das sprichwörtlich schlechte Gewissen am derzeitigen Umgang mit Energie einzureden. Sollten wir uns demokratisch begründet nicht auf einen vernünftigen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen einigen können, ist dem Klima nicht nur nicht gedient sondern es drohen Konflikte, gegen die die Flüchtlingsproblematik ein Spaziergang ist.

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Radioshack 17.11.2019, 21:25
215. An alle Städter

und Befürworter dieses Windrad-Wildwuchses, die sonst nichts mit der Landbevölkerung zu tun haben, schaut euch mal an, wie es mittlerweile vor unserer Haustür (Kirchheimbolanden / RLP) ausschaut. Windkrafträder wohin man schaut, und jetzt sollen die auch noch unter 1000 Meter an die Ortschaften ran? Ich lade jeden herzlich ein, sich den Krach, die diese Finger machen, vor Ort anzuhören, und den hat man täglich, zu jeder Stunde! Baut die Dinger Offshore, aber zerstört dadurch nicht die Umwelt. Hier mussten schon einige Biotope wegen der Windenergie fallen, es reicht. Ganz zu schweigen von den dutzenden Vögeln und Fledermäusen, die durch diese Teile erschlagen werden und deren Lungen platzen, wenn sie in deren Abwind geraten. „Grüner“ tatsächlicher Umweltschutz geht anders!

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TheOnlyKlaus 17.11.2019, 21:26
216. Ein Jammer....

... kaum ist der Mainstream grün, müssen sich die Anhänger der Grünen Bewegung mit genau dem gleichem Sch..... rumärgern, wie die alten Eliten. War es noch völlig ok gegen Atomkraftwerke zu sein, Braunkohle und Steinkohle zu verdammen, sind nun alle, die gegen Windenergie sind, irrationale Deppen.
Doch...
.. mit der Windkraft kommt der Netzausbau. Der wird immer lokal umgelegt, d.h. der Bürger vor Ort hat die Windkrafträder mit allen Nebenwirkungen am Hals, bezahlt den Netzausbau und die Investoren (Grüne aus Berlin und Stuttgart?) kassieren die Rendite. Warum sollten wir uns das bieten lassen?
... die Windenergie ist ein Subventionsmonster. Als Anlaufunterstützung ok, aber als Dauersubvention um auf 100% erneuerbare Energieen zu kommen? Bis wohin soll der Strompreis denn noch steigen?
... die Massenexekution der Bussarde ist keine Legende. Siehe Wikipedia:
"Unter den Vögeln werden in besonderem Maße Mäusebussarde durch die Rotorenblätter von Windrädern erschlagen. In Norddeutschland mit seiner bereits hohen Dichte an Windrädern kommen auf diese Weise pro Jahr knapp 8 % der Population zu Tode.[66] Auf Untersuchungsflächen in Schleswig-Holstein wurde innerhalb von eineinhalb Jahrzehnten ein Bestandsrückgang um 76 % festgestellt. In Erwartung des weiteren Ausbaus der Windenergie in ganz Deutschland und in Kombination mit weiteren Faktoren wie der verstärkten Anlegung von Maisfeldern, welche für den Mäusebussard als Jagdgebiete nicht nutzbar sind, sprechen Fachleute von „äußerst besorgniserregenden“ Entwicklungen und „potenzieller Bestandsgefährdung“."
https://de.wikipedia.org/wiki/Mäusebussard#Gefährdung

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Spiegulant 17.11.2019, 21:27
217. Klarheit

Dieser Artikel macht es völlig klar:

Wir brauchen in Deutschland eine Förderung (politisch, verwaltungstechnisch und auch finanziell) für Windräder und Solarzellen. Punkt.

In nur wenigen Jahren gibt es keine Kohle mehr für Kohleverstromung. Atomkraftwerke möchte man auch nicht gerne in Deutschland und anderswo in dicht besiedelter Zivilisation (wie Deutschland) haben, weil bei einer echten Havarie (wie in Fukishima, Japan) so um die 150000 Menschen umgesiedelt werden müssten.

Bleiben als Energieträger, Erdgas, Erdöl, sowie Wind, Sonne, und Wasserkraft.
Erdgas und Erdöl sind erschöpfliche, begrenzte Quellen, die in unserer, oder unserer Enkelgeneration wegfallen werden.

Bleiben als Energieträger der Zukunft also nur noch Wind, Sonne, und Wasserkraft.

Und deswegen müssen wir in Deutschland diese Energien fördern, subventionieren. Um Deutschland zum weltweit besten Lieferanten dieser Technologien zu machen.
Damit Deutschland als Fabrikant oder zumindest als Patent-Inhaber davon profitiert.


Immer, wenn ich auf meinem Weg zur Arbeit an Windrädern vorbei fahre, freue ich mich darüber, dass der heimische Strom bei uns "kostenlos" durch den Wind erzeugt wird.
Ich finde den Anblick von Windrädern schön.

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Allein-Unter-Welpen 17.11.2019, 21:32
218. Kapitalismus ist wenn den Preis andere bezahlen

und der Preis fuer Windkraft in naehe von Wohnungen ist nun mal das Menschen durch Infraschall krank werden.
Die koennte man natuerlich so richtig entschaedigen - aber dann wuerden sich Windkraftanlagen auf dem Land nicht mehr rechnen. Off-Shore dagegen schon bzw. erstrecht.
BTW: wann finanzieren die E-Autos endlich ueber eine zusaetzliche Auto-Stromsteuer die Strasseninfrastruktur mit? Bezin und Diesel waeren ja wesentlich guenstiger wenn da nicht Steuern bis-zum-geht-nicht-mehr drauf waeren...

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Macher 17.11.2019, 21:33
219. An Greta: die Erneuerbaren haben nicht genug Platz in Deutschland

Jedes Windrad führt zu mindestens einer Bürgerinitiative, ein Autobahnkilometer darf nur gebaut werden wenn der Steuerzahler für jeden einzelnen Frosch (von medial gezählten zig Millionen auf diesem einen Kilometer) gefühlt mindestens 10 Millionen Euro "Lebenserhaltungskosten" investiert, jeder Kilometer neue Bahnstrecke und jede neue Startbahn führen zu unzähligen Protesten und mehren gigantisch die Juristen beim Reiseweltmeister Deutschland.

Windräder? Die sind schon längst keine neue Technologie mehr, sie sind ausentwickelte Massen-Technologie. Der größte Volumen-Hersteller von Windrädern ist längst China, auch der von Solarzellensystemen. Bei letzteren hat China die Kern-Technologie entwickelt die der deutschen finanzorientierten Industrie zu anstregend und zu risikoreich war und sie nur nach Subventionen schrie.

Deutschland hat längst angesichts seiner immer noch zunehmenden Besiedlungsdichte viel zu wenig verfügbare Fläche um Bevölkerung und Wirtschaft komplett mit nur regenerativer Energie zu versorgen. Von 100% "Erneuerbaren" zu träumen ist daher auch nur Disziplin der welt-, realitäts- und lebensfernen grünen Fantasten die es in die Medien schaffen und dort Hysterie und Hypes erzeugen können.

In der Tat, ja. Umweltschutz und erneuerbare Energieversorgung müssen angegangen werden. Sie sind aber technologisch und wirtschaftlich Projekte über Generationen. Der Kern von Umweltschutz und anthropogenen Anteil des Klimawandels ist aber die Überbevölkerung dieser Erde mit der drastischen Übernutzung aller natürlichen Ressourcen als Folge. CO2 stoßen nicht nur Kraftwerke und Autos aus sondern jedes atmende Lebewesen, insbesondere auch jeder der bald 10 Milliarden Menschen dieser Erde allein nur durch seine eigene dauernde Atmung zum Leben.
Entweder der Mensch kann sich aus eigener Kraft reduzieren oder die Natur tut dies für ihn ! Das Leben wird aber überleben! Womöglich aber nicht der Mensch, man denke nur an die Dinosauriere!

Anstatt 80 Millionen Einwohner verträgt die Fläche Deutschlands für ein komplett umweltverträgliches Dasein höchstens 8 Millionen Einwohner. Deren leben wäre dann auch wieder lebenswert weil stressfreier.

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