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Wissenschaft absurd: Ein Datensatz - 29 Ergebnisse
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Bekommen dunkelhäutige Fußballer häufiger rote Karten als hellhäutige? 29 Forscherteams haben ein und denselben Datensatz ausgewertet - und sind zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen gekommen.

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ash26e 09.10.2015, 02:10
60. Die Klimaokultisten haben´s da leichter:

Passen die Daten nicht zu den Ergebnissen, werden die Daten zurechtgeklopft. Notfalls mit dem Hockeyschläger

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roland.vanhelven 09.10.2015, 02:35
61. ein datensatz...

...ist eine einzige zeile in einer datenbank tabelle. da gibt es nicht so viele interpretationsmoeglichkeiten.

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Miere 09.10.2015, 05:47
62. Statistik

Man könnte aber auch einfach folgern, dass viele Wissenschaftler es mit der Mathematik nicht so drauf haben, was Statistiken, Fehlergrenzen und sowas angeht.

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mam71 09.10.2015, 09:05
63.

Zitat von THINK
Sie kapieren offensichtlich nicht den Unterschied. In den Naturwissenschaften geht es ausschließlich um mess- und prüfbare, also konkrete Größen, die eindeutig definiert sind. In den Pseudowissenschaften (=Sozial- und Wirtschaftswissenschaften) gibt und kann es keine klaren Definitionen geben, da es hier fast ausschließlich um abstrakte Begriffe geht, die naturgemäß nicht definiert werden können. Folglich haben hier Streitigkeiten mehr mit Germanistik und nichts mit Logik zu tun. Statistische Analyse IST trivial.
Ihnen unterläuft ein Denkfehler: Da der Mensch mitsamt seinem Gehirn und allem was zu ihm gehört, unzweifelhaft Teil der Natur ist, ist auch alles was der Mensch tut, denkt, sagt, phantasiert und träumt Bestandteil der Natur kann somit selbstverständlich Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung sein. Pseudo ist daran gar nichts. Dass mancher selbsternannte Naturwissenschaftler offenbar damit überfordert ist, wenn sich etwas nicht in mathematische Beschreibungen fassen lässt, die dann entweder wahr oder falsch sind, und deshalb glaubt, er kann etwas nicht "definieren" ist sein Problem.

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cindy2009 09.10.2015, 09:06
64.

Zitat von pauleschnueter
Es ist mir nicht klar, was Sie damit meinen. Es gibt Kraftwerke, in deren Umgebung die Menschen weniger Krebs haben als der Bundesdurchschnitt und es gibt Kraftwerke, in deren Umgebung die Menschen leicht häufiger Krebs haben. Im Mittel ist also nichts sichtbar. Sie könnten das Krebsrisiko auch mit der Region in Deutschland und der Höhenlage bzw der Nähe zur nächsten Autobahn, und der Bodenbeschaffenheit korrelieren. Das Ergebnis würde Sie (negativ) überraschen. Denn: Obwohl(!) Kernkraftwerke in D in niedriger Lage gebaut sind, sind die Krebszahlen in ihrer Umgebung dennoch so hoch wie im Bundesflächendurschnitt, obwhol in D viele Wohnorte ja deutlich über Mehreshöhe haben und mithin einer erhöhten Höhenstrahlung ausgesetzt sind. Sie sehen also: je nachdem, was man womit vergleicht ...
Z.B. das hier: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/krebsfaelle-an-akw-studie-sieht-erhoehtes-leukaemierisiko-fuer-kinder-a-647087.html

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seikor 09.10.2015, 09:48
65. dämliche Überschrift...

natürlich gibt es von 29 Forscherteams 29 Ergebnisse...
Die Überschrift suggeriert aber, dass es 29 unterschiedliche Ergebnisse sind, was aber nach Studium des Artikels nicht wirklich stimmt: 20 etwa gleiche Auswertungen und ein paar weitere Grüppchen.
Nicht verwunderlich, wenn nicht mal die Datenlage gleich definiert ist...

Völlig überflüssig, diese Studie.

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rka001 09.10.2015, 10:26
66.

Zitat von AxelSchudak
Eigentlich gibt es nur zwei erhobene Faktoren: Hautfarbe (dargestellt in 5 Farbabstufungen, die ordinal skaliert sind) und die Anzahl der Karten in jeder Stufe - vereinfacht also: Hautfarbe - Karte Dann kann man untersuchen, ob es einen signifikanten Zusammenhang von H zu K gibt. Kann man diesen nachweisen, darf man spekulieren ob H->K, K->H oder EA -> H und EA -> K gilt, wobei EA für "Etwas anderes" steht - und alle drei Möglichkeiten auch parallel existieren können. EA wäre z.B. Rassismus der Schiedsrichter oder Fairness der Spieler - oder auch die Liga in der sie spielen sowie die dortige Kartenhäufigkeit, etc... Dieser zweite Teil besteht im wesentlichen aus (wohlüberlegten) Spekulationen, wird aber in der Regel als Ergebnis der Studie verkauft.
Wenn Wissenschaft so einfach wäre, hätte ich nicht 4 Jahre für meine Promotion gebraucht.

Googlen Sie Confounder, Interaktionen, multivariate Statistik. Was Sie betreiben, lässt sich grob als cherry picking bezeichnen, nämlich das bewusste Weglassen möglicherweise relevanter Daten.

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THINK 09.10.2015, 11:09
67.

Zitat von mam71
Ihnen unterläuft ein Denkfehler: Da der Mensch mitsamt seinem Gehirn und allem was zu ihm gehört, unzweifelhaft Teil der Natur ist, ist auch alles was der Mensch tut, denkt, sagt, phantasiert und träumt Bestandteil der Natur kann somit selbstverständlich Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung sein. Pseudo ist daran gar nichts. Dass mancher selbsternannte Naturwissenschaftler offenbar damit überfordert ist, wenn sich etwas nicht in mathematische Beschreibungen fassen lässt, die dann entweder wahr oder falsch sind, und deshalb glaubt, er kann etwas nicht "definieren" ist sein Problem.
In der Wissenschaft besteht eine Selbstbeschränkung, was man wissenschaftlich untersuchen kann und was nicht.
Traumdeutung z.B. gehört ähnlich wie Astrologie nicht zu den wissenschaftlichen Disziplinen, da hier Behauptungen aufgestellt werden, die man nicht prüfen kann. Hypothesen machen nur dann Sinn, wenn man sie prüfen bzw. falsifizieren kann. Ist das nicht möglich, wie in den sozial- und wirtschaftlichen Fächern häufig, sind das keine Hypothesen sondern schlichte private Behauptungen und Arbeiten darüber zumeist beliebiges und sinnloses Geschwafel.

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Dino822 09.10.2015, 11:19
68.

Zitat von Miere
Man könnte aber auch einfach folgern, dass viele Wissenschaftler es mit der Mathematik nicht so drauf haben, was Statistiken, Fehlergrenzen und sowas angeht.
Nunja, wenn es tatsächlich handwerkliche Fehler in den Studien gibt, können Sie diese doch sicherlich aufzeigen?

Oder ist ihre Folgerung einfach eine Meinung (um nicht Vorurteil zu sagen), ohne jeglichen Beweis, oder gar Hinweis auf Korrektheit?

Das Problem ist doch, dass es einen endlichen Datensatz, und eine undefinierte Anzahl von Abhängigkeiten gibt. Bei einem solchen Problem kann es keine eindeutige Wahrheit geben. Es kann nur getestet werden ob ein Hypothese (zu einer gewissen Wahscheinlichkeit) stimmt oder nicht. Die Bewertung inwiefern diese Hypothese Sinn macht, oder sich gar für allgemeingültige Aussagen eignet, ist dann Aufgabe des Lesers, bzw. der Journalisten, die versuchen die Ergebnisse für die Allgemeinheit aufzubereiten.

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vo_rembremerdeng 09.10.2015, 11:28
69. Statistische Spielereien

sind bei eher kurios- abseitigen Themen harmlos.

Schlimm wird es bei Medikamenten, wenn bestimmte Nebenwirkungen nicht ins Bild passen, und statistisch eliminiert werden müssen. Diese Fälle gibt es zuhauf.

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