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Wissenschaft absurd: Ein Datensatz - 29 Ergebnisse
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Bekommen dunkelhäutige Fußballer häufiger rote Karten als hellhäutige? 29 Forscherteams haben ein und denselben Datensatz ausgewertet - und sind zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen gekommen.

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Arminiafan 09.10.2015, 11:42
70.

Zitat von Wissenschaftler 2014
"Hautfarbe in 5 Stufen" - dies scheint mir das einzige Grund für die unterschiedlichen Ergebnisse zu sein. Ansonsten muss man eben eine Tabelle erstellen - hat niemand der 22 "Wissenschaftler-Gruppen" gemacht und erst einmal feststellen, ob es überhaupt einen Zusammenhang zwischen Hautfarbe und Platzverweis gibt. Dies lässt sich in wenigen Minuten Arbeit erledigen. Wissenschaft halt...
Das wäre doch zu einfach. :-)
Eine komplexe Lösung für einen einfach zu berechnenden Sachverhalt zu erarbeiten ist doch viel schicker!
Wenn die Vorgabe tatsächlich so einfach war, geht es hier um Excel-Arbeit von etwa 30 Minuten (mit testen).

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mam71 09.10.2015, 15:53
71.

Zitat von THINK
In der Wissenschaft besteht eine Selbstbeschränkung, was man wissenschaftlich untersuchen kann und was nicht. Traumdeutung z.B. gehört ähnlich wie Astrologie .....
Für den hier vorliegenden Fall sind Ihre Ausführungen unzutreffend, sorry.

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THINK 09.10.2015, 16:02
72.

Zitat von mam71
Für den hier vorliegenden Fall sind Ihre Ausführungen unzutreffend, sorry.
Lacht. Mein Posting ist selbstverständlich auch im vorliegenden Fall zutreffend.
Sie haben wenig bis keine Ahnung, was Wissenschaft ist und wie sie funktioniert.

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AundZwanzig 09.10.2015, 18:11
73. Diese seitens der vorhandenen Daten vorgegebene...

Zitat von JaguarCat
Das ist ein tolles Experiment. Wobei natürlich in dem Fall, dass man die "Hautfarbe" in fünf Stufen angegeben hat, unterschiedliche Auswertungen durch unterschiedliche Teams schon geradezu vorprogrammiert sind.
...Hautfarbenabstufung ist natürlich problematisch. Eventuell kann man diese Daten aber (teilweise) selber anhand der Photos abgleichen. Die Daten selber erhält man unter https://osf.io/47tnc/.

Ich hoffe im Laufe der nächsten Woche Zeit dafür zu finden, weil mich persönlich interessiert, was denn Machine-Learning-Techniken für Vorhersagefunktionen daraus erzeugen. So richtig neugierig bin ich allerdings auf die Ergebnisse unüberwachter mehrdimensionaler Clustering-Analysen.

Ich habe allerdings jetzt schon den Verdacht, dass die ~146000 Datensätze im Zusammenhang mit den 28 Parameterdimensionen nicht für eine gute Vorhersagefunktion ausreichen. Interessant wären aber auch schon Ergebnisse einer PCA oder ähnlicher Techniken zur Dimensionsreduzierung, weil man dadurch schon die relativ unwichtigen Kriterien erkennen kann.

Mal sehen - hoffe ich finde die Zeit, weil mich das wirklich interessiert.

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AundZwanzig 11.10.2015, 00:20
74. Sieht leider nicht so interessant aus, wie ich dachte...

Zitat von AundZwanzig
Mal sehen - hoffe ich finde die Zeit, weil mich das wirklich interessiert.
..., jedenfalls nach dem ersten gröberen Überblick.

Ein wohl wesentlicher Aspekt fehlt in diesen Daten, weil sie schon für die spezielle Bearbeitung vorbereiten sind. Der Time-Stamp der Urdaten, also wann ein Schiedsrichter welchem Spieler eine Karte aus welchem Grund gezeigt hat, ist hier entfernt, so dass die - mir persönlich - jedenfalls naheliegendste Vermutung nicht mehr zu überprüfen ist: Ein "Rauhbeine" und "Schwalbenkönige" (beispielsweise) werden gegebenenfalls eher verwarnt, als Spieler, die in der jeweiligen Vergangenheit nicht so oft aufgefallen sind.

Die entsprechende Untersuchung der Spielerdimension ist aufgrund der fehlenden Daten nicht sinnvoll.

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practicus 11.10.2015, 14:26
75. Aber auch da

Zitat von pauleschnueter
Es ist mir nicht klar, was Sie damit meinen. Es gibt Kraftwerke, in deren Umgebung die Menschen weniger Krebs haben als der Bundesdurchschnitt und es gibt Kraftwerke, in deren Umgebung die Menschen leicht häufiger Krebs haben. Im Mittel ist also nichts sichtbar. Sie könnten das Krebsrisiko auch mit der Region in Deutschland und der Höhenlage bzw der Nähe zur nächsten Autobahn, und der Bodenbeschaffenheit korrelieren. Das Ergebnis würde Sie (negativ) überraschen. Denn: Obwohl(!) Kernkraftwerke in D in niedriger Lage gebaut sind, sind die Krebszahlen in ihrer Umgebung dennoch so hoch wie im Bundesflächendurschnitt, obwhol in D viele Wohnorte ja deutlich über Mehreshöhe haben und mithin einer erhöhten Höhenstrahlung ausgesetzt sind. Sie sehen also: je nachdem, was man womit vergleicht ...
schon wieder eine falsche Hypothese:
Die Differenzen der Höhenlagen der KKW zwischen 0m und 500m über NN bedingen keinen nenneswerten Effekt der Höhenstrahlung, verglichen mit der Bodenaktivität aus natürlichen Quellen! Z.B der Urangehalt des Bodens (ca 1,5 Tonnen pro Quadratkilometer bis 30cm Tiefe), Verbrennung von Stein- und Braunkohle (0.3g/Tonne), Radon aus Bergwerksabluft, Strahlung aus Baumaterialien wie Beton etc pp.
Aus der Asche von einigen chinesischen Steinkohlekraftwerken läßst sich pro Jahr 120 Tonnen Natururan gewinnen!

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timtonic 27.07.2016, 15:32
76. Die Arroganz der Naturwissenschaftler

Und natürlich kommen sofort ein paar Naturwissenschaftler um die Ecke, um den Geisteswissenschaftlern die Wissenschaftlichkeit abzusprechen. Das zumindest ist wohl eine natürliche Konstante.

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