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Wissenschaftsstreit: Werft den "Irischen Riesen" ins Meer!

Nun also doch? 200 Jahre steht das Skelett*des sogenannten Irischen Riesen in einem Londoner Museum. Jetzt fordern Wissenschaftler, den letzten Willen des Toten zu respektieren und seine*Leiche*im Meer zu bestatten. Doch der Museumsdirektor stellt sich quer.

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XRay23 21.12.2011, 22:00
1.

Zitat von sysop
Nun also doch? 200 Jahre steht das Skelett*des sogenannten Irischen Riesen in einem Londoner Museum. Jetzt fordern Wissenschaftler, den letzten Willen des Toten zu respektieren und seine*Leiche*im Meer zu bestatten. Doch der Museumsdirektor stellt sich quer.
Moralisch korrigiert?
Was soll denn dieser Unsinn, der Mann ist seit 200 Jahren tot, es wird ihn wohl kaum stören wo seine Knochen herumliegen.
Die wenigsten Toten interessieren sich nach ihrem ableben für Ihre Körper.

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sukowsky 21.12.2011, 22:10
2. Die Sensationsgier muss enden

Zitat von sysop
Nun also doch? 200 Jahre steht das Skelett*des sogenannten Irischen Riesen in einem Londoner Museum. Jetzt fordern Wissenschaftler, den letzten Willen des Toten zu respektieren und seine*Leiche*im Meer zu bestatten. Doch der Museumsdirektor stellt sich quer.
Der letzte Wille sollte unbedingt respektiert werden.
Man kann doch einen künstlichen Abdruck veranlassen.

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syhiam 21.12.2011, 22:45
3. ...

Zitat von XRay23
Moralisch korrigiert? Was soll denn dieser Unsinn, der Mann ist seit 200 Jahren tot, es wird ihn wohl kaum stören wo seine Knochen herumliegen. Die wenigsten Toten interessieren sich nach ihrem ableben für Ihre Körper.
Sicher dass sie sich nicht für die Körper interessieren?
Schonmal mit einem Toten gesprochen oder wie?

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tubolix 21.12.2011, 22:47
4. mit welchem recht ...

... stellen sich irgendwelche museumsdirektoren über den letzten willen eines menschen ?

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trafozsatsfm 21.12.2011, 22:52
5. Nieder mit dem Erbrecht?

Zitat von XRay23
Moralisch korrigiert? Was soll denn dieser Unsinn, der Mann ist seit 200 Jahren tot, es wird ihn wohl kaum stören wo seine Knochen herumliegen. Die wenigsten Toten interessieren sich nach ihrem ableben für Ihre Körper.
Nach dem Tod interessiert eigentlich niemanden mehr irgendwas (wenn wir die religiöse Ebene mal außen vor lassen).
Nach Ihrer Logik könnte man also Ihr Vermögen nach Ihrem Tod an irgendwelche Leute verteilen oder dem Staat geben, statt es denen zukommen zu lassen, die Sie testamentarisch bestimmt haben (z.B. Ihre Kinder, Verwandten, Freunde oder von Ihnen geschätzte wohltätige Organisationen). Denn schließlich wären Sie ja tot - was sollte es Sie noch interessieren, wo Ihr Geld bleibt?

Und was für so etwas Banales wie Geld gilt, sollte doch wohl für den eigenen Körper erst recht gelten! Und dieser Mann hat sich vor seinem Tode sehr wohl dafür interessiert, was nach seinem Tod mit seinem Körper geschieht. Und eine solche Willenserklärung sollte man respektieren.

Man kann ja für Forschungszwecke einen Abdruck machen und einen einzelnen Knochen für zukünftige Gewebeproben unter Verschluss halten.
Aber nur um einen schicken Ausstellungs"gegenstand" zu haben, den Willen des Verstorbenen zu missachten ist schäbig...

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Joshua Philgarlic 21.12.2011, 23:23
6.

Zitat von XRay23
Moralisch korrigiert? Was soll denn dieser Unsinn, der Mann ist seit 200 Jahren tot, es wird ihn wohl kaum stören wo seine Knochen herumliegen. Die wenigsten Toten interessieren sich nach ihrem ableben für Ihre Körper.
Logisch, JETZT kann er sich nicht mehr dazu äußern, aber immerhin hat er's in weiser Voraussicht zu Lebzeiten getan, und das sollte man respektieren!

Was hat das Museum oder die Forschung für einen Nutzen von diesem Skelett? 2,30 mögen im 18. Jh. noch außergewöhnlich gewesen sein – heutzutage spielt "so einer" in der NBA! Ich bin mir sicher, daß ähnlich große Sportler inzwischen umfangreicher und wissenschaftlich bedeutender dokumentiert sind, als ein 200 Jahre alter "Freak"!

Lasst dem Burschen also seinen Frieden und bestattet ihn endlich so, wie ER es sich gewünscht hat!

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Koda 22.12.2011, 00:15
7. OPietät macht den Menschen aus

Zitat von XRay23
Moralisch korrigiert? Was soll denn dieser Unsinn, der Mann ist seit 200 Jahren tot, es wird ihn wohl kaum stören wo seine Knochen herumliegen. Die wenigsten Toten interessieren sich nach ihrem ableben für Ihre Körper.
Tote können zwar kein Interesse mehr ausdrücken; aber wenn sie es könnten, würden sie sich doch dagegen sehr wahrscheinlich aussprechen, ausgestellt zu werden.

Mal abgesehen davon, dass Sie anscheinend des Lesens nicht mächtig sind. Der tote Ire hatte sich schon zu Lebzeiten dageen ausgesprochen, ausgestellt zu werden. Ergo hatte er sich wohl vorher Gedanken über seinen Körper nach seinem Ableben gemacht.
Ibr Beitrag lässt die Zivilationserrungenschaft der Pietät vermissen.

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flachatmer 22.12.2011, 00:29
8. ♟

Zitat von XRay23
Moralisch korrigiert? Was soll denn dieser Unsinn, der Mann ist seit 200 Jahren tot, es wird ihn wohl kaum stören wo seine Knochen herumliegen. Die wenigsten Toten interessieren sich nach ihrem ableben für Ihre Körper.
Warum dann immer dieses Geschiss um Nekrophilie? Wäre doch mal eine zu überdenkende Erweiterung in Ihrem Spenderausweis.

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awiechmann 22.12.2011, 00:58
9.

Zitat von sysop
Dann habe der Chirurg Byrnes Leiche ausgekocht, bis nur noch das Skelett übrig geblieben sei.
... und dann hat man noch verwertbare DNS aus dem Knochenmark erhalten?
Ein Forist meinte schon, dass man das Skelett abgießen könnte - warum also nicht dem letzten Willen Byrnes' entsprechen...

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