Forum: Wissenschaft
Woher der Hass kommt: Die Ratte in uns
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Viel wird darüber gesprochen, warum Herabblicken und Hass auf andere derzeit so populär sind. Es gibt dafür eine einfache psychologische Erklärung - und damit eine Handlungsanweisung für den Umgang mit all der Verachtung.

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josipawa 20.11.2016, 10:11
1.

Eine Ansammlung von Schlagworten ergibt nicht zwingend eine schlüssige Argumentation. So höre ich also mit dem Lesen auf, so nach dem zweiten Absatz, bei Frau Berg, Frau Stoko..., Herrn Augstein und Herrn Müller auch schon mal früher.

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nurEinGast 20.11.2016, 10:13
2.

Guter Artikel, verständlich und schlüssig auch für uns Laien geschrieben. Danke! :)

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RudiRastlos2 20.11.2016, 10:14
3.

Ich hasse das Wort 'Hass'. Wie es inflationär die Medien erobert hat, ohne dass reflektiert wird, was damit eigentlich gemeint ist. Das Wort 'Hass' ist zu einer Art Nazi-Keule geworden, nur ohne Nazis... zumindest im Wort. Alles bekommt den Stempel 'Hass' und sofort ist jede Diskussion darüber Tabu und es ist gesellschaftlich geächtet.

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Phil2302 20.11.2016, 10:14
4. liest sich schlüssig

Vereinfacht mir aber zu stark. Meiner Meinung nach kommt der gesellschaftliche Hass auf andere "Gruppen" durch Angst vor Veränderung. Ein schwuler Freund von mir ist zum Beispiel mit der aktuellen Entwicklung der Einstellung gegenüber Homosexuellen natürlich sehr zufrieden, hat jedoch Angst, dass das Rad in der Hinsicht wieder zurück gedreht wird, da der große Feind der Homosexualität, Religion, wieder auf dem Vormarsch ist, wenn auch in einer anderen Form als er vor Jahrzehnten in Deutschland etabliert war. Ich könnte viele dieser Beispiele aufzählen, denke aber der Punkt ist deutlich geworden.

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schoenwetterschreiberling 20.11.2016, 10:19
5. Bemerkenswert

Bis zum letzten Absatz war ich nicht sicher, ob der Text womöglich Potenzial hätte, beide Seiten zum Nachdenken anzuregen als Weiterführung des ansprechend zurückhaltenden Beitrags von Frau Berg. Doch dann geht es los: Das Bürgerrecht, seine konservativen Präferenzen bei Wahlen Ausdruck zu verleihen, wird gleichgesetzt mit einer schweren Krankheit. Die mediale Dauerüberzeugung wird zur Hilfe zur Selbsthilfe für schwer Suchtkranke verklärt. Somit ist und bleibt eines klar: WIR sind die Guten! Und ihr braucht dringend Hilfe! Immer wieder schön zu lesen, wie gnadenlos intolerant sich die sogenannten Toleranten benehmen.

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Björn Borg 20.11.2016, 10:19
6. Jetzt fühle ich mich besser!

Leider endet der Artikel an der entscheidenden Stelle: Was wäre denn den rassistischen und rechtsnationalen als höheres Gut anzubieten? Hat der Autor ein solches Gespräch schon einmal gesucht?
Wenn man auf diese Leute zugeht, fühlen die sich gleich besser, weil sie einem den Mittelfinger zeigen können ...

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fraumarek 20.11.2016, 10:21
7. Ein kluger Artikel. Aber leider....

...wird er nicht viel bewirken, weil der an die Vernunft des Menschen appelliert. Wir glauben zwar, dass wir vernunfgesteuerte Wesen seien aber leider ist das nicht der Fall. Wir treffen alle wichtigen Entscheidungen unseres Kebens auf emotionaler Ebene.

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BjoBa 20.11.2016, 10:23
8. Ok

Also, ich lese im Mement recht selten Foren und Hass kenne ich in der Gesellschaft daher auch nur wenig. Denn in meiner Umgebung und im Freundeskreis redet man nett miteinander. Ausserdem differenziere ich, ob ein Professor einem dunkleren Menschen Schwarzer hinterherruft oder ein Bauarbeiter. Der Bauarbeiter hat normalerweise nicht so einen ausgefeilten Wortschatz und seltener die weitreichende Intuition dahinter. Also, wenn im Forum fiese Wörter fallen, kann es doch auch einfach nur am amangel des Absenders und der Fehlinterpretation des Empfängers liegen. Daher denke ich, die meisten Menschen sind von grundaus gut und keine Rassisten...

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Schlumperli 20.11.2016, 10:23
9.

Na, dann wollen wir hoffen, dass Journalisten endlich dazu lernen und weniger hasserfüllt auf Donald Trump herabblicken ;-)

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