Forum: Wissenschaft
Woher der Hass kommt: Die Ratte in uns
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Viel wird darüber gesprochen, warum Herabblicken und Hass auf andere derzeit so populär sind. Es gibt dafür eine einfache psychologische Erklärung - und damit eine Handlungsanweisung für den Umgang mit all der Verachtung.

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HansPa 20.11.2016, 10:24
10. Ganz ihrer Meinung!

Dann sollte SPON endlich aufhören auf so eine einseitige Art über Trump und die amerikanische Gesellschaft zu schreiben. Diese unerhörte Unausgewogenheit kann sich nämlich ebenfalls in seiner extremsten Form als Hass ausprägen. Geht mit bestem Beispiel voran: Schluss mit Trump bashing! Ergründet doch mal lieber die Ursachen für die Demokratiekriese und schreibt darüber

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phantom-309 20.11.2016, 10:24
11. Lieber Rattenmann

Tiefenpsychologie ist zugegebenerweise nicht jedermanns Geschmack, manch einer mag die auch alten triebtheoretischen Hypothesen über den Zusammenhang von Überforderungen in der frühkindlichen Körperkontrolle und späteren Zwangssymptomen "unappetitlich" finden - damit schwimmen Sie, lieber Verfasser, aber zumindest im Mainstream und holen sich kein blaues Journalistenauge (bleiben aber auch langweilig).
Dennoch der Ratschlag, schreiben Sie doch zumindest das Wort richtig, auch wenn es Ihnen Angst macht. Es heißt: Psychoanalytiker.

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Umbodsmadur 20.11.2016, 10:26
12. Selber

Naja, die Methode, mit der man die Verachtung einer anderen Gruppe zum Ausdruck bringt, beherrschen Sie ja aus dem FF. Zitiere: "dass alle männlichen Kinder mit ihren eigenen Müttern schlafen wollen". Hier wird eine Fachrichtung mit gezielten plakativen Aussagen diffamiert, so dass jemand, die/der mit der Thematik nicht vertraut ist, denken muss "aber die spinnen doch total". Geben Sie zu, dass das Ihre Absicht ist.
Dabei ist Psychoanalyse genau das, was Sie fordern: anstelle des schnellen Fix aus dem Psychopharmaka-Regal ein langwieriger, sehr involvierter Prozess, an dessen Ende nicht die totale Glückseligkeit steht, sondern ein bewussterer und verständnisvoller Umgang mit dem eigenen Scheitern und dem anderer Leute. Ist das nicht, was Sie gerne hätten?

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ontwoone 20.11.2016, 10:26
13. SPON auf guter Mission

In den letzten Tagen sind Sie und Ihre Kollegen erfreulicherweise auf dem richtigen, guten, Weg. Worte sind wie ein geworfener Stein im Wasser: sie lösen eine Welle aus, bei der man nicht weiß, wie sie auf welches Ufer trifft. Bitte wirken Sie, im Guten, auf Ihre Medien-Kollegen ein die unser Fernsehprogramm produzieren. Und denken Sie dran, nicht überhöhen, weil Sie Vertreter der höheren Kaste der Journalisten (klingt nach Tagelöhner ;-) sind. Denn im Fernsehen geschieht genau das, was Sie beschrieben haben, für Jedermann leicht zugänglich.

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achjott 20.11.2016, 10:27
14. Wozu?

Das Streben, der Beste zu sein, resultiert daher, dass dieser für das andere Geschlecht attraktiver ist und mehr/stärkeren Nachwuchs zeugen kann. Denn auch sexuelle Anziehung basiert weitestgehend auf Instinkten. Jetzt ist die Triebkette komplett. Der Autor hat leider Recht mit seiner Darstellung. Er hat auch Recht, wenn er sagt, dass ein Mensch seine Triebe erkennen und teilweise beherrschen kann. Nur kann man den Leuten zur Erkenntnis verhelfen, die zur Zeit nicht in der Lage sind, wenn die Masse der Bevölkerung solches Triebverhalten offen oder heimlich gutheißt oder zumindest achselzuckend hinnimmt?

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kyon 20.11.2016, 10:28
15. Einseitige Argumentation der üblichen Art

Ach, Herr Stöcker, wie einseitig Sie doch argumentieren! Ist Ihnen etwa in der zurückliegenden Zeit entgangen, dass sich die "etablierte" Politik und die Medienlandschaft darin berauschte, Menschen und Gruppierungen, die sich um den Staat und die gesellschaftliche Entwicklung Sorgen machten, herabzuwürdigen und auszugrenzen? Und sollte Ihnen auch bezüglich der "Option, die bösen Muslime zu verachten", entgangen sein, dass weltweit mit extrem hoher Signifikanz auffällig viele terroristische Handlungen von Mitgliedern einer ganz bestimmten Religion begangen werden und dass Staate, die islamisch regiert werden, mit aller Macht auf sogenannte Ungläubige herabblicken, also religionsrassistisch handeln? Schade!

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kleineRatte 20.11.2016, 10:28
16. Woher der Hass kommt: Die Ratte in uns

Das Foto der Ratte ist zauberhaft. Der Vergleich hinkt. Für die Medizin mögen Ratten hilfreich sein. Ratte und Politik passt nicht.
Abgebildet ist eine Farbratte. Es sind liebenswerte Tiere und menschenbezogen.
Sternzeichen Ratte im chinesischen Horoskop:
Die Ratte ist ein humorvoller und oft charmanter Mensch, der die Geselligkeit liebt. Sie ist ein Gruppenwesen, das am liebsten bei allen Aktivitäten Mitstreiter hat.

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unky 20.11.2016, 10:30
17. Keine Toleranz gegenüber den Intoleranten

"Die wichtigste Schlussfolgerung aus dieser Erkenntnis ist diese: Das derzeit so häufig eingeforderte Verständnis für diejenigen, die Rassismus, Sexismus, Homophobie und so weiter als Krücken fürs eigene Selbstwertgefühl benutzen, ist fehlgeleitet. Einem Alkoholiker hilft man ja auch nicht, indem man Verständnis für seine Sucht zeigt."

Danke für den Beitrag. Er hat mir deutlich gemacht, woher mein Unbehagen rührt, wenn mehr Verständnis gegenüber den Intoleranten und sich menschenverachtend Gebenden gefordert wird. Intolerante Demokratieverachter - und das sind Rassisten, Sexisten, Antisemiten und Co. nun einmal - machen sich deren Errungenschaften zu eigen und zerstören sie durch ihr Verhalten.

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cdrb 20.11.2016, 10:31
18. Die großen

Der Autor verschweigt natürlich, dass alles, was er über "Rassismus" schreibt, in gleicher oder sehr ähnlicher Form auf jeden "Ismus" (Faschismus, Sozialismus, Kommunismus, etc. pp.) angewendet werden kann.

Und jeder, der ihn aufgrund seiner tiefen Einsicht in die Zusammenhänge der Welt lobt, möge kritisch darüber nachdenken, was denn hier im Forum los war, als es gegen "die abgehängten" Trump-Wähler ging, gegen "den alten weißen Mann", gegen "den" Wähler, der "nur" zu 40% einen Universitätsabschluss habe, etc. pp.

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sonnen_klar 20.11.2016, 10:32
19. Unser animalisches Erbe

Vielleicht fällt irgendwann einmal auf, dass diese unpassenden Verhaltensweisen alles Instinkte sind, die im Überlebenskampf früheren Zeiten einmal ihren Sinn hatten. Durch die kulturelle Evolution haben sie ihren Zweck verloren, sind aber weiter in unseren Genen verankert. Doch das passt naürlich nicht zum Weltbild eines göttlich geschaffenen Wesens.

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