Forum: Wissenschaft
Woher der Hass kommt: Die Ratte in uns
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Viel wird darüber gesprochen, warum Herabblicken und Hass auf andere derzeit so populär sind. Es gibt dafür eine einfache psychologische Erklärung - und damit eine Handlungsanweisung für den Umgang mit all der Verachtung.

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abwäger 20.11.2016, 12:01
200. Sehr nachvollziehbar

Beim sogenannten Bauchgefühl, das einem Instinkt folgt, unterscheiden wir uns wohl wirklich nicht so sehr von Tieren. Und das Bauchgefühl war relativ unstrittig ein wesentlicher Grund für die Wahlentscheidung in den USA. Menschen können aber viel mehr: ihre geistigen Fähigkeiten wie Nachdenken einzusetzen. Wenn wir uns aber überfordert fühlen, regiert schnell das Bauchgefühl, und so bleiben wir weit hinter unseren Fähigkeiten zurück.
Macht euch eine komplexer werdende Welt nicht zu einfach - denkt nach. Sonst kann man Gefahren nicht erkennen.

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frater~nemo 20.11.2016, 12:02
201. 'Hass'?...

...ist evtl. doch sehr, zu sehr überspitzt als Beschreibung eines Phänomens, dass man auch 'Ohnmacht' nennen könnte: große Teile der Bevölkerung sehen zB die unwiderruflich-dauerhaft großen Veränderungen, die eine (zurückhaltend formuliert) anfänglich 'grenzenlos' liberale Flüchtlings- bzw. Zuwanderungspolitik Merkels für die soziokulturelle Aufstellung der BRD bedeutet. Wurde dieses Gesellschaftsbild jemals konsensual ausgehandelt? Haben wir in dieser so wesentlichen Frage des Zusammenseins ein gemeinsames Leitbild? Für nicht wenige scheint es nur eine einseitige Verordnung 'von oben herab' - unter Prädominanz linksliberaler Ansichten - zu geben... daraus erwächst ein Gefühl des Steuerungsverlusts und in det Folge auch Wut/Unzufriedenheit...

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toskana2 20.11.2016, 12:03
202. schön mutig

Schon der Vergleich der Hasser mit Ratten, lieber SPIEGEL,
finde ich schön mutig!
Wenn man denn voraussetzt, das Hass zu menschlichen Regungen gehört, gleich, WORAUS sich diese Regung speist.

Wenn nicht, dann landen wir schon wieder bei den Indianern und Cowboys. Hier die Guten dort die Bösen.
So kann man sich die Welt auch erklären.
Na, bravo!

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Micael54 20.11.2016, 12:03
203. Blabla mit Grammatikfehler

Der Professor verantwortet in Hamburg den neuen Studiengang „Digitale Kommunikation”. Ich habe gleich mal auf der Website nachgesehen und lese gleich auf der ersten Seite unter „5 Gründe für den Master-Studiengang Digitale Kommunikation” diesen Satz hier: „Auf höchstem inhaltlichem und technischem Niveau wird dort international wettbewerbsfähiger Nachwuchs in den entscheidenden Arbeitsfeldern digitaler Kommunikation ausgebildet.” So, so, Herr Professor, „auf höchstem inhaltlichem und technischem Niveau.” „International wettbewerbsfähiger Nachwuchs”, der nicht mal richtig Deutsch beherrscht – oder sich nicht genug Mühe gibt.

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tin-pot 20.11.2016, 12:04
204. Gute Frage

Zitat von 0711er
Eine Frage, der sich Journalisten und Politiker gerne praxisorientiert(er) widmen könnten ist: Ist es "Hass" wenn Menschen versuchen mitzubestimmen (oder "mitzugestalten" - klingt einen Tick politisch korrekter) wie Ihre Nachbarschaft in den kommenden Jahren aussehen sollte?
Wenn die "Nachbarschaft in den kommenden Jahren" dabei so aussehen soll wie etwa Hoyerswerda im September 1991 - da würde ich schon ein ganz klein wenig nach einem Wort suchen, das ungefähr dasselbe ausdrückt wie "Hass".

Und Sie?

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kmueller1 20.11.2016, 12:04
205. Selbstanalys

Nachdem der Autor erstmal die Psychoanalyse und Mario Barth abgewertet hat (beides kann man gerne kritisch sehen) gibt er sich richtig die Dosis und setzt alle, denen er Rassismus und (rechen) Hass unterstellt, mit Ratten bzw. generell Tieren gleich. Nachdem der Autor den Artikel schrieb, fühlte er sich gemäß seiner eigenen Theorie sicher gleich viel besser. Schon blöd wenn man sein eigenes Seelenleben unfreiwillig so öffentlich analysiert

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Hank Hill 20.11.2016, 12:06
206. Tiefer

kann SPON nicht mehr sinken: Jetzt werden AfD Anhänger in den Zusammenhang mit Ratten gebracht. Natürlich Alles schön pseudowissenschaftlich verpackt. Oder auch der Satz: "arbeitsloser, einsamer Mann Ende 40 kann Moslems verachten". Primitivere Klischees gibt es kaum. Diese Art von Artikeln sind nur die Belohnung für die selbstgerechte, links-grüne, Leserschaft, die immer wieder die Bestätigung braucht die besseren, intelligenteren Menschen zu sein.

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tsitsinotis 20.11.2016, 12:06
207. Hass ist immer Selbsthass.

Wir werden als empathische Wesen geboren, denen Hass fremd ist. Er entwickelt sich erst in frühester Kindheit, wenn Kinder nicht so liebevoll angenommen werden wie es eigentlich nötig wäre. Das hat mit unserer Kultur des Erfolgs und der Macht zu tun, die qua Gehorsam mit Gewalt durchgesetzt wird. - Und es wird alleine durch Geld definiert: Viele Untersuchungen zeigen, dass Sozialneid unter Millionären am ausgeprägtesten ist...

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McTitus 20.11.2016, 12:07
208. Nationalismus, Rassismus und Populismus

Zitat von lecker_schnipo
Genau, woher kommt der Hass auf Trump schon auf der Startseite von Spiegel Online? Ahh es sind die Ratten unter den Journalisten, dann mal weiter machen.
sind Register die gezogen werden, um es Leuten wie Ihnen so einfach wie möglich zu machen:
Alles Böse kommt von Aussen!
Wir (Sie auch?) gegen die bösen Ausländer (dann auch noch Flüchtlinge die bloss Unser Geld wollen!)
Deutsche, harte Männer gegen Undeutsche, linke Weicheier!
Sie sind ein Junkie! Ein Ich-will-unbedingt-dazu-gehören-und-ordentlich-auf-die-Kacke-hauen Junkie!
Aber Sie wollen nicht mit den Konsequenzen Ihrer eigenen Logik konfrontiert werden.
Die sehen nämlich folgendermassen aus: Rückfall in dunkelste Zeiten der Barbarei, wenn Ihnen die Demokratie nichts bedeutet!
Verrohung der Umgangsformen durch stetig angereicherte Gleichgültigkeit für All das, was von Ihrer simplen, kleinen Welt um Sie herum abweicht!
Einfache Antworten taugen nichts um komplexe Probleme zu lösen!
Die lassen nämlich ausser Acht, dass Sie ein Teil des Problems sein könnten!

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kratzdistel 20.11.2016, 12:07
209. aggression ist eine grundmsacht des lebens

nur den Aufsatz des bekannten frankfurter psychoanalytikers prof. dr. A. Mitscherlich lesen warum menschen hassen. spiegel 42/69 siehe link dazu
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45520870.html
es ist ja nicht so einfach unser Seelenleben zu verstehen. mit etwas von Freuds lehren, Adler, Jung und neueren Theorien ist vieles erklärbar, aber unser hirn lernt immer neu, so die neurobiologen und andere lernen nichts. da helfen auch keine Leckerli.

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